Reise blog von Travellerspoint

Die schöne und das Biest

Barbie und der Metzger

sunny 33 °C
View USA 2018 & Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Die Trennung!

02.01.18 bis 03.01.18 Sophia Dale Campesite (beim Metzger)

Am zweiten Januar kommen wir in der Sophia Dale Campesite ca. 10 Km vor Swakopmund an. Hier schwärmt Thomas seit Monaten vom dem Camp beim Metzger und wir gehen dort lecker essen. Morgen geht’s nach Swakopmund, wir freuen uns auf gutes Brot (nach deutscher Art), Wurst, Restaurants und Zivilisation.

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03.01.18 bis 04.01.18 Alte Brücke Camping in Swakopmund

Ein schöner Campingplatz mit eigenes Bad und Kochecke.
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Thomas und Tipi bekommen 2 neue Reifen. Sie wollen aber weiter Richtung Kapstadt und wollen evtl. die Reise etwas früher abbrechen die letzten 2 Wochen woanders verbringen. Wir haben es nicht eilig, haben noch ein Treff mit ein Bekannten von Rainer (vom Ongava) und freuen uns auf Zivilisation. Kaum in Swakopmund, beim kurzen shoppen, landen wir schon beim Sushimann und essen eine Kleinigkeit. Tipi findet uns dort und wir sündigen alle mit Cupcakes. Die sind total süß, wir sind enttäuscht. Am nächsten Tag kaufen wir Kuchen. Wir geben einen aus, Papa hätte heute sein 82 Geburtstag gefeiert. Abends Sachen aufteilen und noch einmal gemeinsam kochen. Wir haben unsere Haushalte zusammengeworfen das war praktisch, jetzt müssen wir erst mal Inventur machen und wieder einkaufen.

Am nächsten Tag sind Tom und Tipi so schnell weg wie der Wind. Ich schaffe es noch schnell ein Bild, von den beiden zu machen.

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Seltsam, jetzt zu zweit unterwegs. Natürlich ist es zu viert auch nicht immer einfach, 4 Personen, 4 Nationen (bei der Geburt zumindest), 4 Charaktere. 3 Afrika Fans, 1 Afrika Neuling , 2 Frühaufsteher, 2 Langschläfer, 1 Reisender in Flughafentempo, 1 in Schildkrötentempo (wenn sie sich beeilen musste), 3 Urlauber, 1 Arbeitende, 1 Planer/Reiseleiter, 1 Klugscheisser der trotzdem von einer Bande Affen mehrfach überlistet wurde, 3 Candycrush Spieler, 1 (wie könnt ihr mit CandyCrush eure Zeit vergolden) Kopfschüttler, 1 Autoumräumer, 1 Kochfan, 3 Koch und Spüldrückeberger, 2 Shoppingfans, und 2 Autowächter, 2 Biertrinker, 1 Weintrinker und 1 "ich vertrag Tequila so gut" Denker. 1 Wollefanatiker (Headbanging mit Wolfgang Petry .-o ), 2 Monate später hat Wolle 3 neue Fans bekommen , dafür hat die Tomate 1 Fan verloren. 24 Stunden an 7 Tage die Woche zusammen, außer die Fahrten. Selten Möglichkeiten sich mal von der Gruppe zu trennen, Raum für sich zu haben auch kaum möglich.

Jetzt sind wir erst mal in unseren Tempo unterwegs, und was machen wir als erstes? Wir schlafen die nächsten Tage ordentlich aus. Ratet mal wer die Langschläfer waren ;-)

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Abends fragen wir uns was die andern so machen, das Lagerfeuer und Feuerabendbier ohne die 2 ist seltsam. Per Whatsapp, sind wir noch in Kontakt, bald sehen wir uns in Kaptstadt wieder.

Wir kochen alleine und das erste Steak wird schon mal sehr gut. Leider kochen wir ohne unsere Mitreisenden immer seltener, was sich in der Reisekasse schnell bemerkbar macht.

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04.01.18 bis 06.01.18 Sophia Dale Campsite (beim Metzger) Inspektion Landy
Wir fahren zu Sophia Dale Campsite zurück, wir wollen noch Norbert treffen. Der ist genauso sympatisch wie Rainer, gibt uns viele Tipps und wir gehen Mal mit ihm essen.

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Abends wieder zum Metzger ins Camp, unsere Barbie braucht mal wieder ein bisschen Zuwendung.
Der Luftfilter fliegt raus, kaum zu glauben fünf tausend Kilometer. Kraftstofffilter erneuert, alle Flüssigkeiten werden gescheckt, Schläuche und Gummis überprüft. Bei diesen Straßen finden sich immer ein paar Schrauben die sich gelöst haben. Ein Halter vom Verteilergetriebe ist abgerissen. Denn müssen wir besorgen, so geht es nicht weiter.

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Am nächsten Tag fahren wir wieder nach Swakopmund rein in die Alte Brücke, die ist direkt in der Stadt, am Meer.

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Auf dem Weg dahin versuchen wir das Ersatzteil auf zutreiben. Fehlanzeige, heute ist Samstag und alle machen um 12.00 zu oder haben erst gar nicht auf. Also haben auch wir jetzt Wochenende!

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06.01.18 bis 12.01.18 Die Alte Brücke in Swakopmund
Am Montag Morgen haben wir gleich Glück und bekommen das Ersatzteil für das Getriebe. Ein Ersatzteil Laden nur für Land Rover, wir bekommen alles: Klips, Klammern für die Türverkleidung und noch ein Gummilager von der Vorderachse.
Leider hat er kein Klimakondensator für unsere Barbie. Nach einer weiteren Füllung bei einem Klima Spezialist hat sich rausgestellt das da noch ein Riss ist. Der gute Man wollte es mit kleben versuchen und hat sich den ganzen Tag abgemüht. Wir haben umgerechnet 60 EUR bezahlt und hatten für zwei Tage (!) eine Klimaanlage. Richtig, das Kleben hat nicht gehalten. Also ohne Klima Richtung Wüste, toll.

Wir fahren in Swakopmund zu den Dünen und gucken mal wie heiß es ist.

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Blöder Test, es ist heiß was haben wir erwartet? Wir klettern schon mal auf eine Düne und üben für die berühmte Düne 45 in Soussusvlei.

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Von ganz oben sieht Barbie ziemlich klein aus.

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Die Aussicht auf den Dünen, traumhaft. Soussusvlei wird noch besser, je nach Wetterlage.

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Jetzt noch paar Romantikselfies.

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Hmm da haben wir nicht mit dem Wind gerechnet, zu viel Wind für Romantikbilder ;-).

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Eigentlich wollten wir gar nicht so lange in Swakopmund bleiben und schon längst weiterfahren, aber wir kommen mal wieder nicht aus den Pötten. Der Wind der abends durchfegt macht kein Spass, sobald die Sonne untergeht brauchen wir dicke Sachen. Wir schlafen aus und es ist wieder fast zu spät. Na gut dann machen wir das besten draus, aufräumen, arbeiten und in die City gehen . Ein toller Tag, nach 20 Minuten finden wir uns im Cafe wieder, dann Sushi und es folgen paar weitere Tage. Hier ein Bild vom Village Cafe, leckeres Essen und so viele unterschiedliche Räume und Details, wie ein Sitz aus einer Badewanne, ein alter Bulli als Sitzecke, und und und. Die Bilder geben es nicht wieder.

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Wir überlegen auch noch was wir mit den Reifen machen. Die hinteren machen mir sorgen, sie sind leicht Porös und die Schotterpisten haben ihre Spuren hinterlassen. Beim dritten Reifenhändler werden wir fündig, sie sind zwar am teuersten aber es ist die selbe Größe und sogar die selbe Marke. Zu unseren Reifen meint er, das ist ein Risiko, die sind älter als fünf Jahre. In Afrika sind alle Reifen alt wenn sie älter als fünf Jahre alt sind.
Ja Ja ! (das sagte bisher jeder Händler)
Ich frage mich wo gehen die ganzen Alten Reifen hin, die wir jedes Jahr aus Deutschland nach Afrika schicken. Aber OK, unsere Reifen sind für die Tour nicht mehr ausreichend und ob ich mir hier neue kaufe oder in Kapstadt, das ist doch egal. Wir wollen wissen wie alt die Reifen sind die er uns verkaufen will, von Dezember 2017. OK, der Deal ist gemacht. Aber ich sage ihm gleich die Alten Reifen nehme ich mit.
Als sie die Reifen Montieren, schaue ich mir den ersten an, DOT 0517. Na ja, will mal nicht kleinlich sein. Zahlen muss ich bevor sie die Reifen auf das Auto Montieren.

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Als sie fertig sind, fragt mich Alina wo das Herstellungsdatum auf dem Reifen steht, ich zeige es ihr. Sie sagt, dann ist der Reifen auf der anderen Seite von Januar 2016. Tatsächlich, dieser Hund. Alina stellt ihn zu rede. Der gute Mann erklärt es uns, er hat die Reifen im Dezember gekauft aber das Datum auf dem Reifen ist uninteressant. Die Garantie von dem Reifen fängt mit dem Tag der Montage an, und das steht auf der Rechnung. Der Reifen ist Brand neu und wir haben nix zu befürchten und außerdem hat er kein anderen.
Wir sprechen in auf sein geschultes Auge am Anfang an, als er sagte, eure Reifen sind ja schon älter als fünf Jahre. Das ist ein Risiko.
Der Reifen ist neu, und wenn wir das nicht verstehen wollen, kann er auch nix dafür, meint er noch und dreht sich weg zu einem anderen Kunden.
Das hier fast alle Deutsch reden, wissen wir längst und das er auch mindestens ein bisschen Deutsch versteht ist uns auch klar, obwohl er nur Englisch redet.
Alina lässt nicht locker, wir unterhalten uns nicht laut aber mit normaler Lautstärke im Laden was er uns versprochen hat und was er uns aufs Auto geschraubt hat. Die anderen Kunde gucken schon komisch, da sagt er plötzlich, ich versuche für Morgen einen anderen Reifen zu bekommen, aber ich weiß nicht wie alt der dann ist. Wir sind einverstanden und lassen den besagten Reifen wieder abmontieren, mit dem lässt er uns natürlich nicht bis Morgen fahren. Dann kann er ihn ja nicht mehr als neu verkaufen, verstehe! Das Reserverad kommt drauf, ich muss es von der Motorhaube abmontieren und frage nach einem Waschbecken, für die Hände zu waschen. Durch die Tür, dann rechts und dann links, alles klar. Als ich fertig bin sehe ich den Chef an der Tür vorne Rauchen. Auf dem weg zum Waschbecken bin ich an einem Raum vorbei gegangen wo Reifen gelagert werden, ich gehe zurück und werfe ein Blick rein. Jede menge Reifen von BF Goodrich und in allen Größen. Zurück bei Alina, sage ich wenn er morgen ein Reifen mit DOT 0517 hat, dann wollte er nur so ein paar dummen Touristen seine Ladenhüter andrehen.

Meine Eltern haben uns zu Weihnachten ein kleines Bonus überwiesen und so gehen wir am lezten Tag erneut durch Swakopmund bummeln
und buchen Abendessen schick am Pier, nicht das teuerste Restaurant am Platz (der hatte keine Sushi).

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Auf den Weg dahin, ein Pelikan der auf der Straße läuft neben den Fischern, wir schätzen der wird hier ordentlich gefüttert.

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Ein Paar Bilder aus dieser Stadt.
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Ein herrlich sonniger Tag.

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Ab zum Ende des Piers lecker Abendessen.

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Hier sehen wir noch Flamingos vorbeifliegen und einen schönen Sonenuntergang.

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Der Weg zurück hat auch noch romantikpotenzial, wenn es nicht so kühl wäre.

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Großen Dank an Mutti und Alfred wir waren von eurer Budgetspritze einige male Essen, aber das hier war das schönste.

12.01.18 bis 13.01.18 Sophia Dale Campsite (beim Metzger)
Wir kommen aus Swakopmund nicht weg. Alles sind gegen uns besonders Alina. Am nächsten Morgen, wir sind noch nicht ganz ausgestiegen, kommt uns schon ein Mitarbeiter entgegen mit einem Reifen von 0617. Wir gehen gar nicht mehr rein, als der Mitarbeiter Fertig ist, steigen wir ein und fahren weiter. Noch schnell einkaufen und dann Richtung Lüderitz, auf dem Parkplatz treffen wir Norbert und verquatschen uns eine Stunde lang. Alina, will gar nicht mehr weg aus Swakopmund. Ich muss hart durchgreifen! Ob wir weggekommen sind, erfahrt ihr im nächsten Beitrag

.

Eingestellt von Alina-Frank 04:38 Archiviert in Namibia

Inhalt

Kommentare

Die Bilder vom Pier sind mega genial. Das sieht wirklich sehr romantisch aus. Und wie fühlt es sich an so alleine zu fahren? Man gewöhnt sich schnell ans Team aber zu zweit ist doch mal schön? Wie lange bleibt ihr denn noch in Afrika?

von Scholdi

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