Reise blog von Travellerspoint

März 2018

Die Diamanten Geisterstadt

die reichste Stadt der Welt

sunny 39 °C

Vor einigen Jahren habe ich einen Bericht über Kolmannskuppe gesehen und seitdem wollte ich unbedingt dahin.

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Daher sind wir hier mitten in der Wüste und wir stellen fest, auch Lüderitz die Hafenstadt nebenan ist eine schöne kleine Stadt. Allerdings verbringen wir eine furchtbare Nacht hier. Der Wind am Campingplatz war so stark dass es uns vorkam, jemand sitzt neben unserm Zelt und haut gegen unser Auto. Am nächsten morgen lassen wir das Frühstück ausfallen und holen die Tickets für die Kolmannskuppe Tour.

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Einst, die reichste Stadt der Welt, heute eine Geisterstadt. Der auf Diamanten gegründete Reichtum der Bewohner ließ eine Bergbaustadt entstehen, in dem aller Luxus vorhanden war, der damals für Geld zu bekommen war – und das in einer Umgebung, die trostloser und lebensfeindlicher wohl kaum sein könnte. Es gab kein Wasser, keinen Regen, keine Erde, in der auch nur das Geringste hätte wachsen können, keinerlei Infrastruktur – nur Sand, regelmäßig heftige Sandstürme und Hitze. Alle Bewohner bekamen gratis Milch, Eis und Brot. Hört sich jetzt nicht so doll an aber Eis in der Wüste und Milch 1000 km weit importiert, war vor über 100 Jahren reiner Luxus.

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Dennoch war Kolmannskuppe nur ein Paradies auf Zeit. Die naheliegenden Diamantenfelder waren bald abgebaut und so verlagerte sich die Diamantenförderung immer weiter nach Süden, dort fand man auch größere Diamanten. In den 30er verließen die Bewohner nach und nach den Ort und überließen ihn der Wüste, mitsamt Wohnungseinrichtungen, Sportgeräte, Maschinen etc. Die Wüste holte sich die Stadt im Laufe der Jahrzehnte zurück, in den Ruinen häufte sich der Sand meterhoch.

Es ist bereits ziemlich warm als wir die Tour machen, wir erfahren dass es hier mal sogar einen kostenlosen Zug für die ganze Stadt gegeben hat, der hat morgens als erstes das Eis für die Kühlschränke ausgeliefert. Alte Wände, alte Geräte, alte Steckdosen.

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Verfallene Häuser wir haben wahnsinnigen Spaß dies zu fotografieren. Es ist ein Beitrag für die Bildchengucker, es ist schwierig Bilder auszusortieren.

Die Häuser sind beschriftet, es gibt das Haus des Lehrers, Architekten, der Ladenbesitzerin, des Verwalters, usw.

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Hier steht nur noch ein Teil der Wände.

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Innen sieht jeder Raum anders aus, mal mit mehr mal mit weniger Sand

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Viele AAAhs und Ooohs.

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Wandfarbe oder sogar Tapete sind zum Teil noch erhalten.

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Das Krankenhaus gefällt uns auch sehr gut, draußen ist es sehr heiß aber innen schön kühl und fast jeder Raum ein Foto wert.

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Am Schluß schauen wir uns noch das Haus des Arztes an.
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Erstaunlich, hier darf man auch noch überall hin, führt eine Treppe hin, kann man rein. Das wird wohl in einigen Jahren je nach Verfall nicht mehr möglich sein. Wir machen noch ein Video.

Übrigens, südlich von hier gibt es ein großes Sperrgebiet, der Hintergrund es gibt hier noch Diamanten. Sollte man einen finden, darf man ihn nicht aufheben, hier gehört alles Namibia. tut man es doch und wird erwischt, dann gibt es auch Gefängnisstrafen. In Kolmanskop findet man eine Bildersammlung mit Diamanten Dieben die in den Minen gearbeitet haben. Die haben sich was einfallen lassen, einer hat die Diamanten per Brieftaube nach Hause verschickt.
Ich geb zu, wir haben ein wenig nach Diamanten ausschau gehalten aber keinen gefunden. Aber wir haben doch schon alles oder?

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Sag ich doch besser als Gold oder Diamanten ;-) .

Wir wollten ursprünglich nach Lüderitz zurück, wollen aber eine weitere Nacht auf dem windigen Campingplatz. Wir treffen zwei junge deutsche Männer denen wir im Laufe des Tages immer wieder begegnen. Wir verabreden uns dann im Ort "Aus" im Restaurant. Sie bekommen Infos von uns und geben uns ein paar Tipps über Kapstadt.

Unser nächstes Ziel ist der Quiver Tree Wald. Auf dem Weg dahin brauchen wir einen Platz wo wir das Auto ein bisschen sauber machen können und wo wir Internet haben, hängen ganz schön nach mit unserem Blog. Wir fahren weiter nach Keetmansshop, wieder über sandige Straßen.

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Die Fahrt ist wunderschön.

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18.01.18 bis 21.01.18 Trupen Garden bei Keetmansshoop

Der Campingplatz in der Stadt gefällt uns nicht besonders und wir finden weiter südlich 2 andere. Wir entscheiden uns für die zweit günstigste Campsite, dafür haben wir eine eigene Dusche und eine eigene Toilette. Ein eigenen Pool, na ja wir sind mal wieder allein auf dem Platz. Hier ist es zwar auch sehr windig aber wir sehen mal wieder einen fantastischen Sonnenuntergang.

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Kostenloses Wi fi auf dem Stellplatz in guter Qualität ist selten, wir beschließen zwei Tage zu bleiben, da ich arbeiten muss. Am nächsten Tag lassen wir uns in die Stadt fahren, die Campbesitzerin hat uns ein Rentner besorgt, der uns durch die Gegend chauffiert und vor dem Laden wartet bis wir mit shoppen fertig sind, für umgerechnet 10 EUR. Das ab und aufbauen des Zeltes nur um ein wenig einzukaufen, dass ist uns die 10 € Wert.
Später hüpfen wir noch in den schönen Pool. Abends kommen die Vögel zum Trinken, fliegen und Rauschen an unseren Köpfen vorbei.

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Ein Hund besucht uns ständig und schläft gerne mit dem Kopf unter unseren Reifen, ein komischer Käfer schaut auch oft vorbei. Wir könnten auch noch einige Tagen hier verbringen der Wind nervt aber extrem.

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Der Wind ist auch hier so stark das es wieder nix wird mit grillen oder einem Lagerfeuer. Wir müssen den Kocher in die Toilette stellen, das wir überhaupt eine Flamme zum kochen haben.
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Spätabends ist der Wind dann weg, dafür der erste Regen.

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Morgen geht es zum Köcherbaumwald.

Eingestellt von Alina-Frank 19:18 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Der Köcherbaumwald

Geparden, helfende Hände und ein schönes Roadhouse

sunny 39 °C

21.01.18 bis 22.01.18 Quiver Tree Camp bei Keetmanshoop

Am nächsten Tag steht wieder mal Einkaufen auf unserem Plan. Der Shop gefällt uns nicht, viel zu viele komische Gestalten drumherum, wir fühlen uns nicht sehr sicher. Ob wir den armen hier unrecht tun? Frank geht einkaufen und ich bleib zur Sicherheit am Auto. So kann ich auch Emails abrufen und sehen was es auf den Social Media Kanälen meiner Kunden neues gibt, beantworte ein Paar Anfragen. Als Frank wiederkommt, helfe ich ihm die Einkäufe einzuladen. Er ist an der Tür, hinter dem Beifahrer, am Kühlschrank beschäftigt. Ich öffne die hintere Ladeklappe. Als ich mich zu Frank drehe, sehe ich das ein Einheimischer sich weit in den Beifahrerbereich hinein beugt. Frank steht zwar daneben, die offene Kühlschranklappe versperrt ihm aber den Blick. Ich schreie "Hey was tust du da!" Der Typ schreckt auf und sagt er wollte uns einladen helfen. Ich geh an die Beifahrertür und sehe mein Handy liegt dort wirklich "einladend" auf dem Sitz. Ich sag dem Typ (der lustigerweise nicht wegrennt) du wolltest mein Handy nehmen, nein er beteuert immer wieder er wollte uns nur helfen. Er möchte gerne unsere Sachen einladen. Er grinst etwas dabei. Ich schicke ihn immer wieder weg, er bleibt aber da und behauptet immer wieder dass er nichts stehlen wollte. Wir können auf seine helfende Hände verzichten. Er sieht armselig aus, wenn er nicht versucht hätte mir das Handy zu nehmen hätte ich ihm was gegeben. Wir geben oft Leuten etwas , die armselig aussehen auch denen die nicht danach fragen. Manche fragen nach Geld um Brot zu kaufen und sind erstaunt wenn wir ihnen Brot anbieten. Nein sie möchten lieber Geld.

Weiter zum Quiver Tree Forrest, der Köcherbaumwald. (Schild ist in afrikaans)

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Diese wunderschönen Aloe Pflanzen gibt es hier im Überfluss. ich habe Bilder davon gesehen und musste unbedingt hierhin. Leider ist es stark bewölkt, die ersten Bilder sind so lala.

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Kleine Rock Dassies, springen hier überall rum. Die sind sehr süß und fast zahm, erschrecken sich nicht wenn du zu nah an sie drangehst.

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Neben dem Köcherbaumwald gibt's hier auch den Giants Playground. Das sind hübsche Steinhaufen, von der Natur hinterlassen, die für die einheimische aussehen als hätten vor langer Zeit Riesen damit gespielt. Wir lassen die Drohne fliegen, die Bilder werden durch den Bewölkten Himmel aber nicht so toll wie gedacht.

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Die Köcherbäume gibt es natürlich auch hier, sie leben am liebsten zwischen den Steinen, so wie die Dassies. Am späten Nachmittag reißt die Wolkendecke etwas auf.
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Gegen 16 Uhr gehen wir zurück auf den Campingplatz und bauen unser Zelt auf.

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Wir beeilen uns denn gegen 18 Uhr werden hier die Geparden gefüttert. Geparden? Ja richtig gelesen. Die Campingplatz Besitzerin hat eine Gepardin und ihre zwei Söhne vor vielen Jahren aufgenommen. Sie haben einen Auslauf von ungefähr 40 Hektar, kommen aber jeden Tag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr zur Fütterung. Als wir ankommen sitzen die zwei Geparden bereits unter dem Baum und warten brav so dass wir viele Bilder machen können.

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Irgendwann brüllt er los , da hat einer Hunger.

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Nee, nicht wirklich, der hat nur gegähnt. Sie stehen tatsächlich auf und machen jaulend auf sich aufmerksam. Das hört sich so an , als würde man Frederick zum Tierarzt bringen, eher als würde eine kleine Katze jaulen. (Fred mein Süßer Schatz, wir vermissen dich so sehr).

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Als die Besitzerin kommt, dürfen all ins Gehege, außer die kleinen Kinder. Die Geparden fauchen den Eimer mit dem Essen und die Besitzerin an, dann stürzen sie sich aufs Futter. Die Besitzerin der Campsite erzählt ein bisschen über Geparden allgemein, wie lange sie diese schon hat und das es für sie kaum eine Chancen gibt diese wieder auszuwildern. Wir haben noch keine Geparden gesehen, für uns hat sich das ganze gelohnt. Als das Futter alle ist , laufen sie auch schon davon. Die Geparden werden nicht nur gefüttert, ab und zu erwischen sie auch ein paar unachtsame Rock Dassies.
Wenn ich sehe wie die furchtlos rumlaufen, wundere ich mich dass es überhaupt noch Dassies hier gibt. Der hier (siehe unten) guckt besonders doof aus der Wäsche. Zu allem Übel hat er eine Überbiss oder Hasenscharte und schielt auch noch zusätzlich. Manchen bleibt auch nichts erspart. ;-)

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Zum Sonnenuntergang gehen wir noch mal zu den Quiver trees.

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Die Sonnen scheint durch, in der Ferne gibt es auf einer Seite dunkle Wolken, die andere Seite ist fast wolkenfrei. Perfektes Fotolicht.

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Zwischen den Steinen entdecken wir immer wieder Dassies, manche gucken uns locker an, als würden sie sagen, "Hey, Alter, was geht ab?"

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Wir machen unsere Bilder und genießen den Sonnenuntergang.

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Ich fang an zu kochen und erfreu mich an den Dassies die rumspringen. Hinter dem Küchenblock geht die Sonne unter. Wir sind zu früh zurückgegangen, der Sonnenuntergang wird immer besser. Leider ist hier neben der Küche kein Köcherbaum in der Nähe um den vor die Sonne zu setzten.

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Wir treffen ein anderes Pärchen, die sich auch ärgern, weil sie auch von ihrem Sonnenuntergangsspot zu früh zurückkamen. Wir würden gerne den Sternenhimmel genießen, wenn der blöde Wind nicht wäre. Der folgt uns gefühlt seit 3 Wochen.

Morgen packen wir wieder zusammen und diesmal vergessen wir 4 unserer Zeltstangen. Als wir das Auto übernommen hatten haben wir 4 Reserve Zeltstangen gehabt, die wir Thomas und Tipi geschenkt haben. In Lüderitz ist anscheinend unsere aufladbare Lampe weggeflogen, beim einpacken haben wir sie nicht gesehen und seitdem vermissen wir auch diese. Haben wir jetzt den Kaputt-wegkomm-Virus von Thomas und Tipi?

Am nächsten Tag machen wir halt in einer Destille. Es gibt für wenig Geld auch ein Tasting und einen Cappuccino. Der Hund hatte wohl kurz vor uns ein Tasting, er begrüßt uns etwas angesäuselt an der Tür ;-).

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Frank befürchtet das schlimmste und nippt nicht mal. Mehr Alkohol für mich!!!

Auf den weiteren Weg finden wir eine kleine Oase, ein schönes Roadhouse.

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Ein Orxy gehört hier wohl überall dazu, sowie auch ein Köcherbaum der im Auto wächst.

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Wir habn wohl noch nicht genug von rostenden Autos, leider ist die Sonne noch zu hoch.

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Dann gehen wir halt hinein, hier gibt es auch viel zu entdecken. Wir essen eine Kleinigkeit und shoppen auch ein wenig.

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Draußen noch ein paar Bilder und schon müssen wir leider los.

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Nächster Punkt ist der gefürchtete Fish Canyon. Klar dass unsere neue Reifen zum Einsatz kommen. Allerdings hatten Thomas und Tipi auf dieser Strecke auch ein platten mit ihren Nigelnagelneuen Reifen. Frank überprüft noch mal den Luftdruck für die Schotterpiste. Ob wir ohne Probleme und ohne Reifenpanne dadurch kommen, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Ein Bild vom Profil der alten Reifen
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Eingestellt von Alina-Frank 04:54 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Bye, Bye Namibia

Sechs Wochen in Deutsch-Südwestafrika

sunny 39 °C
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Als erstes noch ein Nachtrag zum letzten Beitrag, den jaulenden Geparden (der nach Futter rief). Ein kleiner Film wie sich das anhört. Ein Muss für Katzenfreunde.

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Wir haben es ohne Reifenschaden bis zum Fish Canyon geschafft. Gewarnt von unseren Freunden sind wir auch langsam und vorsichtig gefahren, 2 neue Reifen im Gepäck. Vor uns fuhren 3 Straßenglätter, keine Rillen ist der Vorteil, Nachteil dass diese besonders spitze Steine hinterlassen.

22.01.18 bis 23.01.18 Hobas Campsite am Fish Canyon
Die Campsite ist recht schön, aber innerhalb des Nationalparks und daher etwas teurer.

Wir fahren direkt Nachmittags zum Canyon, das Licht ist nicht das beste. Schön ist er trotzdem.

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Auf dieser Seite fängt der Hiking Trail an, der dauert mehrere Tage durch den Canyon. Momentan sind sogar Tagestouren runter in den Canyon untersagt, da es einfach zu heiss und zu trocken ist. Der Fish River hat kaum Wasser.

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Hier starten die Wanderungen.

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Wir machen Bilder und setzen uns in den Schatten. Eine Junge Frau in der Ferne hat das perfekte Kontrastkleid an und wird oft fotografiert.

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Frank gibt auch an mit seinem Kleidungsstil von heute. Er wird zwar nur von mir fotografiert, aber das Bild schafft es immerhin in den Blog.

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Hier gibt es auch eine Aussichtsplatform diese ist wohl vor nicht allzu lange Zeit gebaut worden. (siehe Bild unten, rechts oben)

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Hier warten wir auf den Sonnenuntergang und besseres Licht. Der Canyon wird aber immer dunkler, so entscheiden wir uns seitlich an den Canyonrand zu fahren. Hier gibt es immerhin schöne Kakteen zu sehen.

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Wir wandern zwischen den Kakteen rum um das perfekte Bild zu finden. Gar nicht so einfach, aber die Zeit vergeht so schnell dass es bald dunkel wird.
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Wir kommen im stockdunkeln am Campingplatz an und machen Brotzeit. Zelt aufbauen, duschen morgen müssen wir wieder früh raus. Der Sternenhimmel ist wieder herrlich. Am nächsten Tag wird alles schnell gepackt. Frühstück ist nicht drin, wir haben mal wieder keine Zeit.

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Auf dem Weg mal wieder ein Anhalter, ein richtiger Rucksacktourist zu Fuß mit Backpack. Wir haben unsere Rückbank in Südafrika gelassen und haben hinten nur Kühlschrank und keine Sitzgelegenheit, das können aber die meisten Anhalter nicht sehen, da unser Auto auch hoch ist. Es ärgert mich, da Anhalter meist schwarze sind und die denken, weiße halten eh nicht an. Ich rufe dem Backpacker zu, kein Platz.
Ich hoffe er findet schnell eine Mitfahrgelegenheit, denn in der Steppe ohne Schatten zu warten, macht kein Spaß. Ca. 15 min später kommen wir am Canyon an. Das Licht ist perfekt.

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Ich wünschte ich hätte noch ein Polfilter dabei und fotografiere ein wenig durch den Polfilter der Sonnenbrille.

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Ein weiteres Auto kommt und hat den Backpacker mit den wir per Anhalter nicht mitnehmen konnten. Er ist Russe, riecht etwas zu männlich, und will durch den Canyon wandern. Es ist verboten, das stört ihn nicht. Wasser sieht er doch von hier oben, das reicht ihm. Er hat schon Wasserzubereiter Zeugs dabei. Er erzählt mir wo er überall gewandert ist. Beeindruckend, ich guck ihm mir an, und sehe, an dem Mann ist kein Gramm Fett dran, Wasser wird nicht sein einziges Problem. Seine Augen leuchten längst, seine Klamotten bräuchten eine Wäsche, er eine Dusche, er will aber mehr schwitzen und geht Richtung Abstieg. Wir fahren in die andere Richtung und hoffen er schafft was er sich vornimmt. nach Hilfe rufen wird er nicht können, Netz ist hier oben schon schwierig, unten im Canyon unmöglich.

Später sehen wir ein kleines Duicker. Er steht ganz starr vor dem Abgrund. Wir machen Bilder und warten ob es sich nicht etwas dreht. Dem wird es nach einer Zeit zu blöd und geht Richtung Abgrund weiter. Wir sehen noch die Öhrchen und wollen nicht näher dran bevor ein Unglück passiert und fahren weiter.

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Eigentlich sind wir absichtlich ohne Frühstück losgefahren, denn unser Plan war es am Canyon zu frühstücken. Die perfekte Location was meint ihr?

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Wir spielen ein wenig mit unserer Drohne rum. Die lassen wir auch sehr weit in den Canyon reinfliegen und für ein paar Minuten verlieren wir sie komplett aus den Augen. Aiaiiaii Frank fliegt das Ding zurück und irgendwann ist diese wieder sichtbar.

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Hier das Video dazu.

In der Zwischenzeit wird de Kaffee kalt. Als wir auch Bilder vom Frühstück machen, steht die Sonne schon wieder zu hoch für gute Bilder.

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Wir verlassen den Fish Canyon und trinken ein Kafee an unsere Campsite die ein netten Pool hat.

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Am liebsten würden wir rein springen aber .... wir haben mal wieder keine Zeit... Wir müssen heute unser Tagesziel erreichen.

Auf den weiteren Weg, tolle Landschaften und rostende Autos.

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Der nächste Ort "Ais Ais", wird heiß. Hier gibt es warme Quellen, allerdings sieht es aus wie in ein deutsches Schwimmbad. Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir fahren direkt weiter, heiß baden macht bei den Temperaturen nicht wirklich Spaß.

An einer nette Siedlung bleiben fast alle busse stehen um ein Bild zu machen, wir natürlich auch. Vorne Wüste, hinten grün.

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Die weiterfahrt beschert uns eine wunderschöne Landschaft durch Aussenkehr. Wir fahren durch Weingebiete und Weinberge. Das grün tut wieder gut, nach dem ganzen Wüstensand.

Unser nächster Stopp, 23.01.18 bis 25.01.18 Amanzi Trails River Campsite
Hier ist alles erlaubt was nicht verboten ist! Ein Verbotsschild zählt auf. Musik (auch wenn es leise ist) Drohnen, uvm. was ist hier wohl passiert dass der Besitzer alles verbietet? Andererseits sind die Campsites nah einander, und die Ruhe tut gut. Nachteil der Wind, der nachmittag und abends ca. 3-5 Stunden durchfegt, nervt schon ziemlich. Internet auch nicht vorhanden, ich arbeite nur offline.

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So schön wie es hier morgens im Schatten ist, so nervig wird es mit dem Wind wenn man kochen will. Wir beschliessen weiter zu fahren, wir müssen nur über den Fluß, dort liegt Südafrika. Nach über sechs Wochen verlassen wir Namibia, das uns sehr gut gefallen hat. Nirgends haben wir uns so lange aufgehalten wie hier. Lecker Brot gab es auch meist, die deutschen Spuren sind oft zusehen.

An der Grenze zu Südafrika fragen uns die Namibier, wo wir unser Feuerholz her haben. Blöde Frage, na aus Namibia. Das hätten wir nicht sagen dürfen. Holz von Namibia in Südafrika einzuführen ist verboten. AHA ! Der Grenzbeamte nimmt das Holz an sich. Unsere Steaks hat er nicht gefunden sonst wären auch die weg gewesen. Dann hätte Frank dem Grenztyp aber noch ein kaltes Bier mitgegeben. Grillen ohne Bier ist doch blöd!

Zwei Tage später sehen wir in Süfafrika, in der Supermarktkette Spar (wie unser Spar) Feuerholz aus Namibia. Ob es der Spar hergeschmuggelt hat?

Eingestellt von Alina-Frank 06:31 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

zurück in Südafrika

dort wo alles begann

sunny 36 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Unsere Wiedereinreise (Südafrika) wird kein Problem, der Grenzbeamte gibt uns direkt ein Stempel für 3 Monate. Theoretisch müsste er uns nur 1 Woche geben, denn 3 Monate stehen uns erst wieder zu, wenn wir aus Deutschland wieder einreisen. Dies liegt im ermessen des Grenzbeamten, sagt dazu die Südafrikanische Botschaft. Die erste Hürde geschafft.

Die Fahrt ist wie immer schön, was wir allerdings gar nicht vermisst haben, der Müll meist Plastik, überall, besonders in der Nähe der Townships. Das findet man auch woanders nicht nur in Südafrika.

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25.01.18 bis 26.01.18 Springbock Caravan Park

Unsere erste Anlaufstelle ist natürlich ein Einkaufscenter, um Daten für die Telefonkarte zu kaufen, Lebensmittel und Feuerholz. Wir kaufen also wieder Feuerholz aus Namibia, grrr...

Nach einer Nacht in Springbock fahren wir Richtung Augrabies Falls, übernachten aber ca. 20 km entfernt, am Lake Grappa. Ein See für Wasserskifahrer mitten in einer Traubenregion. 26.01.18 bis 28.01.18 Lake Grappa Room & Camping

Als wir auf der Campsite ankommen, ist die ganze Wiese ist mit Kuh Mist voll geschissen, der Besitzerin ist das ein bisschen unangenehm.
Sie schickt gleich eine Angestellten los der sich dem Problem annehmen soll. Sie schalten die Rasensprenger ein und verteilen den Mist gleichmäßig mit dem Rasentraktor.

Was für eine Sauerei! Aber gut für den Rasen!

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Die Campsite bietet für jeden ein eigenes Bad, mit Badewanne und Dusche. Trauben gibts auch zu naschen, hier fühlen wir uns pudelwohl.

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Außer der Wind der abends wieder extrem nervt, ist hier alles perfekt. Der erste Sonnenuntergang nach einem kurzen Gewitter ist einer der schönsten.

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Am nächsten Tag geht es zu den Augrabies Falls, die sind ähnlich ausgetrocknet wie die Victoriafälle. Das Besucherzentrum ist ganz hübsch, bietet ein nettes Restaurant, Informationen und viele Rock Dassies drumherum.

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Dassies können auch auf Bäume klettern, einer klettert sogar auf Barbies Dach. Manche sehen süß aus, manche gucken nur dämlich aus der Wäsche.

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Jetzt zu den Falls, wir sind spät dran, die Sonne ist viel zu hoch für vernünftige Bilder. Einer schrieb im Internet ab Ende Januar wäre mehr Wasser da, die perfekte Zeit, der hatte wohl auch keine Ahnung. Die linke Wand (Bild unten) wäre normalerweise bedeckt mit Wasser.

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Oder die Rechte Wand auf dem nächsten Bild.

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Später treffen wir jemand der 1 Monat später hier war und der hat auch nicht mehr Wasser gesehen.

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Das Scild hat mir gut gefallen, ich fand die Bilderdarstellung lustig.

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Kleine Eidechsen überall, manche davon sind sehr farbenvoll.

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Wir fahren ein wenig rum, Gamedrive nennt man das hier. Zunächst viel Landschaft.

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Hier beschließt Frank etwas aufzuräumen.

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Hmm, doch zu schwer die Steine, dann lieber Blödsinnsbilder.

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Tiere sehen wir kaum, ein paar Affen und ein Oryx, der anscheinend keine Zeit für ein Foto hat.

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Highlight für Frank, er fährt mit Barbie durch Flüsse, sonst mag er den Park gar nicht, ich finde ihn ok.

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Wir übernachten auch heute am Lake Grappa und genießen die untergehende Sonne. Wir liegen zusammen in der Hängematte und plötzlich hören wir seltsame Geräuche. Wir sind umzingelt!

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Heute wird der Sonnenuntergang zwar nicht so spektakulär wie gestern, aber trotzdem wird es schön.

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Auf den Weg zurück, zeigt unser Tacho 240.000 Km, d.h. wir sind etwas 20.000 Km Quer durch Afrika gefahren.

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28.01.18 bis 29.01.18 Springbock Caravan Park
Zurück für eine Übernachtung, hier sehen wir dass die Webervögel sich Häuser mit Eingang bauen, manche haben auch etwas wie ein zweites Zimmer. Abends sehe ich live wie sich die Campkatze ein Vogel vom Boden holt :-o. Wär der lieber in sein Häuschen geblieben :-( .

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Wir machen uns auf den Weg Richtung Kapstadt. Wir machen halt an der Rondeberg Campsite. Die ist so schön, wir planen direkt mehr Tage ein.

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Eine eigene Campküche und eigenes Bad hatten wir öfters, hier ist die Campküche aber komplett windgeschützt und überdacht, man fühlt sich wie "Zuhause". Für Camper mit Großeltern oder welchen die nicht unbedingt ins Zelt krabbeln wollen, gibt es zusätzlich zur Campküche und eigenes Bad auch ein Zimmer mit Doppelbett oder sogar mit 4 Betten. Es gibt auch ein See, (der sich später als Fluß rausstellt)

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ein Pool,

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Schaukel, Trampolin.

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Au weia, ich erinnere mich dass Frank in der Schule mal als Abstieg fast gegen die Wand gekracht ist. Kaum zu Ende gedacht..

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Mit dem Abstieg hat er es nicht so. Hier gibt es auch Lodges für 4 Personen und auch kleine Zimmer für 2.

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Abends gehen wir spazieren im Mondschein, setzten uns am Pool und spielen mit den 33 Katzen. (Korrekt 33, richtig gelesen)

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Wenn es ganz dunkel wird, machen wir unser Feuerchen. Vorher gab es Steak.

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Nach einigen Tagen fahren wir, um Thomas und Tipi in Kapstadt zu treffen.

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In Kapstadt fahren wir erstmal zu Land Rover, Frank möchte sich um die Klima kümmern. In der Nähe gibt es ein Einkaufszentrum, und wir fahren hinein. Schnell merken wir, dass wir mitsamt Reifen auf dem Dach eine Höhe von etwas mehr als 2,40 m haben. Wir können nirgends reinfahren. Zwar ist der Parkplatz den ich ausgesucht habe auf den Dach, aber an den Schranken sind Höhenbegrenzungen. Wir stehen blöd da, hinter uns sind Autos, zurückfahren geht nicht, hinein auch nicht. Da kommt ein Security Typ und schlägt vor über den hohen Bordstein auf den Parkplatz zu fahren. So haben wir kein Ticket. Er sagt, ihr drückt den Button, hab mein Tagesticket verloren und zahlt nur 5€. Cool gelöst, Gottseidank hatte heute der Typ Dienst. An der Ausfahrt gab es keine Höhenbegrenzung. Was machen wir nach der anstrengenden Nummer? Natürlich Sushi essen, was sonst. Typisch kaum sind wir in der Zivilisation, holt uns die Sucht nach Sushi ein.

Wir treffen Thomas und Tipi in Kraifontein bei African Overlander. Barbie und Lilly sind erstmal wieder vereint.

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Hier auf der African Overlander Farm, kommen viele Autos aus aller Welt an die eine Afrika Reise machen. Duncan, verschifft, lagert auch Autos ein, und bietet auch günstige Langzeitmietpakete. Duncan und Ellie, die Besitzer, beide Europäer, sind total nett, hilfsbereit und haben tolle Tipps für Reisende.

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Am ersten Abend quatschen wir in dem Social Area Kontainer, (der heißt wirklich so). Wir trinken zu viel aus der Kopfwehflasche, ich bereue es am nächsten Tag. Trinkfest bin ich immer noch nicht. Am nächsten Tag verabschiedet sich mein Handy und ich muss mir eine neues besorgen.
Dafür bleibt die Campküche am nächsten Abend kalt, wir fahren zum Italiener. Der entpuppt sich als Geheimtipp, die Pizza ist köstlich.

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Ein Abend später fahren wir mit Uber nach Hout Bay. Tolle Location am Strand mit weißen Sand,

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nur das Sushi schmeckt nicht so gut wie es aussieht.

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Dann halt im Sonnenuntergang ein wenig rumlaufen und den Abend genießen.

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Wir versumpfen abends in eine Bar aber den gestrigen Abend beim Italiener können wir nicht toppen, weder mit dem Essen oder der Stimmung.
Nach wenigen Tagen trennen sich unsere Wege. Wir treffen uns mit Mark, der ursprünglich gar keine Zeit hatte und es doch spontan möglich gemacht hat. Tom und Tipi fahren kurz zur Garden Route, wir sehen uns Kapstadt mit Mark an. Dazu mehr im nächsten Beitrag

Eingestellt von Alina-Frank 09:26 Archiviert in Südafrika Kommentare (2)

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