Reise blog von Travellerspoint

Juni 2018

Landrover zu verkaufen

jetzt wirds seltsam

Wir sind wieder im Lande aber der Blog hängt nach, unsere Erlebnisse von Mitte März bis Abfahrt.

Was uns die letzten Tage zu schaffen gemacht hat, ist der Verkauf unseres Land Rovers. Eigentlich haben wir seit 2 Monaten einen Käufer, der liebe Rainer. Die letzten Tage haben uns viele Leute auf unser Auto angesprochen . Das hätten wir nie gedacht, dass man mit eine Land Rover so viele Leute kennengelernt. Die letzten 2 -3 Wochen meldet sich Rainer nicht mehr. So viele haben gefragt was wir nach der Reise mit dem Auto machen, haben nach dem Preis gefragt, und gesagt ach schade wir wären auch interessiert. Wir haben nur geantwortet, der ist schon verkauft. Und nu? Natürlich haben wir von den Leuten keine Nummer oder sonstiges und wie ernst es der Interessierte meint weiß man auch erst bei den Verhandlungen. Rainer meldet sich plötzlich und erklärt uns dass das Netz so schlecht war und er einfach kein Zugang seinen E-Mails etc. hatte. Wir kaufen den Kondenser sind aber verunsichert. Wir rechnen uns aus, was passiert, sollte er das Auto nicht kaufen? Jetzt fangen die Verhandlungen an, Rainer hat das Auto gesehen es ist aber bereits 2 Monate her. Er hängt in Namibia fest, muss bald heim nach Deutschland und kann erst Ende Mai sich das Auto ansehen. Die Abwicklung des Verkaufs klingt komplizierter als zuerst vermutet. Wir versetzen uns in Rainers Situation und merken, für ihn ist es auch alles andere als einfach. Die Verhandlungsgespräche fangen an. Zum Glück haben wir gemeinsame Bekannte und tüfteln ein Plan aus. Rainer ist jetzt unterwegs und kann erst in ca 2 Wochen eine Anzahlung machen. Bis dahin heißt es für uns abwarten.

Als wir Kapstadt verlassen haben wir noch knapp 5 Wochen Südafrika vor uns. Wir freuen uns auf Sue und Colin, aber nicht auf die Heimreise. Der Wetterbericht den wir regelmäßig per Whatsapp von Freunden bekommen, macht es nicht grad besser. Der Reise-ist-bald-zu-ende Blues fängt an. In Bettys Bay angekommen, der zweite Platz mit Pinguine, es stürmt und regnet was das Zeug hält. Mir ist klar, ich will jetzt nicht raus zu den Pinguinen, die haben sich wahrscheinlich auch alle verkrochen. Dann gibt es für mich im gleichen Moment noch eine blöde Nachricht aus beruflicher Sicht. Wir finden ein Campingplatz aber Zelt aufbauen ist nicht, es regnet in Strömen und es ist kalt. Wir sind total down. Wir verbringen den Abend in einer Pizzeria und trinken Wein.

Am nächsten Tag ist es zwar etwas besser aber die richtige Stimmung kommt erst wenige Tage später, mit der Sonne. Wir erreichen einen wunderschönen Ort, Aniston und verbringen 2 Tage dort. Da unsere Lieblingskamera geklaut worden ist haben wir leider hiervon keine Bilder.

Am 25.02 erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reise und Afrikas, Cape Alghulas. Hier auch die zweitbesten Bilder für euch.

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Nicht weit entfernt liegt auch ein Wrack, eines von vielen hier rund um das Kap.

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Ein Schiffahrtsmuseum bzw eine Wrackmuseum, sehen wir uns auch an Bilder verschollen.

Mark hat uns eine Route aufgeschrieben mit Highlights und die führt uns an der Route 62 entlang. Im schönen Künstlerörtchen Barrydale, halten wir bei Diesel & Creme. Die alten Tanksäulen versorgen uns zwar nicht mehr mit Diesel aber der Eiscremeshake ist definitiv einer der besten den ich außerhalb von Europa gegessen hab.

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Erst vor 4 Jahren eröffnet, hat sich Diesel & Creme, das Roadhouse mit Minimotel, vom Tipp zum Kult entwickelt. Sonntags ist es ein beliebter Ort für Motorradfahrer und kann sehr voll werden. Die vielen kleinen liebevolle Details und die alten Sachen, die Autoteile die in die Einrichtung fließen, der Kronleuchter, und die netten Besitzer sind schon ein Besuch Wert. Die Küche wird um 17 Uhr leider geschlossen. Wir kommen kurz nach 17 Uhr an, die Angestellten räumen auf. Wir haben Hunger, keine Übernachtung, und nichts eingekauft zum essen da wir eigentlich dort essen wollten. Wir sprechen mit dem Besitzer, der lässt uns in sein Hinterhof (hinter dem Restaurant) kostenlos übernachten.

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Er gibt uns sogar Feuerholz und Tipps wo wir im Ort noch was zum Essen bekommen könnten. Das Essen ist so lala, abends machen wir Lagerfeuer und dann ab ins Bett. Morgens erkunden wir das geöffnete Diesel und Creme und frühstücken dort.

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Der Besitzer fragt was wir mit dem Land Rover machen und als er unsere Geschichte hört, vermittelt er uns einen Bekannten sollte Rainer abspringen. Der Bekannte kommt sofort vorbei. Er sagt uns wir sollen uns nur melden wenn wir das Auto nicht losbekommen. Er wird es uns dann abkaufen aber natürlich um ein anderen Preis. Wir sagen, wir haben es nicht eilig mit dem Verkauf. Sollten alle Stricke reißen mit Rainer, dann kommen wir lieber in 6 Monate wieder und reisen, anstatt das Auto günstig zu verscherbeln. Das gefällt ihm gar nicht, er sagt, er wüsste dass unser Auto bereits schon im Internet steht, ich sag ihm unmöglich. Er schickt mir später Bilder, das ist ein ähnlicher Land Rover aber nicht unsere Barbie. Er ist trotzdem der Meinung es wäre Barbie, seltsamer Typ. Wir hoffen das alles mit Rainer klappen wird, da wir ihm schon alleine aus Sympathiegründen unsere Barbie am liebsten anvertrauen würden.

Wir fahren weiter und hacken noch Ronnies Sexshop ab. Dies ist ein kleines Roadhouse, behangen mit BHs und Slips in allen Größen und Farben. In der Bar findet man beschriftete Wände, von allen Touristen die hier vorbeikommen. Zeit zum Lesen sollte man mitbringen, etwas kühles zu trinken gibt es auch.
Die Beschriftung Sexshop erstand aus einer Laune von betrunkenen Kumpels von Ronnie, der ursprünglich nur ein Shop mit Lebensmittel eröffnete. Er war erst über den Scherz sehr erbost, da er damals kein Geld mehr für ein neuen Anstrich hatte. So blieb der Name. Er staunte dass viele anhielten um den Laden zu fotografieren. Ein Sexshop im Nirgendwo, hat was. Jetzt ist es Kult und die Leute halten noch immer an.
Seltsames Konzept, vielleicht eröffnen wir mal eine Yeti Eis Bar in der Sahara.

Abends kommen wir in Warmwaterberg an. Hier gibt es heiße Quellen.

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Eigentlich wollen wir nur 2 Nächte bleiben und am Ende werden es 5. Abends in den heißen Pool zu hüpfen ist einfach herrlich.

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Wir lernen nette Leute kennen, u.a. ein deutsches Paar aus Hamburg das kürzlich nach Barrydale ausgewandert ist.

In Warmwaterberg haben wir gutes Internet und ich kann wieder arbeiten, es gibt Pfaue, Katzen es ist einfach genial. Das Abendessen ist günstiger als kochen. Frank und ich essen die Lasagne und ein Bouboutie, ein südafrikanisches Gericht, Tipp wieder von Mark.

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Nächster Punkt ist Ilse, Marks Stiefschwester und deren Ehemann Katot in Oudtshoorn. Schon die Fahrt dorthin ist herrlich.

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Wir verbringen auch hier ein paar nette Tage, sie geben uns viele Tipps.
Einen Abend sind wir sogar zum Abendessen eingeladen den anderen Abend kochen wir am Feuer.

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Katot ist ein Land Rover Fan, er besitzt mehrere. Deren Sohn wohnt quasi in Durban in der Nähe von Ken, der uns unsere Barbie verkauft hat. Die Welt ist klein. Leider auch hier keine Bilder von den beiden, sind mit der Kamera verschollen. Das Video von Katots Raketendusche haben wir glücklicherweise mit der anderen Kamera gemacht.

Wir schauen uns noch Calitzdorp an, und trinken in Boplaas den legendären Portwein.

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Die Tropfsteinhöhle in der Nähe gehört auch zum Pflichtprogramm, zum Streichelzoo reicht die Zeit nicht mehr.

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Wir fahren über den Swartbergpass, das ist eine traumhafte Fahrt. Die übriggebliebenen Bilder.

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Katot hat noch ein Riesengrundstück in der Nähe, er hat uns dorthin eingeladen aber ich benötige dringend Internet und wir streichen die Tour dahin. Wir kommen in Wilderness an und finden ein Backpackerplatz mit Campinggelegenheit. Wir stehen auf einem Hügel mit fantastischer Aussicht auf den Ozean. Hier gibt es günstige Pizza und gutes Internet. Der Sonnenuntergang ist der Hammer. Eine Katze schläft auf unserem aufgeklapptem Dachzelt, Frank macht Bilder, alles weg. :-( Der Ort ist einer der schönsten hier in Südafrika und es bleibt mir nur meine Erinnerungen. Hier haben wir ausschließlich mit der gestohlenen Kamera fotografiert.
Ich lerne ein Berufs Kitesurfer Steven Akkersdijk mit seiner Freundin kennen, und sehe mir seine Bilder an. Er fotografiert auch und seine Berichte werden mitsamt Bilder in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht. Natürlich fotografiert die Freundin, wenn er auf den Bildern zu sehen ist. Unsere Bilder sind mit der Zeit auch besser geworden aber mit sowas können wir nicht mithalten. Seine Ausrüstung kostet auch an die 9.000€, meine Kamera kommt grade auf 1000€. Es ist die Schärfe der Bilder, die mich sehr beeindruckt. Er fotografiert drei Strauße in ca. 30 Meter Entfernung. Wenn man das Bild ranzoomt sieht man jedes einzelne Härchen auf den kleinen Kopf des Straußes. Auch haben die beiden ein Talent die Motive gut einzufangen. Wie immer würde ich gerne noch etwas bleiben, wir müssen leider weiter.

Nächster Stopp Knysna, hier lernen wir nette Schweizer kennen, die mit ein Land Rover in ihrer Jugend durch Afrika getingelt sind (vor ca. 25 Jahren). Wir trinken Wein und tauschen Geschichten aus, nettes Pärchen die beiden. Sie sagen das Afrika nicht mehr so ist wie damals. Die Tiere sind eingesperrt in Parks und so sehr an Autos gewöhnt dass sie noch kaum weglaufen. Plötzlich sagt, seine Frau, und warum haben wir die meisten Tieren nur von hinten fotografiert? ;-D Wir haben viel gelacht.

Danach fahren wir nach Port Elisabeth, wir übernachten auf einem Luxuscampingplatz mit Schaukel und Blick aufs Meer. Wir killen den Wein von Boplaas und haben wieder ein Tief. Erneut kommt der "die-Reise-ist-bald-zu-Ende" Blues.

Am nächsten Tag geht es zum berühmten Addo Elephant Park. Ich weiß nicht woran es lag, das Wetter, die unfreundlichen Leute, unsere schlechten Planung, aber der Park wird kein Highlight und wird uns vermutlich nie wieder sehen. Wir bekommen erstens keine Übernachtung (das war unsere schlechte Planung), die Leute am Schalter sind unfreundlich. Wir werden außerhalb des Parks übernachten. Wir buchen ein Tagesticket und fahren auf die Pirsch. Nach kurzer Zeit, die ersten Elefanten.

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Zumindest gibt es hier ein freundliches Gesicht, siehe unten.

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Elefanten gibt es hier gefühlt an jeder Ecke.

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Aber wenn man genau schaut, entdeckt man auch noch was anderes.

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Dann wieder Elefanten.

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Ich verstehe den Hype um diesen Park nicht. Klein, viele Autos, aus der einen oder anderen Ecke am Rand schaut man auf die Schnellstraße.
Afrika Feeling kommt hier nicht auf. Vielleicht sind wir auch ungerecht, wir haben schon viel erlebt und gesehen, da kann der Park nichts für. Zum Abend sehen wir dann beim Wasserloch eine Büffelherde und eine Elefantenherde beim trinken.

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Manche Büffel schauen einfach nur dämlich aus der Wäsche, findet ihr nicht?

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Wir fahren bis tief in die Dunkelheit hinein und finden ein Campingplatz mit Restaurant. Zum kochen wäre es zu spät, es regnet alles kommt zusammen. Der Besitzer meint wir könnten zum gleichen Preis auch in seiner Hütte schlafen. Als er diese für uns aufschließt und ich Mäuse Kacke überall sehe schau ich Frank an und wir wissen, wir schlafen lieber in unserem Zelt. Da ist alles sauber und keine Moskitos. Das Abendessen ist klasse, etwas Positives hat das Ganze dann doch.

Am nächsten Tag fahren wir viele Kilometer, der geplante Campingplatz sieht aus wie in einem Ghetto. Hier wollen wir nicht bleiben. Der nächste ist an einem See gelegen, mitten in der Natur. Das Tor ist allerdings verschlossen. 2 Angestellte meinen wir müssen den Besitzer anrufen, und wenn der sein OK gibt, macht er uns das Tor auf. Ach du je. Wir rufen an, da geht keiner ran. Wir warten, versuchen es erneut. Es ist schon wieder längst dunkel. Das gibt es nicht. Wir fahren 15 km zurück in die Stadt und finden zufälligerweise ein preiswertes Hotel.

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Ein richtiges Bett, und eine Badewanne die erste seit Monaten. Wir schauen Fernsehen, das kommt uns alles seltsam vor. Vor unserer Reise haben wir jeden Abend ferngeschaut.

Am nächsten Tag wollen wir nachts nicht wieder quer durch die Gegend fahren und suchen uns ein Zimmer mit Blick aufs Meer. 1 Tag Pause ist eingeplant. Wir buchen das ganze über AirBnb. Wir sollten tatsächlich 1-2 Stunden vor Dunkelheit dort eintreffen. Wir freuen uns. Plötzlich kommt uns auf dem Weg ein Auto entgegen, die Leute winken hektisch. Wir halten an. Sie erzählen uns dass die Fähre auf die andere Flußseite nicht mehr fährt. Waas für eine Fähre? Wir erfahren dass man den Ort sonst nur über ein 3,5 Stunden Umweg erreichen kann. Wir bleiben auf unsere Flußseite und buchen spontan ein Campingplatz. Wir rufen die Besitzerin der Ferienwohnung an. Die erstattet uns freundlicherweise die Kosten. Wir essen Sushi auf der Holztreppe des Campingplatzes und gönnen uns ein paar Cocktails aus Frust.
2 Tage später kommen wir bei Sue und Colin an, es fühlt sich an wie eine Art nach Hause kommen. Die 2 sind eingeladen und wir haben das Haus für uns alleine. Ihr Gästezimmer heißt uns willkommen, wir sind glücklich.

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Eingestellt von Alina-Frank 04:29 Archiviert in Südafrika Kommentare (0)

Abschluss

die letzten Tage in Südafrika, der letzte Reisebeitrag

Der letzte Reisebeitrag.

Seit Tagen sehen wir uns eigentlich nichts an und der Addo Elefantenpark war für uns eine Enttäuschung. Rainer meldet sich, das Auto ist so gut wie verkauft. Frank will nicht mehr damit fahren, was wenn uns mit dem Auto jetzt was passiert? Ja klar, das wäre Übel aber mich ärgert die Erfahrung im Addo und ich will einen krönenden Abschluss. Ich schlage vor den Hluhluwe (ausgesprochen Schluschluii) Park zu besuchen und die Reise mit Barbie in Cape Vidal zu beenden. Weiterer Vorteil, es ist nicht so weit weg von Durban. Nach langen hin und her setzte ich mich durch, Frank willigt ein.
Eine letzte Fahrt mit Barbie. Unser Urlaub vom Reisen, denn reisen ist nicht Urlaub. (das wissen unsere Leser bereits)

Wir kommen sehr früh im Hluhluwe an, und fahren vom Süden bis in den Norden. Der Park hat keine Campingübernachtung, wir finden am Ausgang eine Übernachtung und kosten bis zu letzten Minute den Park aus. Unsere liebe Sue macht uns leckere Sandwiches und wir fahren tatsächlich sehr früh los. Der Park ist bekannt für viele Nashörner. Das erste Mal in 2014 habe ich vier nebeneinander gesehen, das zweite Mal in 2015 habe ich kein einziges gesehen und auch sonst kaum Tiere. Bis kurz vor Mittag sehen wir höchstens ein paar Zebras oder Rehe.

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Entgegenkommende Autos berichten auch keine Tiersichtungen. Wenige Minuten später die ersten Elefanten, wieder ganz nah.

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Wir fahren kaum 3 Kilometer dann sehen wir die ersten zwei Nashörner.

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Dann sehen wir wieder zwei , dann wieder zwei, dann wieder drei, dann vier, usw..

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Und dann sehen wir noch das!

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Die entgegenkommenden Autos hatten wohl nichts gesehen, wir haben totalen Spaß. Das war die richtige Entscheidung, wir verbringen einen wundervollen Tag.

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Zum Sonnenuntergang eine paar spielende Zebras, die so nah an unser Auto kommen, dass wir sie anfassen könnten. Seht im Bild unten den kleinen, zum Anfassen nah.

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Löwen und Leoparden gibt es hier auch, diese Zebras sind total entspannt. Der unten schreit nicht, der gähnt nur.

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Wir sehen wieder Nashörner und Büffel.

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Der Büffel lässt sich die Nase und Ohren (siehe unten rechtes Ohr) von den Vögel putzen.

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Kurz vor der Ausfahrt ein Nashorn mit Nachwuchs. Insgesamt haben wir 19 Nashörner gesehen. Der kleine ist so süß, wir machen viele Bilder, alle mit der gestohlenen Kamera, bis auf eins. Normalerweise hätte ich dieses Bild gelöscht, aber es ist das einzige was wir von dem Babynashorn noch haben.

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Abends sind wir auf einem Campingplatz das Buschbabys füttert. Die lassen sich aber leider nicht blicken.

Wir fahren weiter zum iSimangaliso Park und Cape Vidal.

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Wir bekommen den letzten Campingplatz am Cape Vidal und sind überglücklich darüber, der ist oft ausgebucht. Wir schauen uns den traumhaften Strand an.

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Ich tauche den Zeh ins Wasser. Das Wasser leuchtet in schönsten blau und ist herrlich warm, es fühlt sich nach Südsee an. Die perfekte Badetemperatur, ich kann es kaum glauben. Ich ruf Frank und wir springen ins Wasser.

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Wir nehmen die wasserfeste Kamera mit und springen gefühlt stundenlang durch die Wellen. Wir machen Bilder mitten in den Wellen. Die meisten sehen so aus:

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Aber es sind schon ein paar gute Bilder dabei.

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Und hier die lustigsten Bilder.

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Frank verliert hier im Wasser seine Sonnenbrille die er vor fast genau 3 Jahren um die Ecke in Santa Lucia gekauft hat. Die Sonnenbrille hatte ihre besten Tage hinter sich. Ich ziehe meine aus und lege sie am Strand zu meinen Flip Flops, hatte ich mir doch grade ein wunderschöne neue gekauft. Manche Wellen erwischen uns ganz schön, wir werden langsam müde. Wir sind total erschöpft als wir wieder raus gehen. Ich weiß nicht wann wir das letzte Mal so viel Spaß im Wasser hatten. Der Sand sieht schon fast pink aus, dieser Ort ist wunderschön.

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Tiere, sattes Grün, herrlicher sauberer Strand, tolle Wellen, warmes Wasser, hier ist doch alles was man für ein perfekten Urlaubstag benötigt.
Oder fehlt vielleicht was?

Ja :-( , tatsächlich fehlt was

Kurze Zeit später ist unsere Spiegelreflex weg. Wir haben knapp 6,5 Monate so gut auf uns und unsere Sachen aufgepasst, wir können es kaum fassen. Liegt es daran dass heute der 13 ist? Es ist kein Freitag. Der Ranger sagt hier passiert sowas nie, unsere Freunde berichten uns das stimmt nicht, das passiert da häufiger. Was jetzt tun? Zu Polizei und unsere Übernachtung sausen lassen? Denn wir müssten den Park verlassen und würden es nicht mehr rechtzeitig zurück ins Camp schaffen. Die Polizei bringt uns die Kamera auch nicht wieder. Das schlimmste die Bilder von ca. 6 Wochen sind auf der Kamera, dieser Verlust ist bitter. Wir haben noch die zweite Kamera mit der wir meist in der Ferne fotografieren und die kleine wasserfeste, die handliche. (sonst gäb es gar keine Bilder mehr) Außerdem ist es unsere letzte Nacht in Barbie, wir sollten das Beste draus machen.

Wir fahren zuerst eine neue Sonnenbrille für Frank im Parkshop kaufen und eine Flasche Rotwein für uns für Abends. Danach fahren wir auf Pirschfahrt, die Stimmung ist lieder hin. Die Zebras gucken uns wenigstens mit dem Arsch an.

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Manche Bäume haben hier sogar ein Scancode, der mehr über Faune und Flora erklärt, das hätte ich nicht erwartet.

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Zurück am Meer sehen wir ein Felsen, der wie ein Waran aussieht.

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Ein Duicker, ein Minireh so groß wie ein Pudel läuft auch vor uns her.

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Zum Schluß sogar Nashörner, die hier in der Gegend haben ein sehr langes Horn.

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Und wieder ein wundervoller Sonnenuntergang.

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Kurz vor der Dunkelheit fahren wir zurück ins Camp. Auf den Weg sehen wir Augen gegen unser Fahrlicht blitzen. Ein Buschbaby grinst uns vom Baum am Strassenrand an. Die sind total putzig. Mit den übriggebliebenen zwei Kameras das zu fotografieren, keine Chance. Wir fahren weiter, es wird ein leztes Mal gekocht. Der Sternenhimmel ist der Hammer aber die Sternenhimmelkamera ist weg, mit den anderen bekommen wir es nicht hin. Wir versuchen uns den letzten Abend nicht zu verderben, es gelingt uns nur Teils. Ich mach mir Vorwürfe, immerhin wollte ich hierhin. Außer der Kamerasache hatten wir einfach nur Spaß, sollen wir uns wirklich davon runterziehen lassen?

Am nächsten Tag sehen wir ein Reh neben unseren Campingplatz, unsere Laune steigt etwas. Der Campingplatz hier ist übrigens nicht eingezäunt.

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Wir packen Barbie ein letztes Mal ein, (diesmal ohne System und Freude) das ganze Chaos werden wir nicht vermissen.

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Wir fahren nochmal auf den Weg raus auf Pirschfahrt. Wir finden ein schönen Aussichtspunkt und Frank schaut ob er irgendwo unsere Kamera sieht ;-).

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Die gemeinen Diebe sind vielleicht auch noch im Park. Dieser ist von vielen besucht, einige campen hier für längere Zeit und nehmen ihren gesamten Hofstaat mit, d.h. Leute die ihre Sachen auf und abbauen, kochen, spülen usw.

Die letzten Tierbilder die wir auf dieser Tour machen.

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Wir verlassen den Park und fahren nach Santa Lucia, der Ort wo man nachts auch auf der Straße ein Hippo treffen kann.

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Zurück zu Sue und Colin, fangen wir an Barbie aus- und aufzuräumen. Eines haben wir so gut wie nie benutzt, unsere Toilette Namens Heidi.

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Die haben wir ungenutzt quer durch Afrika geschleppt, genauso wie der Firmen Laptop. Frank hat die Toilette nur 1x getestet. Die Bilder davon waren leider auch auf der gestohlenen Kamera, so erspare ich sie euch . ;-)

Ich fahre mit Sue zum Blumenmarkt.

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Wir lernen Freude von ihnen kennen und gehen mit ihnen essen. Sie erzählten tolle Geschichten, von einem Affen der Minibars ausräumt.
Sehr lustig.

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Das Restaurant liegt direkt am Meer, wir machen einige Bilder von der Umgebung.

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Frank kümmert sich um Barbie. Wir lassen Barbie für knapp 60€ ca. 5 Stunden durchputzen. Das Ergebnis ist beeindruckend.

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Barbie glänzt und sieht aus wie aus dem Ei gepellt. So sauber und hübsch war sie noch nie. Noch mehr als eine Woche dann sind wir daheim. Wir genießen den Kaffee mit der wunderbaren Aussicht auf den Ozean bei unseren Freunden. Wir fühlen uns hier wie zuhause.

Hier haben wir die Reise gestartet, aber der Anfang fühlt sich besser an, alles ist aufregend, ungewiss und lange hin. Was wird uns alles passieren, ich dachte nur an Abenteuer und schöne Sachen und Orte die wir bereisen werden. Jetzt wo das alles hinter uns liegt, denken wir morgens nur:
"ich werde diese Aussicht so vermissen" anstatt die Aussicht zu genießen. Was wir auf jeden Fall vermissen werden ist das Leben hier, dass ich viel mehr draußen abspielt als bei uns daheim.

Meine Kamera vermisse ich auch, keine Frage, grrrr.

Frank räumt Barbie ein, alles ist geordnet und hat sein Platz. Unsere persönlichen Sachen sind raus.

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Dann ist es soweit, wir geben Barbie ab. Wir fahren zu Jeff und trennen uns definitiv von ihr. Rainer nimmt Barbie erst in 2 Monaten in Empfang, wir machen die Übergabe mit Jeff.

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Jeff fährt uns zum Mietautofirma und ahnt schon böses. Er sagt Mietwagen in Südafrika buchen ist anders als bei euch, besonders die Firmen in Ladysmith sollen totale Pfeifen sein. Er hat vollkommen Recht. Die Firma will die Anzahlung über Kreditkarte und nur über Visa und nicht bar und es muß Franks Kreditkarte sein und, und... Blöderweise ist Franks Kreditkarte ausgereizt und meine wollen sie nicht akzeptieren. Wir verbringen über 3 Stunden mit den Leuten. Jeff, meint wenn alle Stricken reißen, bleibt ihr heute Nacht bei mir. Wir finden ein Weg , unsere Kreditkarte aufzuladen und lösen das Problem. Über diese Prozedur bzw Anforderung steht auf der Webseite der Autovermietung kein Wörtchen. Spät abends kommen wir wieder in Durban an.

Nur noch wenige Tage bis Abflug. Wir springen abends ins Wasser nahe Durban. Die Strömung und Wellen sind so stark dass wir schnell wieder draußen sind. Diesmal verliere ich meine Sonnenbrille im Wasser.

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maerz-193.jpgmaerz-194.jpgmaerz-195.jpgmaerz-197.jpg

Wir fahren noch ein letztes Mal mit den Hunden von Sue und Colin zum Strand.

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Unten seht ihr die Trinity, ein Husky, total verrückt nach Autofahrten.

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Wir lassen die Drohne ums Sues Haus fliegen mit Cosue unseren Affen dran, den wir kaum erwähnt haben der aber immer an Barbies Rückspiegel hing.

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Wir lernen Dave, einen weiteren Freund von Sue uns Colin kennen, und grillen abends zusammen.

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Wir könnten ewig hierbleiben und hoffen dass die zwei uns mal besuchen kommen und wir uns auch revanchieren können.
Wir verbringen den letzten Tag am Strand in Durban. Hier sind die Wellen sehr hoch , wir bleiben nicht lange im Wasser.

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Lediglich der kleine Streifen (siehe unten links) mit Menschen im Wasser darf heute genutzt werden, die Strömung ist heute extrem stark. Befindet man sich weiter links oder rechts wird man sofort weggeschickt, von der südafrikanischen Baywatch.

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Später treffen wir uns mit Sue in der berühmten Oyster Box, zum Lunch.

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Den letzten Abend verbringen wir beim Sushimann. Der ist zwar gut aber extrem langsam. Wir sind dennoch nicht verhungert. Wir machen letzte gemeinsame Bilder. Wir werden die zwei so sehr vermissen.

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Und dann lasse ich die wasserfeste und stoßfeste Kamera vom Tisch fallen. Die zweite Kamera von drei ist auch hin, wohl nicht von Rumänen getestet. In den letzten Tage 2 Sonnenbrillen und 2 Kameras verschlissen! Jetzt reichts! Wir müssen Heim, wir haben nämlich nur noch 1 Kamera!

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Eingestellt von Alina-Frank 08:17 Archiviert in Südafrika Kommentare (1)

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