Reise blog von Travellerspoint

Schöne Bescherung!

Es weihnachtet unter den Sternen

sunny 38 °C

24.12.17 bis 25.12.17 Etosha Road Side Camp Heiligabend Campsite

Diesmal gibt es auch ein Gedicht!
Aus dem Etosha raus ins Road Sitecamp rein. Eigentlich wollten wir in der Khowarip Schlucht Weihnachten verbringen, aber wir haben den Eingang nicht gefunden und es ist schon etwas spät für die Durchfahrt.
Das Camp hatten wir schon vorher auf dem Plan, aber wieder verworfen aus Zeitgründen. Da wir keine Lust haben Heilig Abend stundenlang rumzufahren und ein Weg bzw. dann noch ein Platz zum Campen zu suchen, bleiben wir hier.
Die Campsite ist super, an der Schlucht direkt in den Bergen.

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Fliessend Wasser, nette Toiletten und sehr heiße Duschen. Kaltes Wasser gibt es nicht und auch kein Strom.
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Ein tollen Aussichtspunkt oben in den Felsen gelegen mit eigenem Wasserloch.

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An diesem künstlichen Wasserloch ist viel los. Bergzebras, kommen oft zum trinken und auch ein Paar Giraffen lassen sich blicken.

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Die Pumpe des Wasserlochs ist sehr laut, dass scheint keinen zu stören. Immer wieder hören wir ein seltsames Geräusch, wir wissen nicht woher es kommt oder was es ist. Am Aussichtspunkt dann dieser Vogelschwarm.

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Jeff hatte uns vor einige Tagen einen zerlegten Baum gezeigt und gesagt dass dieser zusammengebrochen ist weil sich ein Schwarm Vögel auf einmal draufgesetzt hatte. Ich dachte noch ob er uns veräppelt? Sowas habe ich noch nie gesehen und ich bin schon weit gereist. Das Geräusch ist das flattern des Schwarms, stellen wir später fest. Hier unten in der Mitte kaum zu erkennen ein Bäumchen überseht mit Vögel.

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Auf dem Video ist leider die Pumpe am lautesten zu hören.

Beunruhigend finde ich es wieder dass es wohl hier auch Löwen gibt. Mal wieder keine Zäune. Die Campangestellten sagen, ja Löwen, manchmal laufen sie zum Wasserloch, bleibt beim Feuer. Wir sind dann mal weg. Ein anderes Paar übernachtet am anderen Ende der Campsite, sonst sind wir 4 hier ganz allein. Heiligabend bei 37 Grad , mitten in der Botanik aber mit Lagerfeuer, mal was anderes.

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Dann holen wir halt unser Kunstlichen Weihnachtsbaum heraus, den Tipi schon die Tage geschmückt hat.

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Es gibt sogar Geschenke, wir hatten mal besprochen uns was zu wichteln und irgendwie wurde das in Maun überschattet von den ganzen Reparaturkram. In Grootfontein gab es eine kleine Mall und anscheinend haben wir alle heimlich was gekauft. Als wir es auspacken, müssen wir lachend feststellen dass wir alle im gleichen Laden einkaufen waren.

Wir trinken und lachen und obwohl wir zu Weihnachten woanders sein wollten, fühlen wir uns alle wohl und genießen es. Frank holt noch ein Riesenast aus dem Dickicht zum verbrennen. Er hat keine Angst vor Schlangen beim Holzsuchen, der berühmten Puffotter. Tipi erzählt dass die Puffotter Weihnachten bei der Puffmutter verbringt. (Insider). Der Sternenhimmel ist auch der schönste seit langem, wir sind glücklich.

Am nächsten Tag stelle ich fest dass ich Spüldienst habe und das einzige Waschbecken in unserer Nähe hinter dem Felsen ist.
Vorbei das Glück, so schnell kann es gehen. Zu Kotzen das ganze, würde der Grieche sagen. (wieder Insider)
Hier eine Reiseweisheit. # Reisen macht glücklich, vorausgesetzt dass man kein Spüldienst hat und das Waschbecken nicht weit ist .

Und zuallerletzt kommt noch der Ruprecht daher, uns bleibt nix erspart.

Von drauß von der Steppe komm' ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Das Lagerfeuer fängt zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Reisens ruhn;

"Hast denn das Feuerholz auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Feuerholz, das hab ich hier;
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
Denn Würtschen, Bohnen und Zimtstern
essen reisende Camper gern." -
"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist nicht hier;
Hab stattdessen schnell das Waschbecken versetzt,
im Bad fette Spinnen hineingesetzt,
im Klo das Klopapier versteckt,
und den Campern Ameisen ins Zelt gesteckt.
Das kalte Wasser wurde mit heißes ausgetauscht,
Bis der Löwe and den Campern vorbeirauscht.

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

;-)

Eingestellt von Alina-Frank 04:39 Archiviert in Namibia

Inhalt

Kommentare

  • loooooool* gutes Gedicht und schöne Bilder.

Was habt ihr euch denn so geschenkt? Der Weihnachtsbaum ist sehr schick. Ich kann kaum die Story abwarten wo ein Löwe mal zum Essen vorbei kommt. *zwinker*

von Scholdi

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