Reise blog von Travellerspoint

Sambia

Sambia

regnet es oder nicht?

all seasons in one day 29 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Der Grenzübergang nach Sambia ist der bisher unbürokratischste.

image041.jpg

Einzig dass die Herren nur USD akzeptieren als Visagebühr finden wir etwas seltsam. Die ersten Kilometer nach der Grenze werden wieder ganz übel. Danach geteerte Straße, wir haben das Gefühl zu schweben.

Wir kommen in eine zauberhafte Lodge unter, das ein britisches älteres Pärchen betreibt.

image053.jpglarge_image052.jpg

Wir nehmen uns ein Zimmer und genießen die Aussicht. Es gibt viele Flughunde hier, denen zuzuschauen wie sie hin und her fliegen ist einfach nur schön.

image054.jpgimage005.jpg

Wie sie so zusammenknuddeln, die treudoofen Blicke, wie Hunde mit Flügeln.

large_image004.jpglarge_image003.jpg

Gerne würden wir hier länger bleiben, aber die Regenzeit drängt. Thomas träumt seit längeren vom South Luangwa Park der südlich von uns liegt. Die Lodgebesitzer meinen, die Straßenverhältnisse sind noch ok, das müsste mit unseren Autos gehen. 2 Landrover wären besser aber ihr schafft es schon.

Wir haben einen Tiefpunkt, wir hetzen, Frank baut jeden Tag das Zelt auf und ab, einkaufen, kochen, spülen und ab ins Bett. Morgens um 6:30 aufstehen und das ganze wieder von vorn. Dazu kommt fahren, arbeiten, den Blog machen, die Bilder sortieren. Wo bleibt der Spaß?
Die nächsten Tage ähnliches Programm, schnell in den South Luangwa, schnell nach Botswana.
Das Gemeine, der Oktober ist hier der beste Reisemonat. Gut für Botwana/Okawango, gut für die Serengeti, Devils Pool bei den Victoria Fällen, usw. Nur wir können im Oktober nicht überall sein. Nebenbei erwähnt es ist Mitte November.

Wir fahren weiter ins Bayama Camp, ca 1,5 Stunden vom Luangwa Park entfernt.

image042.jpg

Hier lebt Andreas aus Deutschland.

image042.jpg

Wir treffen ihn und befragen ihn zu South Luangwa. Er meint wir sind einfach zu spät dran. Da es vor kurzem geregnet hat, könnten wir es noch mit unserem Landrover probieren, aber mit dem Mitsubishi ohne Schnorchel können wir die Flussdurchfahrten vergessen. Darüberhinaus gibt es den Black Soil (ganz übler Matsch) und noch den Black Cotton Sand, (schwarze Baumwollsand, hören wir zum ersten Mal).

Es ist sehr heiß heute, gegen Mittag habe ich das Gefühl, ich verbrenne in der Sonne, meine Haare fühlen sich wie in der Sauna an. Ein paar dunkle Wolken sehen wir am Himmel. Unser Plan, falls es heut nicht regnet, fahren wir zum Park und schauen mal. Andreas meint, der Regen zieht vorbei das wär meistens so. Vielleicht denkt ihr daheim, na und wenn schon dann lassen sie den blöden Park halt aus. Das würde aber bedeuten dass wir fast 700 km Umweg nehmen und bei den Straßen verlieren wir fast 5 Tage. Zeit die wir eh nicht haben.

Andreas berechnet nichts fürs Camp, dafür soll man Getränke und Speisen verzehren, das machen wir prompt. Unsere Campküche bleibt geschlossen, eine gute Idee, denn kurz nach dem Abendessen regnet es aus Kübeln. Na da hat sich der Andi aber ganz schön vertan, was nu? Wir beschließen wir fahren die 1,5 Stunden zum Parkrand, schauen wieder über die Kante ins Plateau und sehen was die am Parkeingang meinen. Wenn es nicht geht, haben wir ein Tag verloren.

Ok ab ins Bett, leider haben wir vergessen am vorderen Zelteingang die Plane runterzumachen. Reinregnen sollte es nicht, da aber die Blechkiste so nah am Zelt ist tropft es darüber rein. Die halbe Matratze ist nass. Wir legen alle Handtücher und Decken drauf die wir haben und können wunderbar schlafen. Am nächsten Tag liegt unser Camp unter Wasser, meine frisch gewaschenen Sachen sind natürlich wieder nass.

image043.jpg

Wir machen uns ohne Frühstück Richtung Park. Wir wollen am Parkeingang ein Picnick machen. Der erste Teil der Straße ist gut, für gefühlte 30 Minuten. Danach wieder, rüttel, rüttel, Schlagloch oder Geröll. Ich denke zurück an die Mushroomfarm die wir als schlimmste Straße bezeichnet haben. Unfassbar, egal wie schlecht eine Straße sich anfühlt, einige Wochen später finden wir eine schlechtere. Aiaiaii und diesen Weg müssen wir dann warscheinlich zurück?

large_image046.jpg

Wir kommen an der Kante zum Park, da gibt es einen der sich die Autos aufschreibt. Wir fragen ihn was er meint, ob wir es wagen können durchzufahren? Ja klar. Ob es gestern hier geregnet hat? Ja hat es und zwar heftig. Und wir können sicherlich durch den Park? Er meint ja aber wir sollen die am Parkeingang fragen. Bis dahin sind es noch 28 km.

Wir haben nicht mal die Kante erreicht, die kommt aber bald. Vorher Pause uns stärken, ein seltsamer Ort für ein Picknick.

large_image044.jpglarge_image045.jpg

Damit kommt auch die neuste übelste Strasse die wir je gefahren sind.

Teilweise nur Geröll, Steine so schwer und groß dass Thomas stecken bleibt. Das Trittbrett ihres Autos wird verbeult.

large_image057.jpg20171116144716.jpg

Hinter uns ein Landcruiser mit Anhänger. Der junge Mann ist aus Deutschland lebt aber nicht weit von hier. Er rät uns auf keinen Fall durch den Park zu fahren. Mit dem Landrover wird es schon schwierig, aber mit dem Mitsubishi geht es gar nicht. Er kennt aber noch einen anderen Weg der ist aber länger und übler als der Weg zurück. Zurück? Uns entgleisen die Gesichtszüge. Es ging jetzt immer Berg runter aber diese Strecke wieder nach oben das wär echt übel.

Der junge Mann fährt selbst eine andere Route, meint aber die am Parkeingang lassen uns nicht rein falls der Park nicht zu passieren ist. Als wir uns fast verfahren hilft er erneut, jetzt trennen sich unsere Wege.

Nach einer Stunde erreichen wir den Parkeingang.

large_image058.jpg

Der Ranger meint, der Regen hätte kaum was ausgemacht der Park ist noch passierbar, auch ohne Schnorchel. Wir hatten so sehr damit gerechnet umzukehren, wir würden den Mann am liebsten alle drücken und jubeln was das Zeug hält.

image059.jpg

Wir zahlen den Eintritt. Der Ranger sagt noch es gibt einen kurzen und einen langen Weg durch den Park. Der kurze könnte tatsächlich nicht passierbar sein. Blöderweise haben wir dann keine Zeit mehr für den langen Weg, da wir ein Teil wieder zurückfahren müssten. Den langen würden wir an einem Tag nicht schaffen. Wir fragen was wir tun sollen? Er meint, fahrt den kurzen und wenn der nicht geht dann hierher zurück und dann den langen. Da wäre es aber längst dunkel. Ihr schafft das schon, meint er lapidar.

Heute veröffentlichen wir Zeitgleich mit Thomas unseren Blog, wir haben den gebeten etwas auf uns zu warten. Hier seine Version der Geschichte.
https://tipitom.travellerspoint.com/80/
.

Eingestellt von Alina-Frank 09:35 Archiviert in Sambia Kommentare (0)

Black Cotton

Keiner kann uns aufhalten!

sunny 30 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

14.11-15.11 Bush Baby Camp

Seit der Abfahrt zum Süd Luangwa trippst das Kupplungspedal an unserer Barbie. Der Geberzylinder ist undicht und ich hab schon seit längerem kleine Flecken von Hydraulikflüssigkeit auf meinem Schuh die immer größer werden. Also nur schalten wenn nötig und weiter gehts.

Wir fahren los und wählen natürlich den kurzen Weg, drei Stunden. Der lange Weg, wäre fünf Stunden und es ist schon 14:30 Uhr. Wir müssen wieder mal um 18.00 Uhr auf der anderen Seite raus, weil eine Übernachtung teuer und nicht geplant ist.

Unser Tagesziel ist das Wildlife Camp in Mfuwe am Luangwa Fluss. Der Fluss trennt das Wildlife Camp vom Park und abends kommen die Tiere zum trinken ans Wasser. Wenn in der Trockenzeit der Wasserstand tief ist kommen die Tiere über den Fluss ins Camp. Fein!

Also los, die erste kritische Stelle ist der Fluss am Eingang. Der Wasserstand ist noch nicht so hoch und die Ranger haben eine Brücke aus Sandsäcken gebaut. Sieht nicht vertrauenerweckend aus, aber erfüllt sein Zweck und wir müssen da rüber.

.

.

Schnell weiter, wir haben mal wieder keine Zeit. Als die Abzweigung zwischen den Zwei Routen kommt, kommen uns Ranger entgegen und sagen, der Weg ist unpassierbar. Mist, wir müssen den langen Weg nehmen. Die Wege sind trocken und relativ gut, wir rauschen los.

.


Wir haben so viel vom Black Cotton Schlamm gehört und sind gespannt. Es soll so gut wie unmöglich zu passieren sein. So ein Quatsch, wir sind nicht zu stoppen. Wenn alles super läuft kommen wir trotzdem im Dunkeln an.

Es dauert eine halbe Stunde und Thomas steckt bis zum Radkasten im Schlamm fest.

large_image060.jpg

Endlich kommt mal meine Seilwinde zum Einsatz, blöd nur das sie ein Wackelkontakt hat. In der Hälfte bleibt sie stehen und ich muss zurück setzen um ihn raus zu ziehen. Black Cotton Schlamm also, Aha.

image061.jpglarge_image062.jpg

large_image001.jpg

Na gut, kann ja mal passieren. Die Aktion dauert keine 15 Minuten und es geht weiter. Wie gesagt, keiner kann uns aufhalten. Wir sind noch nicht weit gekommen und die Zeit rennt.

Das nächste Schlammloch, Thomas nimmt Anlauf, er kommt fast durch. Kurz vor dem Ende bleibt er stecken, ich fahre außen rum und ziehe ihn nach vorne raus.

large_image002.jpg

Kein Problem, wir sind nicht zu.... so eine scheiß Strecke!
Irgendwie macht es auch Spaß, dafür haben wir diese Autos gekauft.

Wir kommen an eine Lichtung, mit ein paar Hütten. Thomas ist ganz schön gerädert vom Schlammcatchen, wäre ich auch, hätte es mir nicht so ein Spaß gemacht. Wir halten kurz an, um uns zu orientieren. Ein Ranger kommt zu uns ans Auto. Thomas fragt ob es möglich ist, hier zu übernachten.
Klar sagt der Ranger, stellt euch einfach da hin.

large_image107.jpg

Alina fragt ob es hier auch Toiletten gibt, Thomas fängt an zu lachen, klar und Duschen oder wie. Der Ranger sagt ja, Toiletten sind da drüben und wenn ihr Duschen wollt, hol ich euch mit dem Kübel, Wasser aus dem Brunnen. Wir gucken uns dämlich an und wissen gar nicht was wir sagen sollen.

large_image063.jpglarge_image064.jpg

Hier gitbs es einige Tsetse, es gibt anscheinend auch Sandflies, kleine Käfer die uns stechen und Moskitos. Tipi, die Arme bekommt am meisten ab und ist die Gewinnerin des Stichswettbewerb. Wir finden auch die tote Tsetse die wir letztens im Auto erledigt haben.

image056.jpg

Der Tsetse Stich soll so schmerzhaft sein, mehr als unsere Pferdebremsen. Das finden wir völlig übertrieben, die Bremsen vom Krufter Waldsee sind schmerzhafter.

Das die Seilwinde ein Wackelkontakt hat, ärgert mich und ich fange an sie zu zerlegen. Thomas hat natürlich schon sein Zelt aufgebaut und war schon mit dem Eimer duschen als es anfängt dunkel zu werden. Mit einem Kübel voll Brunnenwasser und einer Schöpfkelle neben dem Auto duschen. So eine tolle und erfrischende Dusche hatte ich noch nie. Die Frauen stehen zwei Meter weiter und Kochen, uns trennt nur eine geöffnete Autotür. Es gibt Spaghetti Bolognese, ist das nicht toll.

large_20171116144839.jpg

Nach dem Essen bringen uns 3 Ranger Feuerholz, wir bitten sie sich zu uns zu setzen. Sie erzählen uns von früheren Zeiten aus Sambia und dem Park. Eine traurige Geschichte, vor 1993 gab es in Sambia überall noch Nashörner. Kinder die in den 90er in Sambia zu Welt gekommen sind haben noch nie ein Nashorn gesehen, sehr traurig.

Im Norden des Parks wo wir rein gefahren sind, gibt es kaum Tiere, ein paar Gazellen und Vögel, sonst nichts. Im Süden um den Fluss herum soll es die höchste Tierdichte geben. Abends sehen wir einen fantastischen Nachthimmel, zuletzt war dieser in Mosambik so schön.

Am nächsten Morgen geht's gleich weiter Richtung Süden.

large_image065.jpglarge_image066.jpg
large_image069.jpg

Diesmal fahren wir vor und bleiben prompt stecken. Bis zu den Seitenschwellern stecken wir im Black Cotton Scheiße.
large_image067.jpglarge_image047.jpglarge_image051.jpg

Das Abschleppseil liegt schon griffbereit. Thomas und Tipi ziehen uns raus.

Dieser Schlamm ist wie eine Krake die dich fest hält, wenn sie dich erst mal hat, sieht euch mal die Räder an.

large_image048.jpglarge_image049.jpglarge_image050.jpglarge_image068.jpg

Heute haben wir kein Zeitproblem, die Campsite erreichen und das Zelt aufbauen, fertig. Im Süden des Parks angekommen werden die Wege besser und wir sehen die ersten Tiere.

image105.jpglarge_image104.jpg

image070.jpglarge_image009.jpgimage010.jpglarge_image011.jpg

Am Ausgang angekommen, erklären wir unser Problem mit der Übernachtung.
Der Mann am Gate sagt, kein Problem die Ranger haben Bescheid gesagt das die Straßen unpassierbar waren und wir müssen nix nachzahlen.

.

Eingestellt von Alina-Frank 12:06 Archiviert in Sambia Kommentare (1)

Wildlife Camp

Organisierte Diebesbanden

sunny 30 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

15.11.17 bis 17.11.17 Wildlife Camp in Mfuwe

Die Campsite ist sehr hübsch gelegen, nebenan eine Giraffe mit ihren 2 Kleinen. Einen Pool gibt es auch, wir sind begeistert. Ein Angestellter kommt zu uns und sagt, gleich kommen die Elefanten vorbei, die kommen immer so um die Zeit zum Trinken.

Er warnt uns noch die Autos nicht offen stehen zu lassen, die Affen hier sind wohl ziemlich übel. Kaum hatte der Mann das ausgesprochen, denk ich, was bewegt sich hinter unserer Scheibe?
Ein Affe sitzt schon gemütlich in Barbie und sucht was Essbares. Das Fenster war nur ein drittel offen. Frank und ich rennen hin und der Affe ergreift die Flucht. Wir schließen alles ab und Thomas fängt an von seinen vielen Affenbegegnungen zu erzählen. Er kennt sich voll aus, sowas passiert ihm nicht mehr.

Der Angestellte sagt, "Oh die Elefanten sind da". Wir sollen schnell ins Elefantenversteck, das ist so ein Häuschen neben dem Teich mit einem Sichtschlitz, so kann man die Elefanten beobachten die sehen uns aber nicht. Ich dachte erst der Typ scherzt, wir sind schließlich keine 10 Minuten hier, und die Elefanten sind schon da?

image014.jpg .. image013.jpgimage015.jpg .. image016.jpg
.

.

Das ist aber kein Scherz, eine kleine Herde kommt, trinkt , nimmt ein Bad und ist nach 5 Minuten wieder weg. Der Wahnsinn, wir sind noch immer fasziniert und gehen alle zu unseren Autos zurück. Ich denk noch was scheppert da? Sehe ich grade aus Thomas Auto eine Pfanne rausfliegen? Ein Affe räumt tatsächlich in Ruhe alles aus, was in Thomas Auto nicht essbar ist. Er will an die essbaren Sachen darunter. Töpfe und Pfannen fliegen auf den Boden, dabei hatte Tipi erst vor kurzem im Auto aufgeräumt. Thomas läuft hin und muss zugeben, dass er aus lauter Elefantenvorfreude schnell die Kamera geholt hat und dabei die hintere Autotür ganz offen gelassen hat. (sowas passiert ihm ja nicht, er kennt die Affen lol)

Diese Diebesbande. Wir lachen herzlich und fangen an zu kochen. Tipi wäscht Paprikas und macht sich ans schnibbeln, wir bestaunen die Aussicht. Plötzlich kommen zwei Affen aus dem Gebüsch gehetzt, einer schnappt sich eine Paprika und der andere eine Zwiebel.
Sie lassen uns mit offenen Mund daneben stehen. Hä? Wie jetzt? Wir stehen ganz schön doof da, kaum 30 Minuten hier und trotz Warnung wurden wir 3x überfallen und diesmal haben sie sogar was erbeutet. Wir sammeln uns um den Kochplatz und wehren die nächsten Versuche ab. Oh ja es gab noch Versuche.

Nach dem Essen gehen wir Frauen gucken wo wir abspülen können. Die Männer haben nur eine Aufgabe, auf die Reste unseres Nudel Wurst Salat aufzupassen. Als wir zurückkehren, sehen wir unsere Männer, Frank und Thomas auf den Fluss gucken, während die Affen sich hinter ihrem Rücken über das Essen hermachen.

Was wirklich geschah! von Frank
Thomas und ich stehen am halb ausgetrockneten Flussbett, der nur noch wenig Wasser hat und wir fragen uns in welche Richtung er wohl fließt.
Wir suchen nach einem passenden Holzstück, um dies festzustellen, wir werfen es rein, das erste Stück geht unter, das zweite schwimmt.
Ah, von Norden nach Süden. Ist ja auch klar, da die Regenzeit im Norden früher anfängt, fließt das Wasser in die Flüsse Richtung Süden.
Ein weiterer Grund dass wir zügig nach Botswana müssen, ist dass der Okavango Delta sich bereits jetzt mit Wasser füllt, obwohl die Regenzeit erst in 2 Monaten beginnt.
Die Region wird nach und nach unpassierbar, das wäre übel, Botswana ist mein Highlight der Reise. An diesem Ort gibt es noch das wahre Afrika, die Tiere sind nicht eingezäunt. Löwen die durch die Städte laufen, Elefanten laufen durchs Camp, Zebras grasen neben deinem Zelt. Das Afrika wie man es sich vorstellt.
Leicht im Hintergrund höre ich Tipi und Alina vom weitem rufen, Aaaaffeeeen.
Ja, hier gibt’s Affen, das haben wir doch schon geklärt, und?
Ich drehe mich um, nicht mal 2 Meter von uns entfernt, der Tisch mit unserem Essen und nun auch mit ca. 7-8 Affen. Uppsi !
Tipi fuchtelt wild mit den Armen und Alina ruft immer noch, Affen, Affen, Affen.
Die ganze Bande flüchtet, bis auf einen. Der sitzt direkt neben der Pfanne und schaufelt mit beiden Händen unseren Nudel Wurst Salat in sich hinein und starrt mich mit großen Augen dabei an.
Er macht keine Anstalten abzuhauen, ich komme näher, er schaufelt noch hektischer mit beiden Händen und schiebt sich als letztes noch ein großes Stück von der Wurst mit dem Finger in den Mund rein.
Ich stehe jetzt 1 Meter vor ihm, seine Backen sind noch größer als seine Augen und ich denke der platzt gleich, ich fang an zu lachen.
Als die Frauen eintreffen, haut er ab. Ich sag, sie waren einfach zu viele, wir hatten von Anfang an keine Chance. Es steht jetzt vier zu null für die Affen!

Das gibt es doch nicht, die Männer hatten nur eine Aufgabe, auf unsere Reste aufzupassen. Die Affen sind so dreißt und haben fast alles hinter ihrem Rücken aufgegessen.

large_20171115_175507.jpg

Wir bauen unser Zelt auf und genießen unsere Aussicht im Sonnenuntergang.

large_image019.jpglarge_image017.jpg
large_image085.jpglarge_image084.jpglarge_image083.jpg

Hier Bilder von Thomas und Tipi.
.
large_20171115_181504.jpglarge_20171115_174827.jpglarge_20171115_172409.jpg
.

Die Affen behalten wir jetzt besser im Auge. Immer wieder macht Frank den Affen nach, wie der sich die Nudeln und die Wurst in den Mund gestopft hat. Wir lachen darüber noch die ganze Nacht.
Ein Rudel Mungos kommt vorbei, etwas weiter hinten sehen wir Leoparden Spuren, in der Weite Gazellen, Paviane, Hippos, Krokodile, viele Vögel.

large_image018.jpg

Was für ein Ort. Der Camptyp erzählt uns dass der Leopard öfters von den Nachtwächtern gesehen wird, wenn er ihn sieht holt er alle die wach sind. Uns gefällt es hier so sehr, wir beschließen mindestens einen Tag dranzuhängen.

Am nächsten Tag faulenzen wir ein wenig, ich arbeite am Rechner, Bilder sortieren, Videos sichten, Affen abwehren. Sie erbeuten wieder unser altes Brot und Thomas möchte ihre Intelligenz testen indem er hinter Gitter den Rest des Brotes deponiert. Die kleinsten kommen dran der große Boss geht leer aus.

Die Elefanten kommen erneut vorbei. Sie kommen uns ganz nahe.
.
large_image082.jpglarge_image081.jpglarge_image080.jpglarge_image079.jpg
.

So sieht das Elefentenversteck aus. Allerdings stellt sich ein Elefant vor dem Eingang bevor wir ins Versteck können. Er zeigt uns deutlich wir sind ihm zu nahe, das passt ihm nicht.
.
large_image078.jpglarge_image077.jpglarge_image021.jpglarge_image022.jpg

Ein Waran ist auch sehr neugierig, auf die neuen Gäste und schaut öfters vorbei, wie auch ein lustiges Eichhörnchen.

large_image076.jpglarge_image074.jpglarge_image075.jpglarge_image073.jpglarge_image072.jpglarge_image071.jpg

Es ist ein Paradies, einzig.... Wir sind total zerstochen. Ob neue Stiche dazukommen oder es die alten sind, können wir gar nicht sagen.

Wir genießen den kalten Pool der unsere Stiche etwas mildert.

large_image020.jpg
.

Als wir vom Pool wieder kommen, schmeißen die Affen eine Party mit unserem Mehl, mit dem Müsli und dem Rest was sie aus der gut verschlossenen großen Kiste erbeutet haben. Thomas war der Meinung das bekommen die Affen nicht auf. Der kennt sich ja voll aus, so stelle ich mir vor dass die Affen bin tief in der Nacht über uns lachen.

large_image023.jpg

Intelligenztest bestanden, die sind schlauer als wir dachten. Es steht 9-0 für die Affen. Der Campmitarbeiter erzählt uns die hatten mal einen Affen der Autotüren aufmachen konnte. Eines Tages war der verschwunden, wir schätzen der wurde abgeworben. Der müsste doch in der Affenwelt der absolute Held sein. Noch ein paar Jahre und der arbeitet im Callcenter.

Am nächsten Tag packen wir zusammen und fahren weiter. Auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen (Grüße nach Andernach) packen wir wieder unsere Drohne aus, die bisher viel zu wenig im Einsatz war. Hier ein Video von unserem Camp, eines der schönsten bisher.
.

.

Eingestellt von Alina-Frank 13:02 Archiviert in Sambia Kommentare (2)

Die falsche Entscheidung?

Hakuna matata

sunny 29 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

Unser Campingplatz ist so schön, die Elefanten kommen täglich vorbei, die Mungos die Eiddechse, die Affen. Aber wir müssen leider weiter, ihr wisst ja, wir haben keine Zeit.

Am nächsten Tag geht’s wieder in den Park, heute wollen wir endlich wieder Katzen sehen. image087.jpg

Der Eingang, Thomas Tank ist fast leer. Er fährt 3km zurück zur Tankstelle, seine Reservekanister sind so gut festgemacht das er da nicht ran will und es würde auch länger dauern. Mein Tank ist noch halb voll, ich überlege und entschließe mich ein Kanister ins Auto zu leeren.
Die Kanister fahre ich nun schon fast Zehntausend Km auf dem Dach spazieren und ich will wissen ob sie nicht vielleicht ausgelaufen sind.
Bei der nächsten Tankstelle machen wir sie wieder voll und haben frischen Diesel drin.
Die Panikmache mit Benzin und Diesel knappheit in manchen Afrikanischen Ländern halten wir mittlerweile für übertrieben, bisher gab es keine Probleme.

Wir starten unseren Game Drive (Pirschfahrt). Direkt am Eingang Hippos.

large_image088.jpg

Na ja, wiedermal höchste Tierdichte? Wo? Paar Warzenschweine, ein paar Elefanten und viele Gazellen.
image105.jpgimage089.jpglarge_image090.jpg

Nach 1,5 Stunden machen wir an einem schönem Platz Pause, natürlich auf eine Picknick Area.
Alina erblickt ein Tour Bus mit Ranger, wir wissen das die Ranger untereinander die Infos über die Tierspots teilen und Alina fragt nach.
Der Ranger ist sehr nett, wie alle hier, will ich mal betonen und er sag uns genau wo sie ein Rudel Löwen gesehen haben.
Nix wie hin.

Unfassbar sie liegen genau auf dem Weg unter einen Baum.
image094.jpgimage099.jpg

Thomas und Tipi, sind auch ganz nah, zwischen uns das Rudel Löwen

large_image098.jpg

Zuerst sehen wir nur 4 Stück, dann 2 mehr und wieder 2

image100.jpgimage101.jpg
large_image093.jpg

und zuletzt 3 kleine. Insgesamt ein Dutzend Löwen. Wir pirschen uns auch an und fahren ein Stückchen näher.
Der Chef guckt einmal kurz hoch dann legt er sich wieder hin.

image097.jpgimage033.jpg

Es gibt noch ein älteren Chef, der hat eine witzige Punkfrisur.
image035.jpgimage034.jpg

An sich faulenzen die Katzen im Schatten, mal drehen sie sich auf die andere Seite

image091.jpgimage092.jpg

Ein kleiner sorgt für ein wenig Unterhaltung

image096.jpglarge_image031.jpg
large_image036.jpg

Er wird erstmal saubergeleckt, dann geknuddelt.

image037.jpgimage038.jpg.
image102.jpgimage103.jpg
large_image095.jpglarge_image032.jpg

Für uns ist es sehr aufregend, so nahe an den Löwen dran zu sein, die Löwen beobachten uns mit einem Auge und mit den anderen schlafen sie seelenruhig. Hier ein kleines Video

Irgendwann wird es uns auch zu langweilig und wir fahren weiter. Wir haben nur bei den Löwen schon über eine Stunde verbraten, plus die Fahrerei. Der Park entwickelt sich nach uns nach als ein echtes Highlight der Reise. Unser nächste Stopp ist in 130 Km Chipata.

17.11.17 bis 18.11.17 Chipata Pineview

Thomas Auto hat starke Vibrationen an der Vorderachse und ein Nagel im rechten Vorderrad. Wir suchen ein Reifendienst der uns zunächst den Reifen flickt. Nach langen suchen finden wir ein Reifendienst, der den Nagel rauszieht. Glück gehabt, der Nagel war nicht so tief und der Reifen ist nicht beschädigt.
Die Felgen werden gereinigt, der Reifendienst meint es könnte am Dreck liegen dass das Lenkrad wackelt, ich glaube das nicht.
Auf der Rückfahrt fahre ich mit dem Pajero zurück und ich komme zu dem Ergebnis das einer von den Reifen beschädigt ist. Nach einem Wechsel der Reifen vorne links und Reserverad ist das Vibrieren weg. Nach dem Reifenwechsel in der Serengeti war das Reserverad zum Einsatz gekommen, was auch nicht mehr das beste war und damit auch das Problem.

560 Km weiter nach Lusaka
18.11.17 bis 19.11.17 Lusaka Wanderers Camp
Nur ein Zwischenstopp zum übernachten. Thomas hat keine Lust was zu machen, ich gehe mit den Mädels in die Stadt eine Pizza Essen. Am nächsten Tag geht es weiter nach Livingstone zu den Victoria Fällen.

480 Km bis Livingstone. large_image039.jpg

Unsere Tankanzeige neigt sich dem Ende und wir müssen tanken, der Game Drive durch Sand und Flussbett kostet viel Kraftstoff.
Wir fahren an die Tankstelle, der Tankwart begrüßt uns wie immer mit how are you.
Ich sage gut, und full Diesel.
Er guckt mich an und Sagt, sorry, We don't have diesel.
Scheiße !
Wie kein Diesel? Ich sehe die ganzen LKW's um die Tankstelle stehen, die haben alle kein Diesel mehr bekommen.
Der Blick auf unsere Tankuhr, kurz vor Reserve. Die nächste Stadt 70 km , dazwischen nix mehr.
Und danach weiß keiner was kommt. Da fahre ich fast Zehntausend Km diese blöden Reservekanister auf dem Dach durch die Gegend und jetzt sind sie leer.
Nun erinnere ich mich das wir schon öfters viele LKW´s an den Tankstellen gesehen haben,
die haben wohl alle kein Diesel mehr bekommen. Da unsere Barbie so sparsam ist müssen wir nur jedes zweite mal Tanken.
Wir fahren mit mäßiger Geschwindigkeit weiter und erreichen die nächste Tankstelle geradeso.
Der Tankwart ist wie immer gut gelaunt und fragt auch wie immer, how are you.
Ich sage, you have Diesel?
Er sagt, yes.
Ich sage gut, und Full.
Schwein gehabt, das hätte ein echtes Problem werden können.

Eingestellt von Alina-Frank 11:36 Archiviert in Sambia Kommentare (3)

Sonnenuntergang mit Stil

Noch einmal über den Sambesi.

19.11.17 bis 23-11-17 Thorne Tree Haus

Endlich in Livingstone angekommen, mache ich mir mehr sorgen um Barbie. Die Flecken unter meinem Kupplungspedal werden immer größer, und da heute Sonntag ist, werden wir uns morgen um eine Werkstatt kümmern.
Die Thorn Tree Lodge ist eigentlich ein Gäste Haus und kein Camp.
DSCN3492.jpg

Da wir aber gleich nach der Grenze schon bei den Eltern übernachtet haben und es uns empfohlen wurde, kommen wir hier unter. Hier kann es sein dass abends der Pool besetzt ist, von Elefanten! Vor dem Haus kommen wir an einer Stelle an der der Sambesi voll mit Seerosen ist
large_DSC_0552.jpg

Das ganze Gebiet um die Victoria Fälle ist wild life area (Gebiet indem es wilde Tiere gibt) z.B. Elefanten, Hippos, Krokodile usw. Da es hier keine Zäune gibt, hört man öfters von Vorfällen. Mal lustig, mal weniger. Letzte Woche soll ein Paar von Elefanten totgetrampelt worden sein im Nachbarcamp. Die Menschen jagen die Elefanten oft weg, die Elefanten die das erfahren haben, werden schnell agressiv.

Zu Fuß gehen oder Fahrradfahren ist nicht ungefährlich, schon gar nicht mit Bananen auf dem Gepäckträger. So ein Elefant kann ganz schön schnell sein. (das hätte ich gerne fotografiert)
Es wir auch gewarnt, Lebensmittel oder Obst im Auto sichtbar liegen zu lassen, es kam schon vor das sich ein Elefant auf die Motorhaube gestellt hat, weil Orangen in der Scheibe lagen. Unser Camp wurde diesmal verschont, nur ein kleines Hippo von weiten, schade.

Am nächsten Tag finden wir ein Land Rover Spezialist, der sich unserer Barbie annimmt.

IMG-20171122-WA0003__1_.jpg

Er kennt das Problem und hat das Ersatzteil da, ärgerlich wenn man es selber machen könnte aber die Mittel und die Zeit nicht hat. Wir lassen gleich noch die Stoßdämpfer und das Motoröl wechseln.
Na ja, der Preis war auch spezial. Aber wir haben die Zeit genützt um Einkaufen zu gehen und haben noch mehr Geld ausgegeben.
Er hätte gerne noch mehr repariert, aber wir wollen heute Nacht in unserem Zelt schlafen. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben in einem Zelt vor Ort zu schlafen, aber es wimmelt hier so von Moskitos, die man nur mit große Ventilatoren einigermaßen in den Griff bekommt.
So eine Flut von Mossis habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen, teilweise sieht es aus als wäre Nebel. Früher hatte wohl die Regierung hier gesprüht aber seit 2 Jahren ist es zu teuer und die Mossies sind überall. Also Tiere gibt’s genügend.

21.11.17
Bevor es zu den Victoria Fällen geht buchen wir noch ein Sonnenuntergangs Bootsfahrt auf dem Sambesi. Den Sambesi haben wir zuletzt in Tete in Mosambik gesehen und auch tolle Sonnenuntergangsbilder gemacht.
Das Schiff heißt African Princess und die Tour geht zweieinhalb Stunden.

large_DSCN3502.jpglarge_DSCN1145.jpg
large_DSCN1158.jpg

Wir sind früh dran und bekommen die besten Plätze. Außer Cocktails sind alle Getränke inklusive auch einige alkoholische und natürlich Soft Drinks. Das Bier ist kostenlos und schön kalt, jetzt fehlen nur noch die Tiere.
Wie bestellt, kommen drei Elefanten die den Fluss überqueren.

DSCN1120.jpgDSCN1122.jpgDSCN1123.jpgDSCN1124.jpglarge_DSCN1125.jpg

Es gibt aber auch mehr zu sehen, Hippos, Rehen, Giraffen
DSCN1129.jpgDSCN1130.jpgDSCN1131.jpgDSCN1138.jpgDSCN1142.jpgDSC_0444.jpg270_DSC_0456.jpglarge_DSC_0448.jpg

Die zwei Hippos knutschen so nett

large_DSCN1150.jpg

Es ist das teuerste Boot, aber auch weit und breit das schönste im englischen Stil mit bequemen Sitzen. Wir tuckern langsam auf den Sambesi und genießen unsere Canapes und Drinks. Das nenne ich Safari und Sonnenuntergang in Style!

DSCN1160.jpg270_DSCN1165.jpgDSCN1168.jpgDSCN1172.jpgDSCN1178.jpgDSCN1185.jpg
DSC_0461.jpgDSC_0463.jpg

DSCN3505.jpgIMG-20171122-WA0002.jpg
large_DSCN1192.jpg


22.11.17 Die Victoria Fälle, und unser letzter Tag in Sambia, wir sind sehr gespannt.

DSC_0481.jpgDSC_0483.jpg

Da wir gehört haben das es hier schon öfters Überfälle auf Urlauber und Einbrüche in Camper auf einsamen Parkplätzen gab, fahren wir mit dem Lodge Taxi bis zu dem Eingang und lassen die Autos auf dem bewachten Camp. Das Wetter ist nicht so toll, aber es Regnet nicht, das ist schon mal gut.

Riesen Paviane laufen hier zwischen den Leuten rum.

DSC_0478.jpgDSC_0480.jpg

Leider ist der Wasserstand im Sambesi nicht so hoch, so das die Fälle ziemlich trocken sind. Einzig ein kleiner Teil der Fälle, ist gefüllt mit Wasser, ein Sechstel würde ich sagen.

large_IMG-20171122-WA0004.jpg

Diesen Teil können wir nur von Simbabwe sehen, da wollen wir aber nicht hin. Gedöns an der Grenze (Visa, etc.) für ein paar Stunden und die Kosten, wir verzichten. Eine Brücke trennt beide Länder über den Sambesi.

IMG-20171122-WA0000.jpg
270_DSC_0466.jpg270_DSC_0470.jpg270_236C8E2A0BD495FE0DFC94AEE2EB7D09.jpg

Wir gehen bis zu Simbabwe Seite und überlegen ein wenig auf doof zu machen ("Waas das ist schon ein anders Land? Ach Was!") aber kehren dann um, denn wir wollen nicht ca 30 € pro Person blechen für halbe Stunde Wasserfall gucken.

IMG-20171122-WA0001.jpg

Normalerweise würde man hier überall Wasser sehen (siehe Bild unten die rechte Wand) oder teilweise nur eine weiße Wand.

DSC_0485.jpgDSC_0486.jpg

Nur am Ende läuft Wasser runter.

270_DSC_0491.jpg270_DSC_0495.jpg270_DSC_0496.jpg270_DSC_0497.jpg270_DSC_0499.jpg270_DSC_0501.jpgDSC_0507.jpgDSC_0523.jpg

Der Vorteil der trockenen Zeit, wir können an der Kante des trockenen Wasserfalls entlang laufen auf der Sambia Seite. Hier geht es auch zum Devils Pool, dort kann man in dieser Zeit im Sambesi baden direkt an der Kante. Googelt es mal, ihr werdet sehen was wir mit den Devils Pool meinen. Ein Hotel hat wohl Anspruch auf den Pool und verlangt Eintritt. Das kann man aber nur buchen wenn man im Hotel übernachtet, d.h. man zahlt für den Spaß über 400 USD pro Person. Wir haben gehört das man wohl mit Bestechung der Guides auch mal schnell reinhüpfen kann, darauf haben wir aber keine Lust. Wir laufen ohne Guide über die trockene Kante des Wasserfalls.

large_DSC_0538.jpg
DSC_0531.jpg270_DSC_0533.jpgDSC_0549.jpgDSC_0550.jpg

Manchmal sind wir ziemlich Nah an der Kante.

23ABB8A4F6187416A3C078A54FEE61EF.jpg270_DSC_0528.jpg

Es ist ein Weg über Stock und Stein. Ein Blick auf den Pool würden wir mal gerne werfen, nach fast 1 Stunde Wanderung kommen wir an ein Schild, ab hier nur mit Guide und Erlaubnis weiter, sonst Strafe. Ein bewaffneter Typ steht ca 600m weiter, wir kehren um, haben heute keine Lust auf Diskussion.

Wir kehren schweren Herzens um. Etwas weiter finden wir ein Mini Devils Pool

large_270_DSC_0529.jpg

Auf den Rückweg sehen sogar ein paar Elefanten.

large_DSC_0544.jpg
large_DSC_0548.jpg

An machen Orten kommt man an und man erfährt hier ist letzte Woche einer um Leben gekommen durch : Hai, Krokodil, Hippo, usw. Stimmen diese Geschichten? Wir halten Abstand!

Morgen gehts nach Botswana.

Eingestellt von Alina-Frank 09:45 Archiviert in Sambia Kommentare (1)

(Einträge 1 - 5 von 5) Seite [1]