Reise blog von Travellerspoint

Welcome to the Jungle

Auf der Suche nach den Wald Elefanten

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View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Es sind 360km bis zum Tagesziel.

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Südlich von Chimoio gibt es das Ndzou Camp, in dem es Wald Elefanten gibt. Laut Besitzer kann es schon mal sein das ein Elefant nachts am Auto vorbei läuft.
Aber die Straße dahin muss leider die schlechteste der Welt sein, Schlaglöcher so groß und tief das ein ganzes Auto rein passt. Eine Qual für Mensch und Maschine, wir schaffen im Schnitt 20 km/h in der Stunde. Später erzählt mir Thomas das die Straße nördlich von Inhambane zu den schlechtesten Asphaltpisten der Welt gehört. Echt!

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Wir sind völlig fertig! Aber zum Glück ist das letzte Stück neu asphaltiert, ca. 30 km Berg hoch sind neu, es ist wie eine wohltat!

Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, das wir denken es regnet.

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Die Landschaft ist beeindruckend, wir befinden uns Mitten in einem Tropischen Regenwald, wir sind alle begeistert.

Wir melden uns für die morgige Elefanten Dschungel Tour an. Die beginnt um sechs, oh man um sechs? Gibt es keine um zehn? Warum sind die Elefanten Frühaufsteher? Waldelefanten sieht man übrigens nicht alle Tage die sehen auch etwas anders aus als die afrikanischen, haben schlankere Beine und sind wohl etwas kleiner.
Na gut wir stehen auf, das Wetter ist wie Abends, warm und neblig. Wir latschen los, der Nebel wird immer dichter.

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Nach einer Stunde sagt der Guide das Wetter ist zu schlecht. Das Problem ist, das wir die Elefanten zu spät sehen und eigentlich dann schon zu nah dran sind. Wir brechen ab und gehen zurück. Aber die Stimmung ist super und wir Frühstücken erst mal schön.

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So gegen zehn Uhr dreißig geht es wieder los, wenn mal einer auf mich hören würde! Aber OK.

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Ein Tausendfüßler, eine Schlange, aber wo sind die Elefanten?

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Ah, Elefanten Kacke und ein Fußabdruck! Wir kommen der Sache näher.

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Ein Aussichtsturm, da muss ich hoch. Die Viecher können sich ja nicht ewig verstecken!

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Vier Stunden durch den Dschungel, aber kein Elefant weit und breit! alle 20 Meter Elefantenkot, mal Wochen alt, mal ziemlich frisch, der leider auch nicht verrät wohin die Tiere gegangen sind.

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Egal, ein Toller Walk. Zurück im Camp wird erstmal gekocht und lecker zu Abend gegessen.

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Dann Duschen, so stellt man sich Buschcamping vor. Kein Strom, kein fließendes Wasser.
Unsere Batterien halten zwei Tage, der Kühlschrank ist wichtig!
Strom bekommen wir abends für 2 Stunden über ein Stromaggregat und dann können sie auch Wasser zu den Toiletten pumpen. Am Tag zuvor habe ich mich mit dem Wasser aus der Regentonne gewaschen, aber heute haben die Mädels warmes Wasser bestellt, ich bin gespannt.
Duschsachen geschnappt und los geht’s. Ich stehe unter der Dusche und stelle fest, das Wasser ist eiskalt. Als ich da so unter dem kalten Wasser hin und her hüpfe steht auf einmal eine Frau neben mir. Wie bereits gesagt das Wasser ist eiskalt!
Sie hat einen Eimer mit warmen Wasser in der Hand, reicht ihn mir und schaut verlegen weg.
Das Wasser hat die perfekte Temperatur, ich schütte mir den halben Eimer über den Kopf, schäume mich ein und dann kommt der Rest.
Was ist das für ein toller Ort!

Am nächsten Tag geht’s los, Tom und Tipi wollten mit dem Pfeifen des Kaffeekessels geweckt werden. Das hab ich erledigt, da es leider regnet, stelle ich für alle auch noch ein Tisch und Stühle bereit unter unseren Vordach. Natürlich sind die anderen 2 viel schneller mit zusammen packen.

Das wirft uns zurück, in der Nacht hat es doll geregnet und Vordach und Zelt ist ist richtig nass.
Wir trödeln bissl rum und plötzlich fängt es wieder richtig an zu regnen, ich bau das Dachzelt im strömenden Regen ab. Mit meinem Hut, Regenjacke und meinen Wanderboots bin ich gut ausgerüstet und mir macht das alles nichts aus. Alina denkt darüber nach ein Foto zu machen, wie ich im strömenden regen alles abbaue, traut sich aber dann nicht.

Tom und Tipi sitzen im Auto und warten vorwurfsvoll auf uns! Plötzlich rennen sie durch den Regen und suchen den Boden ab. Als ich mit meinem Zelt fertig bin, frag ich was los ist. Der Autoschlüssel ist weg!
Wir suchen ca. eine Stunde diesen blöden Schlüssel, der einzigste der exisiert.
Die Rückbank hat ihn verschlungen, weiß der Geier oder weiß er nicht. Natürlich war das laut Thomas unsere Schuld weil sie so lange auf uns warten mussten. Aha, egal.
Jetzt geht’s los, mein Arsch ist noch stundenlang nass vom gebückten rennen durch den Regen.
Da hilft auch kein Regenjacke oder Hut!

Die Straße hat uns wieder! Auf dem Weg nach Tete

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Tete am Sambesi Fluss 28.09.17 bis 30.09.17
Wir kommen ganz nach Plan in Tete an, das liegt am Sambesi Fluss ca. 120 km von der malawischen Grenze. Wir wollen eigentlich nur übernachten, aber die Location direkt am Fluss ist so toll das wir beschließen zwei Nächte zu bleiben. Der Campbesitzer erzählt uns dass vor wenigen Tagen ein 4 Meter Krokodil sich hier ausgeruht hat.
Hier ist eigentlich alles da was man braucht, Strom, warme Duschen, ein Kühlschrank

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inkl. einen tollen Sonnenuntergang.

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Während Alina einen Arbeitstag einlegt, beschließen Tipi und ich in die Stadt zu gehen um ein paar Besorgungen zu machen.
Die Idee ist, zu Fuß hin und mit den Einkäufen im Tuck Tuck zurück.
Wir latschen los, es ist nicht so warm und ein bisschen windig, sehr angenehm.
Hier wird alles verkauft, am besten gefallen mir die Steckerleisten.

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Wir werden angestarrt wie Außerirdische.

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Auf dem Heimweg habe ich ein bisschen Angst daß das Tuk Tuk durchbricht, wir haben ein Haufen Dosen Cola gekauft, plus Lebensmittel. Die Ladung kostet übrigens extra.

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Abends sehen wir noch eine Ginsterkatze eine schön gepunkteten Mischung zwischen Katze und Marder, der leider viel zu scheu ist für ein Foto. Sehr selten, ein Glück sowas überhaupt mal zusehen mitten in der Stadt. Am nächsten Tag geht`s weiter nach Malawi

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Eingestellt von Alina-Frank 07:11 Archiviert in Mosambik

Inhalt

Kommentare

Ha solange Barbie nicht bricht ist die Welt doch in Ordnung. Lol
Tolle Bilder auch ohne Elefanten!
Ich hätte das Bild sehr gerne gesehen wie Frank im strömenden Regen alles zusammenbaut und hätte es auch gemacht. ;-)
Da kenn ich nix. Fgrins

von Scholdi

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