Reise blog von Travellerspoint

Namibia

Namibia, ein holpriger Anfang

Die Grenzgötter müssen verrückt sein!

sunny 37 °C
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10.12.17 Grenze Namibia

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Wir freuen uns auf Namibia, endlose weiten aber meist europäischer Standard, so haben wir das Land 2014 schon kennengelernt.
Die Grenze, die Ausreise in Botswana ist in 5 Minuten erledigt. Die Einreise in Namibia sieht auch gut aus. Der Beamte fragt wie lange wir bleiben wollen, wir sagen neunzig Tage, der Stempel tut den Rest.
Aber wir müssen noch zum nächsten Schalter, die Einfuhr der Autos zahlen so eine Strassengebühr. Die Frau am Schalter kaut Kaugummi und hat ein Kopfhörer auf, sie singt leise ihre Music mit. Sie zeigt auf das Schild, für PKW 270 Namibia Dollar. Das sind ca 17 EUR. In Bar. In Bar?

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Wir könnten noch mit Botswana Pula zahlen die haben wir aber an der letzten Tanke ausgegeben. Wir fragen ob wir in € oder USD zahlen könnten, Nein ist die Antwort. Wenn sie schon so stumpfsinnig sind sollten sie einen Geldautomaten an der Grenze haben.
Haben sie nicht, aber ein Kummerkasten.
Nach Botswana zurück kommt nicht in Frage, kostet ja auch wieder Geld bei der Einreise. Nach langen bitten lässt sich die (nette Frau) darauf ein, das ein Auto zu Geldautomaten in die nächste Stadt fährt und die anderen bleiben da.
Thomas hat keine Lust, also fahre ich und Tipi.
Fünfunddreißig Km, davon mehr als die Hälfte Schotterpiste. Immerhin sehen wir ein Elefanten. Angekommen in das nächste Kaff Divundu, stellen wir fest dass der erste ATM defekt ist. Egal, es gibt noch zwei. Der zweite funktioniert, leider nur bei einheimischen EC Karten, wir bekommen nix. Oh je werden wir Thomas und Alina je auslösen können? Der dritte und letzte Automat gibt uns den Gegenwert von 125€. Immerhin
Wir sind über fast zwei Stunden unterwegs als wir zurückkommen. Ein holpriger Anfang.

10.12.17 bis 11.12,17 Ngepi Camp

Sehr lustig!

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Diese Camp galt lange Zeit als tollste Campsite von Namibia, die ausgefallenen Ideen in den Wasch und Badräumen.

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Der Rest ist auch ganz nett.

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Ich (Alina) hatte mich in dem ersten Camp am Okawango Fluss mit den Senioren unterhalten die eine Tour durch Namibia, Südafrika und Botswana machen. Die Gruppe Senioren sind aus der französischen Schweiz und Frankreich, einige können auch deutsch. Am nächsten Tag baten sie uns gegen 17 Uhr die Musik etwas leiser zu machen, wir wunderten uns, denn wir waren ein gutes Stück entfernt von deren Zelt und unsere Musik war leise. Wir haben sie trotzdem runtergedreht und fingen an zu kochen. Morgens fuhr ihr Reisebus weg wir haben sie beim einpacken gehört sind aber schnell wieder eingeschlafen.

Kaum heute an der Campsite angekommen, sagt ein älterer Herr zu mir "Danke für irgendwas". Ich weiss nicht was er meint, denke vielleicht hat Thomas und Tipi denen geholfen und antworte, gerngeschehen. Er sagt auf englisch irgendwas von Lärm, und ich denk, was will der, da erkenne ich seine Frau, die ist aus der Schweizer Senioren Gruppe, mit der haben wir uns am längsten unterhalten. Kaum erkannt sage ich ganz freudig: "ach hallo, ihr seids".
Die Frau schaut mich total angewiedert an. Der Mann sagt der Lärm letze Nacht um 2 Uhr morgens. Jetzt merke ich das Danke war ironisch gemeint, ich weiss gar nicht wovon er redet. Was für ein Lärm mitten in der Nacht? Jetzt fällt mir ein dass ich in der Nacht ein Alptraum hatte und Frank geschlagen hab, da ich dachte wir werden überfallen. Hab ich etwas geschrieen? (kommt selten aber kommt vor) Ich sag ich hatte Nachts ein Alptraum, meint ihr das? Der Herr sagt total angewiedert bleibt weg von uns, als hätten wir eine Krankheit. Er sagt noch was von Autotüren um 2 Uhr morgens und geht zu seiner Frau die auch sagt wir sollen ja wegbleiben von ihnen. Jetzt kommen meine Leute und ich frage Frank hab ich so laut geschrien mit dem Alptraum? Er sagt son Quatsch, überhaupt nicht. Ich überlege, wir sind nachts um 2, kurz wach geworden aber keiner war an den Türen , unsere Landrovertüren sind zugegeben ziemlich laut beim schliessen.
Abends kam ein weiterer Bus mit Zelte an und links neben uns war auch ein Auto. Meinen die wirklich uns? Da beide meinen Fragen nur noch mit ein sehr unfreundliches "bleibt weg" beantwortet haben werden wir das ganze nie klären können.

Unser Campsite ist heute auf der anderen Seite des Camps, ich bin ziemlich betroffen von deren Reaktion. Den einen Tag waren die nett, und jetzt benehmen sie sich ziemlich daneben. Mir fällt auch ein was sie sagte, dass die Camps wo keine andere Menschen sind, ihr am besten gefallen. Sollten solche Menschen überhaupt auf ein Campingplatz gehen? Ich wünsche der Gruppe von ganzen Herzen nachts eine liebestolle Katze wie die aus dem Thornetree in Livingston und eine Disco ähnlich unserer Erfahrung in Mosambik auf der weiteren Tour. Danach wissen Sie was laute Musik ist und in den Genuss würden sie bis morgens um 6 Uhr kommen.

Wir bauen auf der Campsite alles auf, plötzlich ist der Strom weg. Ich gehe zur Rezeption fragen was da los ist. Die blöden Schweizer mit ihrer fiessen Art gehen mir nicht aus dem Kopf. Thomas ist schon an der Rezeption, Frank und Tipi bIeiben auf der Campsite. Ich gehe den langen Weg durchs Gebüsch. Weit und breit niemand zu sehen. Kurz vor der Rezeption sehe ich ein großen Hund der direkt aufsteht und bedrohlich bellt. Ich habe keine Angst vor Hunden aber die Rezeption ist noch etwas entfernt und weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen.
Ich gehe ein Stück zurück und sehe ein zweiten Weg durchs Gebüsch. Der Hund steht auf der anderen Seite des Gebüschs, ich höre ihn und kann seine Silhouette erkennen. Plötzlich kommt ein zweiter Hund daher, genauso groß. Sie wissen dass ich auf der anderen Seite des Gebüschs stehe und beide knurren bedrohlich. Ich erinnere mich dass Thomas vor kurzem von einem Hund in der Südsee in den Fuß gebissen wurde, von einem bellenden Hund. Dass die nicht beissen, stimmt wohl nicht immer. Jetzt fühle ich mich ziemlich unwohl und beschließe zurückzugehen. Ich höre die zwei Hunde kommen mir bellend hinterher. Jetzt bin ich noch weiter weg von irgendjemand der mir helfen könnte. Ich drehe mich um und sehe ein dritten noch größeren Hund der zähnefletschend mit den anderen 2 auf mich zukommt. Ich schreie was das Zeug hält und halte mir die Hände vor dem Kopf. Jetzt schreit es aus der anderen Richtung, die Hunde bleiben kurz vor mir stehen. Die Mitarbeiter des Camps kommen angerannt. Ich zitter am ganzen Körper. Die Hunde werden ausgeschimpft was das Zeug hält, Thomas guckt mich an und meinte hast du den Schrei eben gehört? Später muss ich lachen, denk das haben die blöden Schweizer bestimmt auch gehört, ich hoffe sie wechseln das Camp.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag weiter fahren, aber heute ist Feiertag in Namibia und wir können nichts einkaufen. Auf unserem Weg ist das die letzte Gelegenheit, also bleiben wir eine Nacht länger.
Da in dem Ngepi Camp kein Platz für eine zweite Nacht ist, fahren wir in die Shametu River Lodge.
Hier sehen wir warum wir uns auf Namibia gefreut haben.

11.12.17 bis 13.12.17 Shametu River Lodge
Die Campsite hat alles, Spüle, Grill, eigene Toiletten und Duschen.
Ein schönen Pool und eine Tolle Aussicht. Es sieht aus wie eine fünf Sterne Campsite.

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Wir beschließen eine weitere Boots Tour zu machen, ich stelle fest das Bootstouren mein Ding sind.

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Kein gehoppele, kein Staub, ich muss nicht fahren, nur den kühlen Fahrtwind genießen und aufpassen das mein Bier in der Hand nicht warm wird.

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auf einer kleinen Insel dürfen wir mal kurz aussteigen.

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Dann gehts weiter!

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Der Bootsmann fährt ganz nah an eine Hippofamile vorbei, Pappa Hippo steht auf und wir merken wie groß diese Hippos sind, die mehr als 2 Tonnen wiegen. Leider stehen sie gegen das Licht, die Fotos werden nicht so gut.

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Der kleine ist wohl ins Wasser gefallen, Thomas sieht direkt das ist keine Wasserschildkröte.

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Hier ist das Internet zwar nicht gut genug um zu Arbeiten, was Alina dringend braucht. Wir befürchten woanders könnte das Internet noch schlimmer sein.

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Blog und Bilder hochladen ist meine Arbeit, sehr mühselig. Mein Akku Anzeige am Laptop bewegt sich schneller als der Balken zum Hochladen der Bilder. Aus einer Nacht werden zwei, aber nur für uns. Thomas und Tipi wollen nicht bleiben, also fahren sie schon vor.
Die Anlage ist toll, hier würden wir es auch noch länger aushalten.

Wir sitzen den ganzen Tag in der Bar und arbeiten, machen unser Ding. Wir bestellen einen Kaffee und eine Cola, den Rest vom Tag schmuggel wir unsere eigene Cola rein. Abends gehen wir so richtig schön essen, mit Blick auf den Fluss.
Der Besitzer der Lodge sagt aber noch dass das Internet immer besser wird, je weiter wir in den Süden kommen. Stimmt nicht ganz denn unser nächstes Ziel, da wird es nichtmal ein Telefonsignal geben.

Eingestellt von Alina-Frank 00:13 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Namibia Teil 2

Sand, Hitze, Gewitter und scheue Tiere

all seasons in one day 40 °C
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11.12.17 bis 14.12.17 Shametu River Lodge
Aus zwei Nächten werden drei, wir arbeiten den ganzen Tag, zwischendurch regnet es. Das Internet ist sehr langsam. Beim Frühstück lassen wir uns seit langem mal richtig Zeit, wie in alten Zeiten, zu Hause.

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14.12.17 bis 16.12.17 Kaudum National Park
Dieser Park empfiehlt 100 Liter Wasser pro Auto am Tag mitzunehmen. Da er so selten besucht wird, dürfen keine einzelnen Autos rein, erst ab zwei Autos darf man rein.

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Die Wege sind so schlecht, das die Besucherzahlen sehr niedrig sind. Wir haben zwei Nächte geplant, eine kurz vor dem Park und eine im Park, natürlich Bush Camping. Es fängt schon auf dem Weg dahin an, Sand so tief und weich, das wir den Reifendruck auf ein Bar ablassen müssen. Zweiter Gang mit einer Drehzahl von Zweieinhalbtausend Umdrehungen.

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Anhalten geht gar nicht, schalten ist sehr schwierig, weil man in diesem tiefen Sand gleich steht. Die Geschwindigkeit ist nicht so wichtig, die Drehzahl darf nicht sinken, das ist ausschlaggebend. Wir halten viel Abstand zu Tom und Tipi, um genügend Zeit zu haben wenn sie stecken bleiben.
Neben dem Weg sind Bäume und Büsche, durch die Wurzeln ist der Sand nicht so weich, es ist warscheinlich besser mit Schwung in die Hecke zu fahren, statt auf dem Sand stehen zu bleiben.
Es dauert nicht lang, da sehe ich Tom und Tipi auf dem Weg rum springen und mit den Armen über dem Kopf winken.
Der Zeitpunkt ist gekommen, ich fahre mit Schwung rechts die Böschung hoch und bleibe zwischen den Bäumen stehen, das hat schon mal geklappt.
Lilly (der Pajero) ist mit den Hinterrädern im Sand versunken, wieder das Problem mit dem Allrad. Das blöde ist, der 4WD kommt und geht wie er will. Thomas sagt, wir wollten auf euch warten und plötzlich ging nur noch der 2WD. Frei schaufeln bring nix, der Weg ist die nächsten Kilometer nicht besser, dennoch buddeln wir die Räder frei und legen Holz drunter.
Das ganze klappt, aber nur 5 Meter, das Holz bricht und er steckt wieder fest, wir brauchen mehr und stabileres Holz, aber erst mal was trinken. Es ist so heiß der Sand brennt durch die Schuhe, so heiss habe ich Sand noch nie erlebt. Die Sonne brennt auf der Haut, es ist der schlechteste Zeitpunkt um stehenzubleiben.
Die Stimmung sinkt, wir können nicht die nächsten 15 Km mit Holz auslegen und zurück ist der Weg noch länger. Vergeblich, mit Zweirad kommt Thomas noch nicht mal auf die Holzstämme, ich muss irgend vor Lilly (Pajero) kommen um mit der Winde das Auto auf das Holz zu ziehen.
Wie immer sind alle so aufgeregt, und es ist so heiß das natürlich wieder viel zu wenig Fotos gemacht werden.
Wir schauen uns das Gelände neben dem Weg an und ich merke mir wo nur kleine Bäume und Büsche stehen. Das müsste klappen, mit ein bisschen Glück komme ich durch die Büsche vor Lilly (der Pajero). Los geht’s, Alina geht zu Fuß vor. Nach ein paar Meter merke ich das mir Alina zu langsam ist, aber ich kann nicht langsamer werden. Barbie rauscht durch den Bush und lässt sich auch von kleineren Bäumen und Sträucher nicht stoppen. Die Äste Knallen vorne gegen das Auto und verschwinden wieder.
Ein menge hässliche Geräusche muss ich ertragen und dennoch ein paar mal anhalten, weil umgestürzte Bäume den Weg versperren.
Es ist geschafft, aber es hat Spuren hinterlassen, ein paar hässliche Schrammen und eine Verbreiterung hängt runter. Jetzt die Barbie noch drehen und hoffentlich geht die Seilwinde.

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Die Winde geht, wir legen Decken auf das Stahlseil, dass wenn das Seil reißt keiner verletzt oder unsere Windschutzscheibe zerstört wird.
Nur langsam bekommen wir das Auto mit der Winde auf das Holz, die nächste Pause ruft, bei über 40 Grad und natürlich kein Schatten über dem Auto. Thomas setzt sich ins Auto und bereitet alles vor für den großen Moment, plötzlich sagt er, die 4WD Leuchte ist an.
Er startet den Motor, wir räumen alles rein und beschließen wenn es klappt, fahren die zwei durch ohne anzuhalten.
Eigentlich sollte Tipi fahren, wegen dem Gewicht, aber nun geht alles ganz schnell. Thomas fährt an, der 4WD funktioniert und die Kiste fährt als wäre nie was gewesen. Nachdem wir die Schaufel und Seilwinde eingepackt haben folgen wir den zwei. Unsere Barbie meistert diesen Wege hervorragend, gar kein Problem. Bis wir Tom und Tipi einholen vergeht eine Zeit, allerdings stecken sie schon wieder fest als wir sie sehen.
Thomas erzählt uns das sich der 4WD ständig wieder ausschaltet und das Auto sich paar Mal an der Hinterachse eingegraben hat.
Durch vor und zurückfahren schaltet sich der 4WD plötzlich wieder ein und er konnte sich selber befreien.
Aber irgendwie geht das jetzt auch nicht mehr, unser Glück, der Sand ist hier nicht so tief. Wir graben die Hinterräder frei und versuchen unser Glück. Wir sind kurz vor dem Eingang des Parks und die Wege sollen ab dem Gate besser werden, aber da sind wir noch nicht.

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Mit anschieben und viel Gefühl schafft es Thomas aus dem Sandloch und die Wege werden tatsächlich besser.
Kurz vor dem Eingang haben wir Bush Camping geplant, die Übernachtungen im Park sind teuer und wir wollen uns eine sparen.
Außerdem stehe ich auf Bush Camping, schade das es hier keine Löwen gibt. Es ist 14,00 Uhr und immer noch brüllend heiß, wir ruhen uns erst mal aus und sammeln Feuerholz.

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Tiere gibt es keine, dafür schlechtes Wetter, wir haben gerade gegessen und abgespült, da kommt das Gewitter.

Tom will unser Feuer nicht so leicht aufgeben und legt immer wieder Holz nach.

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Alina und ich verkriechen uns ins Zelt, wir wissen gar nicht wo wir zu erst hin schauen sollen. Hinten am Zelt geht die Sonne durch die Bäume unter und vorne Blitzt es ständig und Thomas rennt mit dem Schirm ums Feuer. Als das Gewitter verschwindet brennt, unser Feuer immer noch. Dank Thomas. Alina ist in der Zeit eingeschlafen, ich klettere aus dem Zelt und setzt mich noch ans Feuer. Wenig später kommt Tipi auch noch dazu und wir verfeuern unser gesammeltes Holz. Die Nacht ist ruhig und wir schlafen prima.
Am nächsten morgen stehen wir um fünf Uhr auf, der Grund, der Sand ist noch feucht und es ist nicht so heiß.
Wir kommen super durch und sind um Viertel vor sieben am Eingang der Parks.

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Unsere zweite Übernachtung ist am anderen Ende des Parks, kurz vor dem Ausgang. Das Highlight des Tages kommt auf dem Weg, schaut euch das an, unglaublich.

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Als wir anhalten, kommt es direkt an unser Auto und schaut uns an. Alina kommt auf die Idee ihm eine Weintraube zu geben. Danach bekommt das Eichhörnschen noch viele Weintrauben. Außerdem sehen wir noch ein Elefant und ein paar blöde Vögel.

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Das Camp ist ziemlich runtergekommen, aber wir brauchen eigentlich auch nichts.

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Wir sind wieder mal alleine. Abends machen wir noch ein Game Drive zum Wasserloch, aber bis auf ein Elefant der meine Kamera nicht mag ist hier nix los.

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Unterm Strich muss ich sagen das der Kaudum Park ein bisschen enttäuschend war, schlechte Wege und eigentlich nicht viel zu sehen. Die Tiere sind sehr scheu und kaum Autos gewöhnt. Der Ausgang.

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Unser nächstes Ziel ist Grootfontein, ein Platz zum Arbeiten für Alina, einkaufen und Blog schreiben.

Eingestellt von Alina-Frank 11:01 Archiviert in Namibia Kommentare (3)

Außer Kontrolle!

Kaltes Kudu in der Hose und herabfallende Steine!

all seasons in one day 28 °C
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Auf dem Weg nach Grootfontein kommen wir wieder an ein Kontrollpunkt.
Hier gibt es strenge Regeln für das mitführen von Fleisch, das Problem ist die Maul- und Klauenseuche. Der Kontrollpunkt überrascht uns, Thomas Navi ist ausgefallen, der sonst die Kontrollpunkte angezeigt hat. Wir sind schon oft an solche Kontrollen gekommen und hatten nie Probleme, da wir die Sachen immer ganz unten im Kühlschrank oder daneben versteckt hatten.

Plötzlich stehen wir vor diesem Kontrollpunkt, Thomas und Tipi vor uns, und als erster dran. Ich drehe mich zum Kühlschrank und räume schnell alles nach unten, Alina schaut nach vorne und passt auf das keiner rüber schaut. Die Dame ist sehr ausführlich mit Thomas und deren Auto beschäftigt.

Thomas muss den Kühlschrank öffnen und alles anheben was drinnen ist, Mist! Vom Fahrersitz ist es sehr umständlich, aber ich schaffe es und verrenke mich nach hinten, räume alles von unten aus dem Kühlschrank und stecke es unter Alinas Koffer.
Erst denken wir die Inspektion an Tipi /Thomas Kühlschrank ist durch, Thomas Laune wird immer schlechter. Es wird diskutiert, Thomas muss das ganze Auto ausräumen, sie gucken überall, drunter, drinnen, machen Kisten auf, usw. usf. Mist!

So gründlich waren die Kontrollen noch nie, wenn sie das Fleisch unter dem Koffer finden, ist die Tante noch schlechter gelaunt. Ich wieder nach hinten und räume alles wieder in den Kühlschrank. Thomas ist richtig genervt, er hat nix, alles Fleisch ist bei uns, es wird mit der Kontrolltante lautstark diskutiert, wir haben den Eindruck die verlangt nachher noch vom Thomas die Verkleidung vom Auto abzunehmen.
Wahrscheinlich kommt gleich noch ein Fleischsuchhund um die Ecke zum kontrollieren.

Als die Durchsuchung fast fertig ist, kommt Tom an unser Auto und fragt ob unser Fleisch gut versteckt ist. Wir sagen nee, wir haben es wieder in den Kühlschrank gerräumt, so wie die guckt, macht es kein Sinn was zu verstecken. Er sagt: "Gib mir was, ich verstecke es."
Wie, Wo? Thomas sagt: "Jetzt mach schon!" Ich greife wieder hinter mich in den Kühlschrank und hol ein Stück tiefgefrorenes Kudufleisch raus.
Wir warten bis keiner guckt, dann gebe ich es Thomas, er dreht sich rum und steckt es sich hinten in die Hose (!).
Alina fängt an laut zu lachen, alle schauen zu uns rüber.

Der gefrorene Fleischklotz ist ca. 15 X 15 cm, Thomas dreht sich mit dem Rücken zum Auto und geht seitwärts zu Fahrertür.
Die Kontrolleure schauen ein bisschen komisch, aber merken nix. Thomas geht an dem einen Kontrolleur vorbei, der Fleischklotz sieht aus wie viele Tennisbälle die an seinem Hintern abstehen. Ein Bild für die Götter! Alina lacht immer lauter.
Jetzt ist unser Kühlschrank dran, wir zeigen ihnen alles, finden heraus Hühnchen ist ok, nur Huffleisch nicht. Das zweite Kudufleischstück wird einkassiert. Alina wird rein gebeten und muss erstmal warten. Alina fragt was damit passiert, der Vogel sagt, das wird verbrannt. Klar, wahrscheinlich auf dem Grill. Alina soll unterschreiben das Sie bei der Vernichtung anwesend war. Ok. Und wann wird es vernichtet, fragt sie?
Der Kontrolleur sagt, da müssten sie warten bis wir das Feuer anmachen. Alina korrigiert den Zettel und schreibt noch eine Notiz "wir hatten keine Zeit so lange zu warten". Der Kontrolleur findet das gar nicht gut und sagt das war aber nicht abgesprochen. Tja Mist, Hä

(Alina)
Diese Kontrollen erfüllen nicht ihren Zweck, denn das Fleisch landet irgendwo bei einen Einheimischen. Der Zettelblock den der Kontrolleur benutzt, ist nicht durchnummeriert, er hat es an irgendeine Stelle geschrieben in ein handelsüblichen Block. Wenn der ganze Block verschwindet, wen interessiert es.

Wir wollten die Szene mit dem Kudu in Der Hose nachstellen und fotografieren, haben dann aber leider das Kudu gegessen und es vergessen![/

16.12.18 bis 18.12.17 Grootfontein
(Bild unten durch eine getönte Scheibe fotografiert)
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Grootfontein ist ein nettes Städchen, aber mehr auch nicht. Ein Einkaufszentrum, ein paar Geschäfte und die Campsite.
Was beim Fickies Bodyworkshop gemacht wird, haben wir nicht erfahren können.

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Wir bleiben zwei Nächte auf der Campsite, geplant und bezahlt war erstmal eine Nacht.

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Am nächsten Tag um kurz vor zehn, während wir noch am Frühstückstisch saßen, kam der Manager und sagte das wir bis zehn Uhr weg sein müssen, sonst müssten wir eine Art Late Checkout Strafe zahlen.
Als wir ihm sagten dass wir noch eine Nacht länger bleiben, war alles ok. Die Campsite war leer, wir waren die einzigsten, warum wohl?
Nach zwei Tagen haben wir genug, die Campsite ist eigentlich schön und das Internet ist auch ok. Am Zaun laufen sogar paar freilebende Giraffen und viele Gazellen vorbei.
Bevor wir Grootfontein verlassen müssen wir eine der Hauptattraktionen hier besuchen. In der Nähe liegt der wohl Größte bekannte Meteorit der Erde , den wollen wir uns noch anschauen.

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Nett gemacht, aber sehr gefährlich, von herabfallenden Steinen wird hier aus guten Grund gewarnt!

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Wir schauen uns vorsichtig um, bevor wir das gefährliche Gelände auf eigene Gefahr betreten!

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So sieht er aus der Meteorit, das erste was wir denken, bissl klein für den größten oder?

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Hier der Größenvergleich mit Frank

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Eines fällt uns auf, rund um und auf dem Meteorit gibt es die aggressivsten Ameisen die wir bisher getroffen haben, ob das an den gefallenen Himmelskörper liegt? Sie verhalten sich als würden sie das Ding vor uns beschützen wollen. Paar nette Schmetterlinge sehen wir auch, die tun nichts besonderes.

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Es ist ein Großer Klotz aus Metall, was könnten wir schon anstellen?

Kaum gedacht, sehen wir tatsächlich wie jemand versucht hat ein Stück abzuschneiden, das gibt es doch gar nicht!
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18.12.17 bis 19.12.17 Etotongwe Lodge
Nur ein Zwischenstopp zum Übernachten. Wir kennen die Lodge von unserer Reise 2015, da hatten wir allerdings ein Zimmer.
Ich erkenne diese erst wieder als wir auf den Hof fahren.

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Hier treiben sich diese Insekten rum, man muss schon 2 Mal schauen um sie als solche zu erkennen, sie sehen aus wie kleine Zweige.

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Das Regenwetter holt uns wieder ein und wir müssen unser Essen nach dem Regen und dem Gewitter richten. Das Gewitter kommt mit den Sonnenuntergang in den schönsten Farben daher, es wird aber leider auch kalt.

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Unser nächster Stopp ist bei einem Bekannten vom Thomas, er ist Mitinhaber des Ongava Parks, direkt neben dem Etosha National Park gelegen.
Es ist der teuerste und luxuriöseste Park Namibias. Wir sind sehr gespannt was uns erwartet.

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Eingestellt von Alina-Frank 09:13 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Ongava die zweite!

zuhause bei Reich und Schön

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View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

19.12.17 bis 21.12.17 Ongava Game Reserve

LIEBE LESER,
Der Beitrag erneut, da wir den versehentlich wieder entfernt hatten. Einige Videos und neue Bilder dabei.
Viel Spaß beim lesen, wünschen euch Alina und Frank

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Das Ongava Game Reserve ist das teuerste Namibias, in der Hochsaison nehmen sie hier für ihre teuerste Lodge 800 USD pro Person. Es gibt Pläne für einen Neubau, die hören sich traumhaft an. Ich schätze die Neubaulodges werden leider noch mehr kosten. Was den Ongava Park so besonders macht ist die hohe Tierdichte, vor 2-3 Jahren hatten sie sogar zu viele Löwen und mussten einige umsiedeln.

(Frank)
Da Löwen zu den Tieren gehören die immer das Eigentum von Namibia sind und bleiben, dürfen sie nicht einfach geschossen oder verkauft werden. Jeff erzählte uns dass er sein Löwen Problem dem Staat Namibia mitgeteilt hat und sie doch bitte (ihre) Löwen abholen sollen.
Antwort, wir haben keine Zeit. Zuviel Löwen sind in so einem kleinerem Park ein Problem, sie fressen alles weg.
Da der Ongava direkt an den Etosha National Park grenzt, haben sie das Löwen Problem anders gelöst.
Jeff erzählt, sie haben die Löwen dann einfach über den Zaun geworfen. Mir kamen die Tränen vor Lachen, als er das erzählt hat. Hier gibt es nur 5 Elefanten auf 3.000 Quadratkilometer. Wahnsinn was die alleine alles kaputt machen. Die reißen ganze Bäume raus.

Zusatz von Alina (Tatsächlich wurden die Löwen nicht einfach über den Zaun geworfen sondern betäubt und man hat sie dem Park vor die Füße gesetzt. Einige Löwen wurden betäubt an andere Parks übergesiedelt)

Das Margo Haus ist das Haus der Direktoren. Dieses wird nicht vermietet und daher ist hier der Luxus nicht in der Austattung, sondern erst auf den zweiten Blick erkennbar. Ein eigener Pool, na klar, eigene Feuerstelle, aber ein ganz eigenes Wasserloch mit Tunnel und Aussicht ganz nah dran, das ist schon was. Mit dem Eigentümer zum Sonnenuntergang durch die Gegend fahren, anhalten wo man will, aussteigen wo man will, rumfahren durch alle Wege die wir meinen und dabei trinken was man kann und mag. Das ist etwas was nur die Eigentümer und deren Freunde und Bekannten erleben können.

Wir mögen zwar unser Zelt, aber die Zimmer mit eigenem Bad und Terrasse zum Wasserloch sind eine tolle Abwechslung.
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Direkt kurz nach der Ankunft, ein Elefant am Wasserloch.

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Der graue Balken oben ist das Versteck das man über den Tunnel erreicht.
Das ist weit schöner, besser gebaut, bessser beleuchteter und nicht so angsteinflößend wie im Senyati. Die sitze sind auch viel bequemer, das Bild gibt es nicht her. Ein Schmetterling kommt mir auch vor die Linse.

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Jeff ist ein "verflucht"* netter Kerl und seine Angestellten ebenfalls, wir dürfen zwei Nächte bleiben. (*Verflucht weil er so oft verflucht sagt.)
Er ist hier selbst mitsamt Tochter auch nur 2 Tage. Er macht drei Safaris mit uns, eine gleich abends und die anderen am nächsten Tag.

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Wir haben Pech, durch den vielen Regen steht das Wasser überall auf den Wegen, so das die Tiere nicht an die Wasserlöcher kommen. Die Fahrt macht trotzdem sehr viel Spaß und die Landschaft ist auch nicht ohne.

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Wir sehen zum ersten Mal viele Springböcke auf einmal springen, (leider kein Bild davon) das haben wir bisher noch nie gesehen. Kein Löwe lässt sich blicken, und leider auch kein Nashorn. Darüber ist Jeff sehr enttäuscht, wir aber nicht, die Fahrt ist einfach nur genial. Die Beute der Löwen sehen wir, mit Nachwuchs.

Ein Video

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Immerhin gibt es den Elefanten vom Wasserloch und dessen Kumpel erneut zu sehen. Der Park hat nur 5 Elefanten, 2 davon sehen wir mehrfach.

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Dann fahren wir den Sonnenuntergang gucken, es regnet in der Ferne, super für Sonnenuntergangsbilder.

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Unsere Truppe

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Der Sonnenuntergang

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Den ersten Abend grillt Jeff ein fantastisches Steak an der Feuerstelle und den anderen Tag machen wir ein Eintopf.

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Wir lernen Michaela, Jeff's Tochter kennen. Eine junge attraktive Dame die mit 20 Jahren, zusammen mit einer gleichaltrigen Freundin von Südafrika nach Kenia gefrahren ist (auf eigener Faust). Respekt! Wenn wir überlegen was wir für ein Schiss und Bedenken hatten diese Reise zu machen und es nur zu viert gewagt haben, dann müssen wir jetzt tatsächlich schmunzeln. Wir lernen den überaus sympatischen Rainer aus Deutschland kennen der früher hier auf Ongava als Verwalter tätig war. Frank quatsch mit ihm bis tief in die Nacht, wir hoffen Rainer wiederzusehen. Rainer verliebt sich außerdem in Barbie und auch Jeffs Tochter findet unser Landy toll.

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Wir erleben 2 unbekümmerte Tage, sehen 2 wundervolle Sonennuntergänge und würden gerne noch länger bleiben, das Margo Haus ist aber belegt. Hier gibt es Käfer die aussehen als hätten sie im roten Samt gebadet.
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Wir sehen uns eines der Zelt Resorts an, wirklich schön.

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Die Bilder geben es nicht wieder, wer sich anschauen mag wie die Gästehäuser aussehen, Ongava hat eine schöne Webseite.

Die Lodges und Luxuszelte auf Ongava haben keine Zäune. Gestern hat hier ein Elefant aus dem Pool getrunken (Bild oben vom Pool weiter oben). Hier hört man nachts oft die Löwen brüllen. Vor 3 Tagen haben sich 10 Nashörner am Margo Haus am Wasserloch rumgetrieben. Und vor einiger Zeit hat Rainer 18 Löwen am Margo Haus beim Wasserloch gesehen. Dann die Geschichte wie im Little Ongava (das oberluxus Haus) beim Abendessen quer auf den Tisch ein Oryx springt, und kaum eine Sekunde später, der Löwe, der es jagte. Die Touris haben nur ein Schreck bekommen. Die Löwen sind so sehr auf ihre Beute fixiert, Menschen als Beute wahrzunehmen käme für sie nur in extremer Hungersnot vor. Nach Jeff's Schätzung haben seine Löwen von den in 2016 fünfhundert gekauften Gnus ca. 450 gegessen, tatsächlich sehen wir vereinzelt weniger als 30 mit ca 5 Nachkommen.

Am letzten Tag sehen wir noch ein Chamäleon auf den Weg als wir Ongava verlassen.
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21.12.17 bis 24.12.17 Etosha 2 Übernachtung Halali Camp Site, Olifantrus Campsite

Der Eingang vom Etosha ist gleich neben dem Eingang vom Ongava ca. 30 Meter, dennoch haben wir fast eine Stunde gebraucht bis wir drin waren.
Da auch hier wie in den meisten Ländern Drohnen verboten sind und die Polizei am Eingang die Autos durchsucht (wegen der Wilderei), habe ich gleich gesagt das wir eine dabei haben. Der Koffer wurde dann einfach verplombt, aber das dauert hier alle ewig.

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(Frank)
Also ich muss sagen das der Etosha National Park mich dieses mal sehr enttäuscht hat, wenig Tiere und vor allen die schlechten Schotterpisten sind ein Horror. Das ist eine Frechheit, dieser Park bekommt von mir kein Geld mehr! Was machen die mit der ganzen Kohle, ich hab für mich ein Foto gemacht das ich es nicht vergesse.

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Auf dem Weg zum Camp ein paar Zebras, Strauße, Oryx.

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Am ersten Tag verabschiedet sich die Batterie von Lilly und wir müssen von da ab Starthilfe geben.

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Wir verbringen die ersten zwei Nächte im Halali Camp im Osten und die letzte im westlichen neuen gebauten Olifantrus Camp.

Am ersten Abend im Halali ist das Pflichtprogramm zum Wasserloch wandern. Eine schöne Wolke, ein netter Vogel und eine neugierige Eiddechse auf dem Weg dahin

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der Sonnenuntergang am Wasserloch ist tatsächlich schön.
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Wir warten bis es ganz dunkel wird, die Tiere werden sanft beleuchtet, Problem: es kommen keine (trotz Beleuchtung! ;-) ). Außer ein paar Eulen und ein Coyote lässt sich niemand blicken. Irgendwann wird es dann langweilig und wir gehen wieder.

Am zweiten Abend im Halali Camp holt uns das schlechte Wetter ein. Wir kamen grade aus dem Pool und wollten eigentlich duschen, da fängt es zu regnen an. Es ist wie ein heftiger Sommersturm, mit viel Regen. Wir helfen Thomas und Tipi noch das Gazebo ausseinander zunehmen damit es nicht wegfliegt, räumen alles schnell ins Auto was nass werden könnte und setzten uns rein. Als wir drin sitzen merken wir das ist auch nicht viel besser, in klitschnassen Badeklamotten im Auto zu sitzen. Gottseidank sind die Handtücher und Decken griffbereit. Wir decken uns damit zu und legen was drunter, jetzt wird es etwas gemütlicher. Der ganze Platz steht unter Wasser, zum Glück schlafen wir im Dachzelt.

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Tatsächlich ist ein Tag später der Boden auf unserer Seite trocken und genug Sonne um alle Klamotten zum trocken.

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(Frank)
In der Nacht höre ich wie sich einer an unserer Mülltonne zu schaffen macht. Dass wir nachts Besuch von Hunden bekommen sind wir gewöhnt. Ich werfe trotzdem immer vorher ein Blick aus dem Zelt bevor ich raus gehe, wir sind schließlich in Afrika. Im Khaudum hatten wir nachts mal Besuch von einer Hyäne und die Viecher sind ganz schön groß. Nun gut, ich schau aus unserem Zelt und sehe was hinter Lilly verschwinden, es ist nicht sehr groß und sieht im dunkeln aus wie ein Dackel, nur doppelt so schnell.
Auf einmal saust er an unserem Auto vorbei, wirft ein kurzen Blick zu mir rauf und rennt ohne Hallo zu sagen weiter. Genau, er hätte wenigsten mal grüßen können, nach drei Jahren. Vielleicht hat er mich auch im dunkeln nicht erkannt, 2015 hatte ich auch noch kürzere Haare. Der selbe Honigdachs der uns 2015 so viel Spaß gemacht hat, besucht uns wieder. Man sieht sich halt immer zwei mal im Leben! Das stimmt wohl !

Hier erst ein Bild aus 2015
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und dann das Aktuelle
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Als ich und Frank in 2015 in Namibia waren ist uns dieser süße Kerl schon aufgefallen. Der sieht mit seinem weißen Rücken aus wie ein laufender Teppich, und dann die tolpatschige Gangart. Der Honigdachs ist sehr intelligent und gefährlich. Löwen und Elefanten machen ein großen Bogen um ihn. Hier ein Link Honigdachs "Houdini" in Action, ca 4 Minuten uns lustig.

Als wir Thomas 2015 davon erzählt hatten, meinte er: "Was für ein Glück ein Honigdachs zu sehen". Hier am Wasserloch haben wir, wie auch 2015 nur ein Coyoten gesehen. Ob wir den Honigdachs erneut sehen? Als wir Nachts aus unserm Zelt rausgucken, sehen wir den Kerl, um unseren Platz herum huschen. Ich schreie: "Thomas der Honigdachs!" Thomas klettert verschlafen aus seinem Zelt die Leiter runter. In dem Augenblick huscht der Honigdachs unter unser Auto und danach ins Dickicht. Thomas guckt mich vorwurfsvoll an und geht wieder ins Bett.
Am nächsten Morgen. sitzen wir alle bein Frühstück und ich sehe ihn in der Weite vorbeihuschen. Ich schrei aus Begeisterung das ganze Camp zusammen, wir laufen hin. Der Honigdachs, räumt seelenruhig eine Tonne nach der anderen aus. Zeitweise verbringt er auch einige Minuten in der Tonne. Er reißt den Tonnendeckel nicht jedesmal ganz auf, sondern macht ihn auf, klettert hinein und der Deckel geht wieder zu.
Ich stelle mir grad vor, was für ein Schreck jemand bekommen würde, der jetzt morgens die Tonne öffnet. Es ist noch recht früh, manche kommen grad aus ihren Zelten. Ich sag: "da ist ein Honigdachs" und merke das ist hier nichts neues. Die gucken alle so als würden sie sagen jaja, der ist von der Nachtschicht, den kennen wir schon.

Am nächsten Tag fahren wir wieder früh los und hoffen etwas zusehen. Etosha ist bekannt für seine Schwarzen Nashörner- bzw. Spitzmaulnashörner und wir haben 2015 tatsächlich eines im Dickicht gesehen. Wir wussten gar nicht dass wir eins gesehen hatten, daß haben wir später auf den Fotos entdeckt. Leider hat der Etosha auch ein Problem mit der Wilderei, die Zahl der Nashörner schrumpft dramatisch. Wir würden gerne eins sehen und fahren sämtliche Wege die als "Nashornweg" gekennzeichnet sind ab. Auf einmal schreit Tipi: da liegt eins, seht ihr das Horn? Nee, wir sehen einfach nichts. Wir funken durch und stellen fest, es ist ein Ast, der sich als Nashorn getarnt hat. Von unserer Seite mehr als Ast erkennbar, von Tipis Standort sah es wie ein liegendes Nashorn aus. Das ganze ist mir auch schon paar Mal passiert, so viele Leoparden die sich später als Äste rausstellten. Es ist auch verrückt wie sich Elefanten hinter Bäume verstecken, man sieht sie oft nicht.

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1-2 Stunden später sehe ich ein liegendes etwas und ein kleines Horn nach oben gucken. Das gibt es nicht! Ein Nashorn und daneben noch ein etwas kleineres (aber dennoch ausgewachsenes). Wir bleiben stehen, wir funken es den anderen, die Nashörner stehen sofort auf und rennen weg.

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Tipi schafft es mit dem Nashorn ihre Big 5 zu sehen, gratulliere!
Wir sehen uns noch die Salzpfanne an, diese kahle Landschaft kann so wunderschön sein.

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Um ins zweite Camp zu kommen, fahren wir wieder durch das Hauptcamp, Okaukuejo. Eigentlich ganz schön, mit einem netten Turm und einigen Geschäften. Jetzt zu Weihnachten müssten sie doch voll ausgestattet sein. Wir suchen zunächst den Geldautomaten. Nix da, sowas haben die hier nicht. Na gut, wir haben zu viert genug Geld. (wir 2 haben das letzte Mal zu wenig abgehoben). Für ein Eis reicht es noch, ich gehe zu den Kühltruhen. Kein Eis! Nicht ein einziges, es stehen hier 2 völlig leere Kühltruhen! Der Etosha Park kann sich am Krüger einiges abgucken. Da gibt es keine leere Eiscreme Kühltruhen kurz vor Weihnachten!

Die Tankstellen haben zumindest Benzin das ist wohl in Afrika auch nicht immer sicher, tatsächlich hatten wir bisher eine Tanke ohne Benzin und eine ohne Diesel. Auf den Weg zur Tanke, hört Frank es plötzlich scheppern und etwas rollt vom Auto weg. Er steigt aus und schaut sich das Auto an. Ein anderer Besucher zeigt auf ein silbernes Teil was 10 M. vom Auto entfernt liegt. Eine Radmutter.
An der Tankstelle angekommen stellt Frank fest dass alle Radmuttern locker waren, kein Wunder bei diesen Straßen.

An der Tanke treffen wir noch ein nettes Hörnchen.

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Die zweite Nacht im Olifantrus Camp ist besser, aber am Wasserloch lässt sich auch nichts blicken.

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Einen schönen Sonnenuntergang gibt es immerhin zu sehen.

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Ein paar Schildkröten aber nicht mehr.

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(Frank)
Das Camp ist sehr schön, neu gebaut, moderne Duschen und Toiletten. Wir haben von Etosha die Nase voll und wollen Heiligabend woanders verbringen. Die Schotterpisten hier machen mich verrückt, man hat das Gefühl das Auto bricht auseinander, ich bin froh wenn ich hier raus bin.

Auf dem Weg nach draußen, sehen wir doch noch mehr Tiere um die Mittagszeit, als gedacht.

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Kurz vor der Ausfahrt noch eine total entspannte Giraffe, its cool Man!

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Eingestellt von Alina-Frank 05:24 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Schöne Bescherung!

Es weihnachtet unter den Sternen

sunny 38 °C

24.12.17 bis 25.12.17 Etosha Road Side Camp Heiligabend Campsite

Diesmal gibt es auch ein Gedicht!
Aus dem Etosha raus ins Road Sitecamp rein. Eigentlich wollten wir in der Khowarip Schlucht Weihnachten verbringen, aber wir haben den Eingang nicht gefunden und es ist schon etwas spät für die Durchfahrt.
Das Camp hatten wir schon vorher auf dem Plan, aber wieder verworfen aus Zeitgründen. Da wir keine Lust haben Heilig Abend stundenlang rumzufahren und ein Weg bzw. dann noch ein Platz zum Campen zu suchen, bleiben wir hier.
Die Campsite ist super, an der Schlucht direkt in den Bergen.

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Fliessend Wasser, nette Toiletten und sehr heiße Duschen. Kaltes Wasser gibt es nicht und auch kein Strom.
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Ein tollen Aussichtspunkt oben in den Felsen gelegen mit eigenem Wasserloch.

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An diesem künstlichen Wasserloch ist viel los. Bergzebras, kommen oft zum trinken und auch ein Paar Giraffen lassen sich blicken.

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Die Pumpe des Wasserlochs ist sehr laut, dass scheint keinen zu stören. Immer wieder hören wir ein seltsames Geräusch, wir wissen nicht woher es kommt oder was es ist. Am Aussichtspunkt dann dieser Vogelschwarm.

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Jeff hatte uns vor einige Tagen einen zerlegten Baum gezeigt und gesagt dass dieser zusammengebrochen ist weil sich ein Schwarm Vögel auf einmal draufgesetzt hatte. Ich dachte noch ob er uns veräppelt? Sowas habe ich noch nie gesehen und ich bin schon weit gereist. Das Geräusch ist das flattern des Schwarms, stellen wir später fest. Hier unten in der Mitte kaum zu erkennen ein Bäumchen überseht mit Vögel.

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Auf dem Video ist leider die Pumpe am lautesten zu hören.

Beunruhigend finde ich es wieder dass es wohl hier auch Löwen gibt. Mal wieder keine Zäune. Die Campangestellten sagen, ja Löwen, manchmal laufen sie zum Wasserloch, bleibt beim Feuer. Wir sind dann mal weg. Ein anderes Paar übernachtet am anderen Ende der Campsite, sonst sind wir 4 hier ganz allein. Heiligabend bei 37 Grad , mitten in der Botanik aber mit Lagerfeuer, mal was anderes.

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Dann holen wir halt unser Kunstlichen Weihnachtsbaum heraus, den Tipi schon die Tage geschmückt hat.

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Es gibt sogar Geschenke, wir hatten mal besprochen uns was zu wichteln und irgendwie wurde das in Maun überschattet von den ganzen Reparaturkram. In Grootfontein gab es eine kleine Mall und anscheinend haben wir alle heimlich was gekauft. Als wir es auspacken, müssen wir lachend feststellen dass wir alle im gleichen Laden einkaufen waren.

Wir trinken und lachen und obwohl wir zu Weihnachten woanders sein wollten, fühlen wir uns alle wohl und genießen es. Frank holt noch ein Riesenast aus dem Dickicht zum verbrennen. Er hat keine Angst vor Schlangen beim Holzsuchen, der berühmten Puffotter. Tipi erzählt dass die Puffotter Weihnachten bei der Puffmutter verbringt. (Insider). Der Sternenhimmel ist auch der schönste seit langem, wir sind glücklich.

Am nächsten Tag stelle ich fest dass ich Spüldienst habe und das einzige Waschbecken in unserer Nähe hinter dem Felsen ist.
Vorbei das Glück, so schnell kann es gehen. Zu Kotzen das ganze, würde der Grieche sagen. (wieder Insider)
Hier eine Reiseweisheit. # Reisen macht glücklich, vorausgesetzt dass man kein Spüldienst hat und das Waschbecken nicht weit ist .

Und zuallerletzt kommt noch der Ruprecht daher, uns bleibt nix erspart.

Von drauß von der Steppe komm' ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Das Lagerfeuer fängt zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Reisens ruhn;

"Hast denn das Feuerholz auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Feuerholz, das hab ich hier;
"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier;
Denn Würtschen, Bohnen und Zimtstern
essen reisende Camper gern." -
"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist nicht hier;
Hab stattdessen schnell das Waschbecken versetzt,
im Bad fette Spinnen hineingesetzt,
im Klo das Klopapier versteckt,
und den Campern Ameisen ins Zelt gesteckt.
Das kalte Wasser wurde mit heißes ausgetauscht,
Bis der Löwe and den Campern vorbeirauscht.

Christkindlein sprach: "So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

;-)

Eingestellt von Alina-Frank 04:39 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Ein Goldfisch an der Angel

Die Sandlöcherschlucht

sunny 45 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Heute geht’s in die Khowarib Schlucht.

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Jeff (vom Ongava Park) hat uns den Weg empfohlen und gesagt, es gibt ein paar Sandlöcher aber die Schlucht müssen wir uns anschauen. Ein paar Sandlöcher, so so, jetzt wissen wir auch was Sandlöcher sind: Sandige ausgetrocknete Flüsse und steinige Abhänge.

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Der Sand ist so fein wie Puder, man hat das Gefühl im Schlamm zu gehen. Er ist so tief, dass ich mit dem gesamten Bodenblech aufgesetzt habe, ich glaube Jeff hatte ein bisschen untertrieben. Das gute an diesem riesigen Sandkasten ist das es immer kleine Stücke gibt wo man anhalten kann.
Das erste Sandloch ist sehr groß. Wir gehen die gesamte Strecke zu Fuß ab und überlegen uns ein Plan. Bei 46 grad in der Sonne ist dies kein Spaß, Schatten gibt es keinen. Wir legen Äste auf den Weg und versuchen uns so die günstigste Route zu merken. Ich gucke mir ein paar Stellen aus wo ich warten oder sogar drehen kann, falls Lilly stecken bleibt.

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Ganz schön verrückt, dies zu probieren mit unserem 4WD Problem bei Lilly (mal funktioniert das 4WD, mal nicht). Zurückzufahren wäre die einzigste Möglichkeit. Aber wie mal gesagt, keiner kann uns aufhalten. Das Ergebnis, Lilly hängt viermal am Hacken.

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Aber mal von diesen viermal abgesehen, hat Lilly diese Strecke hervorragend gemeistert und die Strecke hatte es wirklich in sich!

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Die Landschaft war es wert!

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Am Ende gabs viel grün, eine Flussdurchfahrt und ein extrem steiler Abhang.

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25.12.17 bis 26.12.17 Khowarib Lodge Campsite

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Die Schlucht ist geschafft und wir sind das auch. Noch ein paar kurze Verzögerungen bei der Wahl der Campsite.

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Die Entscheidung ist gefallen, die tolle Aussicht mit Pool hat gewonnen!

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Wir verbringen ein schönen Nachmittag am Pool, abends sind wir dran mit Kochen, bzw. Alina. Die Verantwortung auf die Nudel zu achten wälzt sie auf mich ab, Ergebnis? Wir müssen alle darunter leiden, sie schmecken grauenhaft und sind total matschig. Ich werde vom Kochdienst suspendiert und bin untröstlich.
(Kommentar Alina: Das ist das zweite Mal das Frank die Nudeln sabotiert, ich glaub nicht mehr an Zufall. Ab sofort ist Frank wieder im Kochdienst und darf nur unter Aufsicht an die Nudeln.)

Natürlich gehört das Lagerfeuer wieder dazu, da Alina mit kochen dran ist, geht Tom fast bis in die Schlucht runter um Feuerholz zu sammeln.

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Morgen geht es weiter.
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Eingestellt von Alina-Frank 04:40 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Pit Stop in der Pampa!

Prost Neujahr!

Pit Stop in der Pampa!

Am nächsten Morgen geht es gleich weiter. Unsere Klimaanlage ist wieder ausgefallen und deswegen fahren wir mit offenen Fenster vor. Wir sind immer noch auf einer Schotterpiste unterwegs. Die Strecke macht Spaß, tolle Landschaft und die Qualität der Straße ist Ok.

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Weniger wilde Tiere an der Straße als vorher, vermehrt Nutztiere gibt es jetzt zu sehen.

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Ein paar Zebras und Gazellen kreuzen unseren Weg. Eine hüpft sehr lustig vor uns her und wir knipsen den Moment wo sie alle Beine oben hat. Erinnert mich irgendwie an den Esel von Shrek, so von hinten.

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Wir halten einen Kilometer Abstand wegen dem Staub, der ist so extrem hinter uns, das ich öfters anhalten muss, um Tom und Tipi zu sehen.

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Als wir das mit einer Pinkel und Foto Pause verbinden und noch eine Cola trinken, kommt uns das komisch vor, das es so lange dauert. Nach zehn Minuten entscheiden wir uns zurück zu fahren.
Wir halten ein Toyota an, der uns entgegen kommt, und fragen: "Habt ihr ein Mitsubishi Pajero gesehen?" Ja, der steht ca. 5 km von hier mit einem Platten. Der Toyota Fahrer sagt noch: "Wir haben gefragt ob sie Hilfe brauchen aber der Typ hat vor sich her geschimpft und gemeint er wäre mittlerweile ganz gut im Reifenwechseln". Genau sage ich, den meinen wir. Oh Je.
Als wir bei den zwei ankommen ist der Reifen schon fast drauf, ich helfe noch den kaputten Reifen auf die Hecktür zu montieren.

Das Reserverad ist in einem sehr schlechten Zustand, es hat schon Beulen von der Hitze. Wir beschließen langsam zu fahren, aber es dauert nicht lange und ich vermisse Sie wieder im Rückspiegel. Wir drehen wieder um. Das Reserve Rad hat sich total zerlegt.

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Thomas schimpft auf das Walkie Talkie, die Dinger sind voll für den Ars....! Sie hatten direkt durchgefunkt, wir sollte stehen bleiben. Wir fahren mit allen Fenstern offen, wahrscheinlich haben wir es auch nicht gehört. Die Fakten, zwei kaputte Reifen und kein Reserverad mehr.

Wir packen alle zwei Reifen auf unser Dach, zurren sie fest und fahren in Richtung nächste Stadt, die ist gar nicht so weit. An der Tankstelle fragen wir nach einem Reifendienst in der Nähe, Fehlanzeige. Der Typ sagt alle Geschäfte haben bis 08 Januar geschlossen, das ist in Namibia so,
vom 24 Dezember bis 8 Januar fällt Namibia in ein Tiefschlaf. Einzig die Lodge weiter hinten, die haben eine Werkstatt und die verkaufen auch Reifen, er ruft direkt an. Sehr nett, er gibt die Reifengröße an und tatsächlich die haben ein Reifen da, unglaublich!
Wir können es kaum glauben und fahren sofort hin. Der Typ aus der Werkstatt fragt nach der Reifen Größe und ich denke noch, die hat er doch schon, als er sagt, nö die hab ich nicht! Er hat einen kleineren Reifen, der aber auf die Felge passt.
Ein kleineren Reifen zu kaufen für umgerechnet 160,00 EUR, das kann ich nicht einfach so entscheiden. Ein paar Kilometer weiter liegt doch die Stadt, wir versuchen unser Glück da. Die Stadt ist nicht mal ein Dorf, ein paar Hütten das wars. Wir fragen nach, ob es hier einen gibt der Reifen verkauft. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit, ja sagt der eine, hier gab es mal einen der so was gemacht hat, aber ich glaube der ist im Urlaub oder weggezogen. Mehr finden wir nicht heraus.

Zurück zu Tom und Tipi, die haben es sich gemütlich gemacht bei über 40, Grad im Auto ohne Schatten. Angeblich soll es hier Löwen und Elefanten geben, ich glaube das nicht. Wir überlegen was wir machen.
Thomas schlägt vor, in die nächst größere Stadt zu fahren und eine Werkstatt damit zu beauftragen mit zwei Reifen zurückzufahren, aber was machen wir wenn wir keine finden? Kurz um, wir nehmen den kleineren Reifen, dann muss der halt später als Reserverad her halten.
Wir fahren wieder los und besorgen den Reifen, bekommen noch ein besseren Preis, weil der Geschäftsführer nicht da ist.

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Dann zurück wieder Reifen montieren.

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(Alina)Wir fahren ca. 160 km nach Kamanjab, das hat wohl laut Internet auch eine Werkstatt. Wunderbare Landschaft und hier gibt es tatsächlich Löwen und Elefanten.

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(Frank: Blödsinn) die Safaribusse bestätigen es uns. Gesehen haben wir keine, nur paar Zebras. (Frank: Ach wirklich)

Wir kommen auf der Oppi Koppi Campsite an, ein wunderschöner Platz mit Pool und tollem Restaurant.

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Ein langer Tag geht zu Ende und wir lassen uns heute bekochen! Ein der besten Steaks, zwar nicht so gut wie das vom Jeff, aber auf Platz 2. Der Sonnenuntergang kommt aber definitiv unter den Top 10!

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26.12.17 bis 28.12.17 Oppi Koppi
Nach einem längerem Gespräch erfahren wir das der Besitzer aus Belgien kommt und allen Langzeit Reisenden aus dem Ausland das Campen nicht berechnet. Man kann hier so lange stehen wie man will, ohne was zu bezahlen, Strom, Duschen, Toiletten, alles umsonst?

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So siehts aus, man soll nur ein bisschen die Bar und das Restaurant besuchen und sich ins Gästebuch eintragen.

Übrigens, ein Steak kostet hier das gleiche wie eine Campsite woanders, wer will da noch kochen?

Ein Foto gehört auch dazu, mit Auto und Kennzeichen. Wir blättern das Gästebuch durch, viele Europäer und auch Deutsche, einer sogar mit dem Fahrrad.

Da wir für die erste Nacht schon bezahlt hatten, bekommen wir sogar das Geld zurück. Tolle Geschäftsidee und das Restaurant war der Hammer, sehr gut und die Preise normal. Wir beschließen zwei Tage zu bleiben. Hier scheint das Eiddechsenparadies zu sein.

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Viele Vögel zwitschern rum, wie fast überall in Afrika. Der Besitzer hat wohl auch Strauße, stehen auch auf der Speisekarte.

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Ein paar Duiker laufen hier auch noch rum, aber sie stehen nicht auf der Speisekarte. Grund, wahrscheinlich weil sie sehr flink sind und so klein wie ein gewöhnlicher Pudel.

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Am zweiten Tag fahren Tom und Tipi über eine größere Stadt zur White Lady Lodge, sie benötigen noch ein Reservereifen. Das ist zwar ein Umweg aber dafür eine Teerstraße. Wir warten bis mittags und fahren dann den kürzeren Weg und treffen sie in der White Lady Lodge.

28.12.17 bis 30.12.17 White Lady Lodge

Natürlich sind Tom und Tippi vor uns in der White Lady Lodge. Wir haben noch eine Einkaufsliste bekommen und sind langsam gefahren. Tipi sagt noch, wir sind am Pool haben euch eingecheckt, fahrt nicht zu Campsite, sondern kommt direkt an den Pool. Ok. Ich gebs ins Navi, und als wir die Einfahrt erreichen ist die Lodge ganz anders als ich es mir vorgestellt habe. Erstmal sehr klein, wo ist hier der Pool? Wir fahren an der Rezeption vorbei, an der Campsite vorbei und an paar Zimmer die so gar nicht nach Lodge aussehen. Hier stimmt was nicht, wir sind verkehrt. Wir drehen um und sehen ein wütenden Gnom Kopfschüttelnd auf uns warten. Was wir hier wollen, warum fahren wir an der Rezeption vorbei. Ich sag unsere Freunde haben uns eingecheckt. Er zeigt auf die Rezeption.
Ich gehe dahin und denke, bitte lass das hier nicht die White Lady Lodge sein, und den Typ hier nicht der Chef. Der Gnom ist leider der Chef und kommt zu Rezeption. Als ich White Lady Lodge sage, sagt er das ist das White Lady B&B die Lodge ist 30 km weiter. YES! Ich wünsche ihm frohe Weihnachten im selben Ton in dem er mit mir redet hat und gehe fröhlich raus!

Die White Lady Lodge ist im Buch Hummeldum erwähnt, wer das Buch gelesen hat muss dahin.

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Aber auch ohne das Buch zu lesen ist sie sehr sehenswert. Eine fantastische Aussicht, dieser baumstumpf wirkt zu jeder Tageszeit in unterschiedlichsten Farben.

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2 Pools, leider weit entfernt vom Campingplatz, der kein Strom bietet. Die Mitarbeiter sind aber auf zack sie sagen so lange wir uns hier im Poolbereich aufhalten, können wir die Autos an der Lodge anstecken.

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Wir beschließen einen Ruhetag ein zulegen. Tipi ist erst nicht begeistert, weil eine Horde Kinder wohl vorher Lärm gemacht haben, aber später gefällt es ihr auch.
An der Campsite wieder Warnung: Nachts nicht alleine rumlaufen, hier gibt es wieder Löwen. (Frank: Blödsinn)
D.d. lieber zu zweit rumlaufen, dann haben sie wenigstens genug zu fressen? ;-)

Abends unser obligatorisches Lagerfeuer mit dem umliegenden Feuerholz. Wir finden im rumliegenden Gebüsch haufenweise Feuerholz, es wird richtig schön. Der Sternenehimmel fantastisch. Später nachts macht sich eindeutig jemand an unser Auto zu schaffen. Wir hören öfters Schritte nachts am Zelt, nicht nur heute. Es sind nie Menschen, sondern Tiere. Diesmal ist es laut. Auch Thomas und Tipi hören was. Das Geräusch ist jetzt am Mülleimer. Frank sieht den Übeltäter, ein Esel schnappt sich eine Mülltüte und gallopiert damit weg. Am nächsten morgen, nach dem Frühstück, kommt der Esel um die Ecke, guckt blöd und gleichzeitig sieht er sehr schuldig aus .

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Der sieht aber so jämmerlich aus, dass wir das Geschimpfe sofort einstellen und dem Esel alles Obst geben, was wir nicht mehr mögen.

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Den Esel füttern wir auch noch abends und später durch. Tom und Tipi lassen die Reise Revue passieren und lassen durchblicken dass sie keine große Lust mehr auf den Rest haben. Tipi teilt uns mit dass sie lieber länger in Fidschi geblieben wäre ;-) . Die Sache mit den Reifen etc., macht sie fertig. Sie haben zwar jetzt einen neuen zweiten Reifen, aber noch kein vernünftigen Ersatzreifen.

Wir hatten uns sehr auf Swakopmund gefreut und wollten dort Silvester feiern. Durch die ganze Reifengeschichte haben wir aber nicht vorgebucht und haben auch Bedenken den Weg ohne Ersatzreifen bis dahin zu wagen. Aber nutzen tut es auch nichts, alles ist bis zum 02.Januar ausgebucht. Also verbringen wir Silvester in Omaruru.

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Eine zauberhafte Lodge mit Campsite, einem netten Pool und einer Hobbittür.
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Ein Highlight haben wir auch, wir machen uns ein Kudu Eintopf.

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Ein Abend später die Steaks die wir noch beim Metzger in Kamanjab besorgt haben. Es wird göttlich. Wir können mit unseren lieben daheim telefonieren, das ist auch mal was. Wir kochen unter Anleitung von Tipi sie managt das ganze und überwacht alles. (Frank: ich muss den Bereich verlassen)

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Den lieben daheim sagen wir, hier gibt es kein Feuerrwerk, da haben wir uns aber getäuscht. Es gibt irgendwo Feuerwerk, das wir hören aber durch die hohen Bäume nicht sehen.

Den letzten Abend von 2017 verbringen wir beim Lagerfeuer.

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Das Jahr 2018 beschert uns den Super Mond den wir auch sehr gut fotografieren können. Wir danken natürlich unseren Lesern und wünschen euch alle ein wundervolles 2018.

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Eingestellt von Alina-Frank 11:47 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

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