Reise blog von Travellerspoint

Namibia, ein holpriger Anfang

Die Grenzgötter müssen verrückt sein!

sunny 37 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

10.12.17 Grenze Namibia

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Wir freuen uns auf Namibia, endlose weiten aber meist europäischer Standard, so haben wir das Land 2014 schon kennengelernt.
Die Grenze, die Ausreise in Botswana ist in 5 Minuten erledigt. Die Einreise in Namibia sieht auch gut aus. Der Beamte fragt wie lange wir bleiben wollen, wir sagen neunzig Tage, der Stempel tut den Rest.
Aber wir müssen noch zum nächsten Schalter, die Einfuhr der Autos zahlen so eine Strassengebühr. Die Frau am Schalter kaut Kaugummi und hat ein Kopfhörer auf, sie singt leise ihre Music mit. Sie zeigt auf das Schild, für PKW 270 Namibia Dollar. Das sind ca 17 EUR. In Bar. In Bar?

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Wir könnten noch mit Botswana Pula zahlen die haben wir aber an der letzten Tanke ausgegeben. Wir fragen ob wir in € oder USD zahlen könnten, Nein ist die Antwort. Wenn sie schon so stumpfsinnig sind sollten sie einen Geldautomaten an der Grenze haben.
Haben sie nicht, aber ein Kummerkasten.
Nach Botswana zurück kommt nicht in Frage, kostet ja auch wieder Geld bei der Einreise. Nach langen bitten lässt sich die (nette Frau) darauf ein, das ein Auto zu Geldautomaten in die nächste Stadt fährt und die anderen bleiben da.
Thomas hat keine Lust, also fahre ich und Tipi.
Fünfunddreißig Km, davon mehr als die Hälfte Schotterpiste. Immerhin sehen wir ein Elefanten. Angekommen in das nächste Kaff Divundu, stellen wir fest dass der erste ATM defekt ist. Egal, es gibt noch zwei. Der zweite funktioniert, leider nur bei einheimischen EC Karten, wir bekommen nix. Oh je werden wir Thomas und Alina je auslösen können? Der dritte und letzte Automat gibt uns den Gegenwert von 125€. Immerhin
Wir sind über fast zwei Stunden unterwegs als wir zurückkommen. Ein holpriger Anfang.

10.12.17 bis 11.12,17 Ngepi Camp

Sehr lustig!

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Diese Camp galt lange Zeit als tollste Campsite von Namibia, die ausgefallenen Ideen in den Wasch und Badräumen.

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Der Rest ist auch ganz nett.

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Ich (Alina) hatte mich in dem ersten Camp am Okawango Fluss mit den Senioren unterhalten die eine Tour durch Namibia, Südafrika und Botswana machen. Die Gruppe Senioren sind aus der französischen Schweiz und Frankreich, einige können auch deutsch. Am nächsten Tag baten sie uns gegen 17 Uhr die Musik etwas leiser zu machen, wir wunderten uns, denn wir waren ein gutes Stück entfernt von deren Zelt und unsere Musik war leise. Wir haben sie trotzdem runtergedreht und fingen an zu kochen. Morgens fuhr ihr Reisebus weg wir haben sie beim einpacken gehört sind aber schnell wieder eingeschlafen.

Kaum heute an der Campsite angekommen, sagt ein älterer Herr zu mir "Danke für irgendwas". Ich weiss nicht was er meint, denke vielleicht hat Thomas und Tipi denen geholfen und antworte, gerngeschehen. Er sagt auf englisch irgendwas von Lärm, und ich denk, was will der, da erkenne ich seine Frau, die ist aus der Schweizer Senioren Gruppe, mit der haben wir uns am längsten unterhalten. Kaum erkannt sage ich ganz freudig: "ach hallo, ihr seids".
Die Frau schaut mich total angewiedert an. Der Mann sagt der Lärm letze Nacht um 2 Uhr morgens. Jetzt merke ich das Danke war ironisch gemeint, ich weiss gar nicht wovon er redet. Was für ein Lärm mitten in der Nacht? Jetzt fällt mir ein dass ich in der Nacht ein Alptraum hatte und Frank geschlagen hab, da ich dachte wir werden überfallen. Hab ich etwas geschrieen? (kommt selten aber kommt vor) Ich sag ich hatte Nachts ein Alptraum, meint ihr das? Der Herr sagt total angewiedert bleibt weg von uns, als hätten wir eine Krankheit. Er sagt noch was von Autotüren um 2 Uhr morgens und geht zu seiner Frau die auch sagt wir sollen ja wegbleiben von ihnen. Jetzt kommen meine Leute und ich frage Frank hab ich so laut geschrien mit dem Alptraum? Er sagt son Quatsch, überhaupt nicht. Ich überlege, wir sind nachts um 2, kurz wach geworden aber keiner war an den Türen , unsere Landrovertüren sind zugegeben ziemlich laut beim schliessen.
Abends kam ein weiterer Bus mit Zelte an und links neben uns war auch ein Auto. Meinen die wirklich uns? Da beide meinen Fragen nur noch mit ein sehr unfreundliches "bleibt weg" beantwortet haben werden wir das ganze nie klären können.

Unser Campsite ist heute auf der anderen Seite des Camps, ich bin ziemlich betroffen von deren Reaktion. Den einen Tag waren die nett, und jetzt benehmen sie sich ziemlich daneben. Mir fällt auch ein was sie sagte, dass die Camps wo keine andere Menschen sind, ihr am besten gefallen. Sollten solche Menschen überhaupt auf ein Campingplatz gehen? Ich wünsche der Gruppe von ganzen Herzen nachts eine liebestolle Katze wie die aus dem Thornetree in Livingston und eine Disco ähnlich unserer Erfahrung in Mosambik auf der weiteren Tour. Danach wissen Sie was laute Musik ist und in den Genuss würden sie bis morgens um 6 Uhr kommen.

Wir bauen auf der Campsite alles auf, plötzlich ist der Strom weg. Ich gehe zur Rezeption fragen was da los ist. Die blöden Schweizer mit ihrer fiessen Art gehen mir nicht aus dem Kopf. Thomas ist schon an der Rezeption, Frank und Tipi bIeiben auf der Campsite. Ich gehe den langen Weg durchs Gebüsch. Weit und breit niemand zu sehen. Kurz vor der Rezeption sehe ich ein großen Hund der direkt aufsteht und bedrohlich bellt. Ich habe keine Angst vor Hunden aber die Rezeption ist noch etwas entfernt und weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen.
Ich gehe ein Stück zurück und sehe ein zweiten Weg durchs Gebüsch. Der Hund steht auf der anderen Seite des Gebüschs, ich höre ihn und kann seine Silhouette erkennen. Plötzlich kommt ein zweiter Hund daher, genauso groß. Sie wissen dass ich auf der anderen Seite des Gebüschs stehe und beide knurren bedrohlich. Ich erinnere mich dass Thomas vor kurzem von einem Hund in der Südsee in den Fuß gebissen wurde, von einem bellenden Hund. Dass die nicht beissen, stimmt wohl nicht immer. Jetzt fühle ich mich ziemlich unwohl und beschließe zurückzugehen. Ich höre die zwei Hunde kommen mir bellend hinterher. Jetzt bin ich noch weiter weg von irgendjemand der mir helfen könnte. Ich drehe mich um und sehe ein dritten noch größeren Hund der zähnefletschend mit den anderen 2 auf mich zukommt. Ich schreie was das Zeug hält und halte mir die Hände vor dem Kopf. Jetzt schreit es aus der anderen Richtung, die Hunde bleiben kurz vor mir stehen. Die Mitarbeiter des Camps kommen angerannt. Ich zitter am ganzen Körper. Die Hunde werden ausgeschimpft was das Zeug hält, Thomas guckt mich an und meinte hast du den Schrei eben gehört? Später muss ich lachen, denk das haben die blöden Schweizer bestimmt auch gehört, ich hoffe sie wechseln das Camp.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag weiter fahren, aber heute ist Feiertag in Namibia und wir können nichts einkaufen. Auf unserem Weg ist das die letzte Gelegenheit, also bleiben wir eine Nacht länger.
Da in dem Ngepi Camp kein Platz für eine zweite Nacht ist, fahren wir in die Shametu River Lodge.
Hier sehen wir warum wir uns auf Namibia gefreut haben.

11.12.17 bis 13.12.17 Shametu River Lodge
Die Campsite hat alles, Spüle, Grill, eigene Toiletten und Duschen.
Ein schönen Pool und eine Tolle Aussicht. Es sieht aus wie eine fünf Sterne Campsite.

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Wir beschließen eine weitere Boots Tour zu machen, ich stelle fest das Bootstouren mein Ding sind.

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Kein gehoppele, kein Staub, ich muss nicht fahren, nur den kühlen Fahrtwind genießen und aufpassen das mein Bier in der Hand nicht warm wird.

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auf einer kleinen Insel dürfen wir mal kurz aussteigen.

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Dann gehts weiter!

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Der Bootsmann fährt ganz nah an eine Hippofamile vorbei, Pappa Hippo steht auf und wir merken wie groß diese Hippos sind, die mehr als 2 Tonnen wiegen. Leider stehen sie gegen das Licht, die Fotos werden nicht so gut.

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Der kleine ist wohl ins Wasser gefallen, Thomas sieht direkt das ist keine Wasserschildkröte.

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Hier ist das Internet zwar nicht gut genug um zu Arbeiten, was Alina dringend braucht. Wir befürchten woanders könnte das Internet noch schlimmer sein.

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Blog und Bilder hochladen ist meine Arbeit, sehr mühselig. Mein Akku Anzeige am Laptop bewegt sich schneller als der Balken zum Hochladen der Bilder. Aus einer Nacht werden zwei, aber nur für uns. Thomas und Tipi wollen nicht bleiben, also fahren sie schon vor.
Die Anlage ist toll, hier würden wir es auch noch länger aushalten.

Wir sitzen den ganzen Tag in der Bar und arbeiten, machen unser Ding. Wir bestellen einen Kaffee und eine Cola, den Rest vom Tag schmuggel wir unsere eigene Cola rein. Abends gehen wir so richtig schön essen, mit Blick auf den Fluss.
Der Besitzer der Lodge sagt aber noch dass das Internet immer besser wird, je weiter wir in den Süden kommen. Stimmt nicht ganz denn unser nächstes Ziel, da wird es nichtmal ein Telefonsignal geben.

Eingestellt von Alina-Frank 00:13 Archiviert in Namibia

Inhalt

Kommentare

Dann warte ich voller Vorfreude auf den nächsten Beitrag der Dank Strom und Internet irgendwann wieder folgen wird. ?
Die Hippobilder sind ja genial. Das auf großer Leinwand bestimmt cool.
Liebe Grüße und viel Spaß in Namibia.

von Scholdi

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