Reise blog von Travellerspoint

Außer Kontrolle!

Kaltes Kudu in der Hose und herabfallende Steine!

all seasons in one day 28 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Auf dem Weg nach Grootfontein kommen wir wieder an ein Kontrollpunkt.
Hier gibt es strenge Regeln für das mitführen von Fleisch, das Problem ist die Maul- und Klauenseuche. Der Kontrollpunkt überrascht uns, Thomas Navi ist ausgefallen, der sonst die Kontrollpunkte angezeigt hat. Wir sind schon oft an solche Kontrollen gekommen und hatten nie Probleme, da wir die Sachen immer ganz unten im Kühlschrank oder daneben versteckt hatten.

Plötzlich stehen wir vor diesem Kontrollpunkt, Thomas und Tipi vor uns, und als erster dran. Ich drehe mich zum Kühlschrank und räume schnell alles nach unten, Alina schaut nach vorne und passt auf das keiner rüber schaut. Die Dame ist sehr ausführlich mit Thomas und deren Auto beschäftigt.

Thomas muss den Kühlschrank öffnen und alles anheben was drinnen ist, Mist! Vom Fahrersitz ist es sehr umständlich, aber ich schaffe es und verrenke mich nach hinten, räume alles von unten aus dem Kühlschrank und stecke es unter Alinas Koffer.
Erst denken wir die Inspektion an Tipi /Thomas Kühlschrank ist durch, Thomas Laune wird immer schlechter. Es wird diskutiert, Thomas muss das ganze Auto ausräumen, sie gucken überall, drunter, drinnen, machen Kisten auf, usw. usf. Mist!

So gründlich waren die Kontrollen noch nie, wenn sie das Fleisch unter dem Koffer finden, ist die Tante noch schlechter gelaunt. Ich wieder nach hinten und räume alles wieder in den Kühlschrank. Thomas ist richtig genervt, er hat nix, alles Fleisch ist bei uns, es wird mit der Kontrolltante lautstark diskutiert, wir haben den Eindruck die verlangt nachher noch vom Thomas die Verkleidung vom Auto abzunehmen.
Wahrscheinlich kommt gleich noch ein Fleischsuchhund um die Ecke zum kontrollieren.

Als die Durchsuchung fast fertig ist, kommt Tom an unser Auto und fragt ob unser Fleisch gut versteckt ist. Wir sagen nee, wir haben es wieder in den Kühlschrank gerräumt, so wie die guckt, macht es kein Sinn was zu verstecken. Er sagt: "Gib mir was, ich verstecke es."
Wie, Wo? Thomas sagt: "Jetzt mach schon!" Ich greife wieder hinter mich in den Kühlschrank und hol ein Stück tiefgefrorenes Kudufleisch raus.
Wir warten bis keiner guckt, dann gebe ich es Thomas, er dreht sich rum und steckt es sich hinten in die Hose (!).
Alina fängt an laut zu lachen, alle schauen zu uns rüber.

Der gefrorene Fleischklotz ist ca. 15 X 15 cm, Thomas dreht sich mit dem Rücken zum Auto und geht seitwärts zu Fahrertür.
Die Kontrolleure schauen ein bisschen komisch, aber merken nix. Thomas geht an dem einen Kontrolleur vorbei, der Fleischklotz sieht aus wie viele Tennisbälle die an seinem Hintern abstehen. Ein Bild für die Götter! Alina lacht immer lauter.
Jetzt ist unser Kühlschrank dran, wir zeigen ihnen alles, finden heraus Hühnchen ist ok, nur Huffleisch nicht. Das zweite Kudufleischstück wird einkassiert. Alina wird rein gebeten und muss erstmal warten. Alina fragt was damit passiert, der Vogel sagt, das wird verbrannt. Klar, wahrscheinlich auf dem Grill. Alina soll unterschreiben das Sie bei der Vernichtung anwesend war. Ok. Und wann wird es vernichtet, fragt sie?
Der Kontrolleur sagt, da müssten sie warten bis wir das Feuer anmachen. Alina korrigiert den Zettel und schreibt noch eine Notiz "wir hatten keine Zeit so lange zu warten". Der Kontrolleur findet das gar nicht gut und sagt das war aber nicht abgesprochen. Tja Mist, Hä

(Alina)
Diese Kontrollen erfüllen nicht ihren Zweck, denn das Fleisch landet irgendwo bei einen Einheimischen. Der Zettelblock den der Kontrolleur benutzt, ist nicht durchnummeriert, er hat es an irgendeine Stelle geschrieben in ein handelsüblichen Block. Wenn der ganze Block verschwindet, wen interessiert es.

Wir wollten die Szene mit dem Kudu in Der Hose nachstellen und fotografieren, haben dann aber leider das Kudu gegessen und es vergessen![/

16.12.18 bis 18.12.17 Grootfontein
(Bild unten durch eine getönte Scheibe fotografiert)
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Grootfontein ist ein nettes Städchen, aber mehr auch nicht. Ein Einkaufszentrum, ein paar Geschäfte und die Campsite.
Was beim Fickies Bodyworkshop gemacht wird, haben wir nicht erfahren können.

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Wir bleiben zwei Nächte auf der Campsite, geplant und bezahlt war erstmal eine Nacht.

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Am nächsten Tag um kurz vor zehn, während wir noch am Frühstückstisch saßen, kam der Manager und sagte das wir bis zehn Uhr weg sein müssen, sonst müssten wir eine Art Late Checkout Strafe zahlen.
Als wir ihm sagten dass wir noch eine Nacht länger bleiben, war alles ok. Die Campsite war leer, wir waren die einzigsten, warum wohl?
Nach zwei Tagen haben wir genug, die Campsite ist eigentlich schön und das Internet ist auch ok. Am Zaun laufen sogar paar freilebende Giraffen und viele Gazellen vorbei.
Bevor wir Grootfontein verlassen müssen wir eine der Hauptattraktionen hier besuchen. In der Nähe liegt der wohl Größte bekannte Meteorit der Erde , den wollen wir uns noch anschauen.

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Nett gemacht, aber sehr gefährlich, von herabfallenden Steinen wird hier aus guten Grund gewarnt!

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Wir schauen uns vorsichtig um, bevor wir das gefährliche Gelände auf eigene Gefahr betreten!

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So sieht er aus der Meteorit, das erste was wir denken, bissl klein für den größten oder?

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Hier der Größenvergleich mit Frank

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Eines fällt uns auf, rund um und auf dem Meteorit gibt es die aggressivsten Ameisen die wir bisher getroffen haben, ob das an den gefallenen Himmelskörper liegt? Sie verhalten sich als würden sie das Ding vor uns beschützen wollen. Paar nette Schmetterlinge sehen wir auch, die tun nichts besonderes.

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Es ist ein Großer Klotz aus Metall, was könnten wir schon anstellen?

Kaum gedacht, sehen wir tatsächlich wie jemand versucht hat ein Stück abzuschneiden, das gibt es doch gar nicht!
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18.12.17 bis 19.12.17 Etotongwe Lodge
Nur ein Zwischenstopp zum Übernachten. Wir kennen die Lodge von unserer Reise 2015, da hatten wir allerdings ein Zimmer.
Ich erkenne diese erst wieder als wir auf den Hof fahren.

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Hier treiben sich diese Insekten rum, man muss schon 2 Mal schauen um sie als solche zu erkennen, sie sehen aus wie kleine Zweige.

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Das Regenwetter holt uns wieder ein und wir müssen unser Essen nach dem Regen und dem Gewitter richten. Das Gewitter kommt mit den Sonnenuntergang in den schönsten Farben daher, es wird aber leider auch kalt.

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Unser nächster Stopp ist bei einem Bekannten vom Thomas, er ist Mitinhaber des Ongava Parks, direkt neben dem Etosha National Park gelegen.
Es ist der teuerste und luxuriöseste Park Namibias. Wir sind sehr gespannt was uns erwartet.

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Eingestellt von Alina-Frank 09:13 Archiviert in Namibia

Inhalt

Kommentare

Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr 2018 und alles Liebe. Bin sehr froh von Euch zu lesen und erneut kann ich sagen das die Bilder klasse sind. Und wo sind die Bilder von den Einschlägen auf dem Kopf. *looooool*
Bis zum nächsten Mal.

von Scholdi

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