Reise blog von Travellerspoint

Bye bye Tansania

ab in den Süden

rain 25 °C
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Den Tanganyka See haben wir aus Wettergründen gestrichen, es soll dort auch voll Tsetse Fliegen wimmeln. Lake Victoria hatten wir kurz besucht und das obligaritorische Bild gemacht.

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Wir sind einfach zu spät dran, die Regenzeit hat bereits angefangen, was sollen wir hier im Regen.

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Weiter nach Mpanda. Den Ort kann man sich gut merken, das M und das Panda. Wir freuen uns auf ein Hotel, der Inder letzte Nacht hat ein guten Eindruck gemacht, das Essen war einfach spitzenmässig. Vielleicht haben wir in Mpanda auch Glück. Auf den Weg werden wir angehalten, der Polizist fragt wo wir herkommen, wo wir hinwollen. Frank sagt schnell wie aus der Pistole geschossen M-PUMA! Der Polizist guckt, das kennt er nicht, da sagt Frank schnell, nee Mpanda! Wir fangen alle an zu lachen und dürfen schnell weiterfahren. Thomas und Tipi verlieren in 3 Etappen ihren Auspuff, die Straßen hier nerven. Eine schöne Eidechse an der Tankstelle muntert uns ein wenig auf.

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In Mpanda angekommen die herbe Enttäuschung das einzige annehmbare Hotel am Ort ist ein Loch. Ich hatte mich so sehr auf eine Dusche gefreut. Hier jedoch will ich nicht duschen. Wir bestellen was zu essen, ein zähes Huhn mit Eier- Pommes Tarte. Igitt! Das traurige hier, es ist ein Hotel wo Einheimische unterkommen und den Quatsch hier essen. Das ist für die Urlaub, für uns ist es abhacken und schnell weg. Nach dem enttäuschenden Essen wollen wir nur noch schlafen.
Da klopft es an die Tür, die Einwanderungsbehörde ist da. Die Obergrenze für deutsche Einwanderer ist wohl überschritten, wenn sich gleich 4 hier aufhalten muss man halt genau hinschauen. Ob wir unser Visaquittung noch haben, was wir hier machen, woher wir kommen, wohin wir wollen, wie wir das Hotel gefunden haben. Zur Sicherheit werden sogar die Pässe fotografiert.

In der Nähe ist der Katavi Nationalpark. Ich hatte wohl auf mein Handy die Meldung dass es dort eine Lodge mit 80€ die Nacht gibt. Ich such es am nächsten Tag verzweifelt raus und finde es nicht mehr. Den Park wollten wir uns ansehen, die Bilder von der Lodge sind traumhaft. Ich such auf der Internetseite aber da kann man keine einzelne Nacht buchen. Endlich finde ich die Seite die mir den Preis pro Nacht gegeben hat, ich merke ich hab mich um eine Null vertan. Die Nacht kostet 800€ (Mindestaufenthalt 3 Nächte).
Das Wetter wird immer schlechter, wir erfahren dass wenn wir nur durch den Park durchfahren wir kein Eintritt zahlen und bei dem Wetter ist das auch der beste Plan.

Ein Tümpel am Anfang des Parks hat eine unglaublich hohe Hippodichte,
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die sehen alle trotzdem ziemlich entspannt und happy aus.

Ein paar Giraffen und Büffel sehen wir noch am Rande des Parks

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Kaum ist das Fenster offen stürmen die Tsetse rein. Frank erschlägt die erste sofort, aber das blöde Vieh steht wieder auf. Das ist typisch für Tsetse, Frank schlägt wieder drauf, sie fliegt wieder, und nochmal, und nochmal. Die Fliege greift ihn jetzt an. Frank schlägt wie wild um sich, sie verkriecht sich in eine Ritze. Wir holen zum ultimativen Schlag aus und Sprühen den Insektenvernichter in die Ritze. Ob sie tot ist, ob sie es überlebt hat?

Kurz darauf kommt die nächste rein, fliegt aber wieder raus, da unsere Klima nicht funktioniert öffnen wir ab und zu die Fenstern. Nach einiger Zeit sind wir aus dem Park, wir haben es geschafft, durch Tansania ohne einen Tsetse Stich abbekommen zu haben, der Wahnsinn.

Die nächste Nacht verbringen wir in einem schöneren Hotel, das Essen ist wiederum grausam. Statt eines Grilltellers bekommen wir alles frittiert und obwohl wir die einzigen Gäste sind, dauert es über 2 Stunden. Wir beschweren uns, wir haben nur die Pommes gegessen, wir wollen nur die Hälfte zahlen. Der Typ an der Rezeption ist total unbeeindruckt, ob wir es ganz zahlen oder gar nicht ist ihm anscheinend wurscht. Abends gehen wir in eine Bar mit Locals.

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Am nächsten Tag geht es weiter, Thomas Auspuff wurde repariert, neue Stoßdämpfer hat er auch.

Thomas bestellt beim Nachtwächter noch eine Autowäsche. Frank möchte keine, er ist stolz darauf dass Barbie, wie eine echte Outdoorlady ausschaut.

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Da hat er die Rechnung ohne den Nachtwächter gemacht, denn der hat Barbie mit einem dreckigen Lappen gewaschen. Der ist froh wenn er sich noch was nebenbei verdienen kann, hier war gut gemeint nicht wirklich gut gemacht. Wir bedanken uns trotzdem und geben natürlich Trinkgeld.

Jetzt haben wir genug von Tansania, ab nach Sambia!

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Eingestellt von Alina-Frank 09:14 Archiviert in Tanzania

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Kommentare

Also ich hätte Tandania nicht ohne einen Tsetse Stich geschafft. Ich wäre das perfekte Abwehr Mittel für Euch gewesen. *lol*
Freu mich schon darauf Sambia mit zu erleben.

von Scholdi

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