Reise blog von Travellerspoint

Januar 2018

Außer Kontrolle!

Kaltes Kudu in der Hose und herabfallende Steine!

all seasons in one day 28 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Auf dem Weg nach Grootfontein kommen wir wieder an ein Kontrollpunkt.
Hier gibt es strenge Regeln für das mitführen von Fleisch, das Problem ist die Maul- und Klauenseuche. Der Kontrollpunkt überrascht uns, Thomas Navi ist ausgefallen, der sonst die Kontrollpunkte angezeigt hat. Wir sind schon oft an solche Kontrollen gekommen und hatten nie Probleme, da wir die Sachen immer ganz unten im Kühlschrank oder daneben versteckt hatten.

Plötzlich stehen wir vor diesem Kontrollpunkt, Thomas und Tipi vor uns, und als erster dran. Ich drehe mich zum Kühlschrank und räume schnell alles nach unten, Alina schaut nach vorne und passt auf das keiner rüber schaut. Die Dame ist sehr ausführlich mit Thomas und deren Auto beschäftigt.

Thomas muss den Kühlschrank öffnen und alles anheben was drinnen ist, Mist! Vom Fahrersitz ist es sehr umständlich, aber ich schaffe es und verrenke mich nach hinten, räume alles von unten aus dem Kühlschrank und stecke es unter Alinas Koffer.
Erst denken wir die Inspektion an Tipi /Thomas Kühlschrank ist durch, Thomas Laune wird immer schlechter. Es wird diskutiert, Thomas muss das ganze Auto ausräumen, sie gucken überall, drunter, drinnen, machen Kisten auf, usw. usf. Mist!

So gründlich waren die Kontrollen noch nie, wenn sie das Fleisch unter dem Koffer finden, ist die Tante noch schlechter gelaunt. Ich wieder nach hinten und räume alles wieder in den Kühlschrank. Thomas ist richtig genervt, er hat nix, alles Fleisch ist bei uns, es wird mit der Kontrolltante lautstark diskutiert, wir haben den Eindruck die verlangt nachher noch vom Thomas die Verkleidung vom Auto abzunehmen.
Wahrscheinlich kommt gleich noch ein Fleischsuchhund um die Ecke zum kontrollieren.

Als die Durchsuchung fast fertig ist, kommt Tom an unser Auto und fragt ob unser Fleisch gut versteckt ist. Wir sagen nee, wir haben es wieder in den Kühlschrank gerräumt, so wie die guckt, macht es kein Sinn was zu verstecken. Er sagt: "Gib mir was, ich verstecke es."
Wie, Wo? Thomas sagt: "Jetzt mach schon!" Ich greife wieder hinter mich in den Kühlschrank und hol ein Stück tiefgefrorenes Kudufleisch raus.
Wir warten bis keiner guckt, dann gebe ich es Thomas, er dreht sich rum und steckt es sich hinten in die Hose (!).
Alina fängt an laut zu lachen, alle schauen zu uns rüber.

Der gefrorene Fleischklotz ist ca. 15 X 15 cm, Thomas dreht sich mit dem Rücken zum Auto und geht seitwärts zu Fahrertür.
Die Kontrolleure schauen ein bisschen komisch, aber merken nix. Thomas geht an dem einen Kontrolleur vorbei, der Fleischklotz sieht aus wie viele Tennisbälle die an seinem Hintern abstehen. Ein Bild für die Götter! Alina lacht immer lauter.
Jetzt ist unser Kühlschrank dran, wir zeigen ihnen alles, finden heraus Hühnchen ist ok, nur Huffleisch nicht. Das zweite Kudufleischstück wird einkassiert. Alina wird rein gebeten und muss erstmal warten. Alina fragt was damit passiert, der Vogel sagt, das wird verbrannt. Klar, wahrscheinlich auf dem Grill. Alina soll unterschreiben das Sie bei der Vernichtung anwesend war. Ok. Und wann wird es vernichtet, fragt sie?
Der Kontrolleur sagt, da müssten sie warten bis wir das Feuer anmachen. Alina korrigiert den Zettel und schreibt noch eine Notiz "wir hatten keine Zeit so lange zu warten". Der Kontrolleur findet das gar nicht gut und sagt das war aber nicht abgesprochen. Tja Mist, Hä

(Alina)
Diese Kontrollen erfüllen nicht ihren Zweck, denn das Fleisch landet irgendwo bei einen Einheimischen. Der Zettelblock den der Kontrolleur benutzt, ist nicht durchnummeriert, er hat es an irgendeine Stelle geschrieben in ein handelsüblichen Block. Wenn der ganze Block verschwindet, wen interessiert es.

Wir wollten die Szene mit dem Kudu in Der Hose nachstellen und fotografieren, haben dann aber leider das Kudu gegessen und es vergessen![/

16.12.18 bis 18.12.17 Grootfontein
(Bild unten durch eine getönte Scheibe fotografiert)
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Grootfontein ist ein nettes Städchen, aber mehr auch nicht. Ein Einkaufszentrum, ein paar Geschäfte und die Campsite.
Was beim Fickies Bodyworkshop gemacht wird, haben wir nicht erfahren können.

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Wir bleiben zwei Nächte auf der Campsite, geplant und bezahlt war erstmal eine Nacht.

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Am nächsten Tag um kurz vor zehn, während wir noch am Frühstückstisch saßen, kam der Manager und sagte das wir bis zehn Uhr weg sein müssen, sonst müssten wir eine Art Late Checkout Strafe zahlen.
Als wir ihm sagten dass wir noch eine Nacht länger bleiben, war alles ok. Die Campsite war leer, wir waren die einzigsten, warum wohl?
Nach zwei Tagen haben wir genug, die Campsite ist eigentlich schön und das Internet ist auch ok. Am Zaun laufen sogar paar freilebende Giraffen und viele Gazellen vorbei.
Bevor wir Grootfontein verlassen müssen wir eine der Hauptattraktionen hier besuchen. In der Nähe liegt der wohl Größte bekannte Meteorit der Erde , den wollen wir uns noch anschauen.

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Nett gemacht, aber sehr gefährlich, von herabfallenden Steinen wird hier aus guten Grund gewarnt!

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Wir schauen uns vorsichtig um, bevor wir das gefährliche Gelände auf eigene Gefahr betreten!

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So sieht er aus der Meteorit, das erste was wir denken, bissl klein für den größten oder?

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Hier der Größenvergleich mit Frank

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Eines fällt uns auf, rund um und auf dem Meteorit gibt es die aggressivsten Ameisen die wir bisher getroffen haben, ob das an den gefallenen Himmelskörper liegt? Sie verhalten sich als würden sie das Ding vor uns beschützen wollen. Paar nette Schmetterlinge sehen wir auch, die tun nichts besonderes.

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Es ist ein Großer Klotz aus Metall, was könnten wir schon anstellen?

Kaum gedacht, sehen wir tatsächlich wie jemand versucht hat ein Stück abzuschneiden, das gibt es doch gar nicht!
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18.12.17 bis 19.12.17 Etotongwe Lodge
Nur ein Zwischenstopp zum Übernachten. Wir kennen die Lodge von unserer Reise 2015, da hatten wir allerdings ein Zimmer.
Ich erkenne diese erst wieder als wir auf den Hof fahren.

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Hier treiben sich diese Insekten rum, man muss schon 2 Mal schauen um sie als solche zu erkennen, sie sehen aus wie kleine Zweige.

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Das Regenwetter holt uns wieder ein und wir müssen unser Essen nach dem Regen und dem Gewitter richten. Das Gewitter kommt mit den Sonnenuntergang in den schönsten Farben daher, es wird aber leider auch kalt.

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Unser nächster Stopp ist bei einem Bekannten vom Thomas, er ist Mitinhaber des Ongava Parks, direkt neben dem Etosha National Park gelegen.
Es ist der teuerste und luxuriöseste Park Namibias. Wir sind sehr gespannt was uns erwartet.

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Eingestellt von Alina-Frank 09:13 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Ongava die zweite!

zuhause bei Reich und Schön

semi-overcast 28 °C
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19.12.17 bis 21.12.17 Ongava Game Reserve

LIEBE LESER,
Der Beitrag erneut, da wir den versehentlich wieder entfernt hatten. Einige Videos und neue Bilder dabei.
Viel Spaß beim lesen, wünschen euch Alina und Frank

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Das Ongava Game Reserve ist das teuerste Namibias, in der Hochsaison nehmen sie hier für ihre teuerste Lodge 800 USD pro Person. Es gibt Pläne für einen Neubau, die hören sich traumhaft an. Ich schätze die Neubaulodges werden leider noch mehr kosten. Was den Ongava Park so besonders macht ist die hohe Tierdichte, vor 2-3 Jahren hatten sie sogar zu viele Löwen und mussten einige umsiedeln.

(Frank)
Da Löwen zu den Tieren gehören die immer das Eigentum von Namibia sind und bleiben, dürfen sie nicht einfach geschossen oder verkauft werden. Jeff erzählte uns dass er sein Löwen Problem dem Staat Namibia mitgeteilt hat und sie doch bitte (ihre) Löwen abholen sollen.
Antwort, wir haben keine Zeit. Zuviel Löwen sind in so einem kleinerem Park ein Problem, sie fressen alles weg.
Da der Ongava direkt an den Etosha National Park grenzt, haben sie das Löwen Problem anders gelöst.
Jeff erzählt, sie haben die Löwen dann einfach über den Zaun geworfen. Mir kamen die Tränen vor Lachen, als er das erzählt hat. Hier gibt es nur 5 Elefanten auf 3.000 Quadratkilometer. Wahnsinn was die alleine alles kaputt machen. Die reißen ganze Bäume raus.

Zusatz von Alina (Tatsächlich wurden die Löwen nicht einfach über den Zaun geworfen sondern betäubt und man hat sie dem Park vor die Füße gesetzt. Einige Löwen wurden betäubt an andere Parks übergesiedelt)

Das Margo Haus ist das Haus der Direktoren. Dieses wird nicht vermietet und daher ist hier der Luxus nicht in der Austattung, sondern erst auf den zweiten Blick erkennbar. Ein eigener Pool, na klar, eigene Feuerstelle, aber ein ganz eigenes Wasserloch mit Tunnel und Aussicht ganz nah dran, das ist schon was. Mit dem Eigentümer zum Sonnenuntergang durch die Gegend fahren, anhalten wo man will, aussteigen wo man will, rumfahren durch alle Wege die wir meinen und dabei trinken was man kann und mag. Das ist etwas was nur die Eigentümer und deren Freunde und Bekannten erleben können.

Wir mögen zwar unser Zelt, aber die Zimmer mit eigenem Bad und Terrasse zum Wasserloch sind eine tolle Abwechslung.
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Direkt kurz nach der Ankunft, ein Elefant am Wasserloch.

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Der graue Balken oben ist das Versteck das man über den Tunnel erreicht.
Das ist weit schöner, besser gebaut, bessser beleuchteter und nicht so angsteinflößend wie im Senyati. Die sitze sind auch viel bequemer, das Bild gibt es nicht her. Ein Schmetterling kommt mir auch vor die Linse.

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Jeff ist ein "verflucht"* netter Kerl und seine Angestellten ebenfalls, wir dürfen zwei Nächte bleiben. (*Verflucht weil er so oft verflucht sagt.)
Er ist hier selbst mitsamt Tochter auch nur 2 Tage. Er macht drei Safaris mit uns, eine gleich abends und die anderen am nächsten Tag.

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Wir haben Pech, durch den vielen Regen steht das Wasser überall auf den Wegen, so das die Tiere nicht an die Wasserlöcher kommen. Die Fahrt macht trotzdem sehr viel Spaß und die Landschaft ist auch nicht ohne.

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Wir sehen zum ersten Mal viele Springböcke auf einmal springen, (leider kein Bild davon) das haben wir bisher noch nie gesehen. Kein Löwe lässt sich blicken, und leider auch kein Nashorn. Darüber ist Jeff sehr enttäuscht, wir aber nicht, die Fahrt ist einfach nur genial. Die Beute der Löwen sehen wir, mit Nachwuchs.

Ein Video

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Immerhin gibt es den Elefanten vom Wasserloch und dessen Kumpel erneut zu sehen. Der Park hat nur 5 Elefanten, 2 davon sehen wir mehrfach.

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Dann fahren wir den Sonnenuntergang gucken, es regnet in der Ferne, super für Sonnenuntergangsbilder.

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Unsere Truppe

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Der Sonnenuntergang

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Den ersten Abend grillt Jeff ein fantastisches Steak an der Feuerstelle und den anderen Tag machen wir ein Eintopf.

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Wir lernen Michaela, Jeff's Tochter kennen. Eine junge attraktive Dame die mit 20 Jahren, zusammen mit einer gleichaltrigen Freundin von Südafrika nach Kenia gefrahren ist (auf eigener Faust). Respekt! Wenn wir überlegen was wir für ein Schiss und Bedenken hatten diese Reise zu machen und es nur zu viert gewagt haben, dann müssen wir jetzt tatsächlich schmunzeln. Wir lernen den überaus sympatischen Rainer aus Deutschland kennen der früher hier auf Ongava als Verwalter tätig war. Frank quatsch mit ihm bis tief in die Nacht, wir hoffen Rainer wiederzusehen. Rainer verliebt sich außerdem in Barbie und auch Jeffs Tochter findet unser Landy toll.

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Wir erleben 2 unbekümmerte Tage, sehen 2 wundervolle Sonennuntergänge und würden gerne noch länger bleiben, das Margo Haus ist aber belegt. Hier gibt es Käfer die aussehen als hätten sie im roten Samt gebadet.
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Wir sehen uns eines der Zelt Resorts an, wirklich schön.

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Die Bilder geben es nicht wieder, wer sich anschauen mag wie die Gästehäuser aussehen, Ongava hat eine schöne Webseite.

Die Lodges und Luxuszelte auf Ongava haben keine Zäune. Gestern hat hier ein Elefant aus dem Pool getrunken (Bild oben vom Pool weiter oben). Hier hört man nachts oft die Löwen brüllen. Vor 3 Tagen haben sich 10 Nashörner am Margo Haus am Wasserloch rumgetrieben. Und vor einiger Zeit hat Rainer 18 Löwen am Margo Haus beim Wasserloch gesehen. Dann die Geschichte wie im Little Ongava (das oberluxus Haus) beim Abendessen quer auf den Tisch ein Oryx springt, und kaum eine Sekunde später, der Löwe, der es jagte. Die Touris haben nur ein Schreck bekommen. Die Löwen sind so sehr auf ihre Beute fixiert, Menschen als Beute wahrzunehmen käme für sie nur in extremer Hungersnot vor. Nach Jeff's Schätzung haben seine Löwen von den in 2016 fünfhundert gekauften Gnus ca. 450 gegessen, tatsächlich sehen wir vereinzelt weniger als 30 mit ca 5 Nachkommen.

Am letzten Tag sehen wir noch ein Chamäleon auf den Weg als wir Ongava verlassen.
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21.12.17 bis 24.12.17 Etosha 2 Übernachtung Halali Camp Site, Olifantrus Campsite

Der Eingang vom Etosha ist gleich neben dem Eingang vom Ongava ca. 30 Meter, dennoch haben wir fast eine Stunde gebraucht bis wir drin waren.
Da auch hier wie in den meisten Ländern Drohnen verboten sind und die Polizei am Eingang die Autos durchsucht (wegen der Wilderei), habe ich gleich gesagt das wir eine dabei haben. Der Koffer wurde dann einfach verplombt, aber das dauert hier alle ewig.

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(Frank)
Also ich muss sagen das der Etosha National Park mich dieses mal sehr enttäuscht hat, wenig Tiere und vor allen die schlechten Schotterpisten sind ein Horror. Das ist eine Frechheit, dieser Park bekommt von mir kein Geld mehr! Was machen die mit der ganzen Kohle, ich hab für mich ein Foto gemacht das ich es nicht vergesse.

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Auf dem Weg zum Camp ein paar Zebras, Strauße, Oryx.

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Am ersten Tag verabschiedet sich die Batterie von Lilly und wir müssen von da ab Starthilfe geben.

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Wir verbringen die ersten zwei Nächte im Halali Camp im Osten und die letzte im westlichen neuen gebauten Olifantrus Camp.

Am ersten Abend im Halali ist das Pflichtprogramm zum Wasserloch wandern. Eine schöne Wolke, ein netter Vogel und eine neugierige Eiddechse auf dem Weg dahin

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der Sonnenuntergang am Wasserloch ist tatsächlich schön.
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Wir warten bis es ganz dunkel wird, die Tiere werden sanft beleuchtet, Problem: es kommen keine (trotz Beleuchtung! ;-) ). Außer ein paar Eulen und ein Coyote lässt sich niemand blicken. Irgendwann wird es dann langweilig und wir gehen wieder.

Am zweiten Abend im Halali Camp holt uns das schlechte Wetter ein. Wir kamen grade aus dem Pool und wollten eigentlich duschen, da fängt es zu regnen an. Es ist wie ein heftiger Sommersturm, mit viel Regen. Wir helfen Thomas und Tipi noch das Gazebo ausseinander zunehmen damit es nicht wegfliegt, räumen alles schnell ins Auto was nass werden könnte und setzten uns rein. Als wir drin sitzen merken wir das ist auch nicht viel besser, in klitschnassen Badeklamotten im Auto zu sitzen. Gottseidank sind die Handtücher und Decken griffbereit. Wir decken uns damit zu und legen was drunter, jetzt wird es etwas gemütlicher. Der ganze Platz steht unter Wasser, zum Glück schlafen wir im Dachzelt.

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Tatsächlich ist ein Tag später der Boden auf unserer Seite trocken und genug Sonne um alle Klamotten zum trocken.

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(Frank)
In der Nacht höre ich wie sich einer an unserer Mülltonne zu schaffen macht. Dass wir nachts Besuch von Hunden bekommen sind wir gewöhnt. Ich werfe trotzdem immer vorher ein Blick aus dem Zelt bevor ich raus gehe, wir sind schließlich in Afrika. Im Khaudum hatten wir nachts mal Besuch von einer Hyäne und die Viecher sind ganz schön groß. Nun gut, ich schau aus unserem Zelt und sehe was hinter Lilly verschwinden, es ist nicht sehr groß und sieht im dunkeln aus wie ein Dackel, nur doppelt so schnell.
Auf einmal saust er an unserem Auto vorbei, wirft ein kurzen Blick zu mir rauf und rennt ohne Hallo zu sagen weiter. Genau, er hätte wenigsten mal grüßen können, nach drei Jahren. Vielleicht hat er mich auch im dunkeln nicht erkannt, 2015 hatte ich auch noch kürzere Haare. Der selbe Honigdachs der uns 2015 so viel Spaß gemacht hat, besucht uns wieder. Man sieht sich halt immer zwei mal im Leben! Das stimmt wohl !

Hier erst ein Bild aus 2015
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und dann das Aktuelle
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Als ich und Frank in 2015 in Namibia waren ist uns dieser süße Kerl schon aufgefallen. Der sieht mit seinem weißen Rücken aus wie ein laufender Teppich, und dann die tolpatschige Gangart. Der Honigdachs ist sehr intelligent und gefährlich. Löwen und Elefanten machen ein großen Bogen um ihn. Hier ein Link Honigdachs "Houdini" in Action, ca 4 Minuten uns lustig.

Als wir Thomas 2015 davon erzählt hatten, meinte er: "Was für ein Glück ein Honigdachs zu sehen". Hier am Wasserloch haben wir, wie auch 2015 nur ein Coyoten gesehen. Ob wir den Honigdachs erneut sehen? Als wir Nachts aus unserm Zelt rausgucken, sehen wir den Kerl, um unseren Platz herum huschen. Ich schreie: "Thomas der Honigdachs!" Thomas klettert verschlafen aus seinem Zelt die Leiter runter. In dem Augenblick huscht der Honigdachs unter unser Auto und danach ins Dickicht. Thomas guckt mich vorwurfsvoll an und geht wieder ins Bett.
Am nächsten Morgen. sitzen wir alle bein Frühstück und ich sehe ihn in der Weite vorbeihuschen. Ich schrei aus Begeisterung das ganze Camp zusammen, wir laufen hin. Der Honigdachs, räumt seelenruhig eine Tonne nach der anderen aus. Zeitweise verbringt er auch einige Minuten in der Tonne. Er reißt den Tonnendeckel nicht jedesmal ganz auf, sondern macht ihn auf, klettert hinein und der Deckel geht wieder zu.
Ich stelle mir grad vor, was für ein Schreck jemand bekommen würde, der jetzt morgens die Tonne öffnet. Es ist noch recht früh, manche kommen grad aus ihren Zelten. Ich sag: "da ist ein Honigdachs" und merke das ist hier nichts neues. Die gucken alle so als würden sie sagen jaja, der ist von der Nachtschicht, den kennen wir schon.

Am nächsten Tag fahren wir wieder früh los und hoffen etwas zusehen. Etosha ist bekannt für seine Schwarzen Nashörner- bzw. Spitzmaulnashörner und wir haben 2015 tatsächlich eines im Dickicht gesehen. Wir wussten gar nicht dass wir eins gesehen hatten, daß haben wir später auf den Fotos entdeckt. Leider hat der Etosha auch ein Problem mit der Wilderei, die Zahl der Nashörner schrumpft dramatisch. Wir würden gerne eins sehen und fahren sämtliche Wege die als "Nashornweg" gekennzeichnet sind ab. Auf einmal schreit Tipi: da liegt eins, seht ihr das Horn? Nee, wir sehen einfach nichts. Wir funken durch und stellen fest, es ist ein Ast, der sich als Nashorn getarnt hat. Von unserer Seite mehr als Ast erkennbar, von Tipis Standort sah es wie ein liegendes Nashorn aus. Das ganze ist mir auch schon paar Mal passiert, so viele Leoparden die sich später als Äste rausstellten. Es ist auch verrückt wie sich Elefanten hinter Bäume verstecken, man sieht sie oft nicht.

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1-2 Stunden später sehe ich ein liegendes etwas und ein kleines Horn nach oben gucken. Das gibt es nicht! Ein Nashorn und daneben noch ein etwas kleineres (aber dennoch ausgewachsenes). Wir bleiben stehen, wir funken es den anderen, die Nashörner stehen sofort auf und rennen weg.

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Tipi schafft es mit dem Nashorn ihre Big 5 zu sehen, gratulliere!
Wir sehen uns noch die Salzpfanne an, diese kahle Landschaft kann so wunderschön sein.

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Um ins zweite Camp zu kommen, fahren wir wieder durch das Hauptcamp, Okaukuejo. Eigentlich ganz schön, mit einem netten Turm und einigen Geschäften. Jetzt zu Weihnachten müssten sie doch voll ausgestattet sein. Wir suchen zunächst den Geldautomaten. Nix da, sowas haben die hier nicht. Na gut, wir haben zu viert genug Geld. (wir 2 haben das letzte Mal zu wenig abgehoben). Für ein Eis reicht es noch, ich gehe zu den Kühltruhen. Kein Eis! Nicht ein einziges, es stehen hier 2 völlig leere Kühltruhen! Der Etosha Park kann sich am Krüger einiges abgucken. Da gibt es keine leere Eiscreme Kühltruhen kurz vor Weihnachten!

Die Tankstellen haben zumindest Benzin das ist wohl in Afrika auch nicht immer sicher, tatsächlich hatten wir bisher eine Tanke ohne Benzin und eine ohne Diesel. Auf den Weg zur Tanke, hört Frank es plötzlich scheppern und etwas rollt vom Auto weg. Er steigt aus und schaut sich das Auto an. Ein anderer Besucher zeigt auf ein silbernes Teil was 10 M. vom Auto entfernt liegt. Eine Radmutter.
An der Tankstelle angekommen stellt Frank fest dass alle Radmuttern locker waren, kein Wunder bei diesen Straßen.

An der Tanke treffen wir noch ein nettes Hörnchen.

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Die zweite Nacht im Olifantrus Camp ist besser, aber am Wasserloch lässt sich auch nichts blicken.

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Einen schönen Sonnenuntergang gibt es immerhin zu sehen.

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Ein paar Schildkröten aber nicht mehr.

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(Frank)
Das Camp ist sehr schön, neu gebaut, moderne Duschen und Toiletten. Wir haben von Etosha die Nase voll und wollen Heiligabend woanders verbringen. Die Schotterpisten hier machen mich verrückt, man hat das Gefühl das Auto bricht auseinander, ich bin froh wenn ich hier raus bin.

Auf dem Weg nach draußen, sehen wir doch noch mehr Tiere um die Mittagszeit, als gedacht.

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Kurz vor der Ausfahrt noch eine total entspannte Giraffe, its cool Man!

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Eingestellt von Alina-Frank 05:24 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Schöne Bescherung!

Es weihnachtet unter den Sternen

sunny 38 °C

24.12.17 bis 25.12.17 Etosha Road Side Camp Heiligabend Campsite

Diesmal gibt es auch ein Gedicht!
Aus dem Etosha raus ins Road Sitecamp rein. Eigentlich wollten wir in der Khowarip Schlucht Weihnachten verbringen, aber wir haben den Eingang nicht gefunden und es ist schon etwas spät für die Durchfahrt.
Das Camp hatten wir schon vorher auf dem Plan, aber wieder verworfen aus Zeitgründen. Da wir keine Lust haben Heilig Abend stundenlang rumzufahren und ein Weg bzw. dann noch ein Platz zum Campen zu suchen, bleiben wir hier.
Die Campsite ist super, an der Schlucht direkt in den Bergen.

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Fliessend Wasser, nette Toiletten und sehr heiße Duschen. Kaltes Wasser gibt es nicht und auch kein Strom.
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Ein tollen Aussichtspunkt oben in den Felsen gelegen mit eigenem Wasserloch.

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An diesem künstlichen Wasserloch ist viel los. Bergzebras, kommen oft zum trinken und auch ein Paar Giraffen lassen sich blicken.

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Die Pumpe des Wasserlochs ist sehr laut, dass scheint keinen zu stören. Immer wieder hören wir ein seltsames Geräusch, wir wissen nicht woher es kommt oder was es ist. Am Aussichtspunkt dann dieser Vogelschwarm.

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Jeff hatte uns vor einige Tagen einen zerlegten Baum gezeigt und gesagt dass dieser zusammengebrochen ist weil sich ein Schwarm Vögel auf einmal draufgesetzt hatte. Ich dachte noch ob er uns veräppelt? Sowas habe ich noch nie gesehen und ich bin schon weit gereist. Das Geräusch ist das flattern des Schwarms, stellen wir später fest. Hier unten in der Mitte kaum zu erkennen ein Bäumchen überseht mit Vögel.

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Auf dem Video ist leider die Pumpe am lautesten zu hören.

Beunruhigend finde ich es wieder dass es wohl hier auch Löwen gibt. Mal wieder keine Zäune. Die Campangestellten sagen, ja Löwen, manchmal laufen sie zum Wasserloch, bleibt beim Feuer. Wir sind dann mal weg. Ein anderes Paar übernachtet am anderen Ende der Campsite, sonst sind wir 4 hier ganz allein. Heiligabend bei 37 Grad , mitten in der Botanik aber mit Lagerfeuer, mal was anderes.

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Dann holen wir halt unser Kunstlichen Weihnachtsbaum heraus, den Tipi schon die Tage geschmückt hat.

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Es gibt sogar Geschenke, wir hatten mal besprochen uns was zu wichteln und irgendwie wurde das in Maun überschattet von den ganzen Reparaturkram. In Grootfontein gab es eine kleine Mall und anscheinend haben wir alle heimlich was gekauft. Als wir es auspacken, müssen wir lachend feststellen dass wir alle im gleichen Laden einkaufen waren.

Wir trinken und lachen und obwohl wir zu Weihnachten woanders sein wollten, fühlen wir uns alle wohl und genießen es. Frank holt noch ein Riesenast aus dem Dickicht zum verbrennen. Er hat keine Angst vor Schlangen beim Holzsuchen, der berühmten Puffotter. Tipi erzählt dass die Puffotter Weihnachten bei der Puffmutter verbringt. (Insider). Der Sternenhimmel ist auch der schönste seit langem, wir sind glücklich.

Am nächsten Tag stelle ich fest dass ich Spüldienst habe und das einzige Waschbecken in unserer Nähe hinter dem Felsen ist.
Vorbei das Glück, so schnell kann es gehen. Zu Kotzen das ganze, würde der Grieche sagen. (wieder Insider)
Hier eine Reiseweisheit. # Reisen macht glücklich, vorausgesetzt dass man kein Spüldienst hat und das Waschbecken nicht weit ist .

Und zuallerletzt kommt noch der Ruprecht daher, uns bleibt nix erspart.

Von drauß von der Steppe komm' ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Das Lagerfeuer fängt zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Reisens ruhn;

"Hast denn das Feuerholz auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Feuerholz, das hab ich hier;
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
Denn Würtschen, Bohnen und Zimtstern
essen reisende Camper gern." -
"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist nicht hier;
Hab stattdessen schnell das Waschbecken versetzt,
im Bad fette Spinnen hineingesetzt,
im Klo das Klopapier versteckt,
und den Campern Ameisen ins Zelt gesteckt.
Das kalte Wasser wurde mit heißes ausgetauscht,
Bis der Löwe and den Campern vorbeirauscht.

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

;-)

Eingestellt von Alina-Frank 04:39 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Ein Goldfisch an der Angel

Die Sandlöcherschlucht

sunny 45 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Heute geht’s in die Khowarib Schlucht.

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Jeff (vom Ongava Park) hat uns den Weg empfohlen und gesagt, es gibt ein paar Sandlöcher aber die Schlucht müssen wir uns anschauen. Ein paar Sandlöcher, so so, jetzt wissen wir auch was Sandlöcher sind: Sandige ausgetrocknete Flüsse und steinige Abhänge.

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Der Sand ist so fein wie Puder, man hat das Gefühl im Schlamm zu gehen. Er ist so tief, dass ich mit dem gesamten Bodenblech aufgesetzt habe, ich glaube Jeff hatte ein bisschen untertrieben. Das gute an diesem riesigen Sandkasten ist das es immer kleine Stücke gibt wo man anhalten kann.
Das erste Sandloch ist sehr groß. Wir gehen die gesamte Strecke zu Fuß ab und überlegen uns ein Plan. Bei 46 grad in der Sonne ist dies kein Spaß, Schatten gibt es keinen. Wir legen Äste auf den Weg und versuchen uns so die günstigste Route zu merken. Ich gucke mir ein paar Stellen aus wo ich warten oder sogar drehen kann, falls Lilly stecken bleibt.

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Ganz schön verrückt, dies zu probieren mit unserem 4WD Problem bei Lilly (mal funktioniert das 4WD, mal nicht). Zurückzufahren wäre die einzigste Möglichkeit. Aber wie mal gesagt, keiner kann uns aufhalten. Das Ergebnis, Lilly hängt viermal am Hacken.

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Aber mal von diesen viermal abgesehen, hat Lilly diese Strecke hervorragend gemeistert und die Strecke hatte es wirklich in sich!

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Die Landschaft war es wert!

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Am Ende gabs viel grün, eine Flussdurchfahrt und ein extrem steiler Abhang.

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25.12.17 bis 26.12.17 Khowarib Lodge Campsite

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Die Schlucht ist geschafft und wir sind das auch. Noch ein paar kurze Verzögerungen bei der Wahl der Campsite.

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Die Entscheidung ist gefallen, die tolle Aussicht mit Pool hat gewonnen!

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Wir verbringen ein schönen Nachmittag am Pool, abends sind wir dran mit Kochen, bzw. Alina. Die Verantwortung auf die Nudel zu achten wälzt sie auf mich ab, Ergebnis? Wir müssen alle darunter leiden, sie schmecken grauenhaft und sind total matschig. Ich werde vom Kochdienst suspendiert und bin untröstlich.
(Kommentar Alina: Das ist das zweite Mal das Frank die Nudeln sabotiert, ich glaub nicht mehr an Zufall. Ab sofort ist Frank wieder im Kochdienst und darf nur unter Aufsicht an die Nudeln.)

Natürlich gehört das Lagerfeuer wieder dazu, da Alina mit kochen dran ist, geht Tom fast bis in die Schlucht runter um Feuerholz zu sammeln.

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Morgen geht es weiter.
.

Eingestellt von Alina-Frank 04:40 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Pit Stop in der Pampa!

Prost Neujahr!

Pit Stop in der Pampa!

Am nächsten Morgen geht es gleich weiter. Unsere Klimaanlage ist wieder ausgefallen und deswegen fahren wir mit offenen Fenster vor. Wir sind immer noch auf einer Schotterpiste unterwegs. Die Strecke macht Spaß, tolle Landschaft und die Qualität der Straße ist Ok.

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Weniger wilde Tiere an der Straße als vorher, vermehrt Nutztiere gibt es jetzt zu sehen.

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Ein paar Zebras und Gazellen kreuzen unseren Weg. Eine hüpft sehr lustig vor uns her und wir knipsen den Moment wo sie alle Beine oben hat. Erinnert mich irgendwie an den Esel von Shrek, so von hinten.

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Wir halten einen Kilometer Abstand wegen dem Staub, der ist so extrem hinter uns, das ich öfters anhalten muss, um Tom und Tipi zu sehen.

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Als wir das mit einer Pinkel und Foto Pause verbinden und noch eine Cola trinken, kommt uns das komisch vor, das es so lange dauert. Nach zehn Minuten entscheiden wir uns zurück zu fahren.
Wir halten ein Toyota an, der uns entgegen kommt, und fragen: "Habt ihr ein Mitsubishi Pajero gesehen?" Ja, der steht ca. 5 km von hier mit einem Platten. Der Toyota Fahrer sagt noch: "Wir haben gefragt ob sie Hilfe brauchen aber der Typ hat vor sich her geschimpft und gemeint er wäre mittlerweile ganz gut im Reifenwechseln". Genau sage ich, den meinen wir. Oh Je.
Als wir bei den zwei ankommen ist der Reifen schon fast drauf, ich helfe noch den kaputten Reifen auf die Hecktür zu montieren.

Das Reserverad ist in einem sehr schlechten Zustand, es hat schon Beulen von der Hitze. Wir beschließen langsam zu fahren, aber es dauert nicht lange und ich vermisse Sie wieder im Rückspiegel. Wir drehen wieder um. Das Reserve Rad hat sich total zerlegt.

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Thomas schimpft auf das Walkie Talkie, die Dinger sind voll für den Ars....! Sie hatten direkt durchgefunkt, wir sollte stehen bleiben. Wir fahren mit allen Fenstern offen, wahrscheinlich haben wir es auch nicht gehört. Die Fakten, zwei kaputte Reifen und kein Reserverad mehr.

Wir packen alle zwei Reifen auf unser Dach, zurren sie fest und fahren in Richtung nächste Stadt, die ist gar nicht so weit. An der Tankstelle fragen wir nach einem Reifendienst in der Nähe, Fehlanzeige. Der Typ sagt alle Geschäfte haben bis 08 Januar geschlossen, das ist in Namibia so,
vom 24 Dezember bis 8 Januar fällt Namibia in ein Tiefschlaf. Einzig die Lodge weiter hinten, die haben eine Werkstatt und die verkaufen auch Reifen, er ruft direkt an. Sehr nett, er gibt die Reifengröße an und tatsächlich die haben ein Reifen da, unglaublich!
Wir können es kaum glauben und fahren sofort hin. Der Typ aus der Werkstatt fragt nach der Reifen Größe und ich denke noch, die hat er doch schon, als er sagt, nö die hab ich nicht! Er hat einen kleineren Reifen, der aber auf die Felge passt.
Ein kleineren Reifen zu kaufen für umgerechnet 160,00 EUR, das kann ich nicht einfach so entscheiden. Ein paar Kilometer weiter liegt doch die Stadt, wir versuchen unser Glück da. Die Stadt ist nicht mal ein Dorf, ein paar Hütten das wars. Wir fragen nach, ob es hier einen gibt der Reifen verkauft. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit, ja sagt der eine, hier gab es mal einen der so was gemacht hat, aber ich glaube der ist im Urlaub oder weggezogen. Mehr finden wir nicht heraus.

Zurück zu Tom und Tipi, die haben es sich gemütlich gemacht bei über 40, Grad im Auto ohne Schatten. Angeblich soll es hier Löwen und Elefanten geben, ich glaube das nicht. Wir überlegen was wir machen.
Thomas schlägt vor, in die nächst größere Stadt zu fahren und eine Werkstatt damit zu beauftragen mit zwei Reifen zurückzufahren, aber was machen wir wenn wir keine finden? Kurz um, wir nehmen den kleineren Reifen, dann muss der halt später als Reserverad her halten.
Wir fahren wieder los und besorgen den Reifen, bekommen noch ein besseren Preis, weil der Geschäftsführer nicht da ist.

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Dann zurück wieder Reifen montieren.

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(Alina)Wir fahren ca. 160 km nach Kamanjab, das hat wohl laut Internet auch eine Werkstatt. Wunderbare Landschaft und hier gibt es tatsächlich Löwen und Elefanten.

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(Frank: Blödsinn) die Safaribusse bestätigen es uns. Gesehen haben wir keine, nur paar Zebras. (Frank: Ach wirklich)

Wir kommen auf der Oppi Koppi Campsite an, ein wunderschöner Platz mit Pool und tollem Restaurant.

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Ein langer Tag geht zu Ende und wir lassen uns heute bekochen! Ein der besten Steaks, zwar nicht so gut wie das vom Jeff, aber auf Platz 2. Der Sonnenuntergang kommt aber definitiv unter den Top 10!

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26.12.17 bis 28.12.17 Oppi Koppi
Nach einem längerem Gespräch erfahren wir das der Besitzer aus Belgien kommt und allen Langzeit Reisenden aus dem Ausland das Campen nicht berechnet. Man kann hier so lange stehen wie man will, ohne was zu bezahlen, Strom, Duschen, Toiletten, alles umsonst?

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So siehts aus, man soll nur ein bisschen die Bar und das Restaurant besuchen und sich ins Gästebuch eintragen.

Übrigens, ein Steak kostet hier das gleiche wie eine Campsite woanders, wer will da noch kochen?

Ein Foto gehört auch dazu, mit Auto und Kennzeichen. Wir blättern das Gästebuch durch, viele Europäer und auch Deutsche, einer sogar mit dem Fahrrad.

Da wir für die erste Nacht schon bezahlt hatten, bekommen wir sogar das Geld zurück. Tolle Geschäftsidee und das Restaurant war der Hammer, sehr gut und die Preise normal. Wir beschließen zwei Tage zu bleiben. Hier scheint das Eiddechsenparadies zu sein.

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Viele Vögel zwitschern rum, wie fast überall in Afrika. Der Besitzer hat wohl auch Strauße, stehen auch auf der Speisekarte.

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Ein paar Duiker laufen hier auch noch rum, aber sie stehen nicht auf der Speisekarte. Grund, wahrscheinlich weil sie sehr flink sind und so klein wie ein gewöhnlicher Pudel.

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Am zweiten Tag fahren Tom und Tipi über eine größere Stadt zur White Lady Lodge, sie benötigen noch ein Reservereifen. Das ist zwar ein Umweg aber dafür eine Teerstraße. Wir warten bis mittags und fahren dann den kürzeren Weg und treffen sie in der White Lady Lodge.

28.12.17 bis 30.12.17 White Lady Lodge

Natürlich sind Tom und Tippi vor uns in der White Lady Lodge. Wir haben noch eine Einkaufsliste bekommen und sind langsam gefahren. Tipi sagt noch, wir sind am Pool haben euch eingecheckt, fahrt nicht zu Campsite, sondern kommt direkt an den Pool. Ok. Ich gebs ins Navi, und als wir die Einfahrt erreichen ist die Lodge ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Erstmal sehr klein, wo ist hier der Pool? Wir fahren an der Rezeption vorbei, an der Campsite vorbei und an paar Zimmer die so gar nicht nach Lodge aussehen. Hier stimmt was nicht, wir sind verkehrt. Wir drehen um und sehen ein wütenden Gnom Kopfschüttelnd auf uns warten. Was wir hier wollen, warum fahren wir an der Rezeption vorbei. Ich sag unsere Freunde haben uns eingecheckt. Er zeigt auf die Rezeption.
Ich gehe dahin und denke, bitte lass das hier nicht die White Lady Lodge sein, und den Typ hier nicht der Chef. Der Gnom ist leider der Chef und kommt zu Rezeption. Als ich White Lady Lodge sage, sagt er das ist das White Lady B&B die Lodge ist 30 km weiter. YES! Ich wünsche ihm frohe Weihnachten im selben Ton in dem er mit mir redet hat und gehe fröhlich raus!

Die White Lady Lodge ist im Buch Hummeldum erwähnt, wer das Buch gelesen hat muss dahin.

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Aber auch ohne das Buch zu lesen ist sie sehr sehenswert. Eine fantastische Aussicht, dieser baumstumpf wirkt zu jeder Tageszeit in unterschiedlichsten Farben.

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2 Pools, leider weit entfernt vom Campingplatz, der kein Strom bietet. Die Mitarbeiter sind aber auf zack sie sagen so lange wir uns hier im Poolbereich aufhalten, können wir die Autos an der Lodge anstecken.

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Wir beschließen einen Ruhetag ein zulegen. Tipi ist erst nicht begeistert, weil eine Horde Kinder wohl vorher Lärm gemacht haben, aber später gefällt es ihr auch.
An der Campsite wieder Warnung: Nachts nicht alleine rumlaufen, hier gibt es wieder Löwen. (Frank: Blödsinn)
D.d. lieber zu zweit rumlaufen, dann haben sie wenigstens genug zu fressen? ;-)

Abends unser obligatorisches Lagerfeuer mit dem umliegenden Feuerholz. Wir finden im rumliegenden Gebüsch haufenweise Feuerholz, es wird richtig schön. Der Sternenehimmel fantastisch. Später nachts macht sich eindeutig jemand an unser Auto zu schaffen. Wir hören öfters Schritte nachts am Zelt, nicht nur heute. Es sind nie Menschen, sondern Tiere. Diesmal ist es laut. Auch Thomas und Tipi hören was. Das Geräusch ist jetzt am Mülleimer. Frank sieht den Übeltäter, ein Esel schnappt sich eine Mülltüte und gallopiert damit weg. Am nächsten morgen, nach dem Frühstück, kommt der Esel um die Ecke, guckt blöd und gleichzeitig sieht er sehr schuldig aus .

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Der sieht aber so jämmerlich aus, dass wir das Geschimpfe sofort einstellen und dem Esel alles Obst geben, was wir nicht mehr mögen.

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Den Esel füttern wir auch noch abends und später durch. Tom und Tipi lassen die Reise Revue passieren und lassen durchblicken dass sie keine große Lust mehr auf den Rest haben. Tipi teilt uns mit dass sie lieber länger in Fidschi geblieben wäre ;-) . Die Sache mit den Reifen etc., macht sie fertig. Sie haben zwar jetzt einen neuen zweiten Reifen, aber noch kein vernünftigen Ersatzreifen.

Wir hatten uns sehr auf Swakopmund gefreut und wollten dort Silvester feiern. Durch die ganze Reifengeschichte haben wir aber nicht vorgebucht und haben auch Bedenken den Weg ohne Ersatzreifen bis dahin zu wagen. Aber nutzen tut es auch nichts, alles ist bis zum 02.Januar ausgebucht. Also verbringen wir Silvester in Omaruru.

30.12.17 bis 02.01.18 Riversite in Omaruru

Eine zauberhafte Lodge mit Campsite, einem netten Pool und einer Hobbittür.
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Ein Highlight haben wir auch, wir machen uns ein Kudu Eintopf.

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Ein Abend später die Steaks die wir noch beim Metzger in Kamanjab besorgt haben. Es wird göttlich. Wir können mit unseren lieben daheim telefonieren, das ist auch mal was. Wir kochen unter Anleitung von Tipi sie managt das ganze und überwacht alles. (Frank: ich muss den Bereich verlassen)

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Den lieben daheim sagen wir, hier gibt es kein Feuerrwerk, da haben wir uns aber getäuscht. Es gibt irgendwo Feuerwerk, das wir hören aber durch die hohen Bäume nicht sehen.

Den letzten Abend von 2017 verbringen wir beim Lagerfeuer.

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Das Jahr 2018 beschert uns den Super Mond den wir auch sehr gut fotografieren können. Wir danken natürlich unseren Lesern und wünschen euch alle ein wundervolles 2018.

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Eingestellt von Alina-Frank 11:47 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Die schöne und das Biest

Barbie und der Metzger

sunny 33 °C
View USA 2018 & Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Die Trennung!

02.01.18 bis 03.01.18 Sophia Dale Campesite (beim Metzger)

Am zweiten Januar kommen wir in der Sophia Dale Campesite ca. 10 Km vor Swakopmund an. Hier schwärmt Thomas seit Monaten vom dem Camp beim Metzger und wir gehen dort lecker essen. Morgen geht’s nach Swakopmund, wir freuen uns auf gutes Brot (nach deutscher Art), Wurst, Restaurants und Zivilisation.

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03.01.18 bis 04.01.18 Alte Brücke Camping in Swakopmund

Ein schöner Campingplatz mit eigenes Bad und Kochecke.
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Thomas und Tipi bekommen 2 neue Reifen. Sie wollen aber weiter Richtung Kapstadt und wollen evtl. die Reise etwas früher abbrechen die letzten 2 Wochen woanders verbringen. Wir haben es nicht eilig, haben noch ein Treff mit ein Bekannten von Rainer (vom Ongava) und freuen uns auf Zivilisation. Kaum in Swakopmund, beim kurzen shoppen, landen wir schon beim Sushimann und essen eine Kleinigkeit. Tipi findet uns dort und wir sündigen alle mit Cupcakes. Die sind total süß, wir sind enttäuscht. Am nächsten Tag kaufen wir Kuchen. Wir geben einen aus, Papa hätte heute sein 82 Geburtstag gefeiert. Abends Sachen aufteilen und noch einmal gemeinsam kochen. Wir haben unsere Haushalte zusammengeworfen das war praktisch, jetzt müssen wir erst mal Inventur machen und wieder einkaufen.

Am nächsten Tag sind Tom und Tipi so schnell weg wie der Wind. Ich schaffe es noch schnell ein Bild, von den beiden zu machen.

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Seltsam, jetzt zu zweit unterwegs. Natürlich ist es zu viert auch nicht immer einfach, 4 Personen, 4 Nationen (bei der Geburt zumindest), 4 Charaktere. 3 Afrika Fans, 1 Afrika Neuling , 2 Frühaufsteher, 2 Langschläfer, 1 Reisender in Flughafentempo, 1 in Schildkrötentempo (wenn sie sich beeilen musste), 3 Urlauber, 1 Arbeitende, 1 Planer/Reiseleiter, 1 Klugscheisser der trotzdem von einer Bande Affen mehrfach überlistet wurde, 3 Candycrush Spieler, 1 (wie könnt ihr mit CandyCrush eure Zeit vergolden) Kopfschüttler, 1 Autoumräumer, 1 Kochfan, 3 Koch und Spüldrückeberger, 2 Shoppingfans, und 2 Autowächter, 2 Biertrinker, 1 Weintrinker und 1 "ich vertrag Tequila so gut" Denker. 1 Wollefanatiker (Headbanging mit Wolfgang Petry .-o ), 2 Monate später hat Wolle 3 neue Fans bekommen , dafür hat die Tomate 1 Fan verloren. 24 Stunden an 7 Tage die Woche zusammen, außer die Fahrten. Selten Möglichkeiten sich mal von der Gruppe zu trennen, Raum für sich zu haben auch kaum möglich.

Jetzt sind wir erst mal in unseren Tempo unterwegs, und was machen wir als erstes? Wir schlafen die nächsten Tage ordentlich aus. Ratet mal wer die Langschläfer waren ;-)

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Abends fragen wir uns was die andern so machen, das Lagerfeuer und Feuerabendbier ohne die 2 ist seltsam. Per Whatsapp, sind wir noch in Kontakt, bald sehen wir uns in Kaptstadt wieder.

Wir kochen alleine und das erste Steak wird schon mal sehr gut. Leider kochen wir ohne unsere Mitreisenden immer seltener, was sich in der Reisekasse schnell bemerkbar macht.

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04.01.18 bis 06.01.18 Sophia Dale Campsite (beim Metzger) Inspektion Landy
Wir fahren zu Sophia Dale Campsite zurück, wir wollen noch Norbert treffen. Der ist genauso sympatisch wie Rainer, gibt uns viele Tipps und wir gehen Mal mit ihm essen.

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Abends wieder zum Metzger ins Camp, unsere Barbie braucht mal wieder ein bisschen Zuwendung.
Der Luftfilter fliegt raus, kaum zu glauben fünf tausend Kilometer. Kraftstofffilter erneuert, alle Flüssigkeiten werden gescheckt, Schläuche und Gummis überprüft. Bei diesen Straßen finden sich immer ein paar Schrauben die sich gelöst haben. Ein Halter vom Verteilergetriebe ist abgerissen. Denn müssen wir besorgen, so geht es nicht weiter.

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Am nächsten Tag fahren wir wieder nach Swakopmund rein in die Alte Brücke, die ist direkt in der Stadt, am Meer.

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Auf dem Weg dahin versuchen wir das Ersatzteil auf zutreiben. Fehlanzeige, heute ist Samstag und alle machen um 12.00 zu oder haben erst gar nicht auf. Also haben auch wir jetzt Wochenende!

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06.01.18 bis 12.01.18 Die Alte Brücke in Swakopmund
Am Montag Morgen haben wir gleich Glück und bekommen das Ersatzteil für das Getriebe. Ein Ersatzteil Laden nur für Land Rover, wir bekommen alles: Klips, Klammern für die Türverkleidung und noch ein Gummilager von der Vorderachse.
Leider hat er kein Klimakondensator für unsere Barbie. Nach einer weiteren Füllung bei einem Klima Spezialist hat sich rausgestellt das da noch ein Riss ist. Der gute Man wollte es mit kleben versuchen und hat sich den ganzen Tag abgemüht. Wir haben umgerechnet 60 EUR bezahlt und hatten für zwei Tage (!) eine Klimaanlage. Richtig, das Kleben hat nicht gehalten. Also ohne Klima Richtung Wüste, toll.

Wir fahren in Swakopmund zu den Dünen und gucken mal wie heiß es ist.

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Blöder Test, es ist heiß was haben wir erwartet? Wir klettern schon mal auf eine Düne und üben für die berühmte Düne 45 in Soussusvlei.

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Von ganz oben sieht Barbie ziemlich klein aus.

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Die Aussicht auf den Dünen, traumhaft. Soussusvlei wird noch besser, je nach Wetterlage.

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Jetzt noch paar Romantikselfies.

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Hmm da haben wir nicht mit dem Wind gerechnet, zu viel Wind für Romantikbilder ;-).

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Eigentlich wollten wir gar nicht so lange in Swakopmund bleiben und schon längst weiterfahren, aber wir kommen mal wieder nicht aus den Pötten. Der Wind der abends durchfegt macht kein Spass, sobald die Sonne untergeht brauchen wir dicke Sachen. Wir schlafen aus und es ist wieder fast zu spät. Na gut dann machen wir das besten draus, aufräumen, arbeiten und in die City gehen . Ein toller Tag, nach 20 Minuten finden wir uns im Cafe wieder, dann Sushi und es folgen paar weitere Tage. Hier ein Bild vom Village Cafe, leckeres Essen und so viele unterschiedliche Räume und Details, wie ein Sitz aus einer Badewanne, ein alter Bulli als Sitzecke, und und und. Die Bilder geben es nicht wieder.

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Wir überlegen auch noch was wir mit den Reifen machen. Die hinteren machen mir sorgen, sie sind leicht Porös und die Schotterpisten haben ihre Spuren hinterlassen. Beim dritten Reifenhändler werden wir fündig, sie sind zwar am teuersten aber es ist die selbe Größe und sogar die selbe Marke. Zu unseren Reifen meint er, das ist ein Risiko, die sind älter als fünf Jahre. In Afrika sind alle Reifen alt wenn sie älter als fünf Jahre alt sind.
Ja Ja ! (das sagte bisher jeder Händler)
Ich frage mich wo gehen die ganzen Alten Reifen hin, die wir jedes Jahr aus Deutschland nach Afrika schicken. Aber OK, unsere Reifen sind für die Tour nicht mehr ausreichend und ob ich mir hier neue kaufe oder in Kapstadt, das ist doch egal. Wir wollen wissen wie alt die Reifen sind die er uns verkaufen will, von Dezember 2017. OK, der Deal ist gemacht. Aber ich sage ihm gleich die Alten Reifen nehme ich mit.
Als sie die Reifen Montieren, schaue ich mir den ersten an, DOT 0517. Na ja, will mal nicht kleinlich sein. Zahlen muss ich bevor sie die Reifen auf das Auto Montieren.

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Als sie fertig sind, fragt mich Alina wo das Herstellungsdatum auf dem Reifen steht, ich zeige es ihr. Sie sagt, dann ist der Reifen auf der anderen Seite von Januar 2016. Tatsächlich, dieser Hund. Alina stellt ihn zu rede. Der gute Mann erklärt es uns, er hat die Reifen im Dezember gekauft aber das Datum auf dem Reifen ist uninteressant. Die Garantie von dem Reifen fängt mit dem Tag der Montage an, und das steht auf der Rechnung. Der Reifen ist Brand neu und wir haben nix zu befürchten und außerdem hat er kein anderen.
Wir sprechen in auf sein geschultes Auge am Anfang an, als er sagte, eure Reifen sind ja schon älter als fünf Jahre. Das ist ein Risiko.
Der Reifen ist neu, und wenn wir das nicht verstehen wollen, kann er auch nix dafür, meint er noch und dreht sich weg zu einem anderen Kunden.
Das hier fast alle Deutsch reden, wissen wir längst und das er auch mindestens ein bisschen Deutsch versteht ist uns auch klar, obwohl er nur Englisch redet.
Alina lässt nicht locker, wir unterhalten uns nicht laut aber mit normaler Lautstärke im Laden was er uns versprochen hat und was er uns aufs Auto geschraubt hat. Die anderen Kunde gucken schon komisch, da sagt er plötzlich, ich versuche für Morgen einen anderen Reifen zu bekommen, aber ich weiß nicht wie alt der dann ist. Wir sind einverstanden und lassen den besagten Reifen wieder abmontieren, mit dem lässt er uns natürlich nicht bis Morgen fahren. Dann kann er ihn ja nicht mehr als neu verkaufen, verstehe! Das Reserverad kommt drauf, ich muss es von der Motorhaube abmontieren und frage nach einem Waschbecken, für die Hände zu waschen. Durch die Tür, dann rechts und dann links, alles klar. Als ich fertig bin sehe ich den Chef an der Tür vorne Rauchen. Auf dem weg zum Waschbecken bin ich an einem Raum vorbei gegangen wo Reifen gelagert werden, ich gehe zurück und werfe ein Blick rein. Jede menge Reifen von BF Goodrich und in allen Größen. Zurück bei Alina, sage ich wenn er morgen ein Reifen mit DOT 0517 hat, dann wollte er nur so ein paar dummen Touristen seine Ladenhüter andrehen.

Meine Eltern haben uns zu Weihnachten ein kleines Bonus überwiesen und so gehen wir am lezten Tag erneut durch Swakopmund bummeln
und buchen Abendessen schick am Pier, nicht das teuerste Restaurant am Platz (der hatte keine Sushi).

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Auf den Weg dahin, ein Pelikan der auf der Straße läuft neben den Fischern, wir schätzen der wird hier ordentlich gefüttert.

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Ein Paar Bilder aus dieser Stadt.
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Ein herrlich sonniger Tag.

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Ab zum Ende des Piers lecker Abendessen.

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Hier sehen wir noch Flamingos vorbeifliegen und einen schönen Sonenuntergang.

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Der Weg zurück hat auch noch romantikpotenzial, wenn es nicht so kühl wäre.

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Großen Dank an Mutti und Alfred wir waren von eurer Budgetspritze einige male Essen, aber das hier war das schönste.

12.01.18 bis 13.01.18 Sophia Dale Campsite (beim Metzger)
Wir kommen aus Swakopmund nicht weg. Alles sind gegen uns besonders Alina. Am nächsten Morgen, wir sind noch nicht ganz ausgestiegen, kommt uns schon ein Mitarbeiter entgegen mit einem Reifen von 0617. Wir gehen gar nicht mehr rein, als der Mitarbeiter Fertig ist, steigen wir ein und fahren weiter. Noch schnell einkaufen und dann Richtung Lüderitz, auf dem Parkplatz treffen wir Norbert und verquatschen uns eine Stunde lang. Alina, will gar nicht mehr weg aus Swakopmund. Ich muss hart durchgreifen! Ob wir weggekommen sind, erfahrt ihr im nächsten Beitrag

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Eingestellt von Alina-Frank 04:38 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Der traumhafte Foto Tag

Ab jetzt auf eigene Faust unterwegs

sunny 38 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Wir haben es doch geschafft Swakopmund zu verlassen, wenn auch schweren Herzens. Ab und zu hatten wir auch die Nase voll, wenn es kalt und windig wurde. Wir hatten ein paar schöne Tage hier, Urlaub vom Urlaub quasi.

Mit unseren zwei neuen Reifen, machen wir uns auf den Weg Richtung Soussusvlei. Tom und Tipi hatten vor wenigen Tagen auf dieser Schotterpiste einen Reifenschaden (geplatzt) mit ihren nagelneuen Reifen. Wir fahren 40-60 Kmh. Die Landschaft ist kahl aber dennoch schön.

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Ab und zu gibt es mal ein Bäumchen oder einen Strauch zu sehen.

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Plötzlich sehen wir ein Strauß in der Ferne flitzen. Wir sehen nichts hinter ihm und wundern uns warum der so ein Tempo drauf hat. Er kreuzt vor uns die Straße und rast in diesen wahnsinnigen Tempo weiter bis wir ihn nicht mehr sehen.

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Was hat ihn dazu getrieben so zu rasen? Hat er den Herd zuhause angelassen, einen wichtigen Friseurtermin oder ein Rendezvous? Wir werden es nie erfahren.

Wir fahren wieder am Wendekreis des Steinbocks vorbei und verlassen die Tropen Breitengrade nach Süden. (was für Tropen, ich hab die letzten Tage nur Wüste gesehen). Den Wendekreis haben wir zuletzt Richtung Norden in Mosambik überquert, jetzt geht’s wieder in den Süden nach Südafrika und auch wieder heim.

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13.01.18 bis 15.01.18 Campsite Solitaire

Diese Strecke kennen wir noch aus 2015, damals sind wir auch nach Soussusvlei gefahren. In der Mitte machen wir halt in Solitaire. Das ist ein Ort der eine Tanke, Bäckerei, Restaurant , Lodge und Campsite hat.

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Der Besitzer hatte vor über 20 Jahren das Ding gekauft. Damals war es wohl nur eine Tanke im Nirgendwo. Er hatte aber ein paar nette Ideen. Zuerst hat er den Leuten die vorbeifahren selbstgemachten Apfelkuchen angeboten. Das hat sich schnell herum gesprochen. Bald hielten einige, alleine wegen dem Apfelkuchen an. Dann hat er alte Autos hingestellt und sie der Sonne überlassen.

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(Beim dem letzten Bild hab ich ein wenig mit Schwarzweiß Effekten gespielt)

Das gibt schöne Fotomotive, wer hier vorbeifährt, hält automatisch an um Bilder zu machen. Dann riecht er den Apfelkuchen und schon hat man mehr Zeit hier vergeudet, als ursprünglich geplant. An den vielen Frettchen die hier herumschwirren haben wir uns bereits 2015 erfreut.

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An den Apfelkuchen haben wir uns nicht erfreut, der Besitzer ist 2014 verstorben und die Backwaren sind nicht so lecker. Wir buchen 2 Übernachtungen und verbringen Zeit am Pool.

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Wir lernen ein südafrikanisch amerikanisches Rentnerpaar Russ und Margit kennen, die seit 4 Jahren ihr Landrover ihr Zuhause nennen.

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Sie fahren durch Afrika und versuchen kleine Wildlifeprojekte (Link) zu sponsern. Die Männer begutachten gegenseitig ihre Landrover, es werden Tipps und Erfahrungen ausgetauscht. Wir hätten nie gedacht, was für einen Spaß das macht, hier mit einem Landy herumzufahren. Erstaunlich wie fit die 2 sind, 4 Jahre in ein Landrover zu wohnen ist ganz schön anstrengend, erst Recht wenn man über 60 ist. Sie klettern jeden Abend in ihr Dachzelt. Einige ihrer Freunde halten sie für verrückt, ihr Sohn ist aber stolz. Sie waren auch in Simbabwe und kennen allerhand Geschichten. Sie haben auch ein zweites Zelt für den Boden, falls sie Abends mal auf eine Pirschfahrt gehen, oder noch schnell was einkaufen usw. Das ist ein sehr gute Idee.

Gestern sind wir ziemlich spät auf der Campsite angekommen und hatten auf der Fahrt fantastisches Fotolicht und traumhafte Landschaft. Einen schönen Sonnenuntergang haben wir zwar auf dem Campingplatz gesehen, aber einige Kilometer weiter sah die Umgebung im Abendlicht noch besser aus. Ab und zu stand ein Oryx an der Straße, wir haben kaum angehalten um Bilder zu machen.

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Wir haben uns stattdessen beeilt anzukommen, das Zelt im hellen aufzubauen, kochen, spülen etc.. Ist das Zelt erst mal aufgeklappt, hat Frank verständlicherweise keine Lust mehr dieses einzuklappen um loszufahren. Ich streike heute. Ich will zum Sonnenuntergangsspot und dieses schöne Abendlicht nach 17 Uhr genießen, Fotos machen. Frank baut das Zelt ab und fährt zähneknirschend los.

Wir kommen nicht weit.
Kaum fahren wir aus dem Campingbereich raus, an den rostigen Autos vorbei, sehen wir eine wunderschöne Wolke.
Die Autos werden im perfekten Licht angestrahlt, die Wolke tut ihr übriges um das Bild total unecht aussehen zu lassen.

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Wir steigen aus, und fotografieren los.

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Auch Barbie wirkt in dieser Umgebung.

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Wir machen Bilder wie die wilden. Wir rufen uns alle 5 Minuten zu, das sieht so toll aus, guck dir das an , das ist doch wie eine Fototapete, der Wahnsinn.

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Die Fotoauswahl für heute, war eine schwere Aufgabe, es sind viele Bilder, aber wir haben noch viel mehr gemacht.

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Am Ende noch ein Schattenküsschen.

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Nun steht die Sonne ziemlich tief, schnell ins Auto und ein schönen Sonnenuntergangsspot finden.

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Wir halten an, vor uns in der Ferne geht die Sonne zwischen zwei Hügel unter.

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So klar habe ich die Sonne nicht oft gesehen, was für ein Schauspiel.

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Romantikfaktor inbegriffen.

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Was für ein Tag, die Bilder müssen wir selbst erst mal verarbeiten. Glücklich kehren wir zurück, das Zelt baut Frank im nu auf, wir kochen und reden über diesen tollen Abend.

Der Tag ist aber noch nicht ganz abgehackt, ich schlag Frank vor Bilder vom Sternenhimmel mit den Autos im Hintergrund zu machen. Frank willigt überraschend ein.

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Wir probieren sämtliche Einstellungen durch, Blende, Belichtungszeit, Iso. Die Autos strahlen wir mit der Taschenlampe an. Hier haben wir durch die Kakteen geleuchtet, hat ein netten Effekt aufs Auto gemacht.

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Die Bilder werden immer besser, leider kommen Wolken, die den Sternenhimmel teilweise verdecken.

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Ein Stativ haben wir auch nicht mit, wir bemühen uns die Kamera auf Steine zu positionieren.

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Plötzlich geht die Taschenlampe aus. Wir sitzen im Stockdunkeln. Wir können die Autos nicht mehr anleuchten und haben auch kein Licht um die Kamera zu bedienen. Der Campingplatz ist ca. 5 Minuten zu Fuß entfernt, für eine Ersatztaschenlampe zu holen. Das beste Bild

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Auf den kleinen leuchtenden Display unserer Kamera, haben die Bilder viel besser ausgesehe als später auf unseren Bildschirmen. Wir ärgern uns keine zweite Taschenlampe mitgenommen zu haben.

Eines der schönsten Tage auf dieser Reise geht zu Ende.

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Eingestellt von Alina-Frank 03:55 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

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