Reise blog von Travellerspoint

Namibia

Die schöne und das Biest

Barbie und der Metzger

sunny 33 °C
View USA 2018 & Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Die Trennung!

02.01.18 bis 03.01.18 Sophia Dale Campesite (beim Metzger)

Am zweiten Januar kommen wir in der Sophia Dale Campesite ca. 10 Km vor Swakopmund an. Hier schwärmt Thomas seit Monaten vom dem Camp beim Metzger und wir gehen dort lecker essen. Morgen geht’s nach Swakopmund, wir freuen uns auf gutes Brot (nach deutscher Art), Wurst, Restaurants und Zivilisation.

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03.01.18 bis 04.01.18 Alte Brücke Camping in Swakopmund

Ein schöner Campingplatz mit eigenes Bad und Kochecke.
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Thomas und Tipi bekommen 2 neue Reifen. Sie wollen aber weiter Richtung Kapstadt und wollen evtl. die Reise etwas früher abbrechen die letzten 2 Wochen woanders verbringen. Wir haben es nicht eilig, haben noch ein Treff mit ein Bekannten von Rainer (vom Ongava) und freuen uns auf Zivilisation. Kaum in Swakopmund, beim kurzen shoppen, landen wir schon beim Sushimann und essen eine Kleinigkeit. Tipi findet uns dort und wir sündigen alle mit Cupcakes. Die sind total süß, wir sind enttäuscht. Am nächsten Tag kaufen wir Kuchen. Wir geben einen aus, Papa hätte heute sein 82 Geburtstag gefeiert. Abends Sachen aufteilen und noch einmal gemeinsam kochen. Wir haben unsere Haushalte zusammengeworfen das war praktisch, jetzt müssen wir erst mal Inventur machen und wieder einkaufen.

Am nächsten Tag sind Tom und Tipi so schnell weg wie der Wind. Ich schaffe es noch schnell ein Bild, von den beiden zu machen.

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Seltsam, jetzt zu zweit unterwegs. Natürlich ist es zu viert auch nicht immer einfach, 4 Personen, 4 Nationen (bei der Geburt zumindest), 4 Charaktere. 3 Afrika Fans, 1 Afrika Neuling , 2 Frühaufsteher, 2 Langschläfer, 1 Reisender in Flughafentempo, 1 in Schildkrötentempo (wenn sie sich beeilen musste), 3 Urlauber, 1 Arbeitende, 1 Planer/Reiseleiter, 1 Klugscheisser der trotzdem von einer Bande Affen mehrfach überlistet wurde, 3 Candycrush Spieler, 1 (wie könnt ihr mit CandyCrush eure Zeit vergolden) Kopfschüttler, 1 Autoumräumer, 1 Kochfan, 3 Koch und Spüldrückeberger, 2 Shoppingfans, und 2 Autowächter, 2 Biertrinker, 1 Weintrinker und 1 "ich vertrag Tequila so gut" Denker. 1 Wollefanatiker (Headbanging mit Wolfgang Petry .-o ), 2 Monate später hat Wolle 3 neue Fans bekommen , dafür hat die Tomate 1 Fan verloren. 24 Stunden an 7 Tage die Woche zusammen, außer die Fahrten. Selten Möglichkeiten sich mal von der Gruppe zu trennen, Raum für sich zu haben auch kaum möglich.

Jetzt sind wir erst mal in unseren Tempo unterwegs, und was machen wir als erstes? Wir schlafen die nächsten Tage ordentlich aus. Ratet mal wer die Langschläfer waren ;-)

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Abends fragen wir uns was die andern so machen, das Lagerfeuer und Feuerabendbier ohne die 2 ist seltsam. Per Whatsapp, sind wir noch in Kontakt, bald sehen wir uns in Kaptstadt wieder.

Wir kochen alleine und das erste Steak wird schon mal sehr gut. Leider kochen wir ohne unsere Mitreisenden immer seltener, was sich in der Reisekasse schnell bemerkbar macht.

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04.01.18 bis 06.01.18 Sophia Dale Campsite (beim Metzger) Inspektion Landy
Wir fahren zu Sophia Dale Campsite zurück, wir wollen noch Norbert treffen. Der ist genauso sympatisch wie Rainer, gibt uns viele Tipps und wir gehen Mal mit ihm essen.

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Abends wieder zum Metzger ins Camp, unsere Barbie braucht mal wieder ein bisschen Zuwendung.
Der Luftfilter fliegt raus, kaum zu glauben fünf tausend Kilometer. Kraftstofffilter erneuert, alle Flüssigkeiten werden gescheckt, Schläuche und Gummis überprüft. Bei diesen Straßen finden sich immer ein paar Schrauben die sich gelöst haben. Ein Halter vom Verteilergetriebe ist abgerissen. Denn müssen wir besorgen, so geht es nicht weiter.

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Am nächsten Tag fahren wir wieder nach Swakopmund rein in die Alte Brücke, die ist direkt in der Stadt, am Meer.

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Auf dem Weg dahin versuchen wir das Ersatzteil auf zutreiben. Fehlanzeige, heute ist Samstag und alle machen um 12.00 zu oder haben erst gar nicht auf. Also haben auch wir jetzt Wochenende!

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06.01.18 bis 12.01.18 Die Alte Brücke in Swakopmund
Am Montag Morgen haben wir gleich Glück und bekommen das Ersatzteil für das Getriebe. Ein Ersatzteil Laden nur für Land Rover, wir bekommen alles: Klips, Klammern für die Türverkleidung und noch ein Gummilager von der Vorderachse.
Leider hat er kein Klimakondensator für unsere Barbie. Nach einer weiteren Füllung bei einem Klima Spezialist hat sich rausgestellt das da noch ein Riss ist. Der gute Man wollte es mit kleben versuchen und hat sich den ganzen Tag abgemüht. Wir haben umgerechnet 60 EUR bezahlt und hatten für zwei Tage (!) eine Klimaanlage. Richtig, das Kleben hat nicht gehalten. Also ohne Klima Richtung Wüste, toll.

Wir fahren in Swakopmund zu den Dünen und gucken mal wie heiß es ist.

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Blöder Test, es ist heiß was haben wir erwartet? Wir klettern schon mal auf eine Düne und üben für die berühmte Düne 45 in Soussusvlei.

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Von ganz oben sieht Barbie ziemlich klein aus.

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Die Aussicht auf den Dünen, traumhaft. Soussusvlei wird noch besser, je nach Wetterlage.

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Jetzt noch paar Romantikselfies.

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Hmm da haben wir nicht mit dem Wind gerechnet, zu viel Wind für Romantikbilder ;-).

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Eigentlich wollten wir gar nicht so lange in Swakopmund bleiben und schon längst weiterfahren, aber wir kommen mal wieder nicht aus den Pötten. Der Wind der abends durchfegt macht kein Spass, sobald die Sonne untergeht brauchen wir dicke Sachen. Wir schlafen aus und es ist wieder fast zu spät. Na gut dann machen wir das besten draus, aufräumen, arbeiten und in die City gehen . Ein toller Tag, nach 20 Minuten finden wir uns im Cafe wieder, dann Sushi und es folgen paar weitere Tage. Hier ein Bild vom Village Cafe, leckeres Essen und so viele unterschiedliche Räume und Details, wie ein Sitz aus einer Badewanne, ein alter Bulli als Sitzecke, und und und. Die Bilder geben es nicht wieder.

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Wir überlegen auch noch was wir mit den Reifen machen. Die hinteren machen mir sorgen, sie sind leicht Porös und die Schotterpisten haben ihre Spuren hinterlassen. Beim dritten Reifenhändler werden wir fündig, sie sind zwar am teuersten aber es ist die selbe Größe und sogar die selbe Marke. Zu unseren Reifen meint er, das ist ein Risiko, die sind älter als fünf Jahre. In Afrika sind alle Reifen alt wenn sie älter als fünf Jahre alt sind.
Ja Ja ! (das sagte bisher jeder Händler)
Ich frage mich wo gehen die ganzen Alten Reifen hin, die wir jedes Jahr aus Deutschland nach Afrika schicken. Aber OK, unsere Reifen sind für die Tour nicht mehr ausreichend und ob ich mir hier neue kaufe oder in Kapstadt, das ist doch egal. Wir wollen wissen wie alt die Reifen sind die er uns verkaufen will, von Dezember 2017. OK, der Deal ist gemacht. Aber ich sage ihm gleich die Alten Reifen nehme ich mit.
Als sie die Reifen Montieren, schaue ich mir den ersten an, DOT 0517. Na ja, will mal nicht kleinlich sein. Zahlen muss ich bevor sie die Reifen auf das Auto Montieren.

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Als sie fertig sind, fragt mich Alina wo das Herstellungsdatum auf dem Reifen steht, ich zeige es ihr. Sie sagt, dann ist der Reifen auf der anderen Seite von Januar 2016. Tatsächlich, dieser Hund. Alina stellt ihn zu rede. Der gute Mann erklärt es uns, er hat die Reifen im Dezember gekauft aber das Datum auf dem Reifen ist uninteressant. Die Garantie von dem Reifen fängt mit dem Tag der Montage an, und das steht auf der Rechnung. Der Reifen ist Brand neu und wir haben nix zu befürchten und außerdem hat er kein anderen.
Wir sprechen in auf sein geschultes Auge am Anfang an, als er sagte, eure Reifen sind ja schon älter als fünf Jahre. Das ist ein Risiko.
Der Reifen ist neu, und wenn wir das nicht verstehen wollen, kann er auch nix dafür, meint er noch und dreht sich weg zu einem anderen Kunden.
Das hier fast alle Deutsch reden, wissen wir längst und das er auch mindestens ein bisschen Deutsch versteht ist uns auch klar, obwohl er nur Englisch redet.
Alina lässt nicht locker, wir unterhalten uns nicht laut aber mit normaler Lautstärke im Laden was er uns versprochen hat und was er uns aufs Auto geschraubt hat. Die anderen Kunde gucken schon komisch, da sagt er plötzlich, ich versuche für Morgen einen anderen Reifen zu bekommen, aber ich weiß nicht wie alt der dann ist. Wir sind einverstanden und lassen den besagten Reifen wieder abmontieren, mit dem lässt er uns natürlich nicht bis Morgen fahren. Dann kann er ihn ja nicht mehr als neu verkaufen, verstehe! Das Reserverad kommt drauf, ich muss es von der Motorhaube abmontieren und frage nach einem Waschbecken, für die Hände zu waschen. Durch die Tür, dann rechts und dann links, alles klar. Als ich fertig bin sehe ich den Chef an der Tür vorne Rauchen. Auf dem weg zum Waschbecken bin ich an einem Raum vorbei gegangen wo Reifen gelagert werden, ich gehe zurück und werfe ein Blick rein. Jede menge Reifen von BF Goodrich und in allen Größen. Zurück bei Alina, sage ich wenn er morgen ein Reifen mit DOT 0517 hat, dann wollte er nur so ein paar dummen Touristen seine Ladenhüter andrehen.

Meine Eltern haben uns zu Weihnachten ein kleines Bonus überwiesen und so gehen wir am lezten Tag erneut durch Swakopmund bummeln
und buchen Abendessen schick am Pier, nicht das teuerste Restaurant am Platz (der hatte keine Sushi).

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Auf den Weg dahin, ein Pelikan der auf der Straße läuft neben den Fischern, wir schätzen der wird hier ordentlich gefüttert.

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Ein Paar Bilder aus dieser Stadt.
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Ein herrlich sonniger Tag.

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Ab zum Ende des Piers lecker Abendessen.

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Hier sehen wir noch Flamingos vorbeifliegen und einen schönen Sonenuntergang.

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Der Weg zurück hat auch noch romantikpotenzial, wenn es nicht so kühl wäre.

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Großen Dank an Mutti und Alfred wir waren von eurer Budgetspritze einige male Essen, aber das hier war das schönste.

12.01.18 bis 13.01.18 Sophia Dale Campsite (beim Metzger)
Wir kommen aus Swakopmund nicht weg. Alles sind gegen uns besonders Alina. Am nächsten Morgen, wir sind noch nicht ganz ausgestiegen, kommt uns schon ein Mitarbeiter entgegen mit einem Reifen von 0617. Wir gehen gar nicht mehr rein, als der Mitarbeiter Fertig ist, steigen wir ein und fahren weiter. Noch schnell einkaufen und dann Richtung Lüderitz, auf dem Parkplatz treffen wir Norbert und verquatschen uns eine Stunde lang. Alina, will gar nicht mehr weg aus Swakopmund. Ich muss hart durchgreifen! Ob wir weggekommen sind, erfahrt ihr im nächsten Beitrag

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Eingestellt von Alina-Frank 04:38 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Der traumhafte Foto Tag

Ab jetzt auf eigene Faust unterwegs

sunny 38 °C
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Wir haben es doch geschafft Swakopmund zu verlassen, wenn auch schweren Herzens. Ab und zu hatten wir auch die Nase voll, wenn es kalt und windig wurde. Wir hatten ein paar schöne Tage hier, Urlaub vom Urlaub quasi.

Mit unseren zwei neuen Reifen, machen wir uns auf den Weg Richtung Soussusvlei. Tom und Tipi hatten vor wenigen Tagen auf dieser Schotterpiste einen Reifenschaden (geplatzt) mit ihren nagelneuen Reifen. Wir fahren 40-60 Kmh. Die Landschaft ist kahl aber dennoch schön.

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Ab und zu gibt es mal ein Bäumchen oder einen Strauch zu sehen.

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Plötzlich sehen wir ein Strauß in der Ferne flitzen. Wir sehen nichts hinter ihm und wundern uns warum der so ein Tempo drauf hat. Er kreuzt vor uns die Straße und rast in diesen wahnsinnigen Tempo weiter bis wir ihn nicht mehr sehen.

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Was hat ihn dazu getrieben so zu rasen? Hat er den Herd zuhause angelassen, einen wichtigen Friseurtermin oder ein Rendezvous? Wir werden es nie erfahren.

Wir fahren wieder am Wendekreis des Steinbocks vorbei und verlassen die Tropen Breitengrade nach Süden. (was für Tropen, ich hab die letzten Tage nur Wüste gesehen). Den Wendekreis haben wir zuletzt Richtung Norden in Mosambik überquert, jetzt geht’s wieder in den Süden nach Südafrika und auch wieder heim.

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13.01.18 bis 15.01.18 Campsite Solitaire

Diese Strecke kennen wir noch aus 2015, damals sind wir auch nach Soussusvlei gefahren. In der Mitte machen wir halt in Solitaire. Das ist ein Ort der eine Tanke, Bäckerei, Restaurant , Lodge und Campsite hat.

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Der Besitzer hatte vor über 20 Jahren das Ding gekauft. Damals war es wohl nur eine Tanke im Nirgendwo. Er hatte aber ein paar nette Ideen. Zuerst hat er den Leuten die vorbeifahren selbstgemachten Apfelkuchen angeboten. Das hat sich schnell herum gesprochen. Bald hielten einige, alleine wegen dem Apfelkuchen an. Dann hat er alte Autos hingestellt und sie der Sonne überlassen.

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(Beim dem letzten Bild hab ich ein wenig mit Schwarzweiß Effekten gespielt)

Das gibt schöne Fotomotive, wer hier vorbeifährt, hält automatisch an um Bilder zu machen. Dann riecht er den Apfelkuchen und schon hat man mehr Zeit hier vergeudet, als ursprünglich geplant. An den vielen Frettchen die hier herumschwirren haben wir uns bereits 2015 erfreut.

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An den Apfelkuchen haben wir uns nicht erfreut, der Besitzer ist 2014 verstorben und die Backwaren sind nicht so lecker. Wir buchen 2 Übernachtungen und verbringen Zeit am Pool.

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Wir lernen ein südafrikanisch amerikanisches Rentnerpaar Russ und Margit kennen, die seit 4 Jahren ihr Landrover ihr Zuhause nennen.

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Sie fahren durch Afrika und versuchen kleine Wildlifeprojekte (Link) zu sponsern. Die Männer begutachten gegenseitig ihre Landrover, es werden Tipps und Erfahrungen ausgetauscht. Wir hätten nie gedacht, was für einen Spaß das macht, hier mit einem Landy herumzufahren. Erstaunlich wie fit die 2 sind, 4 Jahre in ein Landrover zu wohnen ist ganz schön anstrengend, erst Recht wenn man über 60 ist. Sie klettern jeden Abend in ihr Dachzelt. Einige ihrer Freunde halten sie für verrückt, ihr Sohn ist aber stolz. Sie waren auch in Simbabwe und kennen allerhand Geschichten. Sie haben auch ein zweites Zelt für den Boden, falls sie Abends mal auf eine Pirschfahrt gehen, oder noch schnell was einkaufen usw. Das ist ein sehr gute Idee.

Gestern sind wir ziemlich spät auf der Campsite angekommen und hatten auf der Fahrt fantastisches Fotolicht und traumhafte Landschaft. Einen schönen Sonnenuntergang haben wir zwar auf dem Campingplatz gesehen, aber einige Kilometer weiter sah die Umgebung im Abendlicht noch besser aus. Ab und zu stand ein Oryx an der Straße, wir haben kaum angehalten um Bilder zu machen.

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Wir haben uns stattdessen beeilt anzukommen, das Zelt im hellen aufzubauen, kochen, spülen etc.. Ist das Zelt erst mal aufgeklappt, hat Frank verständlicherweise keine Lust mehr dieses einzuklappen um loszufahren. Ich streike heute. Ich will zum Sonnenuntergangsspot und dieses schöne Abendlicht nach 17 Uhr genießen, Fotos machen. Frank baut das Zelt ab und fährt zähneknirschend los.

Wir kommen nicht weit.
Kaum fahren wir aus dem Campingbereich raus, an den rostigen Autos vorbei, sehen wir eine wunderschöne Wolke.
Die Autos werden im perfekten Licht angestrahlt, die Wolke tut ihr übriges um das Bild total unecht aussehen zu lassen.

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Wir steigen aus, und fotografieren los.

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Auch Barbie wirkt in dieser Umgebung.

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Wir machen Bilder wie die wilden. Wir rufen uns alle 5 Minuten zu, das sieht so toll aus, guck dir das an , das ist doch wie eine Fototapete, der Wahnsinn.

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Die Fotoauswahl für heute, war eine schwere Aufgabe, es sind viele Bilder, aber wir haben noch viel mehr gemacht.

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Am Ende noch ein Schattenküsschen.

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Nun steht die Sonne ziemlich tief, schnell ins Auto und ein schönen Sonnenuntergangsspot finden.

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Wir halten an, vor uns in der Ferne geht die Sonne zwischen zwei Hügel unter.

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So klar habe ich die Sonne nicht oft gesehen, was für ein Schauspiel.

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Romantikfaktor inbegriffen.

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Was für ein Tag, die Bilder müssen wir selbst erst mal verarbeiten. Glücklich kehren wir zurück, das Zelt baut Frank im nu auf, wir kochen und reden über diesen tollen Abend.

Der Tag ist aber noch nicht ganz abgehackt, ich schlag Frank vor Bilder vom Sternenhimmel mit den Autos im Hintergrund zu machen. Frank willigt überraschend ein.

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Wir probieren sämtliche Einstellungen durch, Blende, Belichtungszeit, Iso. Die Autos strahlen wir mit der Taschenlampe an. Hier haben wir durch die Kakteen geleuchtet, hat ein netten Effekt aufs Auto gemacht.

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Die Bilder werden immer besser, leider kommen Wolken, die den Sternenhimmel teilweise verdecken.

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Ein Stativ haben wir auch nicht mit, wir bemühen uns die Kamera auf Steine zu positionieren.

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Plötzlich geht die Taschenlampe aus. Wir sitzen im Stockdunkeln. Wir können die Autos nicht mehr anleuchten und haben auch kein Licht um die Kamera zu bedienen. Der Campingplatz ist ca. 5 Minuten zu Fuß entfernt, für eine Ersatztaschenlampe zu holen. Das beste Bild

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Auf den kleinen leuchtenden Display unserer Kamera, haben die Bilder viel besser ausgesehe als später auf unseren Bildschirmen. Wir ärgern uns keine zweite Taschenlampe mitgenommen zu haben.

Eines der schönsten Tage auf dieser Reise geht zu Ende.

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Eingestellt von Alina-Frank 03:55 Archiviert in Namibia Kommentare (1)

Don't touch the tree!

Das Berühren der Figüren mit den Pfoten....


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Wir verlassen schweren Herzens Solitaire, wir würden am liebsten noch ein Paar Tage den Autos beim rosten zuschauen. Wir fahren weiter nach Sossusvlei. Was gibt es da? Sand.

15.01.18 bis 16.01.18 Sesriem Sossusflei Lodge Campsite

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Auf dem Weg nach Sossusvlei auch Deadvlei genant, sind die Straßen wesentlich besser als erwartet.
Wir nehmen die Campsite innerhalb des Naturparks. Von hier aus kann man abends eine Stunde länger dort in den Park verweilen und morgens eine Stunde eher losfahren. Unsere Campsite scheint aber belegt zu sein.

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Zwei Oryxe, schauen uns blöde an, als hätten sie vor uns reserviert. Wir machen Bilder und lassen uns ein andere Campsite geben. Bei den langen Hörnern wird nicht lang diskutiert.

Das letzte Mal haben uns auch die Webervögel beeindruckt, die statt ein Nest, ein Hochhaus mit mehreren Parteien bauen.

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Wir setzten uns in den Schatten und trinken ein kaltes Getränk nach dem anderen. (Jaja ihr habt Minusgrade aber +45 Grad Celsius ist auch nicht spaßig). Hier gibt es eine der Hauptattraktionen Namibias, ein Park voller Sanddünen. Das Highlight ist aber Deadvlei, das sind lediglich tote Bäume in ein ausgetrocknetes Flußbett. Ich will abends zu den Dünen, wenigstens bis zur berühmten Düne 45. Diese Düne heißt so, da sie sich bei Km 45 befindet. Sie wandert zwar ständig und liegt jetzt ca. 2 km weiter, ihren Namen hat sie aber behalten. Es ist die meistfotografierteste Düne hier.

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Aus Spass sag ich zu Frank na, wollen wir hoch? Er sagt, "ja klar" und geht los. Es waren heute schon Leute hier, deren Fußspuren sind aber bereits verschwunden. Frank hat eine ganz "frische" Düne 45 vor sich. Wir sind momentan allein hier.

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Ich denk irgendwann bleibt Frank stehen aber er geht weiter und weiter hoch.

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Es ist zwar nicht mehr ganz so heiß, ich schaffe es dennoch nicht bis ganz nach oben. Nach etwas mehr als der Hälfte, mache ich ein Foto von Frank und geb auf.

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Jetzt Franks Sicht auf das geschehen: Wir kommen früh an, und beschließen noch die Düne 45 anzuschauen. Ein x-beliebiger Haufen Sand, dem man mit einem Namen zur einer Attraktion gemacht hat. Auch wir fahren zum zweiten mal hin und ich bekomme den Auftrag da hoch zu gehen.
Wie immer gehorche ich sofort und latsche los, blöd nur ich hab den Fotoapparat vergessen! (Er gehorcht, wer glaubt den sowas?)

Frank hat die beste Aussicht, aber keine Kamera mitgenommen, ich hab eine Kamera, bin aber nicht ganz oben. Von hier aus ist es auch sehr schön.

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Ein Selfie gibts auch

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Dann fahren wir noch ein bisschen in Richtung Deavlei und bleiben ein Paar mal stehen um uns die Landschaft anzuschauen.

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Es ist niemand hier, wir fahren durch die Wüste, halten an und genießen einfach diese leeren Straßen und dieses nichts.

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Wir fahren in die Dämmerung zurück auf die Campsite. Die Fahrt ist magisch, wir filmen und fotografieren aber diese geben den wunderbaren abend einfach nicht wieder. Was für ein Abend, steigen auf die Düne 45, und haben sie für uns allein, in der Dämmerung zurückfahren, die Farben, die Atmosphäre, es ist perfekt.

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Frank ist auch so begeistert, es macht ihm gar nichts aus, das Zelt im Dunkeln aufzubauen.

Am nächsten morgen, etwas untypisches für uns, wir stehen vor dem Sonnenaufgang auf und zwar um vier Uhr (!).

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Schnelles Frühstück, alles einpacken und los. Zur Abwechslung , heute ein Sonnenaufgang.

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Wir haben ca. eine Stunde Fahrt bis zum Parkplatz von Deadflei vor uns. Hier endet die Teerstraße, die nächsten 5 km kann /darf man nur mit 4-Rad-Antrieb oder Parkshuttle durch den tiefen Sand. Wir entschließen uns für eine Fahrt mit den offiziellen Shuttle. Der Sand ist gar nicht das Problem, aber die Bodenwellen. Wir denken, mit unserem beladenen Auto wäre es unnötig da durchzufahren. Dann noch mal eine halbe Stunde über die Düne latschen

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und schon sind wir da.

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Einige kraxeln auf die Dünen

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Wir schauen uns das Schauspiel von unten an. Der Sand ist noch kalt, ich laufe barfuß. Der Schatten und die aufsteigende Sonne verändern die Farben.
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Der Sand scheint im Schatten fast dunkelrot.

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Wir freuen uns hier zu sein.

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Plötzlich lässt sich das Monster von Sossusvlei blicken.

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Anscheinend hatte ein Junge den Auftrag für eine Fotoserie im Köstum rumzulaufen bei den unchristlichen Temperaturen. Als der Schatten der Dünen komplett weicht, wird es ziemlich heiß.

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Frank ist ziemlich enttäuscht: Ich finde als wir 2015 an diesem Ort waren hatte er noch was magisches, Alina gefällt es trotzdem. Diese toten Bäume sind ca. 800 Jahre alt, aber es stehen weniger als in 2015. Viele Bäume liegen zusammengebrochen am Boden, eigentlich mehr als noch stehen.

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Eine histerische Frau läuft auf dem Platz rum und schreit jeden an der den Bäumen zu nahe kommt. don't touch the tree (nicht die Bäume anfassen) Tatsächlich versucht so ein Schwachkopf auf ein Baum zu klettern und wird zurecht angemault.
Alina steht nur daneben und ihr passiert das gleiche, wo war diese dusselige Kuh bevor Idioten das angerichtet haben.

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Egal was ich mir anschauen will, für alles muss ich zahlen was die Natur fabriziert hat. Am besten man bezahlt nur noch für die Sehenswürdigkeiten und fährt gar nicht mehr hin. Ein faszinierender Ort der mich sehr traurig macht, und mich auch zum letzten mal gesehen hat!
Wer in Afrika Angst vor Tieren hat, dem kann ich nur sagen, auch auf diesem Kontinent sind die Menschen das Problem.

Hier ein paar Oryxe die allerdings vor der Sonne im Schatten geflüchtet sind.

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Morgen geht es weiter nach Lüderitz.

Eingestellt von Alina-Frank 12:01 Archiviert in Namibia Kommentare (3)

Wind, Sand, Tiere und Scenic Routen

die Oase mit dem seltsamen Swimmingpool

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Unser nächstes Ziel ist Lüderitz, nur zum übernachten. Von da aus wollen wir am nächsten Tag nach Kolmanskop, eine Geisterstadt versunken im Sand. Bis dahin sind es (300 Km), aber stellen weise üble Schotterpiste, wir fahren langsam.

Viele Nützliche Schilder auf den Weg.

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Wind uns Sand haben wir gesehen, können wir bestätigen. Die nächsten Schilder.

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Wir sehen zwar keine Giraffen, aber wir sehen tatsächlich einige Zebras in dieser kargen Landschaft.

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Am meisten sehen wir Oryxe.

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Und Strauße, dazu gabs aber kein Schild. Diese hier rannten einige Kilometer neben unseren Auto her, auf ihrer Seite des Zaunes. Kühe gibts auch.

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Als wir merken das wir noch schlechter voran kommen als gedacht, beschließen wir einen Zwischenstopp einzulegen. Es ist sehr heiß und ohne Klima kaum auszuhalten. Der einzige Baum auf Hundert Km, wir machen Pause im Schatten, wie die Strauße.

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I Overlander heißt das Programm, was wir auf unserem Tablet haben und da sind fast alle Campsites drauf die es hier gibt. Wir suchen uns die Betta Lodge aus und da es nun gar kein Grund mehr gibt zu hetzen, lassen wir die Drohne noch ein paar mal fliegen und genießen die Landschaft.

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Wir kommen in Betta an, die ganze Fahrt über war es sehr heiß und sandig, auf einmal sehen wir eine kleine grüne Oase. Vor dem kleinen Cafe gibt es eine Rasenfläche. Hier fliegen ca. 100 weiße Schmetterlinge umher. Der Rasensprenger ist an, die Luft ist angenehmer und kühler.

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Wir beschließen hier zu bleiben und essen erstmal einen leckeren Apfelkuchen, der wirklich göttlich schmeckt. Das ist eine der schönsten Campingplätzen mit Garten, das Cafe ist mit liebevollen Details ausgestattet, die Bilder geben es nicht ganz wieder.

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Hier sehe ich auch das erste mal ganz Nahe einen wirklich schönen Quiver Baum, zu deutsch Köcherbaum. Der ist eigentlich kein Baum, sondern eine Pflanzenart der Gattung Aloen. Ich habe schon einige aus der Ferne gesehen auf dem Weg hierher, das ist ein sehr großes und schönes Exemplar. Die Kakteen zeigen momentan auch alle ihre roten Blüten.

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Es gefällt uns so sehr, dass Frank plötzlich sagt, wenn die ein Pool haben, bleiben wir mindestens 2 Tage hier. Kaum ausgesprochen sehe ich in der Ferne ein Schild mit der Aufschrift Pool. Ich glaub es nicht, der Ort besteht aus eine Tankstellen, Cafe und Campingplatz und die haben auch noch einen Pool? Klasse! Ich verkünde Frank dass es eine gute und eine schlechte Nachricht gibt, wir bleiben länger ist die schlechte es gibt ein Pool die Gute. Wir schnappen uns die Handtücher und flitzen los. Das Schild zeigt auf einen Weg zwischen den Häusern. Hmm seltsam, der Weg passt eigentlich gar nicht zu dem liebevollen Ambiente. Wir sehen einen von weitem eher hässlichen Pool. Als wir drankommen sehen wir eine grüne Grütze statt Wasser, wir wundern uns. Das passt gar nicht zum Rest, wir fahren morgen weiter. Später lässt sich für ca 2 Stunden noch ein Sandsturm blicken, wir flüchten ins Cafe. Einen schönen Sonnenuntergang sehen wir noch.

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Nachts wird es kalt, wir bekommen einen fantastischen Sternenhimmel. So schön und so klar, haben wir bisher vielleicht 5 Mal gesehen. Wir spielen wieder mit den Einstellungen der Kamera rum, besser haben wir es nicht hinbekommen. Ich fand es in schwarz weiß auch schön.

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Am nächsten morgen fahren wir los, wir überlegen ob wir den Besitzer lieber sagen sollten "bei dem Pool, würde ich lieber das Schild Pool verstecken und sagen es gibt kein Pool". Wir sagen aber nichts. Wir tanken und als wir losfahren sehen wir es! Den richtigen Pool, groß, blau, sauber, teils schattig, mit Liegen davor. Jetzt wird uns alles klar, anscheinend hat der Wind der hier oft durchweht das Schild Pool in eine falsche Richtung gedreht. Wir würden am liebsten eine Runde reinhüpfen, aber da wir alles verpackt haben, fahren wir schnell weiter ohne uns umzudrehen. :-(

Es geht auf eine Scenic Route weiter Richtung Lüderitz. Scenic bedeutet, dass es eine landschaftlich malerisch schöne Route ist, das können wir bestätigen.

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Viele Oryxe auf den Weg, hier wieder einige hinter dem Zaun, also Quasi auf der Straßenseite.

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Einige sind total cool, wir fahren mit dem Auto vorbei und sie bleiben im Schatten sitzen, andere laufen panisch geradeaus vor unserem Auto her. Da der Zaun sie Quasi auf der Straßenseite hält, laufen sie einige Zeit vor unserem Auto her. Wir wissen nicht was zu tun ist, wir müssen geradeaus. Irgendwann bleiben sie stehen und laufen dann in die andere Richtung. Plötzlich sehen wir in der Ferne das Schauspiel mit einem uns entgegenkommenden Auto. Wir bleiben stehen, denken wenn wir auch noch da ankommen wird der Oryx noch panischer.

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Der Oryx läuft von rechts nach links, will nicht in unsere Richtung. Er versucht auf der einen Seite durch den Zaun zu kommen und bleibt hängen, dann nimmt er Anlauf zur anderen Seite und reißt mit seinen Hörnern den Zaun ab. Er hat bestimmt einige Schrammen abbekommen, der Arme. Das entgegenkommende Auto hätte hier etwas vom Gas gehen müssen oder auch kurz stehenbleiben, vielleicht wäre es dannanders abgelaufen.

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Wir halten kurz in einem Ort namens Aus an, tanken auf und trinken was kühles.
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Wir sind nicht weit von Lüderitz entfernt, jetzt sehen wir auf der Straße nur noch Sand. Der wird vor uns hergeweht, oft sieht man kaum die Straße.

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Ein Video haben wir auch.

17.01.18 bis 18.01.18 Die Shark Campsite in Lüderitz ist ein sehr schöner Platz, direkt am Atlantik und zwischen den Felsen. Wir wurden von Thomas schon vorgewarnt, hier wird es sehr windig.

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Frank baut das Zelt schnell auf, keine Wunder er ist ja so gelenkig. ;-) (siehe rechts und links)

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Sehr winding hier, egal eine Nacht wird es schon gehen. Von wegen gelenkig, ich muss warten bis es dunkel ist und der Wind ein bisschen nachlässt, erst dann kann ich das Zelt aufbauen. Erschwerte Bedingungen auch für Alina, sie muss kochen. Das ist nicht so einfach, da der Wind fast alles wegweht. Irgendwie schafft sie es und es schmeckt sogar. Es gibt wie so oft ein schönen Sonnenuntergang.

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Eingestellt von Alina-Frank 02:10 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Die Diamanten Geisterstadt

die reichste Stadt der Welt

sunny 39 °C

Vor einigen Jahren habe ich einen Bericht über Kolmannskuppe gesehen und seitdem wollte ich unbedingt dahin.

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Daher sind wir hier mitten in der Wüste und wir stellen fest, auch Lüderitz die Hafenstadt nebenan ist eine schöne kleine Stadt. Allerdings verbringen wir eine furchtbare Nacht hier. Der Wind am Campingplatz war so stark dass es uns vorkam, jemand sitzt neben unserm Zelt und haut gegen unser Auto. Am nächsten morgen lassen wir das Frühstück ausfallen und holen die Tickets für die Kolmannskuppe Tour.

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Einst, die reichste Stadt der Welt, heute eine Geisterstadt. Der auf Diamanten gegründete Reichtum der Bewohner ließ eine Bergbaustadt entstehen, in dem aller Luxus vorhanden war, der damals für Geld zu bekommen war – und das in einer Umgebung, die trostloser und lebensfeindlicher wohl kaum sein könnte. Es gab kein Wasser, keinen Regen, keine Erde, in der auch nur das Geringste hätte wachsen können, keinerlei Infrastruktur – nur Sand, regelmäßig heftige Sandstürme und Hitze. Alle Bewohner bekamen gratis Milch, Eis und Brot. Hört sich jetzt nicht so doll an aber Eis in der Wüste und Milch 1000 km weit importiert, war vor über 100 Jahren reiner Luxus.

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Dennoch war Kolmannskuppe nur ein Paradies auf Zeit. Die naheliegenden Diamantenfelder waren bald abgebaut und so verlagerte sich die Diamantenförderung immer weiter nach Süden, dort fand man auch größere Diamanten. In den 30er verließen die Bewohner nach und nach den Ort und überließen ihn der Wüste, mitsamt Wohnungseinrichtungen, Sportgeräte, Maschinen etc. Die Wüste holte sich die Stadt im Laufe der Jahrzehnte zurück, in den Ruinen häufte sich der Sand meterhoch.

Es ist bereits ziemlich warm als wir die Tour machen, wir erfahren dass es hier mal sogar einen kostenlosen Zug für die ganze Stadt gegeben hat, der hat morgens als erstes das Eis für die Kühlschränke ausgeliefert. Alte Wände, alte Geräte, alte Steckdosen.

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Verfallene Häuser wir haben wahnsinnigen Spaß dies zu fotografieren. Es ist ein Beitrag für die Bildchengucker, es ist schwierig Bilder auszusortieren.

Die Häuser sind beschriftet, es gibt das Haus des Lehrers, Architekten, der Ladenbesitzerin, des Verwalters, usw.

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Hier steht nur noch ein Teil der Wände.

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Innen sieht jeder Raum anders aus, mal mit mehr mal mit weniger Sand

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Viele AAAhs und Ooohs.

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Wandfarbe oder sogar Tapete sind zum Teil noch erhalten.

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Das Krankenhaus gefällt uns auch sehr gut, draußen ist es sehr heiß aber innen schön kühl und fast jeder Raum ein Foto wert.

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Am Schluß schauen wir uns noch das Haus des Arztes an.
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Erstaunlich, hier darf man auch noch überall hin, führt eine Treppe hin, kann man rein. Das wird wohl in einigen Jahren je nach Verfall nicht mehr möglich sein. Wir machen noch ein Video.

Übrigens, südlich von hier gibt es ein großes Sperrgebiet, der Hintergrund es gibt hier noch Diamanten. Sollte man einen finden, darf man ihn nicht aufheben, hier gehört alles Namibia. tut man es doch und wird erwischt, dann gibt es auch Gefängnisstrafen. In Kolmanskop findet man eine Bildersammlung mit Diamanten Dieben die in den Minen gearbeitet haben. Die haben sich was einfallen lassen, einer hat die Diamanten per Brieftaube nach Hause verschickt.
Ich geb zu, wir haben ein wenig nach Diamanten ausschau gehalten aber keinen gefunden. Aber wir haben doch schon alles oder?

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Sag ich doch besser als Gold oder Diamanten ;-) .

Wir wollten ursprünglich nach Lüderitz zurück, wollen aber eine weitere Nacht auf dem windigen Campingplatz. Wir treffen zwei junge deutsche Männer denen wir im Laufe des Tages immer wieder begegnen. Wir verabreden uns dann im Ort "Aus" im Restaurant. Sie bekommen Infos von uns und geben uns ein paar Tipps über Kapstadt.

Unser nächstes Ziel ist der Quiver Tree Wald. Auf dem Weg dahin brauchen wir einen Platz wo wir das Auto ein bisschen sauber machen können und wo wir Internet haben, hängen ganz schön nach mit unserem Blog. Wir fahren weiter nach Keetmansshop, wieder über sandige Straßen.

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Die Fahrt ist wunderschön.

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18.01.18 bis 21.01.18 Trupen Garden bei Keetmansshoop

Der Campingplatz in der Stadt gefällt uns nicht besonders und wir finden weiter südlich 2 andere. Wir entscheiden uns für die zweit günstigste Campsite, dafür haben wir eine eigene Dusche und eine eigene Toilette. Ein eigenen Pool, na ja wir sind mal wieder allein auf dem Platz. Hier ist es zwar auch sehr windig aber wir sehen mal wieder einen fantastischen Sonnenuntergang.

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Kostenloses Wi fi auf dem Stellplatz in guter Qualität ist selten, wir beschließen zwei Tage zu bleiben, da ich arbeiten muss. Am nächsten Tag lassen wir uns in die Stadt fahren, die Campbesitzerin hat uns ein Rentner besorgt, der uns durch die Gegend chauffiert und vor dem Laden wartet bis wir mit shoppen fertig sind, für umgerechnet 10 EUR. Das ab und aufbauen des Zeltes nur um ein wenig einzukaufen, dass ist uns die 10 € Wert.
Später hüpfen wir noch in den schönen Pool. Abends kommen die Vögel zum Trinken, fliegen und Rauschen an unseren Köpfen vorbei.

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Ein Hund besucht uns ständig und schläft gerne mit dem Kopf unter unseren Reifen, ein komischer Käfer schaut auch oft vorbei. Wir könnten auch noch einige Tagen hier verbringen der Wind nervt aber extrem.

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Der Wind ist auch hier so stark das es wieder nix wird mit grillen oder einem Lagerfeuer. Wir müssen den Kocher in die Toilette stellen, das wir überhaupt eine Flamme zum kochen haben.
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Spätabends ist der Wind dann weg, dafür der erste Regen.

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Morgen geht es zum Köcherbaumwald.

Eingestellt von Alina-Frank 19:18 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

Der Köcherbaumwald

Geparden, helfende Hände und ein schönes Roadhouse

sunny 39 °C

21.01.18 bis 22.01.18 Quiver Tree Camp bei Keetmanshoop

Am nächsten Tag steht wieder mal Einkaufen auf unserem Plan. Der Shop gefällt uns nicht, viel zu viele komische Gestalten drumherum, wir fühlen uns nicht sehr sicher. Ob wir den armen hier unrecht tun? Frank geht einkaufen und ich bleib zur Sicherheit am Auto. So kann ich auch Emails abrufen und sehen was es auf den Social Media Kanälen meiner Kunden neues gibt, beantworte ein Paar Anfragen. Als Frank wiederkommt, helfe ich ihm die Einkäufe einzuladen. Er ist an der Tür, hinter dem Beifahrer, am Kühlschrank beschäftigt. Ich öffne die hintere Ladeklappe. Als ich mich zu Frank drehe, sehe ich das ein Einheimischer sich weit in den Beifahrerbereich hinein beugt. Frank steht zwar daneben, die offene Kühlschranklappe versperrt ihm aber den Blick. Ich schreie "Hey was tust du da!" Der Typ schreckt auf und sagt er wollte uns einladen helfen. Ich geh an die Beifahrertür und sehe mein Handy liegt dort wirklich "einladend" auf dem Sitz. Ich sag dem Typ (der lustigerweise nicht wegrennt) du wolltest mein Handy nehmen, nein er beteuert immer wieder er wollte uns nur helfen. Er möchte gerne unsere Sachen einladen. Er grinst etwas dabei. Ich schicke ihn immer wieder weg, er bleibt aber da und behauptet immer wieder dass er nichts stehlen wollte. Wir können auf seine helfende Hände verzichten. Er sieht armselig aus, wenn er nicht versucht hätte mir das Handy zu nehmen hätte ich ihm was gegeben. Wir geben oft Leuten etwas , die armselig aussehen auch denen die nicht danach fragen. Manche fragen nach Geld um Brot zu kaufen und sind erstaunt wenn wir ihnen Brot anbieten. Nein sie möchten lieber Geld.

Weiter zum Quiver Tree Forrest, der Köcherbaumwald. (Schild ist in afrikaans)

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Diese wunderschönen Aloe Pflanzen gibt es hier im Überfluss. ich habe Bilder davon gesehen und musste unbedingt hierhin. Leider ist es stark bewölkt, die ersten Bilder sind so lala.

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Kleine Rock Dassies, springen hier überall rum. Die sind sehr süß und fast zahm, erschrecken sich nicht wenn du zu nah an sie drangehst.

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Neben dem Köcherbaumwald gibt's hier auch den Giants Playground. Das sind hübsche Steinhaufen, von der Natur hinterlassen, die für die einheimische aussehen als hätten vor langer Zeit Riesen damit gespielt. Wir lassen die Drohne fliegen, die Bilder werden durch den Bewölkten Himmel aber nicht so toll wie gedacht.

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Die Köcherbäume gibt es natürlich auch hier, sie leben am liebsten zwischen den Steinen, so wie die Dassies. Am späten Nachmittag reißt die Wolkendecke etwas auf.
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Gegen 16 Uhr gehen wir zurück auf den Campingplatz und bauen unser Zelt auf.

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Wir beeilen uns denn gegen 18 Uhr werden hier die Geparden gefüttert. Geparden? Ja richtig gelesen. Die Campingplatz Besitzerin hat eine Gepardin und ihre zwei Söhne vor vielen Jahren aufgenommen. Sie haben einen Auslauf von ungefähr 40 Hektar, kommen aber jeden Tag zwischen 17 Uhr und 18 Uhr zur Fütterung. Als wir ankommen sitzen die zwei Geparden bereits unter dem Baum und warten brav so dass wir viele Bilder machen können.

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Irgendwann brüllt er los , da hat einer Hunger.

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Nee, nicht wirklich, der hat nur gegähnt. Sie stehen tatsächlich auf und machen jaulend auf sich aufmerksam. Das hört sich so an , als würde man Frederick zum Tierarzt bringen, eher als würde eine kleine Katze jaulen. (Fred mein Süßer Schatz, wir vermissen dich so sehr).

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Als die Besitzerin kommt, dürfen all ins Gehege, außer die kleinen Kinder. Die Geparden fauchen den Eimer mit dem Essen und die Besitzerin an, dann stürzen sie sich aufs Futter. Die Besitzerin der Campsite erzählt ein bisschen über Geparden allgemein, wie lange sie diese schon hat und das es für sie kaum eine Chancen gibt diese wieder auszuwildern. Wir haben noch keine Geparden gesehen, für uns hat sich das ganze gelohnt. Als das Futter alle ist , laufen sie auch schon davon. Die Geparden werden nicht nur gefüttert, ab und zu erwischen sie auch ein paar unachtsame Rock Dassies.
Wenn ich sehe wie die furchtlos rumlaufen, wundere ich mich dass es überhaupt noch Dassies hier gibt. Der hier (siehe unten) guckt besonders doof aus der Wäsche. Zu allem Übel hat er eine Überbiss oder Hasenscharte und schielt auch noch zusätzlich. Manchen bleibt auch nichts erspart. ;-)

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Zum Sonnenuntergang gehen wir noch mal zu den Quiver trees.

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Die Sonnen scheint durch, in der Ferne gibt es auf einer Seite dunkle Wolken, die andere Seite ist fast wolkenfrei. Perfektes Fotolicht.

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Zwischen den Steinen entdecken wir immer wieder Dassies, manche gucken uns locker an, als würden sie sagen, "Hey, Alter, was geht ab?"

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Wir machen unsere Bilder und genießen den Sonnenuntergang.

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Ich fang an zu kochen und erfreu mich an den Dassies die rumspringen. Hinter dem Küchenblock geht die Sonne unter. Wir sind zu früh zurückgegangen, der Sonnenuntergang wird immer besser. Leider ist hier neben der Küche kein Köcherbaum in der Nähe um den vor die Sonne zu setzten.

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Wir treffen ein anderes Pärchen, die sich auch ärgern, weil sie auch von ihrem Sonnenuntergangsspot zu früh zurückkamen. Wir würden gerne den Sternenhimmel genießen, wenn der blöde Wind nicht wäre. Der folgt uns gefühlt seit 3 Wochen.

Morgen packen wir wieder zusammen und diesmal vergessen wir 4 unserer Zeltstangen. Als wir das Auto übernommen hatten haben wir 4 Reserve Zeltstangen gehabt, die wir Thomas und Tipi geschenkt haben. In Lüderitz ist anscheinend unsere aufladbare Lampe weggeflogen, beim einpacken haben wir sie nicht gesehen und seitdem vermissen wir auch diese. Haben wir jetzt den Kaputt-wegkomm-Virus von Thomas und Tipi?

Am nächsten Tag machen wir halt in einer Destille. Es gibt für wenig Geld auch ein Tasting und einen Cappuccino. Der Hund hatte wohl kurz vor uns ein Tasting, er begrüßt uns etwas angesäuselt an der Tür ;-).

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Frank befürchtet das schlimmste und nippt nicht mal. Mehr Alkohol für mich!!!

Auf den weiteren Weg finden wir eine kleine Oase, ein schönes Roadhouse.

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Ein Orxy gehört hier wohl überall dazu, sowie auch ein Köcherbaum der im Auto wächst.

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Wir habn wohl noch nicht genug von rostenden Autos, leider ist die Sonne noch zu hoch.

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Dann gehen wir halt hinein, hier gibt es auch viel zu entdecken. Wir essen eine Kleinigkeit und shoppen auch ein wenig.

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Draußen noch ein paar Bilder und schon müssen wir leider los.

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Nächster Punkt ist der gefürchtete Fish Canyon. Klar dass unsere neue Reifen zum Einsatz kommen. Allerdings hatten Thomas und Tipi auf dieser Strecke auch ein platten mit ihren Nigelnagelneuen Reifen. Frank überprüft noch mal den Luftdruck für die Schotterpiste. Ob wir ohne Probleme und ohne Reifenpanne dadurch kommen, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Ein Bild vom Profil der alten Reifen
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Eingestellt von Alina-Frank 04:54 Archiviert in Namibia Kommentare (0)

Bye, Bye Namibia

Sechs Wochen in Deutsch-Südwestafrika

sunny 39 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Als erstes noch ein Nachtrag zum letzten Beitrag, den jaulenden Geparden (der nach Futter rief). Ein kleiner Film wie sich das anhört. Ein Muss für Katzenfreunde.

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Wir haben es ohne Reifenschaden bis zum Fish Canyon geschafft. Gewarnt von unseren Freunden sind wir auch langsam und vorsichtig gefahren, 2 neue Reifen im Gepäck. Vor uns fuhren 3 Straßenglätter, keine Rillen ist der Vorteil, Nachteil dass diese besonders spitze Steine hinterlassen.

22.01.18 bis 23.01.18 Hobas Campsite am Fish Canyon
Die Campsite ist recht schön, aber innerhalb des Nationalparks und daher etwas teurer.

Wir fahren direkt Nachmittags zum Canyon, das Licht ist nicht das beste. Schön ist er trotzdem.

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Auf dieser Seite fängt der Hiking Trail an, der dauert mehrere Tage durch den Canyon. Momentan sind sogar Tagestouren runter in den Canyon untersagt, da es einfach zu heiss und zu trocken ist. Der Fish River hat kaum Wasser.

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Hier starten die Wanderungen.

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Wir machen Bilder und setzen uns in den Schatten. Eine Junge Frau in der Ferne hat das perfekte Kontrastkleid an und wird oft fotografiert.

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Frank gibt auch an mit seinem Kleidungsstil von heute. Er wird zwar nur von mir fotografiert, aber das Bild schafft es immerhin in den Blog.

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Hier gibt es auch eine Aussichtsplatform diese ist wohl vor nicht allzu lange Zeit gebaut worden. (siehe Bild unten, rechts oben)

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Hier warten wir auf den Sonnenuntergang und besseres Licht. Der Canyon wird aber immer dunkler, so entscheiden wir uns seitlich an den Canyonrand zu fahren. Hier gibt es immerhin schöne Kakteen zu sehen.

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Wir wandern zwischen den Kakteen rum um das perfekte Bild zu finden. Gar nicht so einfach, aber die Zeit vergeht so schnell dass es bald dunkel wird.
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Wir kommen im stockdunkeln am Campingplatz an und machen Brotzeit. Zelt aufbauen, duschen morgen müssen wir wieder früh raus. Der Sternenhimmel ist wieder herrlich. Am nächsten Tag wird alles schnell gepackt. Frühstück ist nicht drin, wir haben mal wieder keine Zeit.

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Auf dem Weg mal wieder ein Anhalter, ein richtiger Rucksacktourist zu Fuß mit Backpack. Wir haben unsere Rückbank in Südafrika gelassen und haben hinten nur Kühlschrank und keine Sitzgelegenheit, das können aber die meisten Anhalter nicht sehen, da unser Auto auch hoch ist. Es ärgert mich, da Anhalter meist schwarze sind und die denken, weiße halten eh nicht an. Ich rufe dem Backpacker zu, kein Platz.
Ich hoffe er findet schnell eine Mitfahrgelegenheit, denn in der Steppe ohne Schatten zu warten, macht kein Spaß. Ca. 15 min später kommen wir am Canyon an. Das Licht ist perfekt.

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Ich wünschte ich hätte noch ein Polfilter dabei und fotografiere ein wenig durch den Polfilter der Sonnenbrille.

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Ein weiteres Auto kommt und hat den Backpacker mit den wir per Anhalter nicht mitnehmen konnten. Er ist Russe, riecht etwas zu männlich, und will durch den Canyon wandern. Es ist verboten, das stört ihn nicht. Wasser sieht er doch von hier oben, das reicht ihm. Er hat schon Wasserzubereiter Zeugs dabei. Er erzählt mir wo er überall gewandert ist. Beeindruckend, ich guck ihm mir an, und sehe, an dem Mann ist kein Gramm Fett dran, Wasser wird nicht sein einziges Problem. Seine Augen leuchten längst, seine Klamotten bräuchten eine Wäsche, er eine Dusche, er will aber mehr schwitzen und geht Richtung Abstieg. Wir fahren in die andere Richtung und hoffen er schafft was er sich vornimmt. nach Hilfe rufen wird er nicht können, Netz ist hier oben schon schwierig, unten im Canyon unmöglich.

Später sehen wir ein kleines Duicker. Er steht ganz starr vor dem Abgrund. Wir machen Bilder und warten ob es sich nicht etwas dreht. Dem wird es nach einer Zeit zu blöd und geht Richtung Abgrund weiter. Wir sehen noch die Öhrchen und wollen nicht näher dran bevor ein Unglück passiert und fahren weiter.

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Eigentlich sind wir absichtlich ohne Frühstück losgefahren, denn unser Plan war es am Canyon zu frühstücken. Die perfekte Location was meint ihr?

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Wir spielen ein wenig mit unserer Drohne rum. Die lassen wir auch sehr weit in den Canyon reinfliegen und für ein paar Minuten verlieren wir sie komplett aus den Augen. Aiaiiaii Frank fliegt das Ding zurück und irgendwann ist diese wieder sichtbar.

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Hier das Video dazu.

In der Zwischenzeit wird de Kaffee kalt. Als wir auch Bilder vom Frühstück machen, steht die Sonne schon wieder zu hoch für gute Bilder.

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Wir verlassen den Fish Canyon und trinken ein Kafee an unsere Campsite die ein netten Pool hat.

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Am liebsten würden wir rein springen aber .... wir haben mal wieder keine Zeit... Wir müssen heute unser Tagesziel erreichen.

Auf den weiteren Weg, tolle Landschaften und rostende Autos.

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Der nächste Ort "Ais Ais", wird heiß. Hier gibt es warme Quellen, allerdings sieht es aus wie in ein deutsches Schwimmbad. Das haben wir uns anders vorgestellt. Wir fahren direkt weiter, heiß baden macht bei den Temperaturen nicht wirklich Spaß.

An einer nette Siedlung bleiben fast alle busse stehen um ein Bild zu machen, wir natürlich auch. Vorne Wüste, hinten grün.

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Die weiterfahrt beschert uns eine wunderschöne Landschaft durch Aussenkehr. Wir fahren durch Weingebiete und Weinberge. Das grün tut wieder gut, nach dem ganzen Wüstensand.

Unser nächster Stopp, 23.01.18 bis 25.01.18 Amanzi Trails River Campsite
Hier ist alles erlaubt was nicht verboten ist! Ein Verbotsschild zählt auf. Musik (auch wenn es leise ist) Drohnen, uvm. was ist hier wohl passiert dass der Besitzer alles verbietet? Andererseits sind die Campsites nah einander, und die Ruhe tut gut. Nachteil der Wind, der nachmittag und abends ca. 3-5 Stunden durchfegt, nervt schon ziemlich. Internet auch nicht vorhanden, ich arbeite nur offline.

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So schön wie es hier morgens im Schatten ist, so nervig wird es mit dem Wind wenn man kochen will. Wir beschliessen weiter zu fahren, wir müssen nur über den Fluß, dort liegt Südafrika. Nach über sechs Wochen verlassen wir Namibia, das uns sehr gut gefallen hat. Nirgends haben wir uns so lange aufgehalten wie hier. Lecker Brot gab es auch meist, die deutschen Spuren sind oft zusehen.

An der Grenze zu Südafrika fragen uns die Namibier, wo wir unser Feuerholz her haben. Blöde Frage, na aus Namibia. Das hätten wir nicht sagen dürfen. Holz von Namibia in Südafrika einzuführen ist verboten. AHA ! Der Grenzbeamte nimmt das Holz an sich. Unsere Steaks hat er nicht gefunden sonst wären auch die weg gewesen. Dann hätte Frank dem Grenztyp aber noch ein kaltes Bier mitgegeben. Grillen ohne Bier ist doch blöd!

Zwei Tage später sehen wir in Süfafrika, in der Supermarktkette Spar (wie unser Spar) Feuerholz aus Namibia. Ob es der Spar hergeschmuggelt hat?

Eingestellt von Alina-Frank 06:31 Archiviert in Namibia Kommentare (2)

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