Reise blog von Travellerspoint

Von diesem Autor: Alina-Frank

Don't touch the tree!

Das Berühren der Figüren mit den Pfoten....


View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Wir verlassen schweren Herzens Solitaire, wir würden am liebsten noch ein Paar Tage den Autos beim rosten zuschauen. Wir fahren weiter nach Sossusvlei. Was gibt es da? Sand.

15.01.18 bis 16.01.18 Sesriem Sossusflei Lodge Campsite

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Auf dem Weg nach Sossusvlei auch Deadvlei genant, sind die Straßen wesentlich besser als erwartet.
Wir nehmen die Campsite innerhalb des Naturparks. Von hier aus kann man abends eine Stunde länger dort in den Park verweilen und morgens eine Stunde eher losfahren. Unsere Campsite scheint aber belegt zu sein.

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Zwei Oryxe, schauen uns blöde an, als hätten sie vor uns reserviert. Wir machen Bilder und lassen uns ein andere Campsite geben. Bei den langen Hörnern wird nicht lang diskutiert.

Das letzte Mal haben uns auch die Webervögel beeindruckt, die statt ein Nest, ein Hochhaus mit mehreren Parteien bauen.

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Wir setzten uns in den Schatten und trinken ein kaltes Getränk nach dem anderen. (Jaja ihr habt Minusgrade aber +45 Grad Celsius ist auch nicht spaßig). Hier gibt es eine der Hauptattraktionen Namibias, ein Park voller Sanddünen. Das Highlight ist aber Deadvlei, das sind lediglich tote Bäume in ein ausgetrocknetes Flußbett. Ich will abends zu den Dünen, wenigstens bis zur berühmten Düne 45. Diese Düne heißt so, da sie sich bei Km 45 befindet. Sie wandert zwar ständig und liegt jetzt ca. 2 km weiter, ihren Namen hat sie aber behalten. Es ist die meistfotografierteste Düne hier.

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Aus Spass sag ich zu Frank na, wollen wir hoch? Er sagt, "ja klar" und geht los. Es waren heute schon Leute hier, deren Fußspuren sind aber bereits verschwunden. Frank hat eine ganz "frische" Düne 45 vor sich. Wir sind momentan allein hier.

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Ich denk irgendwann bleibt Frank stehen aber er geht weiter und weiter hoch.

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Es ist zwar nicht mehr ganz so heiß, ich schaffe es dennoch nicht bis ganz nach oben. Nach etwas mehr als der Hälfte, mache ich ein Foto von Frank und geb auf.

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Jetzt Franks Sicht auf das geschehen: Wir kommen früh an, und beschließen noch die Düne 45 anzuschauen. Ein x-beliebiger Haufen Sand, dem man mit einem Namen zur einer Attraktion gemacht hat. Auch wir fahren zum zweiten mal hin und ich bekomme den Auftrag da hoch zu gehen.
Wie immer gehorche ich sofort und latsche los, blöd nur ich hab den Fotoapparat vergessen! (Er gehorcht, wer glaubt den sowas?)

Frank hat die beste Aussicht, aber keine Kamera mitgenommen, ich hab eine Kamera, bin aber nicht ganz oben. Von hier aus ist es auch sehr schön.

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Ein Selfie gibts auch

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Dann fahren wir noch ein bisschen in Richtung Deavlei und bleiben ein Paar mal stehen um uns die Landschaft anzuschauen.

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Es ist niemand hier, wir fahren durch die Wüste, halten an und genießen einfach diese leeren Straßen und dieses nichts.

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Wir fahren in die Dämmerung zurück auf die Campsite. Die Fahrt ist magisch, wir filmen und fotografieren aber diese geben den wunderbaren abend einfach nicht wieder. Was für ein Abend, steigen auf die Düne 45, und haben sie für uns allein, in der Dämmerung zurückfahren, die Farben, die Atmosphäre, es ist perfekt.

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Frank ist auch so begeistert, es macht ihm gar nichts aus, das Zelt im Dunkeln aufzubauen.

Am nächsten morgen, etwas untypisches für uns, wir stehen vor dem Sonnenaufgang auf und zwar um vier Uhr (!).

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Schnelles Frühstück, alles einpacken und los. Zur Abwechslung , heute ein Sonnenaufgang.

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Wir haben ca. eine Stunde Fahrt bis zum Parkplatz von Deadflei vor uns. Hier endet die Teerstraße, die nächsten 5 km kann /darf man nur mit 4-Rad-Antrieb oder Parkshuttle durch den tiefen Sand. Wir entschließen uns für eine Fahrt mit den offiziellen Shuttle. Der Sand ist gar nicht das Problem, aber die Bodenwellen. Wir denken, mit unserem beladenen Auto wäre es unnötig da durchzufahren. Dann noch mal eine halbe Stunde über die Düne latschen

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und schon sind wir da.

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Einige kraxeln auf die Dünen

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Wir schauen uns das Schauspiel von unten an. Der Sand ist noch kalt, ich laufe barfuß. Der Schatten und die aufsteigende Sonne verändern die Farben.
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Der Sand scheint im Schatten fast dunkelrot.

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Wir freuen uns hier zu sein.

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Plötzlich lässt sich das Monster von Sossusvlei blicken.

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Anscheinend hatte ein Junge den Auftrag für eine Fotoserie im Köstum rumzulaufen bei den unchristlichen Temperaturen. Als der Schatten der Dünen komplett weicht, wird es ziemlich heiß.

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Frank ist ziemlich enttäuscht: Ich finde als wir 2015 an diesem Ort waren hatte er noch was magisches, Alina gefällt es trotzdem. Diese toten Bäume sind ca. 800 Jahre alt, aber es stehen weniger als in 2015. Viele Bäume liegen zusammengebrochen am Boden, eigentlich mehr als noch stehen.

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Eine histerische Frau läuft auf dem Platz rum und schreit jeden an der den Bäumen zu nahe kommt. don't touch the tree (nicht die Bäume anfassen) Tatsächlich versucht so ein Schwachkopf auf ein Baum zu klettern und wird zurecht angemault.
Alina steht nur daneben und ihr passiert das gleiche, wo war diese dusselige Kuh bevor Idioten das angerichtet haben.

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Egal was ich mir anschauen will, für alles muss ich zahlen was die Natur fabriziert hat. Am besten man bezahlt nur noch für die Sehenswürdigkeiten und fährt gar nicht mehr hin. Ein faszinierender Ort der mich sehr traurig macht, und mich auch zum letzten mal gesehen hat!
Wer in Afrika Angst vor Tieren hat, dem kann ich nur sagen, auch auf diesem Kontinent sind die Menschen das Problem.

Hier ein paar Oryxe die allerdings vor der Sonne im Schatten geflüchtet sind.

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Morgen geht es weiter nach Lüderitz.

Eingestellt von Alina-Frank 12:01 Archiviert in Namibia Kommentare (3)

Wind, Sand, Tiere und Scenic Routen

die Oase mit dem seltsamen Swimmingpool

sunny 43 °C

Unser nächstes Ziel ist Lüderitz, nur zum übernachten. Von da aus wollen wir am nächsten Tag nach Kolmanskop, eine Geisterstadt versunken im Sand. Bis dahin sind es (300 Km), aber stellen weise üble Schotterpiste, wir fahren langsam.

Viele Nützliche Schilder auf den Weg.

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Wind uns Sand haben wir gesehen, können wir bestätigen. Die nächsten Schilder.

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Wir sehen zwar keine Giraffen, aber wir sehen tatsächlich einige Zebras in dieser kargen Landschaft.

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Am meisten sehen wir Oryxe.

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Und Strauße, dazu gabs aber kein Schild. Diese hier rannten einige Kilometer neben unseren Auto her, auf ihrer Seite des Zaunes. Kühe gibts auch.

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Als wir merken das wir noch schlechter voran kommen als gedacht, beschließen wir einen Zwischenstopp einzulegen. Es ist sehr heiß und ohne Klima kaum auszuhalten. Der einzige Baum auf Hundert Km, wir machen Pause im Schatten, wie die Strauße.

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I Overlander heißt das Programm, was wir auf unserem Tablet haben und da sind fast alle Campsites drauf die es hier gibt. Wir suchen uns die Betta Lodge aus und da es nun gar kein Grund mehr gibt zu hetzen, lassen wir die Drohne noch ein paar mal fliegen und genießen die Landschaft.

16.01.18 bis 17.01.18 Betta Lodge und Campsite

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Wir kommen in Betta an, die ganze Fahrt über war es sehr heiß und sandig, auf einmal sehen wir eine kleine grüne Oase. Vor dem kleinen Cafe gibt es eine Rasenfläche. Hier fliegen ca. 100 weiße Schmetterlinge umher. Der Rasensprenger ist an, die Luft ist angenehmer und kühler.

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Wir beschließen hier zu bleiben und essen erstmal einen leckeren Apfelkuchen, der wirklich göttlich schmeckt. Das ist eine der schönsten Campingplätzen mit Garten, das Cafe ist mit liebevollen Details ausgestattet, die Bilder geben es nicht ganz wieder.

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Hier sehe ich auch das erste mal ganz Nahe einen wirklich schönen Quiver Baum, zu deutsch Köcherbaum. Der ist eigentlich kein Baum, sondern eine Pflanzenart der Gattung Aloen. Ich habe schon einige aus der Ferne gesehen auf dem Weg hierher, das ist ein sehr großes und schönes Exemplar. Die Kakteen zeigen momentan auch alle ihre roten Blüten.

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Es gefällt uns so sehr, dass Frank plötzlich sagt, wenn die ein Pool haben, bleiben wir mindestens 2 Tage hier. Kaum ausgesprochen sehe ich in der Ferne ein Schild mit der Aufschrift Pool. Ich glaub es nicht, der Ort besteht aus eine Tankstellen, Cafe und Campingplatz und die haben auch noch einen Pool? Klasse! Ich verkünde Frank dass es eine gute und eine schlechte Nachricht gibt, wir bleiben länger ist die schlechte es gibt ein Pool die Gute. Wir schnappen uns die Handtücher und flitzen los. Das Schild zeigt auf einen Weg zwischen den Häusern. Hmm seltsam, der Weg passt eigentlich gar nicht zu dem liebevollen Ambiente. Wir sehen einen von weitem eher hässlichen Pool. Als wir drankommen sehen wir eine grüne Grütze statt Wasser, wir wundern uns. Das passt gar nicht zum Rest, wir fahren morgen weiter. Später lässt sich für ca 2 Stunden noch ein Sandsturm blicken, wir flüchten ins Cafe. Einen schönen Sonnenuntergang sehen wir noch.

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Nachts wird es kalt, wir bekommen einen fantastischen Sternenhimmel. So schön und so klar, haben wir bisher vielleicht 5 Mal gesehen. Wir spielen wieder mit den Einstellungen der Kamera rum, besser haben wir es nicht hinbekommen. Ich fand es in schwarz weiß auch schön.

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Am nächsten morgen fahren wir los, wir überlegen ob wir den Besitzer lieber sagen sollten "bei dem Pool, würde ich lieber das Schild Pool verstecken und sagen es gibt kein Pool". Wir sagen aber nichts. Wir tanken und als wir losfahren sehen wir es! Den richtigen Pool, groß, blau, sauber, teils schattig, mit Liegen davor. Jetzt wird uns alles klar, anscheinend hat der Wind der hier oft durchweht das Schild Pool in eine falsche Richtung gedreht. Wir würden am liebsten eine Runde reinhüpfen, aber da wir alles verpackt haben, fahren wir schnell weiter ohne uns umzudrehen. :-(

Es geht auf eine Scenic Route weiter Richtung Lüderitz. Scenic bedeutet, dass es eine landschaftlich malerisch schöne Route ist, das können wir bestätigen.

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Viele Oryxe auf den Weg, hier wieder einige hinter dem Zaun, also Quasi auf der Straßenseite.

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Einige sind total cool, wir fahren mit dem Auto vorbei und sie bleiben im Schatten sitzen, andere laufen panisch geradeaus vor unserem Auto her. Da der Zaun sie Quasi auf der Straßenseite hält, laufen sie einige Zeit vor unserem Auto her. Wir wissen nicht was zu tun ist, wir müssen geradeaus. Irgendwann bleiben sie stehen und laufen dann in die andere Richtung. Plötzlich sehen wir in der Ferne das Schauspiel mit einem uns entgegenkommenden Auto. Wir bleiben stehen, denken wenn wir auch noch da ankommen wird der Oryx noch panischer.

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Der Oryx läuft von rechts nach links, will nicht in unsere Richtung. Er versucht auf der einen Seite durch den Zaun zu kommen und bleibt hängen, dann nimmt er Anlauf zur anderen Seite und reißt mit seinen Hörnern den Zaun ab. Er hat bestimmt einige Schrammen abbekommen, der Arme. Das entgegenkommende Auto hätte hier etwas vom Gas gehen müssen oder auch kurz stehenbleiben, vielleicht wäre es dannanders abgelaufen.

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Wir halten kurz in einem Ort namens Aus an, tanken auf und trinken was kühles.
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Wir sind nicht weit von Lüderitz entfernt, jetzt sehen wir auf der Straße nur noch Sand. Der wird vor uns hergeweht, oft sieht man kaum die Straße.

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Ein Video haben wir auch.

17.01.18 bis 18.01.18 Die Shark Campsite in Lüderitz ist ein sehr schöner Platz, direkt am Atlantik und zwischen den Felsen. Wir wurden von Thomas schon vorgewarnt, hier wird es sehr windig.

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Frank baut das Zelt schnell auf, keine Wunder er ist ja so gelenkig. ;-) (siehe rechts und links)

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Sehr winding hier, egal eine Nacht wird es schon gehen. Von wegen gelenkig, ich muss warten bis es dunkel ist und der Wind ein bisschen nachlässt, erst dann kann ich das Zelt aufbauen. Erschwerte Bedingungen auch für Alina, sie muss kochen. Das ist nicht so einfach, da der Wind fast alles wegweht. Irgendwie schafft sie es und es schmeckt sogar. Es gibt wie so oft ein schönen Sonnenuntergang.

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Eingestellt von Alina-Frank 02:10 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Die Diamanten Geisterstadt

die reichste Stadt der Welt

sunny 39 °C

Vor einigen Jahren habe ich einen Bericht über Kolmannskuppe gesehen und seitdem wollte ich unbedingt dahin.

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Daher sind wir hier mitten in der Wüste und wir stellen fest, auch Lüderitz die Hafenstadt nebenan ist eine schöne kleine Stadt. Allerdings verbringen wir eine furchtbare Nacht hier. Der Wind am Campingplatz war so stark dass es uns vorkam, jemand sitzt neben unserm Zelt und haut gegen unser Auto. Am nächsten morgen lassen wir das Frühstück ausfallen und holen die Tickets für die Kolmannskuppe Tour.

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Einst, die reichste Stadt der Welt, heute eine Geisterstadt. Der auf Diamanten gegründete Reichtum der Bewohner ließ eine Bergbaustadt entstehen, in dem aller Luxus vorhanden war, der damals für Geld zu bekommen war – und das in einer Umgebung, die trostloser und lebensfeindlicher wohl kaum sein könnte. Es gab kein Wasser, keinen Regen, keine Erde, in der auch nur das Geringste hätte wachsen können, keinerlei Infrastruktur – nur Sand, regelmäßig heftige Sandstürme und Hitze. Alle Bewohner bekamen gratis Milch, Eis und Brot. Hört sich jetzt nicht so doll an aber Eis in der Wüste und Milch 1000 km weit importiert, war vor über 100 Jahren reiner Luxus.

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Dennoch war Kolmannskuppe nur ein Paradies auf Zeit. Die naheliegenden Diamantenfelder waren bald abgebaut und so verlagerte sich die Diamantenförderung immer weiter nach Süden, dort fand man auch größere Diamanten. In den 30er verließen die Bewohner nach und nach den Ort und überließen ihn der Wüste, mitsamt Wohnungseinrichtungen, Sportgeräte, Maschinen etc. Die Wüste holte sich die Stadt im Laufe der Jahrzehnte zurück, in den Ruinen häufte sich der Sand meterhoch.

Es ist bereits ziemlich warm als wir die Tour machen, wir erfahren dass es hier mal sogar einen kostenlosen Zug für die ganze Stadt gegeben hat, der hat morgens als erstes das Eis für die Kühlschränke ausgeliefert. Alte Wände, alte Geräte, alte Steckdosen.

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Verfallene Häuser wir haben wahnsinnigen Spaß dies zu fotografieren. Es ist ein Beitrag für die Bildchengucker, es ist schwierig Bilder auszusortieren.

Die Häuser sind beschriftet, es gibt das Haus des Lehrers, Architekten, der Ladenbesitzerin, des Verwalters, usw.

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Hier steht nur noch ein Teil der Wände.

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Innen sieht jeder Raum anders aus, mal mit mehr mal mit weniger Sand

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Viele AAAhs und Ooohs.

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Wandfarbe oder sogar Tapete sind zum Teil noch erhalten.

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Das Krankenhaus gefällt uns auch sehr gut, draußen ist es sehr heiß aber innen schön kühl und fast jeder Raum ein Foto wert.

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Am Schluß schauen wir uns noch das Haus des Arztes an.
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Erstaunlich, hier darf man auch noch überall hin, führt eine Treppe hin, kann man rein. Das wird wohl in einigen Jahren je nach Verfall nicht mehr möglich sein. Wir machen noch ein Video.

Übrigens, südlich von hier gibt es ein großes Sperrgebiet, der Hintergrund es gibt hier noch Diamanten. Sollte man einen finden, darf man ihn nicht aufheben, hier gehört alles Namibia. tut man es doch und wird erwischt, dann gibt es auch Gefängnisstrafen. In Kolmanskop findet man eine Bildersammlung mit Diamanten Dieben die in den Minen gearbeitet haben. Die haben sich was einfallen lassen, einer hat die Diamanten per Brieftaube nach Hause verschickt.
Ich geb zu, wir haben ein wenig nach Diamanten ausschau gehalten aber keinen gefunden. Aber wir haben doch schon alles oder?

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Sag ich doch besser als Gold oder Diamanten ;-) .

Wir wollten ursprünglich nach Lüderitz zurück, wollen aber eine weitere Nacht auf dem windigen Campingplatz. Wir treffen zwei junge deutsche Männer denen wir im Laufe des Tages immer wieder begegnen. Wir verabreden uns dann im Ort "Aus" im Restaurant. Sie bekommen Infos von uns und geben uns ein paar Tipps über Kapstadt.

Unser nächstes Ziel ist der Quiver Tree Wald. Auf dem Weg dahin brauchen wir einen Platz wo wir das Auto ein bisschen sauber machen können und wo wir Internet haben, hängen ganz schön nach mit unserem Blog. Wir fahren weiter nach Keetmansshop, wieder über sandige Straßen.

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Die Fahrt ist wunderschön.

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18.01.18 bis 21.01.18 Trupen Garden bei Keetmansshoop

Der Campingplatz in der Stadt gefällt uns nicht besonders und wir finden weiter südlich 2 andere. Wir entscheiden uns für die zweit günstigste Campsite, dafür haben wir eine eigene Dusche und eine eigene Toilette. Ein eigenen Pool, na ja wir sind mal wieder allein auf dem Platz. Hier ist es zwar auch sehr windig aber wir sehen mal wieder einen fantastischen Sonnenuntergang.

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Kostenloses Wi fi auf dem Stellplatz in guter Qualität ist selten, wir beschließen zwei Tage zu bleiben, da ich arbeiten muss. Am nächsten Tag lassen wir uns in die Stadt fahren, die Campbesitzerin hat uns ein Rentner besorgt, der uns durch die Gegend chauffiert und vor dem Laden wartet bis wir mit shoppen fertig sind, für umgerechnet 10 EUR. Das ab und aufbauen des Zeltes nur um ein wenig einzukaufen, dass ist uns die 10 € Wert.
Später hüpfen wir noch in den schönen Pool. Abends kommen die Vögel zum Trinken, fliegen und Rauschen an unseren Köpfen vorbei.

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Ein Hund besucht uns ständig und schläft gerne mit dem Kopf unter unseren Reifen, ein komischer Käfer schaut auch oft vorbei. Wir könnten auch noch einige Tagen hier verbringen der Wind nervt aber extrem.

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Der Wind ist auch hier so stark das es wieder nix wird mit grillen oder einem Lagerfeuer. Wir müssen den Kocher in die Toilette stellen, das wir überhaupt eine Flamme zum kochen haben.
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Spätabends ist der Wind dann weg, dafür der erste Regen.

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Morgen geht es zum Köcherbaumwald.

Eingestellt von Alina-Frank 19:18 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Der Köcherbaumwald

Geparden, helfende Hände und ein schönes Roadhouse

sunny 39 °C

21.01.18 bis 22.01.18 Quiver Tree Camp bei Keetmanshoop

Am nächsten Tag steht wieder mal Einkaufen auf unserem Plan. Der Shop gefällt uns nicht, viel zu viele komische Gestalten drumherum, wir fühlen uns nicht sehr sicher. Ob wir den armen hier unrecht tun? Frank geht einkaufen und ich bleib zur Sicherheit am Auto. So kann ich auch Emails abrufen und sehen was es auf den Social Media Kanälen meiner Kunden neues gibt, beantworte ein Paar Anfragen. Als Frank wiederkommt, helfe ich ihm die Einkäufe einzuladen. Er ist an der Tür, hinter dem Beifahrer, am Kühlschrank beschäftigt. Ich öffne die hintere Ladeklappe. Als ich mich zu Frank drehe, sehe ich das ein Einheimischer sich weit in den Beifahrerbereich hinein beugt. Frank steht zwar daneben, die offene Kühlschranklappe versperrt ihm aber den Blick. Ich schreie "Hey was tust du da!" Der Typ schreckt auf und sagt er wollte uns einladen helfen. Ich geh an die Beifahrertür und sehe mein Handy liegt dort wirklich "einladend" auf dem Sitz. Ich sag dem Typ (der lustigerweise nicht wegrennt) du wolltest mein Handy nehmen, nein er beteuert immer wieder er wollte uns nur helfen. Er möchte gerne unsere Sachen einladen. Er grinst etwas dabei. Ich schicke ihn immer wieder weg, er bleibt aber da und behauptet immer wieder dass er nichts stehlen wollte. Wir können auf seine helfende Hände verzichten. Er sieht armselig aus, wenn er nicht versucht hätte mir das Handy zu nehmen hätte ich ihm was gegeben. Wir geben oft Leuten etwas , die armselig aussehen auch denen die nicht danach fragen. Manche fragen nach Geld um Brot zu kaufen und sind erstaunt wenn wir ihnen Brot anbieten. Nein sie möchten lieber Geld.

Weiter zum Quiver Tree Forrest, der Köcherbaumwald. (Schild ist in afrikaans)

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Diese wunderschönen Aloe Pflanzen gibt es hier im Überfluss. ich habe Bilder davon gesehen und musste unbedingt hierhin. Leider ist es stark bewölkt, die ersten Bilder sind so lala.

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Kleine Rock Dassies, springen hier überall rum. Die sind sehr süß und fast zahm, erschrecken sich nicht wenn du zu nah an sie drangehst.

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Neben dem Köcherbaumwald gibt's hier auch den Giants Playground. Das sind hübsche Steinhaufen, von der Natur hinterlassen, die für die einheimische aussehen als hätten vor langer Zeit Riesen damit gespielt. Wir lassen die Drohne fliegen, die Bilder werden durch den Bewölkten Himmel aber nicht so toll wie gedacht.

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Die Köcherbäume gibt es natürlich auch hier, sie leben am liebsten zwischen den Steinen, so wie die Dassies. Am späten Nachmittag reißt die Wolkendecke etwas auf.
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Gegen 16 Uhr gehen wir zurück auf den Campingplatz und bauen unser Zelt auf.

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Wir beeilen uns denn gegen 18 Uhr werden hier die Geparden gefüttert. Geparden? Ja richtig gelesen. Die Campingplatz Besitzerin hat eine Gepardin und ihre zwei Söhne vor vielen Jahren aufgenommen. Sie haben einen Auslauf von ungefähr 40 Hektar, kommen aber jeden Tag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr zur Fütterung. Als wir ankommen sitzen die zwei Geparden bereits unter dem Baum und warten brav so dass wir viele Bilder machen können.

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Irgendwann brüllt er los , da hat einer Hunger.

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Nee, nicht wirklich, der hat nur gegähnt. Sie stehen tatsächlich auf und machen jaulend auf sich aufmerksam. Das hört sich so an , als würde man Frederick zum Tierarzt bringen, eher als würde eine kleine Katze jaulen. (Fred mein Süßer Schatz, wir vermissen dich so sehr).

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Als die Besitzerin kommt, dürfen all ins Gehege, außer die kleinen Kinder. Die Geparden fauchen den Eimer mit dem Essen und die Besitzerin an, dann stürzen sie sich aufs Futter. Die Besitzerin der Campsite erzählt ein bisschen über Geparden allgemein, wie lange sie diese schon hat und das es für sie kaum eine Chancen gibt diese wieder auszuwildern. Wir haben noch keine Geparden gesehen, für uns hat sich das ganze gelohnt. Als das Futter alle ist , laufen sie auch schon davon. Die Geparden werden nicht nur gefüttert, ab und zu erwischen sie auch ein paar unachtsame Rock Dassies.
Wenn ich sehe wie die furchtlos rumlaufen, wundere ich mich dass es überhaupt noch Dassies hier gibt. Der hier (siehe unten) guckt besonders doof aus der Wäsche. Zu allem Übel hat er eine Überbiss oder Hasenscharte und schielt auch noch zusätzlich. Manchen bleibt auch nichts erspart. ;-)

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Zum Sonnenuntergang gehen wir noch mal zu den Quiver trees.

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Die Sonnen scheint durch, in der Ferne gibt es auf einer Seite dunkle Wolken, die andere Seite ist fast wolkenfrei. Perfektes Fotolicht.

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Zwischen den Steinen entdecken wir immer wieder Dassies, manche gucken uns locker an, als würden sie sagen, "Hey, Alter, was geht ab?"

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Wir machen unsere Bilder und genießen den Sonnenuntergang.

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Ich fang an zu kochen und erfreu mich an den Dassies die rumspringen. Hinter dem Küchenblock geht die Sonne unter. Wir sind zu früh zurückgegangen, der Sonnenuntergang wird immer besser. Leider ist hier neben der Küche kein Köcherbaum in der Nähe um den vor die Sonne zu setzten.

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Wir treffen ein anderes Pärchen, die sich auch ärgern, weil sie auch von ihrem Sonnenuntergangsspot zu früh zurückkamen. Wir würden gerne den Sternenhimmel genießen, wenn der blöde Wind nicht wäre. Der folgt uns gefühlt seit 3 Wochen.

Morgen packen wir wieder zusammen und diesmal vergessen wir 4 unserer Zeltstangen. Als wir das Auto übernommen hatten haben wir 4 Reserve Zeltstangen gehabt, die wir Thomas und Tipi geschenkt haben. In Lüderitz ist anscheinend unsere aufladbare Lampe weggeflogen, beim einpacken haben wir sie nicht gesehen und seitdem vermissen wir auch diese. Haben wir jetzt den Kaputt-wegkomm-Virus von Thomas und Tipi?

Am nächsten Tag machen wir halt in einer Destille. Es gibt für wenig Geld auch ein Tasting und einen Cappuccino. Der Hund hatte wohl kurz vor uns ein Tasting, er begrüßt uns etwas angesäuselt an der Tür ;-).

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Frank befürchtet das schlimmste und nippt nicht mal. Mehr Alkohol für mich!!!

Auf den weiteren Weg finden wir eine kleine Oase, ein schönes Roadhouse.

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Ein Orxy gehört hier wohl überall dazu, sowie auch ein Köcherbaum der im Auto wächst.

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Wir habn wohl noch nicht genug von rostenden Autos, leider ist die Sonne noch zu hoch.

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Dann gehen wir halt hinein, hier gibt es auch viel zu entdecken. Wir essen eine Kleinigkeit und shoppen auch ein wenig.

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Draußen noch ein paar Bilder und schon müssen wir leider los.

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Nächster Punkt ist der gefürchtete Fish Canyon. Klar dass unsere neue Reifen zum Einsatz kommen. Allerdings hatten Thomas und Tipi auf dieser Strecke auch ein platten mit ihren Nigelnagelneuen Reifen. Frank überprüft noch mal den Luftdruck für die Schotterpiste. Ob wir ohne Probleme und ohne Reifenpanne dadurch kommen, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Ein Bild vom Profil der alten Reifen
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Eingestellt von Alina-Frank 04:54 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Bye, Bye Namibia

Sechs Wochen in Deutsch-Südwestafrika

sunny 39 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Als erstes noch ein Nachtrag zum letzten Beitrag, den jaulenden Geparden (der nach Futter rief). Ein kleiner Film wie sich das anhört. Ein Muss für Katzenfreunde.

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Wir haben es ohne Reifenschaden bis zum Fish Canyon geschafft. Gewarnt von unseren Freunden sind wir auch langsam und vorsichtig gefahren, 2 neue Reifen im Gepäck. Vor uns fuhren 3 Straßenglätter, keine Rillen ist der Vorteil, Nachteil dass diese besonders spitze Steine hinterlassen.

22.01.18 bis 23.01.18 Hobas Campsite am Fish Canyon
Die Campsite ist recht schön, aber innerhalb des Nationalparks und daher etwas teurer.

Wir fahren direkt Nachmittags zum Canyon, das Licht ist nicht das beste. Schön ist er trotzdem.

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Auf dieser Seite fängt der Hiking Trail an, der dauert mehrere Tage durch den Canyon. Momentan sind sogar Tagestouren runter in den Canyon untersagt, da es einfach zu heiss und zu trocken ist. Der Fish River hat kaum Wasser.

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Hier starten die Wanderungen.

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Wir machen Bilder und setzen uns in den Schatten. Eine Junge Frau in der Ferne hat das perfekte Kontrastkleid an und wird oft fotografiert.

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Frank gibt auch an mit seinem Kleidungsstil von heute. Er wird zwar nur von mir fotografiert, aber das Bild schafft es immerhin in den Blog.

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Hier gibt es auch eine Aussichtsplatform diese ist wohl vor nicht allzu lange Zeit gebaut worden. (siehe Bild unten, rechts oben)

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Hier warten wir auf den Sonnenuntergang und besseres Licht. Der Canyon wird aber immer dunkler, so entscheiden wir uns seitlich an den Canyonrand zu fahren. Hier gibt es immerhin schöne Kakteen zu sehen.

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Wir wandern zwischen den Kakteen rum um das perfekte Bild zu finden. Gar nicht so einfach, aber die Zeit vergeht so schnell dass es bald dunkel wird.
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Wir kommen im stockdunkeln am Campingplatz an und machen Brotzeit. Zelt aufbauen, duschen morgen müssen wir wieder früh raus. Der Sternenhimmel ist wieder herrlich. Am nächsten Tag wird alles schnell gepackt. Frühstück ist nicht drin, wir haben mal wieder keine Zeit.

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Auf dem Weg mal wieder ein Anhalter, ein richtiger Rucksacktourist zu Fuß mit Backpack. Wir haben unsere Rückbank in Südafrika gelassen und haben hinten nur Kühlschrank und keine Sitzgelegenheit, das können aber die meisten Anhalter nicht sehen, da unser Auto auch hoch ist. Es ärgert mich, da Anhalter meist schwarze sind und die denken, weiße halten eh nicht an. Ich rufe dem Backpacker zu, kein Platz.
Ich hoffe er findet schnell eine Mitfahrgelegenheit, denn in der Steppe ohne Schatten zu warten, macht kein Spaß. Ca. 15 min später kommen wir am Canyon an. Das Licht ist perfekt.

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Ich wünschte ich hätte noch ein Polfilter dabei und fotografiere ein wenig durch den Polfilter der Sonnenbrille.

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Ein weiteres Auto kommt und hat den Backpacker mit den wir per Anhalter nicht mitnehmen konnten. Er ist Russe, riecht etwas zu männlich, und will durch den Canyon wandern. Es ist verboten, das stört ihn nicht. Wasser sieht er doch von hier oben, das reicht ihm. Er hat schon Wasserzubereiter Zeugs dabei. Er erzählt mir wo er überall gewandert ist. Beeindruckend, ich guck ihm mir an, und sehe, an dem Mann ist kein Gramm Fett dran, Wasser wird nicht sein einziges Problem. Seine Augen leuchten längst, seine Klamotten bräuchten eine Wäsche, er eine Dusche, er will aber mehr schwitzen und geht Richtung Abstieg. Wir fahren in die andere Richtung und hoffen er schafft was er sich vornimmt. nach Hilfe rufen wird er nicht können, Netz ist hier oben schon schwierig, unten im Canyon unmöglich.

Später sehen wir ein kleines Duicker. Er steht ganz starr vor dem Abgrund. Wir machen Bilder und warten ob es sich nicht etwas dreht. Dem wird es nach einer Zeit zu blöd und geht Richtung Abgrund weiter. Wir sehen noch die Öhrchen und wollen nicht näher dran bevor ein Unglück passiert und fahren weiter.

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Eigentlich sind wir absichtlich ohne Frühstück losgefahren, denn unser Plan war es am Canyon zu frühstücken. Die perfekte Location was meint ihr?

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Wir spielen ein wenig mit unserer Drohne rum. Die lassen wir auch sehr weit in den Canyon reinfliegen und für ein paar Minuten verlieren wir sie komplett aus den Augen. Aiaiiaii Frank fliegt das Ding zurück und irgendwann ist diese wieder sichtbar.

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Hier das Video dazu.

In der Zwischenzeit wird de Kaffee kalt. Als wir auch Bilder vom Frühstück machen, steht die Sonne schon wieder zu hoch für gute Bilder.

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Wir verlassen den Fish Canyon und trinken ein Kafee an unsere Campsite die ein netten Pool hat.

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Am liebsten würden wir rein springen aber .... wir haben mal wieder keine Zeit... Wir müssen heute unser Tagesziel erreichen.

Auf den weiteren Weg, tolle Landschaften und rostende Autos.

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Der nächste Ort "Ais Ais", wird heiß. Hier gibt es warme Quellen, allerdings sieht es aus wie in ein deutsches Schwimmbad. Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir fahren direkt weiter, heiß baden macht bei den Temperaturen nicht wirklich Spaß.

An einer nette Siedlung bleiben fast alle busse stehen um ein Bild zu machen, wir natürlich auch. Vorne Wüste, hinten grün.

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Die weiterfahrt beschert uns eine wunderschöne Landschaft durch Aussenkehr. Wir fahren durch Weingebiete und Weinberge. Das grün tut wieder gut, nach dem ganzen Wüstensand.

Unser nächster Stopp, 23.01.18 bis 25.01.18 Amanzi Trails River Campsite
Hier ist alles erlaubt was nicht verboten ist! Ein Verbotsschild zählt auf. Musik (auch wenn es leise ist) Drohnen, uvm. was ist hier wohl passiert dass der Besitzer alles verbietet? Andererseits sind die Campsites nah einander, und die Ruhe tut gut. Nachteil der Wind, der nachmittag und abends ca. 3-5 Stunden durchfegt, nervt schon ziemlich. Internet auch nicht vorhanden, ich arbeite nur offline.

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So schön wie es hier morgens im Schatten ist, so nervig wird es mit dem Wind wenn man kochen will. Wir beschliessen weiter zu fahren, wir müssen nur über den Fluß, dort liegt Südafrika. Nach über sechs Wochen verlassen wir Namibia, das uns sehr gut gefallen hat. Nirgends haben wir uns so lange aufgehalten wie hier. Lecker Brot gab es auch meist, die deutschen Spuren sind oft zusehen.

An der Grenze zu Südafrika fragen uns die Namibier, wo wir unser Feuerholz her haben. Blöde Frage, na aus Namibia. Das hätten wir nicht sagen dürfen. Holz von Namibia in Südafrika einzuführen ist verboten. AHA ! Der Grenzbeamte nimmt das Holz an sich. Unsere Steaks hat er nicht gefunden sonst wären auch die weg gewesen. Dann hätte Frank dem Grenztyp aber noch ein kaltes Bier mitgegeben. Grillen ohne Bier ist doch blöd!

Zwei Tage später sehen wir in Süfafrika, in der Supermarktkette Spar (wie unser Spar) Feuerholz aus Namibia. Ob es der Spar hergeschmuggelt hat?

Eingestellt von Alina-Frank 06:31 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

zurück in Südafrika

dort wo alles begann

sunny 36 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Unsere Wiedereinreise (Südafrika) wird kein Problem, der Grenzbeamte gibt uns direkt ein Stempel für 3 Monate. Theoretisch müsste er uns nur 1 Woche geben, denn 3 Monate stehen uns erst wieder zu, wenn wir aus Deutschland wieder einreisen. Dies liegt im ermessen des Grenzbeamten, sagt dazu die Südafrikanische Botschaft. Die erste Hürde geschafft.

Die Fahrt ist wie immer schön, was wir allerdings gar nicht vermisst haben, der Müll meist Plastik, überall, besonders in der Nähe der Townships. Das findet man auch woanders nicht nur in Südafrika.

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25.01.18 bis 26.01.18 Springbock Caravan Park

Unsere erste Anlaufstelle ist natürlich ein Einkaufscenter, um Daten für die Telefonkarte zu kaufen, Lebensmittel und Feuerholz. Wir kaufen also wieder Feuerholz aus Namibia, grrr...

Nach einer Nacht in Springbock fahren wir Richtung Augrabies Falls, übernachten aber ca. 20 km entfernt, am Lake Grappa. Ein See für Wasserskifahrer mitten in einer Traubenregion. 26.01.18 bis 28.01.18 Lake Grappa Room & Camping

Als wir auf der Campsite ankommen, ist die ganze Wiese ist mit Kuh Mist voll geschissen, der Besitzerin ist das ein bisschen unangenehm.
Sie schickt gleich eine Angestellten los der sich dem Problem annehmen soll. Sie schalten die Rasensprenger ein und verteilen den Mist gleichmäßig mit dem Rasentraktor.

Was für eine Sauerei! Aber gut für den Rasen!

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Die Campsite bietet für jeden ein eigenes Bad, mit Badewanne und Dusche. Trauben gibts auch zu naschen, hier fühlen wir uns pudelwohl.

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Außer der Wind der abends wieder extrem nervt, ist hier alles perfekt. Der erste Sonnenuntergang nach einem kurzen Gewitter ist einer der schönsten.

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Am nächsten Tag geht es zu den Augrabies Falls, die sind ähnlich ausgetrocknet wie die Victoriafälle. Das Besucherzentrum ist ganz hübsch, bietet ein nettes Restaurant, Informationen und viele Rock Dassies drumherum.

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Dassies können auch auf Bäume klettern, einer klettert sogar auf Barbies Dach. Manche sehen süß aus, manche gucken nur dämlich aus der Wäsche.

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Jetzt zu den Falls, wir sind spät dran, die Sonne ist viel zu hoch für vernünftige Bilder. Einer schrieb im Internet ab Ende Januar wäre mehr Wasser da, die perfekte Zeit, der hatte wohl auch keine Ahnung. Die linke Wand (Bild unten) wäre normalerweise bedeckt mit Wasser.

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Oder die Rechte Wand auf dem nächsten Bild.

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Später treffen wir jemand der 1 Monat später hier war und der hat auch nicht mehr Wasser gesehen.

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Das Scild hat mir gut gefallen, ich fand die Bilderdarstellung lustig.

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Kleine Eidechsen überall, manche davon sind sehr farbenvoll.

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Wir fahren ein wenig rum, Gamedrive nennt man das hier. Zunächst viel Landschaft.

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Hier beschließt Frank etwas aufzuräumen.

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Hmm, doch zu schwer die Steine, dann lieber Blödsinnsbilder.

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Tiere sehen wir kaum, ein paar Affen und ein Oryx, der anscheinend keine Zeit für ein Foto hat.

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Highlight für Frank, er fährt mit Barbie durch Flüsse, sonst mag er den Park gar nicht, ich finde ihn ok.

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Wir übernachten auch heute am Lake Grappa und genießen die untergehende Sonne. Wir liegen zusammen in der Hängematte und plötzlich hören wir seltsame Geräuche. Wir sind umzingelt!

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Heute wird der Sonnenuntergang zwar nicht so spektakulär wie gestern, aber trotzdem wird es schön.

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Auf den Weg zurück, zeigt unser Tacho 240.000 Km, d.h. wir sind etwas 20.000 Km Quer durch Afrika gefahren.

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28.01.18 bis 29.01.18 Springbock Caravan Park
Zurück für eine Übernachtung, hier sehen wir dass die Webervögel sich Häuser mit Eingang bauen, manche haben auch etwas wie ein zweites Zimmer. Abends sehe ich live wie sich die Campkatze ein Vogel vom Boden holt :-o. Wär der lieber in sein Häuschen geblieben :-( .

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Wir machen uns auf den Weg Richtung Kapstadt. Wir machen halt an der Rondeberg Campsite. Die ist so schön, wir planen direkt mehr Tage ein.

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Eine eigene Campküche und eigenes Bad hatten wir öfters, hier ist die Campküche aber komplett windgeschützt und überdacht, man fühlt sich wie "Zuhause". Für Camper mit Großeltern oder welchen die nicht unbedingt ins Zelt krabbeln wollen, gibt es zusätzlich zur Campküche und eigenes Bad auch ein Zimmer mit Doppelbett oder sogar mit 4 Betten. Es gibt auch ein See, (der sich später als Fluß rausstellt)

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ein Pool,

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Schaukel, Trampolin.

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Au weia, ich erinnere mich dass Frank in der Schule mal als Abstieg fast gegen die Wand gekracht ist. Kaum zu Ende gedacht..

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Mit dem Abstieg hat er es nicht so. Hier gibt es auch Lodges für 4 Personen und auch kleine Zimmer für 2.

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Abends gehen wir spazieren im Mondschein, setzten uns am Pool und spielen mit den 33 Katzen. (Korrekt 33, richtig gelesen)

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Wenn es ganz dunkel wird, machen wir unser Feuerchen. Vorher gab es Steak.

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Nach einigen Tagen fahren wir, um Thomas und Tipi in Kapstadt zu treffen.

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In Kapstadt fahren wir erstmal zu Land Rover, Frank möchte sich um die Klima kümmern. In der Nähe gibt es ein Einkaufszentrum, und wir fahren hinein. Schnell merken wir, dass wir mitsamt Reifen auf dem Dach eine Höhe von etwas mehr als 2,40 m haben. Wir können nirgends reinfahren. Zwar ist der Parkplatz den ich ausgesucht habe auf den Dach, aber an den Schranken sind Höhenbegrenzungen. Wir stehen blöd da, hinter uns sind Autos, zurückfahren geht nicht, hinein auch nicht. Da kommt ein Security Typ und schlägt vor über den hohen Bordstein auf den Parkplatz zu fahren. So haben wir kein Ticket. Er sagt, ihr drückt den Button, hab mein Tagesticket verloren und zahlt nur 5€. Cool gelöst, Gottseidank hatte heute der Typ Dienst. An der Ausfahrt gab es keine Höhenbegrenzung. Was machen wir nach der anstrengenden Nummer? Natürlich Sushi essen, was sonst. Typisch kaum sind wir in der Zivilisation, holt uns die Sucht nach Sushi ein.

Wir treffen Thomas und Tipi in Kraifontein bei African Overlander. Barbie und Lilly sind erstmal wieder vereint.

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Hier auf der African Overlander Farm, kommen viele Autos aus aller Welt an die eine Afrika Reise machen. Duncan, verschifft, lagert auch Autos ein, und bietet auch günstige Langzeitmietpakete. Duncan und Ellie, die Besitzer, beide Europäer, sind total nett, hilfsbereit und haben tolle Tipps für Reisende.

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Am ersten Abend quatschen wir in dem Social Area Kontainer, (der heißt wirklich so). Wir trinken zu viel aus der Kopfwehflasche, ich bereue es am nächsten Tag. Trinkfest bin ich immer noch nicht. Am nächsten Tag verabschiedet sich mein Handy und ich muss mir eine neues besorgen.
Dafür bleibt die Campküche am nächsten Abend kalt, wir fahren zum Italiener. Der entpuppt sich als Geheimtipp, die Pizza ist köstlich.

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Ein Abend später fahren wir mit Uber nach Hout Bay. Tolle Location am Strand mit weißen Sand,

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nur das Sushi schmeckt nicht so gut wie es aussieht.

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Dann halt im Sonnenuntergang ein wenig rumlaufen und den Abend genießen.

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Wir versumpfen abends in eine Bar aber den gestrigen Abend beim Italiener können wir nicht toppen, weder mit dem Essen oder der Stimmung.
Nach wenigen Tagen trennen sich unsere Wege. Wir treffen uns mit Mark, der ursprünglich gar keine Zeit hatte und es doch spontan möglich gemacht hat. Tom und Tipi fahren kurz zur Garden Route, wir sehen uns Kapstadt mit Mark an. Dazu mehr im nächsten Beitrag

Eingestellt von Alina-Frank 09:26 Archiviert in Südafrika Kommentare (2)

Kapstadt die zweite

mit Mark unterwegs

Der Blog hängt nach

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Wir freuen uns schon sehr lange auf Kapstadt und auf Mark. Er hatte kurz vorher Besuch und eigentlich keine Zeit. Dann hat er es spontan möglich gemacht. Was ist besser als mit ein Einhemischen die Stadt zu erkunden? Die zweite Hürde schaffen wir nicht, unser Auto würde niemals in seiner Einfahrt passen, bzw sein Tor könnte man dann nicht schließen. Es ist eine kleine Einfahrt und da Mark alleine lebt, passt sein Auto in die Garage, sein Moped noch daneben, Besucher parken draußen. Aber nicht nachts da kann man ein vollgepackten Land Rover nicht stehen lassen. Der Nachteil an Südafrika, hier ist fast jedes Fenster vergittert.

Mark telefoniert rum und wir können eine Weile bei seiner Bekannten Nicole auf's Grundstück. Nicole ist auch aus Deutschland und lebt seit einigen Jahren hier. Sie lebt auch in Nordhoek in Marks Nachbarschaft und hat ein kleines Gästehaus was grad renoviert wird. Wir schlafen in unserem Dachzelt und nutzen das Klo und die Dusche vom Gästehaus. Nicoles Hunde passen auf unsere Barbie Tag und Nacht auf. Das beste, wir fahren meist mit Mark rum und wir müssen nicht ständig unser Zelt auf oder abbauen, Barbie kann sich mal ausruhen.

Als erstes erkunden wir Kalk Bay. Wir verlieben uns in das charmante Kalk Bay, mit seinen wunderschönen kleinen und trendigen Boutiquen, Antiquitätenläden, Kunstgalerien, Kaffees, Restaurants, Hafen und Leuchtturm.

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Der Kalk Bay Espresso ist zum Teil in einem Zugabteil (ein Express?). Nette Idee, das Bild oben zeigt das Innere des Abteils, Bild unten der Abteil von außen.

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Dieser Hammerhai wurde aus geschnittenen Reifen hergestellt, auch schön gemacht.

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Das Wetter ist fantastisch Anfang Februar, in Kapstadt. Wir machen uns zu Fuß an den Strand und an der Promenade entlang, Richtung Muizenberg.

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Der Strand ist wunderschön hier, unsere kleine Wanderung macht Spaß, wir sind in den letzten Monaten gar nicht so oft am Strand gewesen wie man meinen könnte.

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Feiner heller Sand, schöne Muscheln.

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In Muizenberg gibt es sogenannte Haispotter, d.h. Haibeobachter die die Schwimmer und Surfer bei Gefahr alarmiert. Hier leben viele weiße Haie. Flaggen zeigen ob man dem Wasser lieber fernbleibt oder nicht.

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Wir sehen keine Haie aber viele Robben die oft auf der Speisekarte der Haie stehen. Ich fordere Frank auf die Robben zu grüßen, er liebt Robben. Er macht es damit ich Ruhe gebe und dann kaum 1 Minute später grüßt uns die Robbe zurück. ihr glaubt es nicht? Sieht her!

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Mark macht uns auf diese Vögel aufmerksam, die sind wohl auch auf der gefährderten Arten Liste. Sie haben rot umrandete Augen haben wir bisher noch gar nicht gesehen.

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2 Möven streiten sich derweil lautstark um ihre Beute.

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Das "Wahrzeichen" für Muizenberg sind die Edwardian Beach Houses, bunte Holz-Badehäuschen, die eigentlich als Umkleidekabinen dienen.

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Muizenberg ist natürlich auch trendy und cool, hier gibt es viele Surfer.

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Was mich freut, hier kommen einige Surfer hin, die in unserem Alter sind und mit ihren Kids zum surfen gehen. Mir gefällt es. Das Wasser ist zwar kalt aber ok.

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Langsam ziehen Wolken auf.

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Zurück in Kalk Bay gehen wir zum Hafen und zu den Robben. Die liegen ganz friedvoll rum und warten ob nicht einer ihnen seine Fischabfälle schnenkt.

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Mark erzählt uns dass er schon mal von einer Robbe angegriffen wurde. Die sehen so unschuldig aus, können sich aber auch schnell bewegen und haben größere Zähne als man meint.

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Der Leuchturm und der kleine Hafen hier kennen wir aus Bildern von Mark, er ist ein toller Fotograf.

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Mark hat hier schon fantastische Stürme fotografiert in dem der Leuchtturm von Wellen umgeben ist. Einmal auch eine "fliegende" Robbe die von einer großen Welle über den Steg geworfen wurde. Sein Instagram Konto ist voll mit eindrucksvollen Bildern von überall auf der Welt. Wer mal reinschauen mag, https://www.instagram.com/mafo1954/ Hier ein Screenshot davon.
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Abends gehen wir essen, Mark kennt sich aus, es wird meist sehr gut und günstig. Essen gehen, ist hier öfters günstiger als kochen. In den großen Supermärkten sind Lebensmittel so teuer wie bei uns.

Am nächsten Tag schauen wir uns mit Mark Kapstadt an,

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wir fangen im Malaienviertel Bo-Kaap an. Der Stadtteil Bo-Kaap lässt sich sofort an den vielen bunten Häusern erkennen.

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Enge bunte Gassen mit Kopfsteinpflaster bedeckt, teilweise steil bergauf oder bergab führend dazwischen Moscheen und paar Läden. Hat was von San Francisco.

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Leider ist es bewölkt, die Farben sind trotzdem sehr intensiv. Anscheinend sind die hier auch bei Anzügen farbenfroh.

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Danach fahren wir zur V&A Waterfront, einer der Hauptattraktionen hier.

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Hier ist natürlich voll was los, Kaffees, Straßenkünstler, Restaurants, Shops, typischer Touristenkram. Wir klappern alles ab.

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Man kann von hier aus den Tafelberg sehen, wenn die Wolken nicht davor wären.

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Vor dem Abendessen besuchen wir ein Freund von Mark, ein richtiger Künstler, mit Atelier, Katze und vielen Bildern. Der Typ ist einmalig eine Mischung aus Käpt'n Hook (kein Hacken aber Holzbein bzw. Beinprothese) und Salvador Dali.

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Der arme Kerl, er sucht doch nur nach einer attraktiven reichen Freundin um die 20 Jahre, die für ihn putzt und wäscht. Wer Interesse hat, soll sich bei uns melden. Mark kennt viele interessante Leute, einige Künstler, er selbst bemalt Straußeneier die z.B. an der Waterfront verkauft werden. Die Lebensgeschichte dieser Menschen ist oft total außer der Norm, unser Dali hat auch einiges hinter sich, dass er noch Humor hat finde ich gut und außergewöhnlich.

Mark ist für 2 Tage ausgebucht wir fahren mit Uber alleine nach Kalk Bay und Muizenberg.

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Wir wandern alleine an der Promenade, shoppen eine wenig und auf den Rückweg halten wir diesen wunderbaren Moment fotografisch fest.

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Abends versumpfen wir bei dem Kubaner der ist einfach genial. Leider machen wir kaum Bilder, wir wollten nochmal hin haben es aber nicht mehr geschafft.

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SO 11.02.18 Weingut, Camps Bay und Flohmarkt
Ein Tag später sind wir wieder unterwegs mit Mark. Wir fangen am Flohmarkt an, mit Blick auf den Tafelberg.

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Wir kaufen einige Bilderrahmen in Shabby Chic Optik. Die haben wir bei Mark zuhause schon so bewundert, wir vergessen für ein Moment dass wir fliegen und begrenzt Gepäck mitnehmen dürfen.

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Wir fahren zum Lions Head werfen ein Blick auf den Tafelberg

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und verbringen den restlichen Tag in Camps Bay.

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Der Strand hier ist wunderschön, das ist eine Gegend der schönen und reichen.

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Mark hatte als jugendlicher auch hier gewohnt. Mittlerweile kann sich hier der Mittelstand fast nichts mehr leisten und wurde komplett rausgedrängt durch anheben der Mieten. Er wurde letztens aber hier in einer Villa für ein Shooting eines Werbevideos gebucht, für eine Champgnermarke. Auch nicht schlecht oder?
Wir testen derweil das Wasser...

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Das ist das kälteste Wasser was ich je erlebt habe, sogar kälter als in Tasmanien, wir fühlen nach wenigen Minuten unsere Füße nicht mehr. Ich kann es nicht fassen dass hier überhaupt welche ohne Neoprenanzüge ins Wasser gehen.

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Wir gehen den Strand ab und legen uns ein wenig in die Sonne. Es ist ziemlich heiß.

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Ich kann mich von diesen wunderbaren Strand nicht trennen, das Meer glitzert und wir genieße den Tag.

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Zum Sonnenuntergang fahren wir nach Constantia, ein Ort mit einer mehrere Hundert Jahre alten Weinanbautradition. Napoleon war Stammkunde, genau wie Friedrich der Große. Es gilt als das älteste Weingut Südafrikas, seit mehr als 300 Jahren werden hier Weine produziert. Schon der Weg dorthin ist beindruckend, erst recht die Eichenallee am Weingut.

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Abends wieder essen im Kalk Bay, Mark hat uns gut beraten. Für diesen Teller mit Fischfilet und Garnelen haben wir nichtmal 9€ bezahlt.

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Am 12 legen wir ein Arbeitstag ein und am 13 .02 fahren wir Marks Mutter besuchen. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

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Eingestellt von Alina-Frank 13:04 Archiviert in Südafrika Kommentare (1)

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