Reise blog von Travellerspoint

Bye, Bye Namibia

Sechs Wochen in Deutsch-Südwestafrika

sunny 39 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Als erstes noch ein Nachtrag zum letzten Beitrag, den jaulenden Geparden (der nach Futter rief). Ein kleiner Film wie sich das anhört. Ein Muss für Katzenfreunde.

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Wir haben es ohne Reifenschaden bis zum Fish Canyon geschafft. Gewarnt von unseren Freunden sind wir auch langsam und vorsichtig gefahren, 2 neue Reifen im Gepäck. Vor uns fuhren 3 Straßenglätter, keine Rillen ist der Vorteil, Nachteil dass diese besonders spitze Steine hinterlassen.

22.01.18 bis 23.01.18 Hobas Campsite am Fish Canyon
Die Campsite ist recht schön, aber innerhalb des Nationalparks und daher etwas teurer.

Wir fahren direkt Nachmittags zum Canyon, das Licht ist nicht das beste. Schön ist er trotzdem.

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Auf dieser Seite fängt der Hiking Trail an, der dauert mehrere Tage durch den Canyon. Momentan sind sogar Tagestouren runter in den Canyon untersagt, da es einfach zu heiss und zu trocken ist. Der Fish River hat kaum Wasser.

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Hier starten die Wanderungen.

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Wir machen Bilder und setzen uns in den Schatten. Eine Junge Frau in der Ferne hat das perfekte Kontrastkleid an und wird oft fotografiert.

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Frank gibt auch an mit seinem Kleidungsstil von heute. Er wird zwar nur von mir fotografiert, aber das Bild schafft es immerhin in den Blog.

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Hier gibt es auch eine Aussichtsplatform diese ist wohl vor nicht allzu lange Zeit gebaut worden. (siehe Bild unten, rechts oben)

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Hier warten wir auf den Sonnenuntergang und besseres Licht. Der Canyon wird aber immer dunkler, so entscheiden wir uns seitlich an den Canyonrand zu fahren. Hier gibt es immerhin schöne Kakteen zu sehen.

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Wir wandern zwischen den Kakteen rum um das perfekte Bild zu finden. Gar nicht so einfach, aber die Zeit vergeht so schnell dass es bald dunkel wird.
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Wir kommen im stockdunkeln am Campingplatz an und machen Brotzeit. Zelt aufbauen, duschen morgen müssen wir wieder früh raus. Der Sternenhimmel ist wieder herrlich. Am nächsten Tag wird alles schnell gepackt. Frühstück ist nicht drin, wir haben mal wieder keine Zeit.

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Auf dem Weg mal wieder ein Anhalter, ein richtiger Rucksacktourist zu Fuß mit Backpack. Wir haben unsere Rückbank in Südafrika gelassen und haben hinten nur Kühlschrank und keine Sitzgelegenheit, das können aber die meisten Anhalter nicht sehen, da unser Auto auch hoch ist. Es ärgert mich, da Anhalter meist schwarze sind und die denken, weiße halten eh nicht an. Ich rufe dem Backpacker zu, kein Platz.
Ich hoffe er findet schnell eine Mitfahrgelegenheit, denn in der Steppe ohne Schatten zu warten, macht kein Spaß. Ca. 15 min später kommen wir am Canyon an. Das Licht ist perfekt.

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Ich wünschte ich hätte noch ein Polfilter dabei und fotografiere ein wenig durch den Polfilter der Sonnenbrille.

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Ein weiteres Auto kommt und hat den Backpacker mit den wir per Anhalter nicht mitnehmen konnten. Er ist Russe, riecht etwas zu männlich, und will durch den Canyon wandern. Es ist verboten, das stört ihn nicht. Wasser sieht er doch von hier oben, das reicht ihm. Er hat schon Wasserzubereiter Zeugs dabei. Er erzählt mir wo er überall gewandert ist. Beeindruckend, ich guck ihm mir an, und sehe, an dem Mann ist kein Gramm Fett dran, Wasser wird nicht sein einziges Problem. Seine Augen leuchten längst, seine Klamotten bräuchten eine Wäsche, er eine Dusche, er will aber mehr schwitzen und geht Richtung Abstieg. Wir fahren in die andere Richtung und hoffen er schafft was er sich vornimmt. nach Hilfe rufen wird er nicht können, Netz ist hier oben schon schwierig, unten im Canyon unmöglich.

Später sehen wir ein kleines Duicker. Er steht ganz starr vor dem Abgrund. Wir machen Bilder und warten ob es sich nicht etwas dreht. Dem wird es nach einer Zeit zu blöd und geht Richtung Abgrund weiter. Wir sehen noch die Öhrchen und wollen nicht näher dran bevor ein Unglück passiert und fahren weiter.

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Eigentlich sind wir absichtlich ohne Frühstück losgefahren, denn unser Plan war es am Canyon zu frühstücken. Die perfekte Location was meint ihr?

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Wir spielen ein wenig mit unserer Drohne rum. Die lassen wir auch sehr weit in den Canyon reinfliegen und für ein paar Minuten verlieren wir sie komplett aus den Augen. Aiaiiaii Frank fliegt das Ding zurück und irgendwann ist diese wieder sichtbar.

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Hier das Video dazu.

In der Zwischenzeit wird de Kaffee kalt. Als wir auch Bilder vom Frühstück machen, steht die Sonne schon wieder zu hoch für gute Bilder.

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Wir verlassen den Fish Canyon und trinken ein Kafee an unsere Campsite die ein netten Pool hat.

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Am liebsten würden wir rein springen aber .... wir haben mal wieder keine Zeit... Wir müssen heute unser Tagesziel erreichen.

Auf den weiteren Weg, tolle Landschaften und rostende Autos.

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Der nächste Ort "Ais Ais", wird heiß. Hier gibt es warme Quellen, allerdings sieht es aus wie in ein deutsches Schwimmbad. Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir fahren direkt weiter, heiß baden macht bei den Temperaturen nicht wirklich Spaß.

An einer nette Siedlung bleiben fast alle busse stehen um ein Bild zu machen, wir natürlich auch. Vorne Wüste, hinten grün.

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Die weiterfahrt beschert uns eine wunderschöne Landschaft durch Aussenkehr. Wir fahren durch Weingebiete und Weinberge. Das grün tut wieder gut, nach dem ganzen Wüstensand.

Unser nächster Stopp, 23.01.18 bis 25.01.18 Amanzi Trails River Campsite
Hier ist alles erlaubt was nicht verboten ist! Ein Verbotsschild zählt auf. Musik (auch wenn es leise ist) Drohnen, uvm. was ist hier wohl passiert dass der Besitzer alles verbietet? Andererseits sind die Campsites nah einander, und die Ruhe tut gut. Nachteil der Wind, der nachmittag und abends ca. 3-5 Stunden durchfegt, nervt schon ziemlich. Internet auch nicht vorhanden, ich arbeite nur offline.

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So schön wie es hier morgens im Schatten ist, so nervig wird es mit dem Wind wenn man kochen will. Wir beschliessen weiter zu fahren, wir müssen nur über den Fluß, dort liegt Südafrika. Nach über sechs Wochen verlassen wir Namibia, das uns sehr gut gefallen hat. Nirgends haben wir uns so lange aufgehalten wie hier. Lecker Brot gab es auch meist, die deutschen Spuren sind oft zusehen.

An der Grenze zu Südafrika fragen uns die Namibier, wo wir unser Feuerholz her haben. Blöde Frage, na aus Namibia. Das hätten wir nicht sagen dürfen. Holz von Namibia in Südafrika einzuführen ist verboten. AHA ! Der Grenzbeamte nimmt das Holz an sich. Unsere Steaks hat er nicht gefunden sonst wären auch die weg gewesen. Dann hätte Frank dem Grenztyp aber noch ein kaltes Bier mitgegeben. Grillen ohne Bier ist doch blöd!

Zwei Tage später sehen wir in Süfafrika, in der Supermarktkette Spar (wie unser Spar) Feuerholz aus Namibia. Ob es der Spar hergeschmuggelt hat?

Eingestellt von Alina-Frank 06:31 Archiviert in Namibia

Inhalt

Kommentare

Bye bye Namibia. Tolle Eindrücke und Geschichten. Ich freu mich schon auf mehr und auf Euch. Liebe Grüße

von Scholdi

Drohnenvideo ist wahnsinnig cool geworden... aber auch der Rest ..einfach genial ❤️ Liebe Grüße aus Darmstadt

von Anka

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