Reise blog von Travellerspoint

Von diesem Autor: Alina-Frank

Wildlife Camp

Organisierte Diebesbanden

sunny 30 °C
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15.11.17 bis 17.11.17 Wildlife Camp in Mfuwe

Die Campsite ist sehr hübsch gelegen, nebenan eine Giraffe mit ihren 2 Kleinen. Einen Pool gibt es auch, wir sind begeistert. Ein Angestellter kommt zu uns und sagt, gleich kommen die Elefanten vorbei, die kommen immer so um die Zeit zum Trinken.

Er warnt uns noch die Autos nicht offen stehen zu lassen, die Affen hier sind wohl ziemlich übel. Kaum hatte der Mann das ausgesprochen, denk ich, was bewegt sich hinter unserer Scheibe?
Ein Affe sitzt schon gemütlich in Barbie und sucht was Essbares. Das Fenster war nur ein drittel offen. Frank und ich rennen hin und der Affe ergreift die Flucht. Wir schließen alles ab und Thomas fängt an von seinen vielen Affenbegegnungen zu erzählen. Er kennt sich voll aus, sowas passiert ihm nicht mehr.

Der Angestellte sagt, "Oh die Elefanten sind da". Wir sollen schnell ins Elefantenversteck, das ist so ein Häuschen neben dem Teich mit einem Sichtschlitz, so kann man die Elefanten beobachten die sehen uns aber nicht. Ich dachte erst der Typ scherzt, wir sind schließlich keine 10 Minuten hier, und die Elefanten sind schon da?

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Das ist aber kein Scherz, eine kleine Herde kommt, trinkt , nimmt ein Bad und ist nach 5 Minuten wieder weg. Der Wahnsinn, wir sind noch immer fasziniert und gehen alle zu unseren Autos zurück. Ich denk noch was scheppert da? Sehe ich grade aus Thomas Auto eine Pfanne rausfliegen? Ein Affe räumt tatsächlich in Ruhe alles aus, was in Thomas Auto nicht essbar ist. Er will an die essbaren Sachen darunter. Töpfe und Pfannen fliegen auf den Boden, dabei hatte Tipi erst vor kurzem im Auto aufgeräumt. Thomas läuft hin und muss zugeben, dass er aus lauter Elefantenvorfreude schnell die Kamera geholt hat und dabei die hintere Autotür ganz offen gelassen hat. (sowas passiert ihm ja nicht, er kennt die Affen lol)

Diese Diebesbande. Wir lachen herzlich und fangen an zu kochen. Tipi wäscht Paprikas und macht sich ans schnibbeln, wir bestaunen die Aussicht. Plötzlich kommen zwei Affen aus dem Gebüsch gehetzt, einer schnappt sich eine Paprika und der andere eine Zwiebel.
Sie lassen uns mit offenen Mund daneben stehen. Hä? Wie jetzt? Wir stehen ganz schön doof da, kaum 30 Minuten hier und trotz Warnung wurden wir 3x überfallen und diesmal haben sie sogar was erbeutet. Wir sammeln uns um den Kochplatz und wehren die nächsten Versuche ab. Oh ja es gab noch Versuche.

Nach dem Essen gehen wir Frauen gucken wo wir abspülen können. Die Männer haben nur eine Aufgabe, auf die Reste unseres Nudel Wurst Salat aufzupassen. Als wir zurückkehren, sehen wir unsere Männer, Frank und Thomas auf den Fluss gucken, während die Affen sich hinter ihrem Rücken über das Essen hermachen.

Was wirklich geschah! von Frank
Thomas und ich stehen am halb ausgetrockneten Flussbett, der nur noch wenig Wasser hat und wir fragen uns in welche Richtung er wohl fließt.
Wir suchen nach einem passenden Holzstück, um dies festzustellen, wir werfen es rein, das erste Stück geht unter, das zweite schwimmt.
Ah, von Norden nach Süden. Ist ja auch klar, da die Regenzeit im Norden früher anfängt, fließt das Wasser in die Flüsse Richtung Süden.
Ein weiterer Grund dass wir zügig nach Botswana müssen, ist dass der Okavango Delta sich bereits jetzt mit Wasser füllt, obwohl die Regenzeit erst in 2 Monaten beginnt.
Die Region wird nach und nach unpassierbar, das wäre übel, Botswana ist mein Highlight der Reise. An diesem Ort gibt es noch das wahre Afrika, die Tiere sind nicht eingezäunt. Löwen die durch die Städte laufen, Elefanten laufen durchs Camp, Zebras grasen neben deinem Zelt. Das Afrika wie man es sich vorstellt.
Leicht im Hintergrund höre ich Tipi und Alina vom weitem rufen, Aaaaffeeeen.
Ja, hier gibt’s Affen, das haben wir doch schon geklärt, und?
Ich drehe mich um, nicht mal 2 Meter von uns entfernt, der Tisch mit unserem Essen und nun auch mit ca. 7-8 Affen. Uppsi !
Tipi fuchtelt wild mit den Armen und Alina ruft immer noch, Affen, Affen, Affen.
Die ganze Bande flüchtet, bis auf einen. Der sitzt direkt neben der Pfanne und schaufelt mit beiden Händen unseren Nudel Wurst Salat in sich hinein und starrt mich mit großen Augen dabei an.
Er macht keine Anstalten abzuhauen, ich komme näher, er schaufelt noch hektischer mit beiden Händen und schiebt sich als letztes noch ein großes Stück von der Wurst mit dem Finger in den Mund rein.
Ich stehe jetzt 1 Meter vor ihm, seine Backen sind noch größer als seine Augen und ich denke der platzt gleich, ich fang an zu lachen.
Als die Frauen eintreffen, haut er ab. Ich sag, sie waren einfach zu viele, wir hatten von Anfang an keine Chance. Es steht jetzt vier zu null für die Affen!

Das gibt es doch nicht, die Männer hatten nur eine Aufgabe, auf unsere Reste aufzupassen. Die Affen sind so dreißt und haben fast alles hinter ihrem Rücken aufgegessen.

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Wir bauen unser Zelt auf und genießen unsere Aussicht im Sonnenuntergang.

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Hier Bilder von Thomas und Tipi.
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Die Affen behalten wir jetzt besser im Auge. Immer wieder macht Frank den Affen nach, wie der sich die Nudeln und die Wurst in den Mund gestopft hat. Wir lachen darüber noch die ganze Nacht.
Ein Rudel Mungos kommt vorbei, etwas weiter hinten sehen wir Leoparden Spuren, in der Weite Gazellen, Paviane, Hippos, Krokodile, viele Vögel.

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Was für ein Ort. Der Camptyp erzählt uns dass der Leopard öfters von den Nachtwächtern gesehen wird, wenn er ihn sieht holt er alle die wach sind. Uns gefällt es hier so sehr, wir beschließen mindestens einen Tag dranzuhängen.

Am nächsten Tag faulenzen wir ein wenig, ich arbeite am Rechner, Bilder sortieren, Videos sichten, Affen abwehren. Sie erbeuten wieder unser altes Brot und Thomas möchte ihre Intelligenz testen indem er hinter Gitter den Rest des Brotes deponiert. Die kleinsten kommen dran der große Boss geht leer aus.

Die Elefanten kommen erneut vorbei. Sie kommen uns ganz nahe.
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So sieht das Elefentenversteck aus. Allerdings stellt sich ein Elefant vor dem Eingang bevor wir ins Versteck können. Er zeigt uns deutlich wir sind ihm zu nahe, das passt ihm nicht.
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Ein Waran ist auch sehr neugierig, auf die neuen Gäste und schaut öfters vorbei, wie auch ein lustiges Eichhörnchen.

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Es ist ein Paradies, einzig.... Wir sind total zerstochen. Ob neue Stiche dazukommen oder es die alten sind, können wir gar nicht sagen.

Wir genießen den kalten Pool der unsere Stiche etwas mildert.

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Als wir vom Pool wieder kommen, schmeißen die Affen eine Party mit unserem Mehl, mit dem Müsli und dem Rest was sie aus der gut verschlossenen großen Kiste erbeutet haben. Thomas war der Meinung das bekommen die Affen nicht auf. Der kennt sich ja voll aus, so stelle ich mir vor dass die Affen bin tief in der Nacht über uns lachen.

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Intelligenztest bestanden, die sind schlauer als wir dachten. Es steht 9-0 für die Affen. Der Campmitarbeiter erzählt uns die hatten mal einen Affen der Autotüren aufmachen konnte. Eines Tages war der verschwunden, wir schätzen der wurde abgeworben. Der müsste doch in der Affenwelt der absolute Held sein. Noch ein paar Jahre und der arbeitet im Callcenter.

Am nächsten Tag packen wir zusammen und fahren weiter. Auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen (Grüße nach Andernach) packen wir wieder unsere Drohne aus, die bisher viel zu wenig im Einsatz war. Hier ein Video von unserem Camp, eines der schönsten bisher.
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Eingestellt von Alina-Frank 13:02 Archiviert in Sambia Kommentare (2)

Die falsche Entscheidung?

Hakuna matata

sunny 29 °C
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Unser Campingplatz ist so schön, die Elefanten kommen täglich vorbei, die Mungos die Eiddechse, die Affen. Aber wir müssen leider weiter, ihr wisst ja, wir haben keine Zeit.

Am nächsten Tag geht’s wieder in den Park, heute wollen wir endlich wieder Katzen sehen. image087.jpg

Der Eingang, Thomas Tank ist fast leer. Er fährt 3km zurück zur Tankstelle, seine Reservekanister sind so gut festgemacht das er da nicht ran will und es würde auch länger dauern. Mein Tank ist noch halb voll, ich überlege und entschließe mich ein Kanister ins Auto zu leeren.
Die Kanister fahre ich nun schon fast Zehntausend Km auf dem Dach spazieren und ich will wissen ob sie nicht vielleicht ausgelaufen sind.
Bei der nächsten Tankstelle machen wir sie wieder voll und haben frischen Diesel drin.
Die Panikmache mit Benzin und Diesel knappheit in manchen Afrikanischen Ländern halten wir mittlerweile für übertrieben, bisher gab es keine Probleme.

Wir starten unseren Game Drive (Pirschfahrt). Direkt am Eingang Hippos.

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Na ja, wiedermal höchste Tierdichte? Wo? Paar Warzenschweine, ein paar Elefanten und viele Gazellen.
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Nach 1,5 Stunden machen wir an einem schönem Platz Pause, natürlich auf eine Picknick Area.
Alina erblickt ein Tour Bus mit Ranger, wir wissen das die Ranger untereinander die Infos über die Tierspots teilen und Alina fragt nach.
Der Ranger ist sehr nett, wie alle hier, will ich mal betonen und er sag uns genau wo sie ein Rudel Löwen gesehen haben.
Nix wie hin.

Unfassbar sie liegen genau auf dem Weg unter einen Baum.
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Thomas und Tipi, sind auch ganz nah, zwischen uns das Rudel Löwen

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Zuerst sehen wir nur 4 Stück, dann 2 mehr und wieder 2

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und zuletzt 3 kleine. Insgesamt ein Dutzend Löwen. Wir pirschen uns auch an und fahren ein Stückchen näher.
Der Chef guckt einmal kurz hoch dann legt er sich wieder hin.

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Es gibt noch ein älteren Chef, der hat eine witzige Punkfrisur.
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An sich faulenzen die Katzen im Schatten, mal drehen sie sich auf die andere Seite

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Ein kleiner sorgt für ein wenig Unterhaltung

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Er wird erstmal saubergeleckt, dann geknuddelt.

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Für uns ist es sehr aufregend, so nahe an den Löwen dran zu sein, die Löwen beobachten uns mit einem Auge und mit den anderen schlafen sie seelenruhig. Hier ein kleines Video

Irgendwann wird es uns auch zu langweilig und wir fahren weiter. Wir haben nur bei den Löwen schon über eine Stunde verbraten, plus die Fahrerei. Der Park entwickelt sich nach uns nach als ein echtes Highlight der Reise. Unser nächste Stopp ist in 130 Km Chipata.

17.11.17 bis 18.11.17 Chipata Pineview

Thomas Auto hat starke Vibrationen an der Vorderachse und ein Nagel im rechten Vorderrad. Wir suchen ein Reifendienst der uns zunächst den Reifen flickt. Nach langen suchen finden wir ein Reifendienst, der den Nagel rauszieht. Glück gehabt, der Nagel war nicht so tief und der Reifen ist nicht beschädigt.
Die Felgen werden gereinigt, der Reifendienst meint es könnte am Dreck liegen dass das Lenkrad wackelt, ich glaube das nicht.
Auf der Rückfahrt fahre ich mit dem Pajero zurück und ich komme zu dem Ergebnis das einer von den Reifen beschädigt ist. Nach einem Wechsel der Reifen vorne links und Reserverad ist das Vibrieren weg. Nach dem Reifenwechsel in der Serengeti war das Reserverad zum Einsatz gekommen, was auch nicht mehr das beste war und damit auch das Problem.

560 Km weiter nach Lusaka
18.11.17 bis 19.11.17 Lusaka Wanderers Camp
Nur ein Zwischenstopp zum übernachten. Thomas hat keine Lust was zu machen, ich gehe mit den Mädels in die Stadt eine Pizza Essen. Am nächsten Tag geht es weiter nach Livingstone zu den Victoria Fällen.

480 Km bis Livingstone. large_image039.jpg

Unsere Tankanzeige neigt sich dem Ende und wir müssen tanken, der Game Drive durch Sand und Flussbett kostet viel Kraftstoff.
Wir fahren an die Tankstelle, der Tankwart begrüßt uns wie immer mit how are you.
Ich sage gut, und full Diesel.
Er guckt mich an und Sagt, sorry, We don't have diesel.
Scheiße !
Wie kein Diesel? Ich sehe die ganzen LKW's um die Tankstelle stehen, die haben alle kein Diesel mehr bekommen.
Der Blick auf unsere Tankuhr, kurz vor Reserve. Die nächste Stadt 70 km , dazwischen nix mehr.
Und danach weiß keiner was kommt. Da fahre ich fast Zehntausend Km diese blöden Reservekanister auf dem Dach durch die Gegend und jetzt sind sie leer.
Nun erinnere ich mich das wir schon öfters viele LKW´s an den Tankstellen gesehen haben,
die haben wohl alle kein Diesel mehr bekommen. Da unsere Barbie so sparsam ist müssen wir nur jedes zweite mal Tanken.
Wir fahren mit mäßiger Geschwindigkeit weiter und erreichen die nächste Tankstelle geradeso.
Der Tankwart ist wie immer gut gelaunt und fragt auch wie immer, how are you.
Ich sage, you have Diesel?
Er sagt, yes.
Ich sage gut, und Full.
Schwein gehabt, das hätte ein echtes Problem werden können.

Eingestellt von Alina-Frank 11:36 Archiviert in Sambia Kommentare (3)

Sonnenuntergang mit Stil

Noch einmal über den Sambesi.

19.11.17 bis 23-11-17 Thorne Tree Haus

Endlich in Livingstone angekommen, mache ich mir mehr sorgen um Barbie. Die Flecken unter meinem Kupplungspedal werden immer größer, und da heute Sonntag ist, werden wir uns morgen um eine Werkstatt kümmern.
Die Thorn Tree Lodge ist eigentlich ein Gäste Haus und kein Camp.
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Da wir aber gleich nach der Grenze schon bei den Eltern übernachtet haben und es uns empfohlen wurde, kommen wir hier unter. Hier kann es sein dass abends der Pool besetzt ist, von Elefanten! Vor dem Haus kommen wir an einer Stelle an der der Sambesi voll mit Seerosen ist
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Das ganze Gebiet um die Victoria Fälle ist wild life area (Gebiet indem es wilde Tiere gibt) z.B. Elefanten, Hippos, Krokodile usw. Da es hier keine Zäune gibt, hört man öfters von Vorfällen. Mal lustig, mal weniger. Letzte Woche soll ein Paar von Elefanten totgetrampelt worden sein im Nachbarcamp. Die Menschen jagen die Elefanten oft weg, die Elefanten die das erfahren haben, werden schnell agressiv.

Zu Fuß gehen oder Fahrradfahren ist nicht ungefährlich, schon gar nicht mit Bananen auf dem Gepäckträger. So ein Elefant kann ganz schön schnell sein. (das hätte ich gerne fotografiert)
Es wir auch gewarnt, Lebensmittel oder Obst im Auto sichtbar liegen zu lassen, es kam schon vor das sich ein Elefant auf die Motorhaube gestellt hat, weil Orangen in der Scheibe lagen. Unser Camp wurde diesmal verschont, nur ein kleines Hippo von weiten, schade.

Am nächsten Tag finden wir ein Land Rover Spezialist, der sich unserer Barbie annimmt.

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Er kennt das Problem und hat das Ersatzteil da, ärgerlich wenn man es selber machen könnte aber die Mittel und die Zeit nicht hat. Wir lassen gleich noch die Stoßdämpfer und das Motoröl wechseln.
Na ja, der Preis war auch spezial. Aber wir haben die Zeit genützt um Einkaufen zu gehen und haben noch mehr Geld ausgegeben.
Er hätte gerne noch mehr repariert, aber wir wollen heute Nacht in unserem Zelt schlafen. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben in einem Zelt vor Ort zu schlafen, aber es wimmelt hier so von Moskitos, die man nur mit große Ventilatoren einigermaßen in den Griff bekommt.
So eine Flut von Mossis habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen, teilweise sieht es aus als wäre Nebel. Früher hatte wohl die Regierung hier gesprüht aber seit 2 Jahren ist es zu teuer und die Mossies sind überall. Also Tiere gibt’s genügend.

21.11.17
Bevor es zu den Victoria Fällen geht buchen wir noch ein Sonnenuntergangs Bootsfahrt auf dem Sambesi. Den Sambesi haben wir zuletzt in Tete in Mosambik gesehen und auch tolle Sonnenuntergangsbilder gemacht.
Das Schiff heißt African Princess und die Tour geht zweieinhalb Stunden.

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Wir sind früh dran und bekommen die besten Plätze. Außer Cocktails sind alle Getränke inklusive auch einige alkoholische und natürlich Soft Drinks. Das Bier ist kostenlos und schön kalt, jetzt fehlen nur noch die Tiere.
Wie bestellt, kommen drei Elefanten die den Fluss überqueren.

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Es gibt aber auch mehr zu sehen, Hippos, Rehen, Giraffen
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Die zwei Hippos knutschen so nett

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Es ist das teuerste Boot, aber auch weit und breit das schönste im englischen Stil mit bequemen Sitzen. Wir tuckern langsam auf den Sambesi und genießen unsere Canapes und Drinks. Das nenne ich Safari und Sonnenuntergang in Style!

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22.11.17 Die Victoria Fälle, und unser letzter Tag in Sambia, wir sind sehr gespannt.

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Da wir gehört haben das es hier schon öfters Überfälle auf Urlauber und Einbrüche in Camper auf einsamen Parkplätzen gab, fahren wir mit dem Lodge Taxi bis zu dem Eingang und lassen die Autos auf dem bewachten Camp. Das Wetter ist nicht so toll, aber es Regnet nicht, das ist schon mal gut.

Riesen Paviane laufen hier zwischen den Leuten rum.

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Leider ist der Wasserstand im Sambesi nicht so hoch, so das die Fälle ziemlich trocken sind. Einzig ein kleiner Teil der Fälle, ist gefüllt mit Wasser, ein Sechstel würde ich sagen.

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Diesen Teil können wir nur von Simbabwe sehen, da wollen wir aber nicht hin. Gedöns an der Grenze (Visa, etc.) für ein paar Stunden und die Kosten, wir verzichten. Eine Brücke trennt beide Länder über den Sambesi.

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Wir gehen bis zu Simbabwe Seite und überlegen ein wenig auf doof zu machen ("Waas das ist schon ein anders Land? Ach Was!") aber kehren dann um, denn wir wollen nicht ca 30 € pro Person blechen für halbe Stunde Wasserfall gucken.

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Normalerweise würde man hier überall Wasser sehen (siehe Bild unten die rechte Wand) oder teilweise nur eine weiße Wand.

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Nur am Ende läuft Wasser runter.

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Der Vorteil der trockenen Zeit, wir können an der Kante des trockenen Wasserfalls entlang laufen auf der Sambia Seite. Hier geht es auch zum Devils Pool, dort kann man in dieser Zeit im Sambesi baden direkt an der Kante. Googelt es mal, ihr werdet sehen was wir mit den Devils Pool meinen. Ein Hotel hat wohl Anspruch auf den Pool und verlangt Eintritt. Das kann man aber nur buchen wenn man im Hotel übernachtet, d.h. man zahlt für den Spaß über 400 USD pro Person. Wir haben gehört das man wohl mit Bestechung der Guides auch mal schnell reinhüpfen kann, darauf haben wir aber keine Lust. Wir laufen ohne Guide über die trockene Kante des Wasserfalls.

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Manchmal sind wir ziemlich Nah an der Kante.

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Es ist ein Weg über Stock und Stein. Ein Blick auf den Pool würden wir mal gerne werfen, nach fast 1 Stunde Wanderung kommen wir an ein Schild, ab hier nur mit Guide und Erlaubnis weiter, sonst Strafe. Ein bewaffneter Typ steht ca 600m weiter, wir kehren um, haben heute keine Lust auf Diskussion.

Wir kehren schweren Herzens um. Etwas weiter finden wir ein Mini Devils Pool

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Auf den Rückweg sehen sogar ein paar Elefanten.

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An machen Orten kommt man an und man erfährt hier ist letzte Woche einer um Leben gekommen durch : Hai, Krokodil, Hippo, usw. Stimmen diese Geschichten? Wir halten Abstand!

Morgen gehts nach Botswana.

Eingestellt von Alina-Frank 09:45 Archiviert in Sambia Kommentare (1)

Endlich in Botswana!

In einem Land vor unserer Zeit

37 °C
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23.11.17 Auf nach Botswana

Auf Botswana freuen wir uns schon eine Weile, das Land ist dafür bekannte dass die Tiere frei rumlaufen, so wie man sich Afrika vorstellt . Ist es wirklich so?
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Am Grenzübergang schon wieder riesen Paviane, einer reißt sogar locker mit seinen Zähnen eine Plane am LKW auf, weil er darunter was zu essen vermutet.
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Da an der Grenze zwischen Sambia und Botswana der Sambesi verläuft, müssen wir mit der Fähre übersetzten. Ein absoluter Rekord, noch keine halbe Stunde haben wir an dem Grenzübergang gewartet.

23.11.17 bis 25.11.17 Senyati SafariCamp im Chobe National Park bei Kasane
Die Senyati Camp Site & Lodge ist ideal, jeder Stellplatz hat eigene Duschen, Toiletten und ein Spülbecken. Das Highlight ist das angelegte Wasserloch direkt an der Bar mit Logenplätze.

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Camping gibt es mit eigene Campküche und Bad.

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Ein Schild macht uns klar, hier ist Wildnis ohne Zäune.
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Es gibt zusätzlich einen Tunnel mit Bunker der zwei Meter bis vor das Wasserloch geht. Von dort aus, guckt man durch einen kleinen Spalt, von unten auf das geschehen. Einzigster Nachteil, mal wieder die Mossies, Eintagsfliegen, Käfer usw. das ist schon außerhalb des Bunkers zu viel, im Tunnel nervt es extrem.

Eine Herde Elefanten besucht das Wasserloch,

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Alina und Thomas machen von oben Fotos, ich muss mir das vom Bunker aus anschauen. Tipi flüchtet in die Bar direkt daneben, die Elefanten sind von uns kaum 20 Meter entfernt

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Der Bunker sieht nicht sehr vertrauenerweckend aus, siehe Bild unten, roter Kreis, da steh ich drunter.

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Eine Decke mit Wellblech und ein bisschen Sand oben drauf, unten ein paar Hocker vor der Öffnung. Immer wenn so ein Koloss näher kommt stelle ich mich so das ich den Ausgang im Blick habe . Der Tunnel ist ca. zwanzig Meter lang und dunkel, aber wenn es sein muss, in 3 Sekunden zu schaffen.
Mehrere Elefanten schauen mir direkt in die Augen, unheimlich, ein Meter von mir. Der Anblick ist atemberaubend.

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Alina's Sicht des geschehens
Gestern Nacht hatten wir auch Elefanten hier am Wasserloch, es war aber schon dunkel, und die Bilder wurden nicht so gut, hier eines der besseren.

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Heute kommen die Elefanten zur Sonnenuntergangszeit (besseres Fotolicht) zum trinken. Es sind sogar ein paar Elefanten mehr als gestern. Kaum zu Ende gedacht, kommt eine zweite Herde angerannt.

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Ich hatte schon immer so ein Bild von Afrika, ein Elefant läuft durch die Prärie. Ich sehe das Bild plötzlich vor mir, bin total überwältigt und habe Tränen in den Augen.

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Ich bin so verzückt, dass ich nicht merke dass ich Mitten in ein Ameisenhaufen oder "was auch immer" Haufen sitze. Die nächsten Tage werde ich mich an vielen Stiche erfreuen Rund um meinen Hintern und auch Tränen in den Augen haben. Ihr denkt das ist lustig? Ok, ein wenig lache ich auch grad, weil der Hintern nicht mehr schmerzt.

Die zweite Herde kommt also zum Wasser gerannt, der größte Elefant drängt sich am Wasserloch in die Mitte.

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Das muss hier der Oberchef sein. Wir wissen gar nicht wohin wir schauen sollen, wir könnten stundenlang dem Treiben zuschauen.

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Als die Elefanten Herde abrückt,

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kommt eine Büffelherde mit mehr als 100 Tiere zum trinken.

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Weiter hinten sehe ich dass man von den Lodges (Zimmer) hier die beste Sicht auf das Wasserloch hat. Als Highlight eine außen Minibadewanne, mit Blick aufs Wasserloch, das nenne ich Baden mit Stil. Später gibt es noch schöne Blitze in der Ferne, wir versuchen diese fotografisch festzuhalten.

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25.11.17 bis 26.11.17 Thebe River Lodge Chobe National Park in Kasane
Kasane ist bekannt als Stadt , in der die Löwen manchmal nachts rum laufen. Als Thomas zuletzt vor 3 Jahren hier war, gab es eine Ausgangssperre für Fußgänger nach 18 Uhr. Mittlerweile ist die Stadt umzäunt mit Elektrozäune. Unser Camp liegt etwas außerhalb. Nachts schleicht sich ein Hippo an und läuft gegen den Zaun, Tipi erschreckt sich zu tode.
Heute machen wir unsere zweite Boots Tour, nicht zu vergleichen mit der African Princess aber auch schön. Der Cuando Fluss läuft an der Grenze zu Namibia und mündet bei Kasane in den Sambesi.
Wir sehen zwar auch das eine oder andere, haben unsere eigenen Cocktails und Soft Drinks dabei, aber der Bootsführer spricht ein schlecht verständliches englisch und sein monotoner Ton langweilt ungemein.

Am nächsten Tag geht's Richtung Kalahari. Auf dem Weg zum Tiaan's Camp sehen wir ständig Elefanten auf und an der Straße. Da wir in der Stadt Kasane schon keine Löwen gesehen haben, bekommen wir hier Elefanten.

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LKW's fahren ohne zu bremsen mit 90 Kmh an diese vorbei, als wäre es das normalste der Welt.
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Der kürzeste Weg zu unserem Ziel, leider ist der Fluss ist zu hoch und der Weg nicht passierbar. Aber schön ist es hier.
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26.11.17 bis 27.11.17 Tiaans Camp in Khumaga
Es stellt sich raus das die Besitzer sehr nette Deutsche sind. Die Campsite ist mit die beste die wir bisher hatten und die Duschen sind der Wahnsinn. Der Pool ist zwar nicht groß, aber sauber und überdacht, wir sind fast allein.

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Es steht noch ein Land Rover Eigenbau auf dem Platz, sehe ich richtig mit Deutschem Kennzeichen? HS, Heinsberg, unglaublich. Alina macht noch am selben Abend die Bekanntschaft mit der Familie Döll die mit 2 Kinder quer durch Afrika unterwegs ist. Ich bin zu müde für smalltalk. Am nächsten Morgen gehe ich mir den Eigenbau anschauen.

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Die Familie ist sehr sympatisch, entspannt, wir würden sehr gerne mehr mit ihnen Quatschen und tauschen unsere Kontaktdaten aus. Sie haben das Auto verschiffen lassen und reisen jetzt ein Jahr durch Afrika. Cool! Sie haben während der Reise auch den Bruder des Familienvaters zu Besuch. Wir werden auch ihren Blog verfolgen und freuen uns auf ein Treffen in Deutschland.


Weiter geht’s in die Kalahari Wüste!

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27.11.17 bis 29.11.17 Kalahari Game Reserve
Eigentlich sehr trostlos so eine Wüste, aber wenn wir schon mal da sind! Wir haben zwei Übernachtungen, die erste in einem Bushcamp, das heißt eine Toilette (ein Loch mit Sichtschutz) und eine Dusche. Das Wasser für die Duschen muss man allerdings selber mitbringen. Der Preis der Übernachtung der günstigste bisher, ein stattliches Camp mit 4 USD pro Person, pro Nacht. (die nicht staatlichen sind teurer, bieten aber nicht unbedingt mehr)

Die Landschaft überrascht, so trostlos ist es hier nicht aber sehr heiß. Noch wenige Tage bis die Klimaanlage repariert wird.
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Wir machen abends ein Feuer um die Tiere fern zu halten und weil es cool ist, am Feuer zu sitzen.

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Alina sammelt wieder Holz und ist voll in ihrem Element. Schon Wahnsinn wenn man überlegt das es hier Löwen, Leoparden, Hyänen usw. gibt. Campsite hin oder her, hier gibt’s kein Zaun, nur ein paar Bäume und diese Toilette.

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Am nächsten Tag steht wieder Game Drive (Pirschfahrt) auf dem Programm.

Viel zu sehen gibt’s nicht, keine Löwen, Elefanten, Leoparden, wo sind die alle. Ein blödes Huhn im Stroh schimpft uns aus.

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Thomas und Tipi bekommen noch ein Problem mit dem Benzin, es ist ihnen zu Riskant bis zum nächsten Wasserloch zu fahren, wo auch unsere nächste Übernachtung wäre.

Alina's Sicht
Wir treffen 2 junge deutsche Männer, die in einem Buschcamp näher zum Ausgang die Übernachtung gebucht haben. Da Thomas nicht genau weiß was mit der Tankanzeige los ist, versuchen wir das zweite Camp Richtung Ausgang des Parks zu erreichen. Als wir dort angekommen sind werden wir weggeschickt. Die Campsite ist von irgendwelchen VIP's gebucht die am Abend reingeflogen werden, Luxuszelte werden aufgebaut. Hier können wir trotz Benzinproblem nicht bleiben. Ob ihnen klar ist dass draußen Löwen rumlaufen? Der Guide sagt, jaja aber die Löwen laufen überall rum, sie halten sich nicht an Campgrenzen. Campt irgendwo wild rum, aber stört unsere VIP's nicht.
Geht's noch? Als nächstes bittet der uns wahrscheinlich nicht zuviel Lärm zu machen wenn wir von den Löwen gefressen werden.

10 km weiter kommen wir an ein schattigen Aussichtspunkt, wo man weit in die Steppe schauen kann. Thomas und Tipi beschließen hier zu bleiben und wild zu campen, nix dagegen. Alina ist nicht so begeistert.

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Wild campen ist hier verboten, aber Thomas will auf keinen Fall weiter fahren.
Wir machen uns erst mal was zu essen, wenn ein Ranger kommt, sagen wir halt, das wir ein Problem mit dem Auto haben. Deswegen bauen wir auch die Zelte noch nicht auf. Alina wird immer unruhiger, aber zum Camp der Deutschen ist es jetzt zu spät und falls die doch ein Camp weiter wären, stehen wir da alleine, denn Tom und Tipi wollen am Aussichtspunkt bleiben. Ich sehe mich schon im Dunkeln zurück fahren.

Um Alina etwas abzulenken, entschließen wir uns ein kleinen Game Drive zum Wasserloch in der Nähe zu machen, Thomas und Tipi bleiben natürlich da, sie haben ihr Zelt schon aufgebaut. Elf Kilometer, die Strecke ist nicht sehr schön zu fahren, tiefer Sand und Rillen. Am Wasserloch ist nix los, es stinkt und bis auf ein paar Vögel und ein kleiner Coyote ist keiner hier.

Alina fühlt sich aber schon besser, das herumsitzen hat ihr nicht gefallen. Wir machen uns auf den Rückweg zu Tom und Tipi.
Da schreit Alina plötzlich, Löwe, Löwe !!!

Eine Löwin kommt uns direkt auf dem Weg entgegen, die Sonne steht tief, das Licht ist perfekt.

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Sie ist alleine, ich bleib stehen und mach den Motor aus, sie kommt auf uns zu. Zwei Meter vor unserem Auto biegt sie ab und macht ein Bogen um uns. Wir gucken uns an und sagen beide: "hinterher". Im Rückspiegel sehen ich sie wieder auf den Weg gehen, ich mach den Rückwärts Gang rein und fahre langsam zurück.
Sie geht auf Seite und lässt uns vorbei, ich habe noch nie so ein entspanntes Tier gesehen. Sie führt ihren Weg fort und interessiert sich null für uns. Wir sind gut drauf und haben viele Bilder gemacht, ich schau auf mein Tageszähler und stelle fest noch 6 Km bis zum Camp. Wo ist der Rest vom Rudel?

Tom und Tipi sind schon Feuer am machen, das wir erzählen eine Löwin gesehen zu haben lässt sie ziemlich kalt. Wir machen ein großes Feuer.

Ich (Alina) fange wieder an Feuerholz zu sammeln, und Thomas ärgert mich. Beim Feuerholzsammeln sagt er mir da im Unterholz steht eine Puffotter (Schlange), oder guck mal das große Holz da bei der Puffotter, jetzt kommen noch Löwen Sprüche dazu. Ach jetzt bekommen die Löwen langsam Hunger, usw, usf.
Ungefähr zweihundert Meter von unserer Übernachtungsstelle steht ein Safari Tour Bus mit Touris unmittelbar neben einem Baum. Es ist eine Sonnenuntergangs/ Nachtsafari. Als es dunkel wird, bemerken wir Blitzlichter und das der Safari Bus immer noch da steht.
Das ist lange, wir vermuten den Rest des Löwen Rudels. Ein Safaribus steht nicht so lange da für Coyoten oder Zebras. Leopard oder Löwe ist der Grund. Wir legen noch mehr Holz nach.

Es ist genau so wie ich (Frank) es mir vorgestellt habe, dieser Moment in der absoluten Wildnis am Feuer, ist nicht zu toppen!

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Alina entspannt sich langsam und wir sitzen noch lange am Feuer.
In unserm Dachzelt kann uns nix passieren, ich muss das Auto noch ein bisschen vom Baum wegfahren (damit der Leopard nicht aufs Autodach springt) und die Zelttür zumachen (wegen der Löwen) und Alina ist zufrieden und kann schlafen.

Löwen klettern nicht auf Bäume und springen in Dachzelte, ich bin sehr entspannt, so wie die Löwin die uns entgegen kam.
Natürlich passiert nichts in der Nacht und wir schlafen hervorragend. Am nächsten Morgen fahren wir natürlich zu diesem Baum wo der Tour Bus Stand, aber da ist nix.

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Wir werden nie erfahren was es hier zu sehen gab. Wir lassen noch zweimal die Drohne fliegen und verlassen die Kalahari in Richtung Maun.

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29.11.17 bis 04.12.17 Sedia River Site in Maun Auftanken, Einkaufen, Autos in Ordnung bringen.
Die Campsite ist nicht schlecht und die Stadt Maun ist sehr schön, hier gibt’s alles.
Wir lassen die Klimaanlage reparieren und die Reifen tauschen. Durch das schwere Reserverad auf der Haube und den schlechten Straßen haben sich Schrauben an der Haubenverriegelung , Kühler und Stoßstange gelöst. Durch die Vibration der losen Teile hat sich eine Leitung an der Klimaanlage durchgescheuert. Ein Schutzfänger ist ab , die Beifahrertür klemmt und den Wackelkontakt an der Seilwinde nicht vergessen. Die muss funktionieren im Moremi am Okavango Delta.

Ein bisschen ausruhen und die Sachen erledigen, da reichen fünf Tage gerade.

Eingestellt von Alina-Frank 13:00 Archiviert in Botswana Kommentare (1)

Moremi mit Vorgeschichte!

Die letzten Tage in Botswana

35 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

04.12.17 bis 06.12.17

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Die Geschichte das Thomas mit seinem Auto im Moremi abgesoffen ist habe ich schon so oft gehört, das ich das Gefühl habe, ich war dabei. Erst ist er im Schlamm stecken geblieben und dann hat er den Toyota im Fluss versenkt. Diese Geschichten sind für uns natürlich interessant und spannend, Thomas sagt, für ihn dass war der Tiefpunkt seiner Reise. Soweit wollen wir es nicht kommen lassen.
Ein bisschen Bammel hab ich schon, aber wir hatten schon Sand, Schlamm, Felsen und Schotter, jetzt fehlt noch Wasser und Sumpf. Wir sind schließlich nicht auf Urlaub hier!
Auf dem Weg zur unseren Campsite sehen wir einige Tiere. Obwohl das Wetter schlechter wird und die Sonne verschwindet, werden die Bilder gar nicht so schlecht.

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Die erste Brücke können wir noch umfahren.

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Die zweite Brücke nicht, da müssen wir drüber!

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Unser Camp für die nächsten zwei Nächte liegt an der dritten Brücke und heißt auch Third Bridge.

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Die Campsite ist sehr schön und abgelegen.

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Die Duschen und Toiletten sind in Ordnung, wenn sie nicht von Elefanten belagert werden.

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Der musste wohl auch mal!

Die Landschaft ist sehr schön und vielseitig. Immer wieder sehen wir tote Bäume. Botswana hat ein Überschuss von Elefanten, die verändern die Landschaft indem Sie Bäume und Äste ausreißen. Sie richten einen großen Schaden an. Hier hat aber wohl der Blitz eingeschlagen.

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Wir haben zwei Übernachtungen, also einen vollen Tag im Moremi. Wir machen ein kurze Fahrt in den Sonenuntergang.
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Am nächsten Morgen regnet es, wir verschieben den Game Drive von sechs auf neun. Um elf nieselt es immer noch und ist bewölkt, wir blasen den Ausflug ab. Die Gefahr bei Regen auf diesen Wegen stecken zu bleiben kommt noch dazu, sonst gibts gleich das nächste Trauma.

Um 15.30 Uhr geht's auf die Boots Tour durch den Sumpf. Bis dahin schlafen wir mal so richtig aus. ;-)

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Die Boots Tour ist ganz nach unserem Geschmack. Am Anfang sehen wir und 2 Elefanten durch den Sumpf wandern.
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Es gibt zwar nicht so viele Tiere,

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aber die Landschaft ist klasse.

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Der Ranger fährt auf unseren Wunsch weiter in den Sumpf als geplant und muss deswegen auf dem Rückweg so richtig Gas geben. Das gefällt allen!

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Als wir zurückkommen sehen wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Und das Lagerfeuer danach, darf natürlich auch nicht fehlen!

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Heute geht’s wieder nach Maun zurück, aber der Weg raus aus dem Delta wird noch mal spannend.

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Die erste Brücke für heute! Thomas traut sich nicht, ich muss vorfahren, also los! Das Wasser läuft von vorne über die Motorhaube, das ist definitiv zu tief! Anhalten oder zurück fahren, wäre das Ende der Fahrt.

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Was man auf dem Film nicht sieht ist, das die Brücke im vorderen Teil, wo das Wasserloch ist, eingestürzt war. Beim darüber fahren habe ich im letzten Teil gemerkt wie die Hölzer unter uns brechen. Unglaublich, was dieses Auto schon ausgehalten hat!

Thomas würde hier nie durch kommen. Zurück zu fahren kommt für uns nicht in Frage, wir beschließen uns am Südausgang zu treffen.
Die zwei fahren einen anderen Weg. Jetzt darf nix mehr passieren, alleine durch den Moremi und keiner der uns zu Not raus ziehen kann.

Die nächste Brücke! Die sieht eigentlich ganz gut aus.

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Na dann, schaun wir mal!

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Der Rest klappt wie geschmiert, wir kommen super durch, können unser eigenes Tempo gehen und sehen sogar noch ein Elefanten am Weg.

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06.12.17 bis 08.12.17 Sedia River Site in Maun

Jetzt geht’s wieder nach Maun, Einkaufen, Tanken wieder Werkstatt die bestellten Teile einbauen lassen und ein Flug über das Okawango Delta wollen wir auch noch machen.

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Der Rundflug war ein wenig ruppig, obwohl mir am Anfang ein bisschen schlecht wurde, war es gegen Ende super.

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Tipi war nicht so begeistert, ihr wurde nicht nur am Anfang schlecht, zu Glück gab es Kotztüten. Auf das Gemeinschaftsfoto am Schluss wurde auf ihren Wunsch verzichtet. Daher nur wir und der nette Pilot.

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Abends gehts uns wieder gut und es wird erstmal eine Flasche Tequila vernichtet. Tipi behauptet, mit Tequila säuft sie uns alle unter den Tisch,
na ja.

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Die nachfolgenden Bilder würde sie mir übel nehmen, daher hier keine weiteren Details.

Bei der Autofahrt am nächsten morgen ist mir irgendwie anders und so macht auch mir die Fahrt kein Spaß!

08.12.17bis 10.12.17 Shakawe River Lodge Regen

Auf dem Weg zum Shakawe Lodge

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Ein sehr schönes Camp direkt am Okawango Fluss, unser Platz ist direkt am Wasser. Wir können vom Zelt aus auf den Fluss schauen.

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Der Blick aus unserem Dachzelt.

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Als wir ankommen fängt es langsam an zu regnen, dann wird es stärker. Es wird direkt kalt. Wir weichen zum Kochen aus in ein Overlander Camp, die haben ein riesiges Zelt. Eine Gruppe Senioren aus der Schweiz und Frankreich reisen mit ein Overländer durch Namibia, Botswana und Südafrika. Sie schlafen in Zelten, bequem sieht es nicht aus.

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Alles ist nass, sogar im Auto die Sachen sind pitschnass. Wir brauchen den ganzen Tag, bis wir wieder alles in Ordnung haben.
bei der Gelegenheit machen wir gleich Bestandsaufnahme.

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Die Sonne geht auf, unsere Laune steigert, wir hören Musik und räumen auf. Das Internet ist viel zu schlecht um zu arbeiten oder um irgendwas zu machen. Abends sehen wir noch einen riesen Käfer.

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Morgen Geht es schon nach Namibia, ich freue mich auf das Land. Botswana hat mich nicht enttäuscht und ich hatte große Erwartungen.
Wir kommen wieder!

Eingestellt von Alina-Frank 06:28 Archiviert in Botswana Kommentare (2)

Namibia, ein holpriger Anfang

Die Grenzgötter müssen verrückt sein!

sunny 37 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

10.12.17 Grenze Namibia

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Wir freuen uns auf Namibia, endlose weiten aber meist europäischer Standard, so haben wir das Land 2014 schon kennengelernt.
Die Grenze, die Ausreise in Botswana ist in 5 Minuten erledigt. Die Einreise in Namibia sieht auch gut aus. Der Beamte fragt wie lange wir bleiben wollen, wir sagen neunzig Tage, der Stempel tut den Rest.
Aber wir müssen noch zum nächsten Schalter, die Einfuhr der Autos zahlen so eine Strassengebühr. Die Frau am Schalter kaut Kaugummi und hat ein Kopfhörer auf, sie singt leise ihre Music mit. Sie zeigt auf das Schild, für PKW 270 Namibia Dollar. Das sind ca 17 EUR. In Bar. In Bar?

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Wir könnten noch mit Botswana Pula zahlen die haben wir aber an der letzten Tanke ausgegeben. Wir fragen ob wir in € oder USD zahlen könnten, Nein ist die Antwort. Wenn sie schon so stumpfsinnig sind sollten sie einen Geldautomaten an der Grenze haben.
Haben sie nicht, aber ein Kummerkasten.
Nach Botswana zurück kommt nicht in Frage, kostet ja auch wieder Geld bei der Einreise. Nach langen bitten lässt sich die (nette Frau) darauf ein, das ein Auto zu Geldautomaten in die nächste Stadt fährt und die anderen bleiben da.
Thomas hat keine Lust, also fahre ich und Tipi.
Fünfunddreißig Km, davon mehr als die Hälfte Schotterpiste. Immerhin sehen wir ein Elefanten. Angekommen in das nächste Kaff Divundu, stellen wir fest dass der erste ATM defekt ist. Egal, es gibt noch zwei. Der zweite funktioniert, leider nur bei einheimischen EC Karten, wir bekommen nix. Oh je werden wir Thomas und Alina je auslösen können? Der dritte und letzte Automat gibt uns den Gegenwert von 125€. Immerhin
Wir sind über fast zwei Stunden unterwegs als wir zurückkommen. Ein holpriger Anfang.

10.12.17 bis 11.12,17 Ngepi Camp

Sehr lustig!

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Diese Camp galt lange Zeit als tollste Campsite von Namibia, die ausgefallenen Ideen in den Wasch und Badräumen.

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Der Rest ist auch ganz nett.

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Ich (Alina) hatte mich in dem ersten Camp am Okawango Fluss mit den Senioren unterhalten die eine Tour durch Namibia, Südafrika und Botswana machen. Die Gruppe Senioren sind aus der französischen Schweiz und Frankreich, einige können auch deutsch. Am nächsten Tag baten sie uns gegen 17 Uhr die Musik etwas leiser zu machen, wir wunderten uns, denn wir waren ein gutes Stück entfernt von deren Zelt und unsere Musik war leise. Wir haben sie trotzdem runtergedreht und fingen an zu kochen. Morgens fuhr ihr Reisebus weg wir haben sie beim einpacken gehört sind aber schnell wieder eingeschlafen.

Kaum heute an der Campsite angekommen, sagt ein älterer Herr zu mir "Danke für irgendwas". Ich weiss nicht was er meint, denke vielleicht hat Thomas und Tipi denen geholfen und antworte, gerngeschehen. Er sagt auf englisch irgendwas von Lärm, und ich denk, was will der, da erkenne ich seine Frau, die ist aus der Schweizer Senioren Gruppe, mit der haben wir uns am längsten unterhalten. Kaum erkannt sage ich ganz freudig: "ach hallo, ihr seids".
Die Frau schaut mich total angewiedert an. Der Mann sagt der Lärm letze Nacht um 2 Uhr morgens. Jetzt merke ich das Danke war ironisch gemeint, ich weiss gar nicht wovon er redet. Was für ein Lärm mitten in der Nacht? Jetzt fällt mir ein dass ich in der Nacht ein Alptraum hatte und Frank geschlagen hab, da ich dachte wir werden überfallen. Hab ich etwas geschrieen? (kommt selten aber kommt vor) Ich sag ich hatte Nachts ein Alptraum, meint ihr das? Der Herr sagt total angewiedert bleibt weg von uns, als hätten wir eine Krankheit. Er sagt noch was von Autotüren um 2 Uhr morgens und geht zu seiner Frau die auch sagt wir sollen ja wegbleiben von ihnen. Jetzt kommen meine Leute und ich frage Frank hab ich so laut geschrien mit dem Alptraum? Er sagt son Quatsch, überhaupt nicht. Ich überlege, wir sind nachts um 2, kurz wach geworden aber keiner war an den Türen , unsere Landrovertüren sind zugegeben ziemlich laut beim schliessen.
Abends kam ein weiterer Bus mit Zelte an und links neben uns war auch ein Auto. Meinen die wirklich uns? Da beide meinen Fragen nur noch mit ein sehr unfreundliches "bleibt weg" beantwortet haben werden wir das ganze nie klären können.

Unser Campsite ist heute auf der anderen Seite des Camps, ich bin ziemlich betroffen von deren Reaktion. Den einen Tag waren die nett, und jetzt benehmen sie sich ziemlich daneben. Mir fällt auch ein was sie sagte, dass die Camps wo keine andere Menschen sind, ihr am besten gefallen. Sollten solche Menschen überhaupt auf ein Campingplatz gehen? Ich wünsche der Gruppe von ganzen Herzen nachts eine liebestolle Katze wie die aus dem Thornetree in Livingston und eine Disco ähnlich unserer Erfahrung in Mosambik auf der weiteren Tour. Danach wissen Sie was laute Musik ist und in den Genuss würden sie bis morgens um 6 Uhr kommen.

Wir bauen auf der Campsite alles auf, plötzlich ist der Strom weg. Ich gehe zur Rezeption fragen was da los ist. Die blöden Schweizer mit ihrer fiessen Art gehen mir nicht aus dem Kopf. Thomas ist schon an der Rezeption, Frank und Tipi bIeiben auf der Campsite. Ich gehe den langen Weg durchs Gebüsch. Weit und breit niemand zu sehen. Kurz vor der Rezeption sehe ich ein großen Hund der direkt aufsteht und bedrohlich bellt. Ich habe keine Angst vor Hunden aber die Rezeption ist noch etwas entfernt und weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen.
Ich gehe ein Stück zurück und sehe ein zweiten Weg durchs Gebüsch. Der Hund steht auf der anderen Seite des Gebüschs, ich höre ihn und kann seine Silhouette erkennen. Plötzlich kommt ein zweiter Hund daher, genauso groß. Sie wissen dass ich auf der anderen Seite des Gebüschs stehe und beide knurren bedrohlich. Ich erinnere mich dass Thomas vor kurzem von einem Hund in der Südsee in den Fuß gebissen wurde, von einem bellenden Hund. Dass die nicht beissen, stimmt wohl nicht immer. Jetzt fühle ich mich ziemlich unwohl und beschließe zurückzugehen. Ich höre die zwei Hunde kommen mir bellend hinterher. Jetzt bin ich noch weiter weg von irgendjemand der mir helfen könnte. Ich drehe mich um und sehe ein dritten noch größeren Hund der zähnefletschend mit den anderen 2 auf mich zukommt. Ich schreie was das Zeug hält und halte mir die Hände vor dem Kopf. Jetzt schreit es aus der anderen Richtung, die Hunde bleiben kurz vor mir stehen. Die Mitarbeiter des Camps kommen angerannt. Ich zitter am ganzen Körper. Die Hunde werden ausgeschimpft was das Zeug hält, Thomas guckt mich an und meinte hast du den Schrei eben gehört? Später muss ich lachen, denk das haben die blöden Schweizer bestimmt auch gehört, ich hoffe sie wechseln das Camp.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag weiter fahren, aber heute ist Feiertag in Namibia und wir können nichts einkaufen. Auf unserem Weg ist das die letzte Gelegenheit, also bleiben wir eine Nacht länger.
Da in dem Ngepi Camp kein Platz für eine zweite Nacht ist, fahren wir in die Shametu River Lodge.
Hier sehen wir warum wir uns auf Namibia gefreut haben.

11.12.17 bis 13.12.17 Shametu River Lodge
Die Campsite hat alles, Spüle, Grill, eigene Toiletten und Duschen.
Ein schönen Pool und eine Tolle Aussicht. Es sieht aus wie eine fünf Sterne Campsite.

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Wir beschließen eine weitere Boots Tour zu machen, ich stelle fest das Bootstouren mein Ding sind.

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Kein gehoppele, kein Staub, ich muss nicht fahren, nur den kühlen Fahrtwind genießen und aufpassen das mein Bier in der Hand nicht warm wird.

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auf einer kleinen Insel dürfen wir mal kurz aussteigen.

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Dann gehts weiter!

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Der Bootsmann fährt ganz nah an eine Hippofamile vorbei, Pappa Hippo steht auf und wir merken wie groß diese Hippos sind, die mehr als 2 Tonnen wiegen. Leider stehen sie gegen das Licht, die Fotos werden nicht so gut.

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Der kleine ist wohl ins Wasser gefallen, Thomas sieht direkt das ist keine Wasserschildkröte.

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Hier ist das Internet zwar nicht gut genug um zu Arbeiten, was Alina dringend braucht. Wir befürchten woanders könnte das Internet noch schlimmer sein.

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Blog und Bilder hochladen ist meine Arbeit, sehr mühselig. Mein Akku Anzeige am Laptop bewegt sich schneller als der Balken zum Hochladen der Bilder. Aus einer Nacht werden zwei, aber nur für uns. Thomas und Tipi wollen nicht bleiben, also fahren sie schon vor.
Die Anlage ist toll, hier würden wir es auch noch länger aushalten.

Wir sitzen den ganzen Tag in der Bar und arbeiten, machen unser Ding. Wir bestellen einen Kaffee und eine Cola, den Rest vom Tag schmuggel wir unsere eigene Cola rein. Abends gehen wir so richtig schön essen, mit Blick auf den Fluss.
Der Besitzer der Lodge sagt aber noch dass das Internet immer besser wird, je weiter wir in den Süden kommen. Stimmt nicht ganz denn unser nächstes Ziel, da wird es nichtmal ein Telefonsignal geben.

Eingestellt von Alina-Frank 00:13 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Namibia Teil 2

Sand, Hitze, Gewitter und scheue Tiere

all seasons in one day 40 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

11.12.17 bis 14.12.17 Shametu River Lodge
Aus zwei Nächten werden drei, wir arbeiten den ganzen Tag, zwischendurch regnet es. Das Internet ist sehr langsam. Beim Frühstück lassen wir uns seit langem mal richtig Zeit, wie in alten Zeiten, zu Hause.

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14.12.17 bis 16.12.17 Kaudum National Park
Dieser Park empfiehlt 100 Liter Wasser pro Auto am Tag mitzunehmen. Da er so selten besucht wird, dürfen keine einzelnen Autos rein, erst ab zwei Autos darf man rein.

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Die Wege sind so schlecht, das die Besucherzahlen sehr niedrig sind. Wir haben zwei Nächte geplant, eine kurz vor dem Park und eine im Park, natürlich Bush Camping. Es fängt schon auf dem Weg dahin an, Sand so tief und weich, das wir den Reifendruck auf ein Bar ablassen müssen. Zweiter Gang mit einer Drehzahl von Zweieinhalbtausend Umdrehungen.

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Anhalten geht gar nicht, schalten ist sehr schwierig, weil man in diesem tiefen Sand gleich steht. Die Geschwindigkeit ist nicht so wichtig, die Drehzahl darf nicht sinken, das ist ausschlaggebend. Wir halten viel Abstand zu Tom und Tipi, um genügend Zeit zu haben wenn sie stecken bleiben.
Neben dem Weg sind Bäume und Büsche, durch die Wurzeln ist der Sand nicht so weich, es ist warscheinlich besser mit Schwung in die Hecke zu fahren, statt auf dem Sand stehen zu bleiben.
Es dauert nicht lang, da sehe ich Tom und Tipi auf dem Weg rum springen und mit den Armen über dem Kopf winken.
Der Zeitpunkt ist gekommen, ich fahre mit Schwung rechts die Böschung hoch und bleibe zwischen den Bäumen stehen, das hat schon mal geklappt.
Lilly (der Pajero) ist mit den Hinterrädern im Sand versunken, wieder das Problem mit dem Allrad. Das blöde ist, der 4WD kommt und geht wie er will. Thomas sagt, wir wollten auf euch warten und plötzlich ging nur noch der 2WD. Frei schaufeln bring nix, der Weg ist die nächsten Kilometer nicht besser, dennoch buddeln wir die Räder frei und legen Holz drunter.
Das ganze klappt, aber nur 5 Meter, das Holz bricht und er steckt wieder fest, wir brauchen mehr und stabileres Holz, aber erst mal was trinken. Es ist so heiß der Sand brennt durch die Schuhe, so heiss habe ich Sand noch nie erlebt. Die Sonne brennt auf der Haut, es ist der schlechteste Zeitpunkt um stehenzubleiben.
Die Stimmung sinkt, wir können nicht die nächsten 15 Km mit Holz auslegen und zurück ist der Weg noch länger. Vergeblich, mit Zweirad kommt Thomas noch nicht mal auf die Holzstämme, ich muss irgend vor Lilly (Pajero) kommen um mit der Winde das Auto auf das Holz zu ziehen.
Wie immer sind alle so aufgeregt, und es ist so heiß das natürlich wieder viel zu wenig Fotos gemacht werden.
Wir schauen uns das Gelände neben dem Weg an und ich merke mir wo nur kleine Bäume und Büsche stehen. Das müsste klappen, mit ein bisschen Glück komme ich durch die Büsche vor Lilly (der Pajero). Los geht’s, Alina geht zu Fuß vor. Nach ein paar Meter merke ich das mir Alina zu langsam ist, aber ich kann nicht langsamer werden. Barbie rauscht durch den Bush und lässt sich auch von kleineren Bäumen und Sträucher nicht stoppen. Die Äste Knallen vorne gegen das Auto und verschwinden wieder.
Ein menge hässliche Geräusche muss ich ertragen und dennoch ein paar mal anhalten, weil umgestürzte Bäume den Weg versperren.
Es ist geschafft, aber es hat Spuren hinterlassen, ein paar hässliche Schrammen und eine Verbreiterung hängt runter. Jetzt die Barbie noch drehen und hoffentlich geht die Seilwinde.

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Die Winde geht, wir legen Decken auf das Stahlseil, dass wenn das Seil reißt keiner verletzt oder unsere Windschutzscheibe zerstört wird.
Nur langsam bekommen wir das Auto mit der Winde auf das Holz, die nächste Pause ruft, bei über 40 Grad und natürlich kein Schatten über dem Auto. Thomas setzt sich ins Auto und bereitet alles vor für den großen Moment, plötzlich sagt er, die 4WD Leuchte ist an.
Er startet den Motor, wir räumen alles rein und beschließen wenn es klappt, fahren die zwei durch ohne anzuhalten.
Eigentlich sollte Tipi fahren, wegen dem Gewicht, aber nun geht alles ganz schnell. Thomas fährt an, der 4WD funktioniert und die Kiste fährt als wäre nie was gewesen. Nachdem wir die Schaufel und Seilwinde eingepackt haben folgen wir den zwei. Unsere Barbie meistert diesen Wege hervorragend, gar kein Problem. Bis wir Tom und Tipi einholen vergeht eine Zeit, allerdings stecken sie schon wieder fest als wir sie sehen.
Thomas erzählt uns das sich der 4WD ständig wieder ausschaltet und das Auto sich paar Mal an der Hinterachse eingegraben hat.
Durch vor und zurückfahren schaltet sich der 4WD plötzlich wieder ein und er konnte sich selber befreien.
Aber irgendwie geht das jetzt auch nicht mehr, unser Glück, der Sand ist hier nicht so tief. Wir graben die Hinterräder frei und versuchen unser Glück. Wir sind kurz vor dem Eingang des Parks und die Wege sollen ab dem Gate besser werden, aber da sind wir noch nicht.

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Mit anschieben und viel Gefühl schafft es Thomas aus dem Sandloch und die Wege werden tatsächlich besser.
Kurz vor dem Eingang haben wir Bush Camping geplant, die Übernachtungen im Park sind teuer und wir wollen uns eine sparen.
Außerdem stehe ich auf Bush Camping, schade das es hier keine Löwen gibt. Es ist 14,00 Uhr und immer noch brüllend heiß, wir ruhen uns erst mal aus und sammeln Feuerholz.

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Tiere gibt es keine, dafür schlechtes Wetter, wir haben gerade gegessen und abgespült, da kommt das Gewitter.

Tom will unser Feuer nicht so leicht aufgeben und legt immer wieder Holz nach.

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Alina und ich verkriechen uns ins Zelt, wir wissen gar nicht wo wir zu erst hin schauen sollen. Hinten am Zelt geht die Sonne durch die Bäume unter und vorne Blitzt es ständig und Thomas rennt mit dem Schirm ums Feuer. Als das Gewitter verschwindet brennt, unser Feuer immer noch. Dank Thomas. Alina ist in der Zeit eingeschlafen, ich klettere aus dem Zelt und setzt mich noch ans Feuer. Wenig später kommt Tipi auch noch dazu und wir verfeuern unser gesammeltes Holz. Die Nacht ist ruhig und wir schlafen prima.
Am nächsten morgen stehen wir um fünf Uhr auf, der Grund, der Sand ist noch feucht und es ist nicht so heiß.
Wir kommen super durch und sind um Viertel vor sieben am Eingang der Parks.

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Unsere zweite Übernachtung ist am anderen Ende des Parks, kurz vor dem Ausgang. Das Highlight des Tages kommt auf dem Weg, schaut euch das an, unglaublich.

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Als wir anhalten, kommt es direkt an unser Auto und schaut uns an. Alina kommt auf die Idee ihm eine Weintraube zu geben. Danach bekommt das Eichhörnschen noch viele Weintrauben. Außerdem sehen wir noch ein Elefant und ein paar blöde Vögel.

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Das Camp ist ziemlich runtergekommen, aber wir brauchen eigentlich auch nichts.

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Wir sind wieder mal alleine. Abends machen wir noch ein Game Drive zum Wasserloch, aber bis auf ein Elefant der meine Kamera nicht mag ist hier nix los.

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Unterm Strich muss ich sagen das der Kaudum Park ein bisschen enttäuschend war, schlechte Wege und eigentlich nicht viel zu sehen. Die Tiere sind sehr scheu und kaum Autos gewöhnt. Der Ausgang.

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Unser nächstes Ziel ist Grootfontein, ein Platz zum Arbeiten für Alina, einkaufen und Blog schreiben.

Eingestellt von Alina-Frank 11:01 Archiviert in Namibia Kommentare (3)

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