Reise blog von Travellerspoint

April 2018

Kapstadt die zweite

mit Mark unterwegs

Der Blog hängt nach

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Wir freuen uns schon sehr lange auf Kapstadt und auf Mark. Er hatte kurz vorher Besuch und eigentlich keine Zeit. Dann hat er es spontan möglich gemacht. Was ist besser als mit ein Einhemischen die Stadt zu erkunden? Die zweite Hürde schaffen wir nicht, unser Auto würde niemals in seiner Einfahrt passen, bzw sein Tor könnte man dann nicht schließen. Es ist eine kleine Einfahrt und da Mark alleine lebt, passt sein Auto in die Garage, sein Moped noch daneben, Besucher parken draußen. Aber nicht nachts da kann man ein vollgepackten Land Rover nicht stehen lassen. Der Nachteil an Südafrika, hier ist fast jedes Fenster vergittert.

Mark telefoniert rum und wir können eine Weile bei seiner Bekannten Nicole auf's Grundstück. Nicole ist auch aus Deutschland und lebt seit einigen Jahren hier. Sie lebt auch in Nordhoek in Marks Nachbarschaft und hat ein kleines Gästehaus was grad renoviert wird. Wir schlafen in unserem Dachzelt und nutzen das Klo und die Dusche vom Gästehaus. Nicoles Hunde passen auf unsere Barbie Tag und Nacht auf. Das beste, wir fahren meist mit Mark rum und wir müssen nicht ständig unser Zelt auf oder abbauen, Barbie kann sich mal ausruhen.

Als erstes erkunden wir Kalk Bay. Wir verlieben uns in das charmante Kalk Bay, mit seinen wunderschönen kleinen und trendigen Boutiquen, Antiquitätenläden, Kunstgalerien, Kaffees, Restaurants, Hafen und Leuchtturm.

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Der Kalk Bay Espresso ist zum Teil in einem Zugabteil (ein Express?). Nette Idee, das Bild oben zeigt das Innere des Abteils, Bild unten der Abteil von außen.

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Dieser Hammerhai wurde aus geschnittenen Reifen hergestellt, auch schön gemacht.

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Das Wetter ist fantastisch Anfang Februar, in Kapstadt. Wir machen uns zu Fuß an den Strand und an der Promenade entlang, Richtung Muizenberg.

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Der Strand ist wunderschön hier, unsere kleine Wanderung macht Spaß, wir sind in den letzten Monaten gar nicht so oft am Strand gewesen wie man meinen könnte.

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Feiner heller Sand, schöne Muscheln.

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In Muizenberg gibt es sogenannte Haispotter, d.h. Haibeobachter die die Schwimmer und Surfer bei Gefahr alarmiert. Hier leben viele weiße Haie. Flaggen zeigen ob man dem Wasser lieber fernbleibt oder nicht.

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Wir sehen keine Haie aber viele Robben die oft auf der Speisekarte der Haie stehen. Ich fordere Frank auf die Robben zu grüßen, er liebt Robben. Er macht es damit ich Ruhe gebe und dann kaum 1 Minute später grüßt uns die Robbe zurück. ihr glaubt es nicht? Sieht her!

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Mark macht uns auf diese Vögel aufmerksam, die sind wohl auch auf der gefährderten Arten Liste. Sie haben rot umrandete Augen haben wir bisher noch gar nicht gesehen.

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2 Möven streiten sich derweil lautstark um ihre Beute.

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Das "Wahrzeichen" für Muizenberg sind die Edwardian Beach Houses, bunte Holz-Badehäuschen, die eigentlich als Umkleidekabinen dienen.

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Muizenberg ist natürlich auch trendy und cool, hier gibt es viele Surfer.

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Was mich freut, hier kommen einige Surfer hin, die in unserem Alter sind und mit ihren Kids zum surfen gehen. Mir gefällt es. Das Wasser ist zwar kalt aber ok.

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Langsam ziehen Wolken auf.

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Zurück in Kalk Bay gehen wir zum Hafen und zu den Robben. Die liegen ganz friedvoll rum und warten ob nicht einer ihnen seine Fischabfälle schnenkt.

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Mark erzählt uns dass er schon mal von einer Robbe angegriffen wurde. Die sehen so unschuldig aus, können sich aber auch schnell bewegen und haben größere Zähne als man meint.

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Der Leuchturm und der kleine Hafen hier kennen wir aus Bildern von Mark, er ist ein toller Fotograf.

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Mark hat hier schon fantastische Stürme fotografiert in dem der Leuchtturm von Wellen umgeben ist. Einmal auch eine "fliegende" Robbe die von einer großen Welle über den Steg geworfen wurde. Sein Instagram Konto ist voll mit eindrucksvollen Bildern von überall auf der Welt. Wer mal reinschauen mag, https://www.instagram.com/mafo1954/ Hier ein Screenshot davon.
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Abends gehen wir essen, Mark kennt sich aus, es wird meist sehr gut und günstig. Essen gehen, ist hier öfters günstiger als kochen. In den großen Supermärkten sind Lebensmittel so teuer wie bei uns.

Am nächsten Tag schauen wir uns mit Mark Kapstadt an,

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wir fangen im Malaienviertel Bo-Kaap an. Der Stadtteil Bo-Kaap lässt sich sofort an den vielen bunten Häusern erkennen.

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Enge bunte Gassen mit Kopfsteinpflaster bedeckt, teilweise steil bergauf oder bergab führend dazwischen Moscheen und paar Läden. Hat was von San Francisco.

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Leider ist es bewölkt, die Farben sind trotzdem sehr intensiv. Anscheinend sind die hier auch bei Anzügen farbenfroh.

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Danach fahren wir zur V&A Waterfront, einer der Hauptattraktionen hier.

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Hier ist natürlich voll was los, Kaffees, Straßenkünstler, Restaurants, Shops, typischer Touristenkram. Wir klappern alles ab.

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Man kann von hier aus den Tafelberg sehen, wenn die Wolken nicht davor wären.

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Vor dem Abendessen besuchen wir ein Freund von Mark, ein richtiger Künstler, mit Atelier, Katze und vielen Bildern. Der Typ ist einmalig eine Mischung aus Käpt'n Hook (kein Hacken aber Holzbein bzw. Beinprothese) und Salvador Dali.

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Der arme Kerl, er sucht doch nur nach einer attraktiven reichen Freundin um die 20 Jahre, die für ihn putzt und wäscht. Wer Interesse hat, soll sich bei uns melden. Mark kennt viele interessante Leute, einige Künstler, er selbst bemalt Straußeneier die z.B. an der Waterfront verkauft werden. Die Lebensgeschichte dieser Menschen ist oft total außer der Norm, unser Dali hat auch einiges hinter sich, dass er noch Humor hat finde ich gut und außergewöhnlich.

Mark ist für 2 Tage ausgebucht wir fahren mit Uber alleine nach Kalk Bay und Muizenberg.

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Wir wandern alleine an der Promenade, shoppen eine wenig und auf den Rückweg halten wir diesen wunderbaren Moment fotografisch fest.

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Abends versumpfen wir bei dem Kubaner der ist einfach genial. Leider machen wir kaum Bilder, wir wollten nochmal hin haben es aber nicht mehr geschafft.

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SO 11.02.18 Weingut, Camps Bay und Flohmarkt
Ein Tag später sind wir wieder unterwegs mit Mark. Wir fangen am Flohmarkt an, mit Blick auf den Tafelberg.

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Wir kaufen einige Bilderrahmen in Shabby Chic Optik. Die haben wir bei Mark zuhause schon so bewundert, wir vergessen für ein Moment dass wir fliegen und begrenzt Gepäck mitnehmen dürfen.

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Wir fahren zum Lions Head werfen ein Blick auf den Tafelberg

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und verbringen den restlichen Tag in Camps Bay.

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Der Strand hier ist wunderschön, das ist eine Gegend der schönen und reichen.

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Mark hatte als jugendlicher auch hier gewohnt. Mittlerweile kann sich hier der Mittelstand fast nichts mehr leisten und wurde komplett rausgedrängt durch anheben der Mieten. Er wurde letztens aber hier in einer Villa für ein Shooting eines Werbevideos gebucht, für eine Champgnermarke. Auch nicht schlecht oder?
Wir testen derweil das Wasser...

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Das ist das kälteste Wasser was ich je erlebt habe, sogar kälter als in Tasmanien, wir fühlen nach wenigen Minuten unsere Füße nicht mehr. Ich kann es nicht fassen dass hier überhaupt welche ohne Neoprenanzüge ins Wasser gehen.

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Wir gehen den Strand ab und legen uns ein wenig in die Sonne. Es ist ziemlich heiß.

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Ich kann mich von diesen wunderbaren Strand nicht trennen, das Meer glitzert und wir genieße den Tag.

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Zum Sonnenuntergang fahren wir nach Constantia, ein Ort mit einer mehrere Hundert Jahre alten Weinanbautradition. Napoleon war Stammkunde, genau wie Friedrich der Große. Es gilt als das älteste Weingut Südafrikas, seit mehr als 300 Jahren werden hier Weine produziert. Schon der Weg dorthin ist beindruckend, erst recht die Eichenallee am Weingut.

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Abends wieder essen im Kalk Bay, Mark hat uns gut beraten. Für diesen Teller mit Fischfilet und Garnelen haben wir nichtmal 9€ bezahlt.

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Am 12 legen wir ein Arbeitstag ein und am 13 .02 fahren wir Marks Mutter besuchen. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

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Eingestellt von Alina-Frank 13:04 Archiviert in Südafrika Kommentare (1)

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