Reise blog von Travellerspoint

Abschluss

die letzten Tage in Südafrika, der letzte Reisebeitrag

Der letzte Reisebeitrag.

Seit Tagen sehen wir uns eigentlich nichts an und der Addo Elefantenpark war für uns eine Enttäuschung. Rainer meldet sich, das Auto ist so gut wie verkauft. Frank will nicht mehr damit fahren, was wenn uns mit dem Auto jetzt was passiert? Ja klar, das wäre Übel aber mich ärgert die Erfahrung im Addo und ich will einen krönenden Abschluss. Ich schlage vor den Hluhluwe (ausgesprochen Schluschluii) Park zu besuchen und die Reise mit Barbie in Cape Vidal zu beenden. Weiterer Vorteil, es ist nicht so weit weg von Durban. Nach langen hin und her setzte ich mich durch, Frank willigt ein.
Eine letzte Fahrt mit Barbie. Unser Urlaub vom Reisen, denn reisen ist nicht Urlaub. (das wissen unsere Leser bereits)

Wir kommen sehr früh im Hluhluwe an, und fahren vom Süden bis in den Norden. Der Park hat keine Campingübernachtung, wir finden am Ausgang eine Übernachtung und kosten bis zu letzten Minute den Park aus. Unsere liebe Sue macht uns leckere Sandwiches und wir fahren tatsächlich sehr früh los. Der Park ist bekannt für viele Nashörner. Das erste Mal in 2014 habe ich vier nebeneinander gesehen, das zweite Mal in 2015 habe ich kein einziges gesehen und auch sonst kaum Tiere. Bis kurz vor Mittag sehen wir höchstens ein paar Zebras oder Rehe.

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Entgegenkommende Autos berichten auch keine Tiersichtungen. Wenige Minuten später die ersten Elefanten, wieder ganz nah.

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Wir fahren kaum 3 Kilometer dann sehen wir die ersten zwei Nashörner.

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Dann sehen wir wieder zwei , dann wieder zwei, dann wieder drei, dann vier, usw..

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Und dann sehen wir noch das!

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Die entgegenkommenden Autos hatten wohl nichts gesehen, wir haben totalen Spaß. Das war die richtige Entscheidung, wir verbringen einen wundervollen Tag.

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Zum Sonnenuntergang eine paar spielende Zebras, die so nah an unser Auto kommen, dass wir sie anfassen könnten. Seht im Bild unten den kleinen, zum Anfassen nah.

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Löwen und Leoparden gibt es hier auch, diese Zebras sind total entspannt. Der unten schreit nicht, der gähnt nur.

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Wir sehen wieder Nashörner und Büffel.

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Der Büffel lässt sich die Nase und Ohren (siehe unten rechtes Ohr) von den Vögel putzen.

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Kurz vor der Ausfahrt ein Nashorn mit Nachwuchs. Insgesamt haben wir 19 Nashörner gesehen. Der kleine ist so süß, wir machen viele Bilder, alle mit der gestohlenen Kamera, bis auf eins. Normalerweise hätte ich dieses Bild gelöscht, aber es ist das einzige was wir von dem Babynashorn noch haben.

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Abends sind wir auf einem Campingplatz das Buschbabys füttert. Die lassen sich aber leider nicht blicken.

Wir fahren weiter zum iSimangaliso Park und Cape Vidal.

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Wir bekommen den letzten Campingplatz am Cape Vidal und sind überglücklich darüber, der ist oft ausgebucht. Wir schauen uns den traumhaften Strand an.

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Ich tauche den Zeh ins Wasser. Das Wasser leuchtet in schönsten blau und ist herrlich warm, es fühlt sich nach Südsee an. Die perfekte Badetemperatur, ich kann es kaum glauben. Ich ruf Frank und wir springen ins Wasser.

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Wir nehmen die wasserfeste Kamera mit und springen gefühlt stundenlang durch die Wellen. Wir machen Bilder mitten in den Wellen. Die meisten sehen so aus:

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Aber es sind schon ein paar gute Bilder dabei.

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Und hier die lustigsten Bilder.

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Frank verliert hier im Wasser seine Sonnenbrille die er vor fast genau 3 Jahren um die Ecke in Santa Lucia gekauft hat. Die Sonnenbrille hatte ihre besten Tage hinter sich. Ich ziehe meine aus und lege sie am Strand zu meinen Flip Flops, hatte ich mir doch grade ein wunderschöne neue gekauft. Manche Wellen erwischen uns ganz schön, wir werden langsam müde. Wir sind total erschöpft als wir wieder raus gehen. Ich weiß nicht wann wir das letzte Mal so viel Spaß im Wasser hatten. Der Sand sieht schon fast pink aus, dieser Ort ist wunderschön.

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Tiere, sattes Grün, herrlicher sauberer Strand, tolle Wellen, warmes Wasser, hier ist doch alles was man für ein perfekten Urlaubstag benötigt.
Oder fehlt vielleicht was?

Ja :-( , tatsächlich fehlt was

Kurze Zeit später ist unsere Spiegelreflex weg. Wir haben knapp 6,5 Monate so gut auf uns und unsere Sachen aufgepasst, wir können es kaum fassen. Liegt es daran dass heute der 13 ist? Es ist kein Freitag. Der Ranger sagt hier passiert sowas nie, unsere Freunde berichten uns das stimmt nicht, das passiert da häufiger. Was jetzt tun? Zu Polizei und unsere Übernachtung sausen lassen? Denn wir müssten den Park verlassen und würden es nicht mehr rechtzeitig zurück ins Camp schaffen. Die Polizei bringt uns die Kamera auch nicht wieder. Das schlimmste die Bilder von ca. 6 Wochen sind auf der Kamera, dieser Verlust ist bitter. Außerdem ist es unsere letzte Nacht in Barbie, wir sollten das Beste draus machen.

Wir fahren zuerst eine neue Sonnenbrille für Frank im Parkshop kaufen und eine Flasche Rotwein für uns für Abends. Danach fahren wir auf Pirschfahrt, die Stimmung ist hin. Die Zebras gucken uns wenigstens mit dem Arsch an.

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Manche Bäume haben hier sogar ein Scancode, der mehr über Faune und Flora erklärt, das hätte ich nicht erwartet.

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Zurück am Meer sehen wir ein Felsen, der wie ein Waran aussieht.

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Ein Duicker, ein Minireh so groß wie ein Pudel läuft auch vor uns her.

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Zum Schluß sogar Nashörner, die hier in der Gegend haben ein sehr langes Horn.

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Und wieder ein wundervoller Sonnenuntergang.

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Kurz vor der Dunkelheit fahren wir zurück ins Camp. Auf den Weg sehen wir Augen gegen unser Fahrlicht blitzen. Ein Buschbaby grinst uns vom Baum am Strassenrand an. Die sind total putzig. Mit den übriggebliebenen zwei Kameras das zu fotografieren, keine Chance. Wir fahren weiter, es wird ein leztes Mal gekocht. Der Sternenhimmel ist der Hammer aber die Sternenhimmelkamera ist weg, mit den anderen bekommen wir es nicht hin. Wir versuchen uns den letzten Abend nicht zu verderben, es gelingt uns nur Teils. Ich mach mir Vorwürfe, immerhin wollte ich hierhin. Außer der Kamerasache hatten wir einfach nur Spaß, sollen wir uns wirklich davon runterziehen lassen?

Am nächsten Tag sehen wir ein Reh neben unseren Campingplatz, unsere Laune steigt etwas. Der Campingplatz hier ist übrigens nicht eingezäunt.

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Wir packen Barbie ein letztes Mal ein, das ganze Chaos werden wir nicht vermissen.

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Wir fahren nochmal auf den Weg raus auf Pirschfahrt. Wir finden ein schönen Aussichtspunkt und Frank schaut ob er irgendwo unsere Kamera sieht ;-).

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Die gemeinen Diebe sind vielleicht auch noch im Park. Dieser ist von vielen besucht, einige campen hier für längere Zeit und nehmen ihren gesamten Hofstaat mit, d.h. Leute die ihre Sachen auf und abbauen, kochen, spülen usw.

Die letzten Tierbilder die wir auf dieser Tour machen.

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Wir verlassen den Park und fahren nach Santa Lucia, der Ort wo man auch auf der Straße ein Hippo treffen kann.

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Zurück zu Sue und Colin, fangen wir an Barbie aus- und aufzuräumen. Eines haben wir so gut wie nie benutzt, unsere Toilette Namens Heidi.

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Die haben wir ungenutzt quer durch Afrika geschleppt, genauso wie den Travelex Laptop. Frank hat die Toilette nur 1x getestet. Die Bilder davon waren leider auch auf der gestohlenen Kamera, so erspare ich sie euch . ;-)

Ich fahre mit Sue zum Blumenmarkt.

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Wir lernen Freude von ihnen kennen und gehen mit ihnen essen. Sie erzählten tolle Geschichten, von einem Affen der Minibars ausräumt.
Sehr lustig.

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Das Restaurant liegt direkt am Meer, wir machen einige Bilder von der Umgebung.

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Frank kümmert sich um Barbie. Wie lassen sie auch für knapp 60€ ca. 5 Stunden durchputzen. Das Ergebnis ist beindruckend.

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Barbie glänzt und sieht aus wie aus dem Ei gepellt. So sauber und hübsch war sie noch nie. Noch mehr als eine Woche dann sind wir daheim. Wir genießen den Kaffee mit der wunderbaren Aussicht auf den Ozean bei unseren Freunden. Wir fühlen uns hier wie zuhause.

Hier haben wir die Reise gestartet, aber der Anfang fühlt sich besser an, alles ist aufregend, ungewiss und lange hin. Was wird uns alles passieren, ich dachte nur an Abenteuer und schöne Sachen und Orte die wir bereisen werden. Jetzt wo das alles hinter uns liegt, denken wir morgens ich werde diese Aussicht so vermissen, anstatt die Aussicht zu genießen. Was wir auf jeden Fall vermissen werden ist das Leben hier, dass ich viel mehr draußen abspielt als bei uns daheim.

Meine Kamera vermisse ich auch, keine Frage, grrrr.

Frank räumt Barbie ein, alles ist geordnet und hat sein Platz unsere persönlichen Sachen sind raus.

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Dann ist es soweit, wir geben Barbie ab. Wir fahren zu Jeff und trennen uns definitiv von ihr. Rainer nimmt Barbie erst in 2 Monaten in Empfang, wir machen die Übergabe mit Jeff.

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Jeff fährt uns zum Mietautofirma und ahnt schon böses. Er sagt Mietwagen in Südafrika buchen ist anders als bei euch, besonders die Firmen in Ladysmith sollen totale Pfeiffen sein. Er hat vollkommen Recht. Die Firma will die Anzahlung über Kreditkarte und nur über Visa und nicht bar und es muß Franks Kreditkarte sein und, und... Blöderweise ist Franks Kreditkarte ausgereizt und meine wollen sie nicht akzeptieren. Wir verbringen über 3 Stunden mit den Leuten. Jeff, sagt wenn alle Stricken reißen bleibt ihr heute Nacht bei mir. Wir finden ein Weg unsere Kreditkarte aufzuladen und lösen das Problem. Über diese Prozedur bzw Anforderung steht auf der Webseite der Autovermietung kein Wörtchen. Spät abends kommen wir wieder in Durban an.

Nur noch wenige Tage bis Abflug. Wir springen abends ins Wasser nahe Durban. Die Strömung und Wellen sind so stark dass wir schnell wieder draußen sind. Diesmal verliere ich meine Sonnenbrille im Wasser.

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Wir fahren noch ein letztes Mal mit den Hunden von Sue und Colin zum Strand.

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Unten seht ihr die Trinity, ein Husky, total verrückt nach Autofahrten.

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Wir lassen die Drohne ums Sues Haus fliegen mit Cosue unseren Affen dran, den wir kaum erwähnt haben der aber immer an Barbies Rückspiegel hing.

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Wir lernen Dave, einen weiteren Freund von Sue uns Colin kennen, und grillen abends zusammen.

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Wir könnten ewig hierbleiben und hoffen dass die zwei uns mal besuchen kommen und wir uns auch revanchieren können.
Wir verbringen den letzten Tag am Strand in Durban. Hier sind die Wellen sehr hoch , wir bleiben nicht lange im Wasser.

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Lediglich der kleine Streifen (siehe unten links) mit Menschen im Wasser darf heute genutzt werden, die Strömung ist heute extrem stark. Befindet man sich weiter links oder rechts wird man sofort weggeschickt, von Baywatch.

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Später treffen wir uns mit Sue in der berühmten Oyster Box, zum Lunch.

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Den letzten Abend verbringen wir beim Sushimann. Der ist zwar gut aber extrem langsam. Wir sind dennoch nicht verhungert. Wir machen letzte gemeinsame Bilder und wissen wir werden die zwei so sehr vermissen.

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Und dann lasse ich die wasserfeste Kamera vom Tisch fallen. Die zweite Kamera von drei ist auch hin. In den letzten Tage 2 Sonnenbrillen und 2 Kameras verschlissen! Jetzt reichts! Wir müssen Heim, wir haben nämlich nur noch 1 Kamera!

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Eingestellt von Alina-Frank 08:17 Archiviert in Südafrika

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