Reise blog von Travellerspoint

Botswana

Endlich in Botswana!

In einem Land vor unserer Zeit

37 °C
View Alina Frank 2017 auf Alina-Frank's Reise-Karte.

23.11.17 Auf nach Botswana

Auf Botswana freuen wir uns schon eine Weile, das Land ist dafür bekannte dass die Tiere frei rumlaufen, so wie man sich Afrika vorstellt . Ist es wirklich so?
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Am Grenzübergang schon wieder riesen Paviane, einer reißt sogar locker mit seinen Zähnen eine Plane am LKW auf, weil er darunter was zu essen vermutet.
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Da an der Grenze zwischen Sambia und Botswana der Sambesi verläuft, müssen wir mit der Fähre übersetzten. Ein absoluter Rekord, noch keine halbe Stunde haben wir an dem Grenzübergang gewartet.

23.11.17 bis 25.11.17 Senyati SafariCamp im Chobe National Park bei Kasane
Die Senyati Camp Site & Lodge ist ideal, jeder Stellplatz hat eigene Duschen, Toiletten und ein Spülbecken. Das Highlight ist das angelegte Wasserloch direkt an der Bar mit Logenplätze.

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Camping gibt es mit eigene Campküche und Bad.

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Ein Schild macht uns klar, hier ist Wildnis ohne Zäune.
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Es gibt zusätzlich einen Tunnel mit Bunker der zwei Meter bis vor das Wasserloch geht. Von dort aus, guckt man durch einen kleinen Spalt, von unten auf das geschehen. Einzigster Nachteil, mal wieder die Mossies, Eintagsfliegen, Käfer usw. das ist schon außerhalb des Bunkers zu viel, im Tunnel nervt es extrem.

Eine Herde Elefanten besucht das Wasserloch,

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Alina und Thomas machen von oben Fotos, ich muss mir das vom Bunker aus anschauen. Tipi flüchtet in die Bar direkt daneben, die Elefanten sind von uns kaum 20 Meter entfernt

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Der Bunker sieht nicht sehr vertrauenerweckend aus, siehe Bild unten, roter Kreis, da steh ich drunter.

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Eine Decke mit Wellblech und ein bisschen Sand oben drauf, unten ein paar Hocker vor der Öffnung. Immer wenn so ein Koloss näher kommt stelle ich mich so das ich den Ausgang im Blick habe . Der Tunnel ist ca. zwanzig Meter lang und dunkel, aber wenn es sein muss, in 3 Sekunden zu schaffen.
Mehrere Elefanten schauen mir direkt in die Augen, unheimlich, ein Meter von mir. Der Anblick ist atemberaubend.

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Alina's Sicht des geschehens
Gestern Nacht hatten wir auch Elefanten hier am Wasserloch, es war aber schon dunkel, und die Bilder wurden nicht so gut, hier eines der besseren.

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Heute kommen die Elefanten zur Sonnenuntergangszeit (besseres Fotolicht) zum trinken. Es sind sogar ein paar Elefanten mehr als gestern. Kaum zu Ende gedacht, kommt eine zweite Herde angerannt.

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Ich hatte schon immer so ein Bild von Afrika, ein Elefant läuft durch die Prärie. Ich sehe das Bild plötzlich vor mir, bin total überwältigt und habe Tränen in den Augen.

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Ich bin so verzückt, dass ich nicht merke dass ich Mitten in ein Ameisenhaufen oder "was auch immer" Haufen sitze. Die nächsten Tage werde ich mich an vielen Stiche erfreuen Rund um meinen Hintern und auch Tränen in den Augen haben. Ihr denkt das ist lustig? Ok, ein wenig lache ich auch grad, weil der Hintern nicht mehr schmerzt.

Die zweite Herde kommt also zum Wasser gerannt, der größte Elefant drängt sich am Wasserloch in die Mitte.

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Das muss hier der Oberchef sein. Wir wissen gar nicht wohin wir schauen sollen, wir könnten stundenlang dem Treiben zuschauen.

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Als die Elefanten Herde abrückt,

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kommt eine Büffelherde mit mehr als 100 Tiere zum trinken.

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Weiter hinten sehe ich dass man von den Lodges (Zimmer) hier die beste Sicht auf das Wasserloch hat. Als Highlight eine außen Minibadewanne, mit Blick aufs Wasserloch, das nenne ich Baden mit Stil. Später gibt es noch schöne Blitze in der Ferne, wir versuchen diese fotografisch festzuhalten.

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25.11.17 bis 26.11.17 Thebe River Lodge Chobe National Park in Kasane
Kasane ist bekannt als Stadt , in der die Löwen manchmal nachts rum laufen. Als Thomas zuletzt vor 3 Jahren hier war, gab es eine Ausgangssperre für Fußgänger nach 18 Uhr. Mittlerweile ist die Stadt umzäunt mit Elektrozäune. Unser Camp liegt etwas außerhalb. Nachts schleicht sich ein Hippo an und läuft gegen den Zaun, Tipi erschreckt sich zu tode.
Heute machen wir unsere zweite Boots Tour, nicht zu vergleichen mit der African Princess aber auch schön. Der Cuando Fluss läuft an der Grenze zu Namibia und mündet bei Kasane in den Sambesi.
Wir sehen zwar auch das eine oder andere, haben unsere eigenen Cocktails und Soft Drinks dabei, aber der Bootsführer spricht ein schlecht verständliches englisch und sein monotoner Ton langweilt ungemein.

Am nächsten Tag geht's Richtung Kalahari. Auf dem Weg zum Tiaan's Camp sehen wir ständig Elefanten auf und an der Straße. Da wir in der Stadt Kasane schon keine Löwen gesehen haben, bekommen wir hier Elefanten.

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LKW's fahren ohne zu bremsen mit 90 Kmh an diese vorbei, als wäre es das normalste der Welt.
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Der kürzeste Weg zu unserem Ziel, leider ist der Fluss ist zu hoch und der Weg nicht passierbar. Aber schön ist es hier.
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26.11.17 bis 27.11.17 Tiaans Camp in Khumaga
Es stellt sich raus das die Besitzer sehr nette Deutsche sind. Die Campsite ist mit die beste die wir bisher hatten und die Duschen sind der Wahnsinn. Der Pool ist zwar nicht groß, aber sauber und überdacht, wir sind fast allein.

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Es steht noch ein Land Rover Eigenbau auf dem Platz, sehe ich richtig mit Deutschem Kennzeichen? HS, Heinsberg, unglaublich. Alina macht noch am selben Abend die Bekanntschaft mit der Familie Döll die mit 2 Kinder quer durch Afrika unterwegs ist. Ich bin zu müde für smalltalk. Am nächsten Morgen gehe ich mir den Eigenbau anschauen.

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Die Familie ist sehr sympatisch, entspannt, wir würden sehr gerne mehr mit ihnen Quatschen und tauschen unsere Kontaktdaten aus. Sie haben das Auto verschiffen lassen und reisen jetzt ein Jahr durch Afrika. Cool! Sie haben während der Reise auch den Bruder des Familienvaters zu Besuch. Wir werden auch ihren Blog verfolgen und freuen uns auf ein Treffen in Deutschland.


Weiter geht’s in die Kalahari Wüste!

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27.11.17 bis 29.11.17 Kalahari Game Reserve
Eigentlich sehr trostlos so eine Wüste, aber wenn wir schon mal da sind! Wir haben zwei Übernachtungen, die erste in einem Bushcamp, das heißt eine Toilette (ein Loch mit Sichtschutz) und eine Dusche. Das Wasser für die Duschen muss man allerdings selber mitbringen. Der Preis der Übernachtung der günstigste bisher, ein stattliches Camp mit 4 USD pro Person, pro Nacht. (die nicht staatlichen sind teurer, bieten aber nicht unbedingt mehr)

Die Landschaft überrascht, so trostlos ist es hier nicht aber sehr heiß. Noch wenige Tage bis die Klimaanlage repariert wird.
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Wir machen abends ein Feuer um die Tiere fern zu halten und weil es cool ist, am Feuer zu sitzen.

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Alina sammelt wieder Holz und ist voll in ihrem Element. Schon Wahnsinn wenn man überlegt das es hier Löwen, Leoparden, Hyänen usw. gibt. Campsite hin oder her, hier gibt’s kein Zaun, nur ein paar Bäume und diese Toilette.

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Am nächsten Tag steht wieder Game Drive (Pirschfahrt) auf dem Programm.

Viel zu sehen gibt’s nicht, keine Löwen, Elefanten, Leoparden, wo sind die alle. Ein blödes Huhn im Stroh schimpft uns aus.

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Thomas und Tipi bekommen noch ein Problem mit dem Benzin, es ist ihnen zu Riskant bis zum nächsten Wasserloch zu fahren, wo auch unsere nächste Übernachtung wäre.

Alina's Sicht
Wir treffen 2 junge deutsche Männer, die in einem Buschcamp näher zum Ausgang die Übernachtung gebucht haben. Da Thomas nicht genau weiß was mit der Tankanzeige los ist, versuchen wir das zweite Camp Richtung Ausgang des Parks zu erreichen. Als wir dort angekommen sind werden wir weggeschickt. Die Campsite ist von irgendwelchen VIP's gebucht die am Abend reingeflogen werden, Luxuszelte werden aufgebaut. Hier können wir trotz Benzinproblem nicht bleiben. Ob ihnen klar ist dass draußen Löwen rumlaufen? Der Guide sagt, jaja aber die Löwen laufen überall rum, sie halten sich nicht an Campgrenzen. Campt irgendwo wild rum, aber stört unsere VIP's nicht.
Geht's noch? Als nächstes bittet der uns wahrscheinlich nicht zuviel Lärm zu machen wenn wir von den Löwen gefressen werden.

10 km weiter kommen wir an ein schattigen Aussichtspunkt, wo man weit in die Steppe schauen kann. Thomas und Tipi beschließen hier zu bleiben und wild zu campen, nix dagegen. Alina ist nicht so begeistert.

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Wild campen ist hier verboten, aber Thomas will auf keinen Fall weiter fahren.
Wir machen uns erst mal was zu essen, wenn ein Ranger kommt, sagen wir halt, das wir ein Problem mit dem Auto haben. Deswegen bauen wir auch die Zelte noch nicht auf. Alina wird immer unruhiger, aber zum Camp der Deutschen ist es jetzt zu spät und falls die doch ein Camp weiter wären, stehen wir da alleine, denn Tom und Tipi wollen am Aussichtspunkt bleiben. Ich sehe mich schon im Dunkeln zurück fahren.

Um Alina etwas abzulenken, entschließen wir uns ein kleinen Game Drive zum Wasserloch in der Nähe zu machen, Thomas und Tipi bleiben natürlich da, sie haben ihr Zelt schon aufgebaut. Elf Kilometer, die Strecke ist nicht sehr schön zu fahren, tiefer Sand und Rillen. Am Wasserloch ist nix los, es stinkt und bis auf ein paar Vögel und ein kleiner Coyote ist keiner hier.

Alina fühlt sich aber schon besser, das herumsitzen hat ihr nicht gefallen. Wir machen uns auf den Rückweg zu Tom und Tipi.
Da schreit Alina plötzlich, Löwe, Löwe !!!

Eine Löwin kommt uns direkt auf dem Weg entgegen, die Sonne steht tief, das Licht ist perfekt.

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Sie ist alleine, ich bleib stehen und mach den Motor aus, sie kommt auf uns zu. Zwei Meter vor unserem Auto biegt sie ab und macht ein Bogen um uns. Wir gucken uns an und sagen beide: "hinterher". Im Rückspiegel sehen ich sie wieder auf den Weg gehen, ich mach den Rückwärts Gang rein und fahre langsam zurück.
Sie geht auf Seite und lässt uns vorbei, ich habe noch nie so ein entspanntes Tier gesehen. Sie führt ihren Weg fort und interessiert sich null für uns. Wir sind gut drauf und haben viele Bilder gemacht, ich schau auf mein Tageszähler und stelle fest noch 6 Km bis zum Camp. Wo ist der Rest vom Rudel?

Tom und Tipi sind schon Feuer am machen, das wir erzählen eine Löwin gesehen zu haben lässt sie ziemlich kalt. Wir machen ein großes Feuer.

Ich (Alina) fange wieder an Feuerholz zu sammeln, und Thomas ärgert mich. Beim Feuerholzsammeln sagt er mir da im Unterholz steht eine Puffotter (Schlange), oder guck mal das große Holz da bei der Puffotter, jetzt kommen noch Löwen Sprüche dazu. Ach jetzt bekommen die Löwen langsam Hunger, usw, usf.
Ungefähr zweihundert Meter von unserer Übernachtungsstelle steht ein Safari Tour Bus mit Touris unmittelbar neben einem Baum. Es ist eine Sonnenuntergangs/ Nachtsafari. Als es dunkel wird, bemerken wir Blitzlichter und das der Safari Bus immer noch da steht.
Das ist lange, wir vermuten den Rest des Löwen Rudels. Ein Safaribus steht nicht so lange da für Coyoten oder Zebras. Leopard oder Löwe ist der Grund. Wir legen noch mehr Holz nach.

Es ist genau so wie ich (Frank) es mir vorgestellt habe, dieser Moment in der absoluten Wildnis am Feuer, ist nicht zu toppen!

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Alina entspannt sich langsam und wir sitzen noch lange am Feuer.
In unserm Dachzelt kann uns nix passieren, ich muss das Auto noch ein bisschen vom Baum wegfahren (damit der Leopard nicht aufs Autodach springt) und die Zelttür zumachen (wegen der Löwen) und Alina ist zufrieden und kann schlafen.

Löwen klettern nicht auf Bäume und springen in Dachzelte, ich bin sehr entspannt, so wie die Löwin die uns entgegen kam.
Natürlich passiert nichts in der Nacht und wir schlafen hervorragend. Am nächsten Morgen fahren wir natürlich zu diesem Baum wo der Tour Bus Stand, aber da ist nix.

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Wir werden nie erfahren was es hier zu sehen gab. Wir lassen noch zweimal die Drohne fliegen und verlassen die Kalahari in Richtung Maun.

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29.11.17 bis 04.12.17 Sedia River Site in Maun Auftanken, Einkaufen, Autos in Ordnung bringen.
Die Campsite ist nicht schlecht und die Stadt Maun ist sehr schön, hier gibt’s alles.
Wir lassen die Klimaanlage reparieren und die Reifen tauschen. Durch das schwere Reserverad auf der Haube und den schlechten Straßen haben sich Schrauben an der Haubenverriegelung , Kühler und Stoßstange gelöst. Durch die Vibration der losen Teile hat sich eine Leitung an der Klimaanlage durchgescheuert. Ein Schutzfänger ist ab , die Beifahrertür klemmt und den Wackelkontakt an der Seilwinde nicht vergessen. Die muss funktionieren im Moremi am Okavango Delta.

Ein bisschen ausruhen und die Sachen erledigen, da reichen fünf Tage gerade.

Eingestellt von Alina-Frank 13:00 Archiviert in Botswana Kommentare (1)

Moremi mit Vorgeschichte!

Die letzten Tage in Botswana

35 °C
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04.12.17 bis 06.12.17

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Die Geschichte das Thomas mit seinem Auto im Moremi abgesoffen ist habe ich schon so oft gehört, das ich das Gefühl habe, ich war dabei. Erst ist er im Schlamm stecken geblieben und dann hat er den Toyota im Fluss versenkt. Diese Geschichten sind für uns natürlich interessant und spannend, Thomas sagt, für ihn dass war der Tiefpunkt seiner Reise. Soweit wollen wir es nicht kommen lassen.
Ein bisschen Bammel hab ich schon, aber wir hatten schon Sand, Schlamm, Felsen und Schotter, jetzt fehlt noch Wasser und Sumpf. Wir sind schließlich nicht auf Urlaub hier!
Auf dem Weg zur unseren Campsite sehen wir einige Tiere. Obwohl das Wetter schlechter wird und die Sonne verschwindet, werden die Bilder gar nicht so schlecht.

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Die erste Brücke können wir noch umfahren.

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Die zweite Brücke nicht, da müssen wir drüber!

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Unser Camp für die nächsten zwei Nächte liegt an der dritten Brücke und heißt auch Third Bridge.

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Die Campsite ist sehr schön und abgelegen.

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Die Duschen und Toiletten sind in Ordnung, wenn sie nicht von Elefanten belagert werden.

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Der musste wohl auch mal!

Die Landschaft ist sehr schön und vielseitig. Immer wieder sehen wir tote Bäume. Botswana hat ein Überschuss von Elefanten, die verändern die Landschaft indem Sie Bäume und Äste ausreißen. Sie richten einen großen Schaden an. Hier hat aber wohl der Blitz eingeschlagen.

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Wir haben zwei Übernachtungen, also einen vollen Tag im Moremi. Wir machen ein kurze Fahrt in den Sonenuntergang.
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Am nächsten Morgen regnet es, wir verschieben den Game Drive von sechs auf neun. Um elf nieselt es immer noch und ist bewölkt, wir blasen den Ausflug ab. Die Gefahr bei Regen auf diesen Wegen stecken zu bleiben kommt noch dazu, sonst gibts gleich das nächste Trauma.

Um 15.30 Uhr geht's auf die Boots Tour durch den Sumpf. Bis dahin schlafen wir mal so richtig aus. ;-)

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Die Boots Tour ist ganz nach unserem Geschmack. Am Anfang sehen wir und 2 Elefanten durch den Sumpf wandern.
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Es gibt zwar nicht so viele Tiere,

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aber die Landschaft ist klasse.

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Der Ranger fährt auf unseren Wunsch weiter in den Sumpf als geplant und muss deswegen auf dem Rückweg so richtig Gas geben. Das gefällt allen!

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Als wir zurückkommen sehen wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang.

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Und das Lagerfeuer danach, darf natürlich auch nicht fehlen!

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Heute geht’s wieder nach Maun zurück, aber der Weg raus aus dem Delta wird noch mal spannend.

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Die erste Brücke für heute! Thomas traut sich nicht, ich muss vorfahren, also los! Das Wasser läuft von vorne über die Motorhaube, das ist definitiv zu tief! Anhalten oder zurück fahren, wäre das Ende der Fahrt.

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Was man auf dem Film nicht sieht ist, das die Brücke im vorderen Teil, wo das Wasserloch ist, eingestürzt war. Beim darüber fahren habe ich im letzten Teil gemerkt wie die Hölzer unter uns brechen. Unglaublich, was dieses Auto schon ausgehalten hat!

Thomas würde hier nie durch kommen. Zurück zu fahren kommt für uns nicht in Frage, wir beschließen uns am Südausgang zu treffen.
Die zwei fahren einen anderen Weg. Jetzt darf nix mehr passieren, alleine durch den Moremi und keiner der uns zu Not raus ziehen kann.

Die nächste Brücke! Die sieht eigentlich ganz gut aus.

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Na dann, schaun wir mal!

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Der Rest klappt wie geschmiert, wir kommen super durch, können unser eigenes Tempo gehen und sehen sogar noch ein Elefanten am Weg.

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06.12.17 bis 08.12.17 Sedia River Site in Maun

Jetzt geht’s wieder nach Maun, Einkaufen, Tanken wieder Werkstatt die bestellten Teile einbauen lassen und ein Flug über das Okawango Delta wollen wir auch noch machen.

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Der Rundflug war ein wenig ruppig, obwohl mir am Anfang ein bisschen schlecht wurde, war es gegen Ende super.

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Tipi war nicht so begeistert, ihr wurde nicht nur am Anfang schlecht, zu Glück gab es Kotztüten. Auf das Gemeinschaftsfoto am Schluss wurde auf ihren Wunsch verzichtet. Daher nur wir und der nette Pilot.

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Abends gehts uns wieder gut und es wird erstmal eine Flasche Tequila vernichtet. Tipi behauptet, mit Tequila säuft sie uns alle unter den Tisch,
na ja.

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Die nachfolgenden Bilder würde sie mir übel nehmen, daher hier keine weiteren Details.

Bei der Autofahrt am nächsten morgen ist mir irgendwie anders und so macht auch mir die Fahrt kein Spaß!

08.12.17bis 10.12.17 Shakawe River Lodge Regen

Auf dem Weg zum Shakawe Lodge

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Ein sehr schönes Camp direkt am Okawango Fluss, unser Platz ist direkt am Wasser. Wir können vom Zelt aus auf den Fluss schauen.

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Der Blick aus unserem Dachzelt.

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Als wir ankommen fängt es langsam an zu regnen, dann wird es stärker. Es wird direkt kalt. Wir weichen zum Kochen aus in ein Overlander Camp, die haben ein riesiges Zelt. Eine Gruppe Senioren aus der Schweiz und Frankreich reisen mit ein Overländer durch Namibia, Botswana und Südafrika. Sie schlafen in Zelten, bequem sieht es nicht aus.

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Alles ist nass, sogar im Auto die Sachen sind pitschnass. Wir brauchen den ganzen Tag, bis wir wieder alles in Ordnung haben.
bei der Gelegenheit machen wir gleich Bestandsaufnahme.

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Die Sonne geht auf, unsere Laune steigert, wir hören Musik und räumen auf. Das Internet ist viel zu schlecht um zu arbeiten oder um irgendwas zu machen. Abends sehen wir noch einen riesen Käfer.

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Morgen Geht es schon nach Namibia, ich freue mich auf das Land. Botswana hat mich nicht enttäuscht und ich hatte große Erwartungen.
Wir kommen wieder!

Eingestellt von Alina-Frank 06:28 Archiviert in Botswana Kommentare (2)

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