Reise blog von Travellerspoint

Fazit

und ein paar fun Facts

Alina's Fazit
von meinen Reise war es die anstrengendste. 7 Monate im Dachzelt ist doch anders. Ich würde es wieder machen, ohne Frage.

An dieser Stelle bedanken wir uns an unsere Leser. Spezielle Erwähnung an Scholdi, die sehr fleißig kommentiert hat. Dank an die weiteren treuen Leser, wie z.B. Michael und Silke, Silke, Anka, Eltern, Christian, Dirk und Manu, Maik und Kim und so viele mehr. Dank an unsere Mitreisenden Tipi und Thomas, die uns gehörig in den Popo getreten haben, damit wir die Reise anpacken. Dank an Mark, der uns Kapstadt gezeigt hat und viele Tipps gegeben hat.
Spezialen großen Dank an Sue und Colin, so oft wie sie uns geholfen haben, können wir gar nicht Danke sagen.
Dank auch an meine anderen Kunden, die mir ein Work- und Travel durch Afrika ermöglicht haben, indem sie mir dennoch Aufträge gesendet haben. Danke an unseren Landrover "Barbie" die uns überall ohne große Zicken hingefahren hat.

Natürlich haben wir vier Reisende uns auch gezofft, und es gab Stress und Momente, an denen man denkt, ich will die Reise abbrechen, ich will nie wieder mit XY reden. Wir haben es wieder hinbekommen. Wenn der erste Ärger verflogen ist, ist man doch sehr froh darüber, nicht im Streit auseinander gegangen zu sein und die Freundschaft bewahrt zu haben.

Und zuletzt danken wir den Affen, die uns die lustigsten Geschichten für unseren Blog beschert haben.
P.S. Wehe, wir bekommen euch zu fassen...
 
Ein paar Fun Facts. Wir sind  2017-2018 in den 7 Monaten 22.572 km nur mit Barbie gefahren und haben 2.568 Liter Diesel getankt und dafür ca. 2024€ nur für den Sprit ausgegeben. In unserer Rechnung ist die Fahrt bezüglich des Laptops (Joburg und zurück nach Nelspruit ca. 600km) ausgenommen. Die Fahrten am Anfang in Durban haben wir auch nicht mitgerechnet. Auch die Mietwagen am Anfang und Ende haben wir nicht berücksichtigt. Hier kommt sicherlich noch etwa 3.500 Km dazu, und natürlich auch Spritgeld.
3X Motorölwechsel, 1X Getriebe/Verteilergetriebe und Achsöl erneuert, 4 X Luftfilter erneuert, 2X Kraftstofffilter erneuert, 1 Strafzettel bekommen (Tansania) 2 neue Reifen gekauft und keine Reifenpanne gehabt.
Wir haben 7 Länder durchquert und Südafrika zweimal bereist. Wir (Alina & Frank) wurden ca. 1.540 Mal vom Moskitos gestochen, Tipi & Thomas hatten laut Erzählungen schon alleine in Mosambik mehr Stiche. Ich, Alina wurde nur 1x Mal in Tansania von der TseTse gestochen, Tipi und Tom mehrfach. Frank blieb verschont, was sehr gut war. (er schläft auch so gerne bis Mittags die Schlafkrankheit wäre für ihn ein Totalausfall) Ich hatte leider einmal eine üble Virusinfektion, sonst hatten wir keine Beschwerden. Reparaturen rund ums Auto hat Frank regelmäßig durchgeführt oder machen lassen, wenn das Werkzeug oder eine Hebebühne dafür fehlte. Wir hatten wenig Verlust mit unserem Land Rover. Das liegt sicherlich daran, dass Frank viele Reparaturen selbst durchgeführt hat und Ersatzteile selbst ausgetauscht hat. Sonst hätten wir ca. 2000-3000€ Verlust gehabt. Es ist nur eine Kamera weggekommen und einmal hatte jemand versucht, mein Handy zu klauen. Wir würden diese Reise wieder machen, nur anders. Hinterher ist man immer schlauer.

Ein Paar Reisesprüche
Scheiß Kontinent (Tipi, fast täglich)
Feierabendbier (Thomas, täglich ca. 17 Uhr)
Ich räum das Auto um. (Frank, mehrmals die Woche)
Wie kann man den ganzen Tag Candy Crush spielen? (Häufige Beschwerde von Frank an restlichen Mitreisenden)
Lilly an Barbie... chhrrr . arbie an Lilly (Alina die erst spricht und dann den Walkie-Talkie einschaltet, mehrmals die Woche)
Es muss immer einer am Auto bleiben. (Tom, beim Einkaufen)
Ich will länger hierbleiben (Alina, häufig, ohne uns wäre sie immer noch in Swakopmund, Namibia)
Noch 5 Kilomeeeeteeeer (ganz verzweifelte Alina nach 1 Stunde Rüttelfahrt in Malawi)
Eine Avocado ist keine Kokosnuss (Treffend und völlig korrekt, Tipi unter dem Avocadobaum)
Kein Wolle mehr!! (alle, mehrfach, an Tipi, großer Wolfgang Petry Fan)
Hölle, Hölle, Hölle, das Bier vor mir... (alle an Tipi)
Zum Kotzen das Ganze (Tipi, täglich)
Fahrt langsamer (Frank & Alina an Tipi & Tom immer an den Tagen an denen die vorgefahren sind)
Wo bleibt ihr ?(Tipi und Tom an Frank & Alina, wenn sie mal wieder vorgefahren sind)
Ich bin nicht die Reiseleitung (Thomas, der seine Aufgabe wiederholt nicht verstanden hat)
Ich kann keine Tomaten mehr sehen (erster Aufstand Thomas nach ca.  2 Monaten)
Wir werden uns bemühen auch in einem Nagel zu fahren (Frank als Antwort auf den Vorwurf von Tom warum wir noch keine Reifenpanne hatten)
Ich vertrage sehr gut Tequila (Tipi und nein tut sie nicht, Videobeweis)
Die Affen kommen da nicht ran! (doch das sind sie, Thomas, der noch immer denkt er hätte Ahnung von Affen)
Ich muss beim kochen beschützt werden (Tipi ,nachdem die Affen das geputzte Gemüse geklaut haben)
Wir müssen das Spülwasser begaben (Alina, hatte als einzige Angst vor der Löwen die tatsächlich in der Nähe waren und wir haben das Spülwasser mit Speiseresten begraben)
Ich hab so spitze Sitzknochen (Tom der alle Campingstühle zerstört)
Muss die schon wieder aufs Klo? Tippi muss wieder Pippiii  (Thomas, der gerne Kontrolle über Tipis Blase hätte)
Wieso könnt ihr euch nichts merken, ich muss alles wiederholen. (Thomas der anscheinend als Reiseleiter ungerne wiederholt)
Schlafen die immer noch? (Thomas an Tipi, weil sie wieder mit Frühstück auf uns (Frank und Alina) warten)
Achtung überall auf den Boden sind Glasscherben (Alina nicht wissend dass es die Scherben von Tipi & Toms Autos sind)
Der Dutt hängt schief. (Tom, der bei Tipi ein Warnsystem für Ärger entdeckt hat)
Tipis Schuld, sie hat meine Hose gewaschen (Thomas in Schottland hat Kamera liegen lassen)
Ihr habt ein Super Kochtopf (TÜV Mann in Südafrika der sich mehr für den Topf als alles andere interessierte)

Franks Gedanken.
Von prallen Luxus bis zur erbärmlichen Armut.
Ein Frau klopft an unsere Scheibe um bittet nach Geld für Brot. Alina, gibt ihr ein wenig Geld. Sie sagt, das ist nicht genug. Alina gibt ihr Brot, sie sagt "Nein, ich will Geld", sie riecht nach Alkohol. Ich würde die Frau am liebsten ......
Wer sind wir denn, das wir jedem Geld schenken? Wir fahren mit unseren Autos durch das Land, aber haben auch Probleme im Gepäck.
Probleme!? Was für Probleme eigentlich, sind das richtige Probleme oder Luxusprobleme?
Wer stuft Probleme ein, was ist wichtig oder weniger wichtig? Haben diese Menschen es wirklich schwerer, weil sie weniger haben? Beziehungsweise haben wir es wirklich leichter?
(Wie zahlreich sind doch die Dinge, deren ich nicht bedarf!) Sokrates

Die Landschaft verändert sich immer wieder, Wüste, Steppe, Wald, Strand, Meer, Berge und immer wieder Gebiete, wo man nur Müll sieht.
Wenn man die Straße entlang fährt und sich die Landschaft langsam mit Müll füllt, weiß man das gleich ein Township, also ein Armenviertel kommt. Die Gebiete sehen aus, als würde man über eine Mülldeponie fahren, wo ein Tornado gewütet hat. Gibt es dort überhaupt so etwas wie eine Müllabfuhr?

Wir haben in Tansania mehrere Hundert US Dollar bezahlt, insgesamt über 1000€  für 2 Personen, um 3 Tage in Gebiete zu fahren (Serengeti, Ngorongoro Krater), die die Natur geschaffen hat. Dort leben  sehr arme Menschen, die an unser Auto kommen und um Essen bitten. Was passiert mit dem ganzen Geld? Einige Mal sehen wir Schilder, dass die Straße von der Europäischen Union bezahlt wurde. Ganze Parks werden von der KFW Bank saniert und unterstützt. Die lassen ihre eigenen Leute verhungern, der kleine Mann ist wie überall, der Angeschissene.
Dennoch war die Reise für mich ein großer Erfolg und wir hatten viele sehr schöne Momente, am Lagerfeuer, am Strand, oder im Dachzelt unserer Barbie. Wir haben viele tolle Menschen kennengelernt und einige Erfahrungen über Mensch, Land und auch über uns selbst gemacht.

Also, mein Fazit nach sieben Monaten Afrika.
Wichtig ist, sich die Zeit zu nehmen und die Kunst zu besitzen, besondere Momente zu sehen und sie genießen, wenn sie passieren.
(und nicht erst nachher)
Frank

Eingestellt von Alina-Frank 14:20

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